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Studium abbrechen, nur, wie soll es dann weitergehen?

E5rd>beerI-Enxgel


Also wir müssen immer Matrikelnummer, Namen, Geburtsdatum und Geburtsort angeben und natürlich unterschreiben.

d<evilivndisgLuise


Einen Rat habe ich nicht, aber mein herzliches Mitgefühl. @:) :)*

Mein erstes Semester ist ähnlich verlaufen und ich habe daraufhin panikartik das Fach gewechselt, was im Nachhinein betrachtet vielleicht nicht die allerbeste Idee war.

Wenn du weißt, WARUM du diesen Studiengang gewählt hast, und die Gründe dich immer noch überzeugen, dann bleib dabei.

Hilfe (zu Klausuren, zu...hm... "schwierigen" Profs usw.) bekommst du übrigens bei deinem Fachschaftsrat! Oft werden dort Klausurentips und alte Hausarbeiten (mit Note und Begründung) gelagert, damit spätere Generationen ihre Schlüsse daraus ziehen können. Wenn dein Fachschaftsrat keine solche Sammlung hat, kannst du das auch selber dort anregen (keine Scheu vor den Bescheidwissern - sie haben einfach nur ein paar Semester mehr Erfahrung und wissen es eigentlich immer zu schätzen, wenn sich jemand mit Vorschlägen einbringt. Auch, wenn dann nicht alles umgesetzt wird).

Für das nächste Semester könntest du dort sicher auch einen Tip bekommen, bei welchem Prof man sich besser nicht zum Seminar einschreibt.

s3unsh;inxe83


Bei uns kamen alle Blätter immer in eine Hülle wo kompletter Name, Geburtsort und -datum und Matrikelnummer sowie Prüfungsfach, Prüfungsnummer eingetragen werden musste.

g6rad~fly


Hey hawkeye,

gib nicht auf, wirklich. Du hattest vor dem Studium ein bestimmtes bild davon. Das hat sich so nicht bewahrheitet, aber wie du hier merkst, geht es eigentlich allen so.

Sieh es einfach als Erfahrungswert an- im nächsten Semester weißt du das alles und kannst dich darauf einstellen.

Wegen der Klausureinsicht ein Tipp: Sprich doch mal, am besten persönlich, mit der Sekretärin deines Profs. Möglicherweise kannst du die Klausur auch bei ihr einsehen. Dagegen kann er ja nun wirklich nichts haben. Mach dir unbedingt Notizen, die du dir mit deinem Vater anschaust, damit ihr gezielt herausfinden könnt, woran es gelegen hat. Lass dir helfen, es ist immer gut, wenn andere ihr Wissen mit dir teilen können.

Ich würde dem ganzen noch ein weiteres Semester eine Chance geben. Danach würde ich weiterschauen.

Und wegen der Prüfungsangst: Es ist wichtig, dass du tief durchatmest, die miese Klausur abhakst und dann einfach weiterlernst. Diesmal mit deinem Vater, diesmal mit dem Wissen, was an MC-Fragen auf dich zukommt. Und wenn es nicht klappt- dann eben im nächsten Semester ein neuer Versuch.

Es ist übrigens tödlich, wenn man an der Uni mal Vorlesungen verpasst. Es wäre ein guter Vorsatz, dass du im nächsten Semester immer hingehst und mitschreibst. Das wäre der erste Schritt, der zweite dann es zu verstehen. Ich würde einfach mal die Leute links und rechts neben dir anquatschen und fragen, ob sie auch Probleme haben, alles zu verstehen (wenn sie ehrlich sind, wirst du 80% Ja hören ;-D ) und bilde Lerngruppen. Auch bei Referaten hast du gute Möglichkeiten, Leute kennen zu lernen.

Nichts von dem, was du gerade erlebst, bedeutet, dass du das Studium nicht schaffst. Es bedeutet nur, dass du jetzt von 1000en Studenten bist, denen es allen ähnlich geht. Also, nicht gleich alles schmeißen, erstmal weitermachen und ruhig bleiben. Lass es auf dich wirken, diese ganze Uniwelt ist ein neues Universum, da darf man ein bisschen Zeit brauchen, um es kennen und verstehen zu lernen :)z :)z :)z

Dafür alles Gute und viel Power :)* :)*

G.oldenOWintexr


Oh Gott, wenn ich an mein erstes Semester denke, kommen ganz böse Erinnerungen hoch ]:D

Ich weiß noch, ich saß im Vorlesungsraum und habe nichts verstanden, es ging alles so schnell und die Menge des Stoffes gigantisch. Bei meiner ersten Klausur war ich ziemlich fertig. Ich musste alles noch richtig aufbereiten und verstehen.

Ich hatte immer den Eindruck, dass alle anderen das alles verstehen. Sie taten zumindest so. Im Endeffekt haben die sogar noch weniger verstanden als ich.

Man lernt mit der Zeit, wie man nicht lernen sollte.

Wie schon gesagt hier: Wichtig ist zu den Vorlesungen zu gehen, ordentlich mitzuschreiben, nach der Vorlesung alles nachzuarbeiten und aufzubereiten. Macht man das nicht gleich, kommt man da einfach nicht mehr hinterher.

Das sind Erstsemensterfehler!!! und machen fast alle.

S}unfiloBwer@_73


1. Bzgl. Klausureneinsicht: Es gibt doch jeweils ein Prüfungsamt, also da nachfragen, ob es nicht die Regelung gibt, dass Einsichtnahme VOR Wiederholung erfolgen soll. Regelt halt die individuelle Prüfungsordnung. Ich würde da erstmal gar nicht Prof & Sekretärin ansprechen, sondern mich grundsätzlich informieren, wie das gedacht ist.

Und wenn Du dann weißt, dass es anderes gedacht ist, kontaktiere Deinen Prof selbstsicher, aber freundlich. Mir stellt sich auch die Frage, ob es Dir um einen Termin BEIM IHM geht oder Klausureneinsicht. Ich habe selber an der uni gearbeitet und solche unliebsamen Termine hat mein Prof oft auf seine Mitarbeiter abgeschoben. Ich war dann zwar nicht wirklich kompetent, Detailfragen der Studenten zu klären, aber für Klausureinsicht reichte es alle mal. Und ggf. den einen oder anderen allgemeinen Tipp. Oder so. Denn meistens saßen halt die aufgelösten Elendshäufchen in meinem Büro. Wer guckt sich schon die Klausur an, wenn er gut bestanden hat?

2. Fächer: Machen nur Sinn, wenn man es will. Und nicht, weil das Fach gerade in Mode ist. Und ich kenne etliche Lehrer, die letztlich fachfremd unterrichten (Freundin von mir: Studium Sek I Sport, Erdkunde & Geschichte. Unterricht: Sek I, Sport, Gesellschaftskunde, Mathe, Kunst. Gegen Englisch hat sie sich wg. schlechter eigener Kenntnisse gewehrt, sollte sie aber auch machen).

3. Gerade am Anfang geht es oft schief. Mein Vordiplom war damals anstrengend und peinlich; rückblickend war ich kopflos und verängstigt. Ich kenne auch aus meiner Zeit als Dozentin, dass manche Leute gerade in den ersten Semestern fast jede Klausur 2x schreiben. Es wird selten so knapp, dass die Exmatrikulation droht, aber im ersten Anlauf schaffen es längst nicht alle. Bei mir gab's damals noch die "Freischuss"-Regelung: Trat man zum frühestmöglichen zeitpunkt zu einer Prüfung an und lief die nicht so toll, konnte man wiederholen. Oh, haben das viele gemacht. Da wurden aus 7 Prüfungen schnell mal 10 oder 12.

4. Lernen: Konstant Mitarbeiten UND Lerngruppe. Altklausuren oder Prüfungsprotokolle bei der Fachschaft einsehen. Mit Leuten von der Fachschaft sprechen. Aber eben nicht zu Hause verkriechen, nicht in Vorlesungen gehen.

Ansonsten war mein Motto oft: Sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit. Was dann Hand in Hand geht mit dem weit verbreiteten Uni-Bluff: Jeder tut, als ob er alles kann und nie lernt (und geheult wird dann allein im stillen Kämmerlein). Du bist garantiert nicht allein damit!

WHaterFli2


Wenn du Lehrerin werden willst, behalte doch das spaßige Fach und wechsel das andere... Es gibt doch so viel Auswahl.

Und wegen der 5, naja, die meisten sind im ersten Semester grottig. Der "Wissenschaftsnachwuchs" bei uns hat auch im ersten Semester manche Sachen mit 4,3 gemacht. Ich hatte in der Zwischenprüfung ne 4,0 in einem Fach und meine erste Geschichtsklausur (in dem Bereich, wo ich heute top bin) war zwar nicht benotet, aber 22 von 34 Punkten... keine Ahung, dürfte irgendwas bei 3, sowieso sein... :-/

Ich finde, die Profs an der Uni setzen bestimmte Maßstäbe an, die man frisch von der Schule gar nicht erfüllen kann, weil man keine Ahnung hat, worauf es ankommt. Man lernt es aber mit der Zeit und dann wird man besser. :)z

Und: in meinem "allerersten" Semester hab ich auch gar nix gepackt. Ich bin nichtmal zur Klausur hingegangen. Wenn ich dann im zweiten (nach Fachwechsel) auf einmal schon manchmal ne 2 geschrieben hab, dann lag es definitiv auch daran, dass ich wenigstens mit dem ganzen drumrum schon etwas vertrauter war. Das war nämlich am Anfang auch ganz schön überfordernd...

Ich hatte auch immer mal wieder 5en, in Prüfungen und Klausuren usw... auch später noch. Aber ich hatte auch immer im Zweitversuch bestanden oder dann mal wieder ne 1,0 irgendwo... und oft lag das Durchfallen einfach daran, dass man grundsätzlich falsche Vorstellungen von den Anforderungen hatte. Oder dass die richtige Vorstellung davon ... nun ja... ungünstig gelehrt wurde. Ich hab z.B. nie mittelalterliche Geschichte verstanden oder gemocht: weil das Proseminar doof war und unsystematisch und weil in einem Seminar eigentlich nur Videos geguckt wurden. Als ich dann mal in einem "richtigen" Seminar war, habe ich angefangen, es zu mögen.

Bei mir bringt "lernen" auch nicht wirklich viel. Ich muss eher einfach viel lesen und drüber nachdenken. Auch z.B. darüber, wie ich es aufschreibe. Oder manchmal muss man eher üben als lernen... beim Latinum hab ich z.B. einfach nur Texte übersetzt, so lange bis ich so wenig Fehler hatte, wie man haben darf. Und bis ich so schnell war, wie ich sein musste. Vokabeln lernen hat eigentlich gar nichts gebracht, das ging dann auch nebenbei und das reichte. Ein Wörterbuch hat man ja, aber das hilft einem nicht, Texte zu kapieren und dabei schnell zu sein und so...

C[u3stol


also seit wann verdient man den als lehrerin 3mal so viel eie eine erzieherin ???

Als erzieherin hast du sicher mit S1 ca 1400-1600 Netto am Monatsende....

Und der beruf ist gearde in der heutigen zeit sicher ausbaufähig das es überall in deutschland leute dafür gesucht werden...

Und lass dich bitte nicht von deinen eltern unter druck setzen..du müsst den beruf 40 jahre und länger machen!! und nicht deine eltern!!

h(awkdeyex007


Wie gesagt, das Problem ist, dass das betreffende Fach nichts "richtiges" ist. Da gibt es keine Fachschaft oder sonstige Ansprechpartner.

Bezüglich der Einsichtnahme war ich direkt nach dem Ergebnis beim Prüfungsamt, die haben mich nur zum Prof geschickt und gesagt, das sei seine Sache, sie hätten nichts damit zu tun, sie würden nur die Ergebnisse verwalten.

Mittwoch schreibe ich ja wieder eine Prüfung und hab da leider ziemlich viele Vorlesungen verpasst (war wirklich krank). Hab ich wohl trotzdem eine Chance? Der Prof hat alle Folien ins Internet gestellt, die lerne ich gerade.

Gestern kam dann immerhin noch ein schönes Ergebnis, in Geschichte hab ich eine 1,7 geschafft :-D . So, jetzt lerne ich weiter, in der Hoffnung, Mittwoch durchzukommen %:|

SYunflow!erx_73


Es muss aber einen Vorsitzenden bei Prüfungsamt geben, der verbindliche Aussagen geben kann, wie die Prüfungsordnung das mit der Einsichtnahme regelt. Wenn nicht die Sekretärin, dann halt der Vorsitzende des zuständigen Prüfungsamtes.

Dass für die Einsicht selber der Prof zuständig ist: Klar.

r osar lotuxs


na, das mit der 1,7 klingt doch super! :)^

Probier die Prüfung am Mittwoch mitzuschrieben, wenn du bestehst is toll, wenn nicht, dann hast du den Aufgabentyp doch zumindest schonmal gesehen.

Und es sind immerhin noch 3 Lerntage bis dahin, und die Folien hast du!

viel Erfolg! :)*

G:oldeJnWintxer


Ich will nicht meckern. Aber wenn man Vorlesungen verpasst MUSS man diese zu Hause direkt nacharbeiten. Das ist sehr wichtig. Und nicht nur anhand der Folien lernen, sondern sich Fachliteratur in der Bib oder sonst wo besorgen. Fachliteratir dient dazu Zusammenhänge zu verstehen. Nur Folien sind meißtens immer recht zusammenhangslos, vor allem wenn man gar nicht da war.

Im Studium geht es eben nicht nur darum DInge auswendig zu lernen, sondern man soll das Große und Ganze sehen. Man soll lernen Dinge kombinieren und verknüpfen zu können. Und ganz wichtig im Studium ist, man soll lernen sich selbstständig in Sachverhalte einzuarbeiten.

In meinem Studium gab es Vorlesungen, wo ich nicht war, sondern mir den Stoff allein angeeignet habe. DIese Klausuren waren auch alles samt eine 1,0.

Das ist eben der Unterschied zwischen Studium und Schule. In der Schule bekommt man eben alles vorgekaut in der Uni/Fh eben nicht. Und genau das sollen Studis im Studium lernen. Das ist am Anfang nicht ganz einfach, aber es wird mit den Semestern viel besser.

Und ganz wichtig: Rechtzeitig mit dem lernen anfangen und jede Vorlesung nachbereiten. Vorlesungen vorbereiten wäre toll, aber manchmal nicht machbar, weil man so viel zu tun hat.

AxprikposenmBaGrmexlade


Ich stimme GoldenWinter zu,. Musste mir dieses andere Lernen auch mühselig aneignen. :)

sPuSnshinxe83


Am Anfang vom Studium hatte ich auch so Tiefphasen wo ich dachte das packe ich nie. Man muss halt an einen völlig neuen Ablauf gewöhnen. Da wird nicht mehr wie in der Schule gesagt tu dies tu jenes. Da muss man selber sehen, wie man zu einem bestimmten Ergebnis kommt. Nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, gefiel mir diese Freiheit. Man hat ein gewisses Maß an Selbstverantwortung, dass heißt man muss selbst wissen, wie und wann man lernt oder welche Vorlesungen was bringen oder welche man sich sparen kann, weil man eh nur Folien herunter geleiert bekommt und lieber mit Literatur sich das selbst erarbeitet.

hHa.wkeyQe0}0x7


So, ich hab jetzt fleißig gelernt und hoffe, dass es reicht. Morgen und übermorgen wird nur noch wiederholt. In der Schule hab ich immer nur die Sachen zig mal gelesen, jetzt habe ich jen Foliensatz (also nach Vorlesungen sortiert) zusammengefasst und aufgeschrieben. Ich denke, dabei wird schon was hängen geblieben sein. Die Folien waren sehr gut und man hat den Zusammenhang verstanden. Da der Prof die Foilien eh nur abliest, habe ich hoffentlich nichts verpasst. Und im nächsten Semester Wenn ich es denn dahin schaffe , wird jede Vorlesung komplett nachbearbeitet und nicht nur so halbherzig, wie ich es dieses Semester gemacht habe. Danke für eure Tipps, ich sehe schon, anderen ging es auch so wie mir ;-)

Mein größtes Problem ist, dass ich nicht gut paralell lernen kann. Kann man das lernen?

Habe jetzt auch in die Prüfungsordnung geschaut, da steht klar drin, dass Einsichtnahme vor der nächsten Klausur erfolgen muss. Hab ich dem Prof geschrieben, mal sehen, ob er reagiert. Hoffentlich verscherze ich es mir nicht ganz mit ihm %:|

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