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Studium abbrechen, nur, wie soll es dann weitergehen?

g`ra`dfIly


in Geschichte hab ich eine 1,7 geschafft :-D

:)^ :)^ :)^ Na, wer sagt es denn?!

jetzt habe ich jen Foliensatz (also nach Vorlesungen sortiert) zusammengefasst und aufgeschrieben. Ich denke, dabei wird schon was hängen geblieben sein.

Es gibt Möglichkeiten, dass du dich selbst überprüfst, z.B. dir selbst erzählen, was auf der Folie steht, wenn du nur die Überschrift kennst, ein mind map machen (auch nützlich, um Inhalte zu strukturieren und Zusammenhänge zu erkennen) und dann zu allen Punkten erzählst, was du weißt oder dir selbst Klausurfragen überlegen (die sind GANZ SICHER anders als das, was dran kommt, aber es ist eben wichtig, dass man möglichst viel mit den Lerninhalten anstellt, damit sie möglichst viele Verknüpfungen im Gehirn haben (kannst du dir gleich für später merken, ist auch bei der Arbeit mit Schülern wichtig ;-)).

Nochmal wegen der Klausureinsicht: Der Prof. hat bestimmt eine Sekretärin oder Mitarbeiterin, wenn du es nicht weißt, kannst du nachfragen und ihm dabei anbieten, das du auch bei einer anderen Person als bei ihm die Klausur einsehen würdest.

Und wegen des Umgangs mit Professoren: Natürlich müssen sie für dich da sein und viele sind das auch. Dennoch gibt es aus unterschiedlichen Gründen immer noch Exemplare, die meinen, sie hätten mit Studenten zu viel zu tun oder hätten mit ihrer anderen Arbeit zu viel zu tun (Forschung, Projekte und Gelder dafür an Land ziehen (= Drittmittel einwerben), Administration des Fachgebiets, Delegieren von Aufgaben (das will gut gelernt sein), Gremien und Ausschüsse an der Uni, Vorträge halten bei Kongressen, Kontakte knüpfen zu anderen Wissenschaftlern/ Unis, Prüfungen abnehmen, publizieren in Fachzeitschriften, usw.).

Das Lesen z.B. von Klausuren und Hausarbeiten wird oft unterstützend von studentischen Hilfskräften und Tutoren sowie wissenschaftlichen Mitarbeitern (z.B. Doktoranden) übernommen. Das Halten von Vorlesungen/ Seminaren (plus Sprechstunden) ist also wirklich nur ein kleiner Teil der Arbeit.

Wie gesagt haben trotzdem alle Profs eine Verpflichtung ihren Studenten gegenüber und es ist mies, wie dein Prof dich abgekanzelt hat. Ich finde nur wichtig, dass man weiß, was Profs so mit ihrer Zeit anstellen, damit man eine entsprechende Umgangsweise mit ihnen findet. Je nachdem, wie eine Mail formuliert ist, reagieren sie mal so und mal ganz anders darauf, was ein Student will und es geht ja darum zu kriegen, was man will ]:D

Alles Gute für Mittwoch :)*

g&ra;dfly


Vergessen:

Parallel lernen: Ja klar, geht. Ist auch überhaupt nicht meins und meines Erachtens nur mäßig sinnvoll, muss aber manchmal sein. Ich habe immer versucht, die Vorbereitung auf das eigentliche Lernen (sprich Unterlagen sortieren, Notizen machen, rausschreiben) parallel zu machen und das Lernen dann gezielt vor den Klausuren.

*:)

G5olden(Wintexr


Meintest du mit parallel lernen, dass du es schwierig findest gelichzeitig für mehrere unterschiedliche Klausuren zu lernen?

Wenn ja, dann sag ich dir, ja das kann man üben. Man braucht nur ein gutes System. Ich teile mir das zu Lernende imemr mit so Notes in viele kleine Einheiten ein, sodass eien Einheit an einem Tag gemacht wird. Die lese ich dann durch und lese Fachliteratur und versuche dann den Inhalt gut zu verstehen. Aber immer nur kleien Einheiten. Wenn ich dann mehrere Klausuren habe mache ichd as genauso. Das was ich mir eingeteilt habe muss ich auch schaffen an dem Tag. Am nächsten Tag wiederhole ich die gestrige Einheit und mache mir der neuen Einheit weiter. Dafür nehme ich mir so 14 Tage. Dann mache ich eine Woche dasselbe, nur das die Einheiten größer sind, da ich sie ja kann. Und das gehe ich mehrmals hintereinander durch an dem Tag an dem ich es mir vorgenommen habe. Dann so 3-5 Tage vor der Klausur wird meißtens immer die Hälfte des Stoffes genommen und ganz oft wiederholt und das bis zur Klausur. Danach sitzt es normalerweise sehr gut.

Und das macht man eben für jedes "Fach" das man schreiben muss. Ich bin in der Regel je nach Schwierigkeit und Menge an Klausuren 3-6 Wochen am lernen. Meißtens ist es eher länger.

GIold@e$nWiRntexr


Ach ja, auf die Notes mit denen ich die Einheiten abteile schreibe ich den Wochentag auf an dem ich das gemacht haben will.

A_pri:koseAnmarm$eladxe


Ich bereite mich jetzt im Examen auch nicht auf mehrere Sachen parallel vor...

Besser wäre es definitiv, man passt so in den Vorlesungen und Seminaren besser auf und bereitet immer nach und vor. ;-)

SmunfAlo6werx_73


Ich lerne gerade so viele Themenbereiche für mein Examen, dass das 3-4 Diplomprüfungen im Studium entspricht. Und es ist faszinierend, was man innerhalb von 6 Jahren trotz praktischer Anwendung alles vergessen kann. ]:D

A]pr5ikosenqmarmelxade


@ Sunflower:

das glaube ich dir!

Ich musste mir für mein Examen jetzt auch div. Sachen, die ich mal im Studium zwar hatte, aber irgendwie vergessen habe, wieder neu rein klöppeln; wenn man's aber wirklich will und nen halbwegs vernünftigen Abschluss haben will, geht das alles schon...

S$adJToBMeAlonxe


vorlesungen vor- und nachbereiten :-o

toll! das habe ich NIE gemacht! die meisten vorlesungen waren doch fürn ar.....h

irgendwann habe ich beschlossen das vorlesungen zeitverschwendung sind und fortan nur noch aus büchern oder skripten gelernt. und siehe da: es hat geklappt :)

halt! muss was richtig stellen: es gab den oder die ein oder andere dozent/in wo die vorlesungen gut und hilfreich waren. -da bin ich dann auch immer hin gegangen :)z aber diese art von auslese hab ich auch erst im hauptstudium gemacht. das ging damals auch. bei BA ist das ja alles bisschen anders und man hat glaub nicht mehr so viel freiheit.

ALSO: wenns mal nicht klappt mit dem vor und nacharbeiten geht die welt auch nicht gleich unter :)*

A#pr!ikosenm|armelxade


bei uns gab es überhaupt keine Skripte, d.h. du musstest das im Endeffekt schon alles mitschreiben bzw. anwesend sein.

Also bitte keine Verallgemeinerungen, ja?

Vielleicht ist das in den Geisteswissenschaften mitunter anders!

Und du kriegst ja auch so mal Hinweise, wie du dich weiterbilden und mit gewissen Problemen umgehen kannst.

Ich finde nicht, dass das schadet, mal zu den LVAs zu gehen. ]:D

S+unflLower8_x73


Skripte gab's bei mir auch nicht. Vorlesungen habe ich zu 80% nicht besucht. Es war halt klar, was Prüfungsliteratur ist, also hat man sich den Kram selber erarbeitet und Unklarheiten in der Lerngruppe besprochen. Einige VL waren wichtig, da war ich auch immer. Aber man merkte schnell, welche man ignorieren kann.

Da gab's mal eine Situation, wo aus dem Semester (120 Leute) genau 4 in der VL saßen – woraufhin der Prof die in sein Büro verlegte. Wir hatten dann einen Bonus in der mündlichen Prüfung (und ich war nur da, weil ich HiWi in der AE war und halt nicht blau machen konnte... :=o ).

Aber konstantes Arbeiten statt panischem Lernen kuz vor der Prüfung ist unumgänglich.

G@oldhenWZintXexr


Ja ja, die guten Vorlesungen. In einigen saß ich auch nur, weil ich mein schlechtes GEwissen befriedigen musste bzw. kein schlechtes Gewissen haben musste, weil ich nicht da war ]:D

Aber einige Vorlesungen habe ich auch nur zu Hause gemacht. Sogar eien aus dem ersten Semester. Der Dozent war einfach nur bekloppt und nervig. :-X Das brachte bei ihm eh nichts.

So wie bei einigen anderen Vorlesungen auch. Ich habe aber auch oft in Vorlesungen oder Übungen gesessen wo wir nur 2-4 Leute waren. Der Prof hat tatsächlich für 2 Leute Vorlesung gehalten. War aber sehr gut. Das war in Statistik. Und das von 180 angemeldeten Leuten ;-D

Ich kam mir vor wie in einer Privatuni.

AcprikosOenm+armexlade


Bei uns ist das irgendwie nicht so klar gewesen, worauf sich die Klausuren stützen werden. Ich bin demzufolge fast immer hingegangen. Ausgefallen bin ich nur mal krankheitsbedingt quasi. Aber wir hatten dazu eben auch Anwesenheitspflicht, die ja nicht überall gilt.

h(awkHeyex007


Bei uns bestehen Vorlesungen eh nur daraus, die Folien vorzulesen. Und diese Folien werden dann hochgeladen. Ich habe mir bei Vorlesungen nie Notizen gemacht, weil das 1:1 auf den Folien steht. Ich fasse dann lieber die Folien hinterher zusammen.

Morgen ist die nächste Prüfung und ich habe das Gefühl, nichts zu wissen :°( . Das ganze Gelernte, alles weg. Wenn ich es lese, fällt es mir wieder ein, aber von selbst komme ich nicht drauf. Immerhin ist das morgen ein Multiple Choice, vielleicht hab ich ja Glück und kriege ein paar Gnadenpunkte fürs Mitschreiben ]:D .

Nein, im Ernst, ich habe das Gefühl, gar nicht lernen zu können.

h{aw|keyex007


Na super, wieder eine Klausur verhauen :(v :°( . Dieses Mal waren allerdings alle betroffen, weil der Prof leider bei der letzten Vorlesung vor der Klausur genau das Gegenteil von dem, was drankam, gesagt hat >:( . Trotzdem ist es ein beschissenes Gefühl, schon wieder eine Klausur verhauen zu haben. Prof erzählt, lernt bloß keine Zahlen und nur die Vorlesungsfolien 1-20. Dran kamen zahlen und die Folien 20-40 >:( . So langsam kommen die Zweifel wieder hoch :-(

Sfunflorwer_x73


Zwei Dinge:

1. Man lernt nicht für eine Klausur, sondern für Studium & Ausbildung. Soll heißen: Überblick, statt einzelner Folien. Euer Prof hat's Euch wunderbar (und völlig fies) demonstriert.

2. Überdenke ggf. mal Deinen Lernstil. Oft hilft Auswendig lernen nicht viel, und mit Verständnis kommt man weiter, auch wenn dann vielleicht mal ein Detail nicht weiß, den Kram dafür aber verstanden hat.

Es ist wirklich ein anderer Lernstil. Ich merke es gerade für's StEx... Hab' im Studium auch erst mit falscher Lerntechnik gekämpft. Bis zum Diplom habe ich mich dann wirklich umgestellt, was schwierig war. Und jetzt muss ich plötzlich doch wieder blöde Details stumpf auswendig lernen, was ich im ganzen Studium so nicht gebraucht habe. Auch wieder blöd.

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