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Operation ohne elterliche Einwilligung

E%hemanliger N(utzebr (#3257x31)


hr kennt nicht meine Eltern und könnt es deshalb nicht verstehen, das ist ok.

Wir haben aber alle auch Eltern und waren auch mal 16 ;-)

Diese Probleme sind nicht einzigartig, die nur du hast, die hat jeder 16jährige mehr oder minder mehr ...

Sie sind erwachsen? Sie sind rechtlich gesehen erwachsen, ob auch geistig...?!

Ich für meinen Fall ja und ich glaube alle anderen hier auch ;-)

dass ich meine, dass ich eine Entscheidung in dieser Tragweite selbst entscheiden kann und es meiner Meinung nach absolut keinen Unterschied macht, ob es meine Eltern wissen oder nicht

Das mag sein, das man das meint, aber dem ist meistens nicht so. Denn spätestens wenn es nicht alles nach Plan läuft, dann bist zu doch ruck zuck wieder der hilflose Minderjährige der nicht weiß was er tun soll. Und das ist auch nicht schlimm, aber du bis nun mal nicht voll Geschäftsfähig und das hat seine Gründe das man vielen noch nicht alleine entscheiden kann. Weil man sich oftmals der Tragweite einfach nicht bewusst ist und bewusst sein kann, weil der Fokus in diesem Alter noch ganz anders ist.

Das ändert sich auch nicht wenn man 18 wird, sondern das lernt man im Laufe seines Leben, meistens fängt es richtig an wenn man ins Berufsleben einsteigt. Aber selber entscheiden können hat nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten und man muss selber für den Mist gerade stehen, den man dann unterschrieben hat.

Sprich mit deinen Eltern, ich garantiere dir, sie werden dich verstehen. Und nimm sie mit zum Arzt.

DXemmQDii


Das ändert sich auch nicht wenn man 18 wird, sondern das lernt man im Laufe seines Leben, meistens fängt es richtig an wenn man ins Berufsleben einsteigt. Aber selber entscheiden können hat nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten und man muss selber für den Mist gerade stehen, den man dann unterschrieben hat.

Stimme ich absolut zu!

Und nimm sie mit zum Arzt.

Nehmen Sie Ihre Eltern mit zu Ihrem Frauenarzt?

t=uffOarmxi


DemmDii, nur weil wir hier bereite "alte tanten" sind, brauchst du uns trotzdem nicht unbedingt zu siezen! ;-D

und klar, kann ich mir persönlich zu gut vorstellen, dass einem das thema vor den eigenen eltern peinlich ist – wäre mir sicher nicht anders gegangen bzw. ist vielleicht auch so unangenehm (auch ohne eltern).

du musst halt für dich entscheiden, ob du noch zwei jahren damit leben kannst oder eben in den sauren apfel beißt, viel mehr bleibt wohl nicht übrig. zu einem arzt für ein vorgespärch und zur info kannst u. solltest du aber vielleicht sicher dennoch schon jetzt einmal gehen!

t.uff@arxmi


bereite = bereits

T1exty


@ DemmDii:

Was du auf jeden Fall jetzt schon tun kannst, ist, zum Arzt zu gehen und dir seine Meinung zu deinem Problem anzuhören. Kann gut sein, dass gar keine OP nötig ist und du dir daher auch das Problem mit der fehlenden Einverständniserklärung deiner Eltern ersparst.

Den Arztbesuch kannst du ja alleine machen, dafür musst du deine Eltern nicht mitnehmen, sie erfahren auch nicht vom Arzt, worum es geht.

Sollte dann wirklich eine OP nötig sein, kannst du dir immer noch Gedanken drüber machen, ob du nicht vielleicht doch mit deinen Eltern sprichst oder da auch vom Arzt her vielleicht ein Gespräch gesucht wird.

Übrigens – nur weil die Eltern zum Arzt mitkommen, heißt das nicht, das sie im Sprechzimmer mit dabei sind, während du untersucht wirst oder ähnliches!

EShemal7iger iNutz^er (.#32x5731)


Nehmen Sie Ihre Eltern mit zu Ihrem Frauenarzt?

Mit 16 für eine evtl. OP – JA.

Eltern sind beim Gespräch dabei, nicht bei der UNtersuchung.

Mittlerweile bin ich über 30, da gehe ich für gewöhnlich ohne Mama und Papa zum Arzt ;-)

EJhemalqiger iNju}tzer{ (#x325731)


Wobei ich auch heute noch jemanden mit zum Arzt nehme, nämlich dann wenn ich nicht selber fahren darf danach ;-)

Jemanden dabei haben, heißt ja nicht den zu der Untersuchung mitzunehmen ;-D

SdunflAowe;r'_7x3


Was ich abschließend noch erwähnen will: ich habe in meinem Beitrag geschrieben, dass ich meine, dass ich eine Entscheidung in dieser Tragweite selbst entscheiden kann und es meiner Meinung nach absolut keinen Unterschied macht, ob es meine Eltern wissen oder nicht. Dass jetzt einige hier gleich antanzen und meinen das ins Lächerliche zu ziehen, ist schlichtweg dumm. Entschuldigt bitte, dass ich mir darüber Gedanken gemacht habe und zu dem Entschluss gekommen bin. Hätte eigentlich Antworten erwartet, die mir irgendwie weiterhelfen, anstatt jeden Satz von mir zu kritisieren.

Hioer zieht niemand etwas ins Lächerliche, sondern alle weisen auf rechtliche Gegebenheiten hin und nicht bedachte praktische Aspekte. Dass als dumm zu bezeichnen... :-X

Weiterhelfen tun unserer Beiträge insofern, als dass deutlich wird, dass es kaum heimlich geht.

Und:

Ich war schon volljährig, als ich das erste Mal beim Gyn war. Als Notfall wg. Schmerzen, erforderlich wurde eine große OP. Wer kam mit zum Arzt? Meine Mutter. Nicht zur Untersuchung, sondern in die Praxis/Klinik.

Meine letzten 4 OP's (und da hatte ich einige von!) waren ambulant. Ich bin so alt, dass ich Deine Mutter sein könnte. Aber wer brachte mich hin zur OP, holte mich ab, brachte mich am nächsten Tag zur Nachkontrolle und babysittete mich 24 Stunden lang? Meine Mutter, die aus 90 km Entfernung ankam. Ich wäre allein nicht aus der Praxis meines Chirurgen gekommen, weil die nicht gehen lassen. Weil die sogar die Handynummer der abholenden Person geben lassen, um zu informieren, WANN abgeholt werden kann/soll.

Und als ich nach der vorletzten OP übermütig meinte, nach der Kontrolle am Tag danach mal eben in den Supermarkt mitzugehen und dort dann kollabiert bin, fuhr meine Ma mit dem eigenen Auto dem Rettungswagen hinterher und sammelte mich in der Klinik ein. Und blieb noch einen Tag länger bei mir, weil es ihr zu kritisch war, mich allein zu lassen.

Bei meiner Darmspiegelung holte ebenfalls meine Mutter mich aus der Praxis ab. Freunde konnten alle nicht, da sie arbeiten mussten.

Auf Narkoseaufklärungsbögen steht u.a., dass man 24 Stunden nicht zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr fähig ist.

Hier macht Dich niemand lächerlich – sondern wir verdeutlichen, warum verheimlichen nicht geht. Dass Dir das nicht ins Konzept passt: Irgendwie verständlich, aber darum musst Du Deinen Frust nicht ablassen, in dem unserer Antworten als dumm bezeichnet werden.

ENhemalYiger BNutzezr (#3Q257y31x)


Vor allem: wir würdest du denn nach dem Eingriff nach Hause kommen wollen? Also selbst wenn das in Lokalanästhesie gemacht wird (wovon ich jetzt mal ausgehe), wirst du danach wohl doch etwas Schmerzen haben, Bus und Bahn ist da wohl dann eher nicht die Lösung ... ":/

tnhe-dcavexr


Wie schon geschrieben wurde, kann ein 16jähriger tatsächlich in eine behandlung enwilligen, ohne dass es der Zustimung der Eltern bedarf, wenn es um eine Routinebehandlung geht und die Reife vorhanden ist, den Sachverhalt zu verstehen und die Tragweite der Entscheidung zu überblicken. Geschäftsfähig muss man dafür nicht sein, nur einwilligungsfähig (das ist ein Unterschied). Sowohl eine Phimose-OP als auch die dafür notwendige Anästhesie sind kleine Routineeingriffe, rechtlich spricht also eigentlich nichts dagegen. Allerdings verlangen viele Kollegen (wohl eher aus Unsicherheit) trotzdem eine elterliche Unterschrift, so dass es praktisch schwierig werden könnte, einen Operateur zu finden – von den ganzen anderen schon beschriebenen praktischen Schwierigkeiten mal abgesehen.

Sychxlit"zauGge6x7


Alles klar, mich direkt angreifen, sobald einem etwas nicht passt, schon klar. Mir ist bewusst, dass eine OP nichts leicht hingesagtes ist. "Wenn du dich so reif fühlst,": genau, die alte Masche, die die meisten anwenden.

Auch klar wie Klossbrühe, dass es Gesetze gibt, über die man sich einfach hingwegsetzen will. Schreib doch mal die Gesetzesfuzzis an, damit die wegen Dir was ändern.... Klar, könnten sie, aber ob sie auch wollen??

Eigentlich zeugt es überhaupt nicht von geistiger Stärke, hier Eltern außen vorzulassen. Meinste, denen ist es wurscht, wenn eine Phimose wirklich besteht? Oder befürchtest Du, sie haben davon noch in 30 Jahren Albträume??

IandixviduJa<list


@ Schlitzauge

Nu mal nicht so zynisch, ja?

Eigentlich zeugt es überhaupt nicht von geistiger Stärke, hier Eltern außen vorzulassen.

Das Bedürfnis, die Eltern außen vor zu lassen, hängt sicher stark davon ab, wie sie so drauf sind, und wie das Vertrauensverhältnis aussieht. Abhängig davon kann es u.U. durchaus sehr verständlich und keineswegs Zeichen mangelnder geistiger Stärke sein. (Wie gesagt, ich rede hier nur vom Bedürfnis, nicht von der rechtlichen Möglichkeit. Dass beides nicht unbedingt in Einklang zu bringen ist, wurde ja schon gesagt.)

@ DemmDii

Dass jetzt einige hier gleich antanzen und meinen das ins Lächerliche zu ziehen, ist schlichtweg dumm.

Du hast sehr fundierte und sachliche Antworten bekommen, und die Betreffenden haben deine Schelte nicht verdient. Aber DU hast die Diskussion schon mit ausgefahrenen Giftstacheln eröffnet – anscheinend erwartest du schon vorauseilend überall Angriffe. Warum?

Womöglich kriege ich jetzt auch eins von dir auf die Mütze, aber das nehme ich in Kauf. Denn ich erlaube mir, nochmal entschieden auf die Möglichkeit einer Dehntherapie hinzuweisen. Ein sehr hoher Prozentsatz aller Phimosen (80-90%) kann damit lt. [[http://www.med1.de/Forum/Vorhautprobleme/467183/ dieser Info]] erfolgreich behandelt werden. Sogar im stillen Kämmerlein, ganz ohne Eltern, Schnippelei und rechtliche Probleme. (Wenigstens einmal im Vorfeld sollte sich das aber dennoch auf jeden Fall ein Arzt ansehen.)

Klar, es ist eigentlich unnötig, darauf hinzuweisen, denn du hast dich ja schon selbst monatelang umfassend informiert. Umso mehr wundert mich, dass du eine Dehntherapie – so wie es aussieht – gar nicht in Betracht ziehst, obwohl es dir doch so wichtig ist, unabhängig von elterlicher Einwilligung zu sein. (Von anderen Vorteilen gegenüber einer Beschneidung mal abgesehen.)

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