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"Prioritätsaufgabe" im Vorstellungsgespräch – Lösung?

S]carxo


Dann rufe ich die Person an, die für das Problemgespräch zuständig ist. Wenn ich sie erreiche=>alles gut, wenn nicht=> neuer Termin und Entschuldigung vom Hause aussprechen.

Die Person fürs Problemgespräch steht aber bereits vor dir, jetzt musst du die Gute nach Hause schicken, wo sie sich schon die Mühe gemacht hat. ]:D

SZilx77


2 --Frau Müller bittet Sie, sie auf ihr Zimmer zu bringen, außerdem muss sie dringend auf die Toilette und kann nicht allein gehen.

3 - die Tochter einer Heimbewohnerin hat sich bei Ihnen für ein Problemgespräch angemeldet (schon vor einer Woche), trifft gerade ein und sagt, dass sie nur 10 Minuten Zeit habe.

4 - Ihre Chefin bittet sofort um ein klärendes Gespräch im Büro

1- das Telefon klingelt nebenbei unaufhörlich

zudem ggf. eine Rufumleitung rein oder den AB

geht schnell!!

Skcaxro


Sil77, so wars bei mir auch, obwohl ich mir für Frau Müller wohl nicht in Gänze Zeit genommen hätte.

dmummsXchm1arrerx74


1. zur chefin gehen und telefone mit anzeige der anrufenden verlangen.

2. telefon ignorieren. ich finde telefonanrufe penetrant und unhöflich. ]:D

3. diese eilige göre auch ignorieren. ]:D

4. im ass. cent.: frau müller helfen als 1. in real: frau müller helfen als erstes, wenn es deine aufgabe ist. ansonsten auch hier 1. die chefin.

so ungefähr würd ich es machen.

Evhemalige*r Nutzzer K(#3x53655)


Die Person fürs Problemgespräch steht aber bereits vor dir, jetzt musst du die Gute nach Hause schicken, wo sie sich schon die Mühe gemacht hat

Verstehe ich nicht ":/ Das Problemgespräch wird mit der Bürokauffrau geführt?

S*cparxo


Verwaltungsangestellte stand da glaube ich... Also vielleicht sowas wie Bürokauffrau mit erweiterten Kompetenzen? Auf jeden Fall sollte die Frau bei mir angemeldet sein.

D4ork]as-Taxbita


Ich würde tief durchatmen, alle Umstehenden freundlich um einen Moment Geduld bitten und dann ans Telefon gehen, die Nummer des Anrufers notieren und Rückruf zusichern. Dann würde ich als erstes für Frau Müller – unter Angabe der besonderen Dringlichkeit – eine (beliebige) Schwester telefonisch herbeibitten (in der Zeit könnte das Telefon dann auch nicht weiterklingeln).

Die Dame, die nur 10 Minuten Zeit hat, bekäme als nächstes einen neuen Termin, denn sie meint ja wohl nicht im Ernst, dass die Zeitspanne ausreicht?! Danach erst wäre die Chefin dran. Und wenn sie dafür kein Verständnis hätte, dass "sofort" unter Druck eben auch 5 Minuten bedeuten kann, dann wärs mir eh wurscht. ;-)

S3apiexnt


ich würde wie folgt vorgehen:

1.

der angemeldeten kundin bescheid sagen, dass ein kleiner notfall ist und mich dann

2. um frau müller kümmern, denn wenn die noch auf den flur macht, hab ich hinterher noch mehr zu tun als vorher

3. der chefin eben mitteilen, dass du gerne zum gespräch kommst, jedoch gerade einen termin mit einer "kundin" hast. wenn sie dann verlangt, dass die "kundin" warten soll, war es ihre entscheidung

4. telefon erstmal ignorieren.

Dhomr"kasF-Taxbita


Oder Frau Müller der jungen Frau mit dem 10-Minuten-Termin in den Arm drücken zwecks Toilettenbegleitung, Telefon aushängen und zur Chefin sausen. ;-D

tJrullxa79


Das wäre zumindest mal ne kreative Antwort, die man bringen könnte, wenn man vorher schon ne andere Stelle sicher hat. ]:D

S(cxaro


Ohje...^^

K@lexio


Scaro

Was tun Sie wie und in welcher Reihenfolge?

Ich würde das Telefon abheben und es erledigen, dann die Chefin anrufen, ihr sagen, dass ich jetzt nicht kann und sie fragen, ob sie Zeit hat entweder Frau Müller zur Toilette und dann zum Zimmer zu begleiten oder das 10-minütige Gespräch mit der Tochter der Heimbewohnerin zu erledigen. Wenn die Chefin eine der beiden Damen übernimmt, würde ich das andere erledigen. Wenn die Chefin keine Zeit hat, würde ich der Tochter der Heimbewohnerin sagen, dass ich verstehe, dass sie nur 10 Minuten Zeit hat, ich aber mit Frau Müller zur Toilette muss, ich mit Frau Müller zu ihr zurückkomme und schaue ob sie dann noch da ist und falls sie nicht mehr da sein würde, würde ich sie bitten, dass sie mich wegen eines neuen Termins später anrufen möge. Nach dem Toilettengang würde ich mit Frau Müller zurückgehen und schauen, ob die Tochter der Heimbewohnerin noch da ist. Wenn sie noch da ist, würde ich Frau Müller bitten, 5 Minuten auf mich zu waren und sie so unterbringen, dass ich sie im Auge habe. Ich würde mit der Tochter der Heimbewohnerin reden und dann – sofern die Schwester bis dahin immer noch nicht aufgetaucht ist, zum Zimmer begleiten. Dann würde ich mich bei der Chefin zum klärenden Gespräch melden.

Dass ich alle höflich begrüße und freundlich bin, das setze ich voraus.

Sollten im Büro andere Prioritäten gesetzt werden wollen, müsste mir das schon vorher jemand gesagt haben. ":/

S=caxro


dann die Chefin anrufen, ihr sagen, dass ich jetzt nicht kann und sie fragen, ob sie Zeit hat entweder Frau Müller zur Toilette und dann zum Zimmer zu begleiten oder das 10-minütige Gespräch mit der Tochter der Heimbewohnerin zu erledigen

Ich würde nie und nimmer die Chefin fragen, ob sie mit Frau Müller zur Toilette geht oder mit der anderen Frau redet... Ich denke mir immer, die hat sicher andere/bessere Sachen zu tun und wie und wann ich meinen Kram erledige, ist mein Problem.

Ich denke mal, in der Aufgabe wird ein eher distanziertes, respektvolles Verhalten zwischen Chef und mir vorausgesetzt, also kein so freundschaftliches Verhältnis, dass ich ihn mal eben bitten würde, mir was abzunehmen.^^

KFle`ixo


Ich denke, dass es dabei weniger darauf ankommt, die "richtige" Lösung zu finden. Wahrscheinlich gibt es sogar mehrere gleich gute Lösungen. Bei solchen Tests möchten die Arbeitgeber eher sehen, dass der Bewerber selbstständig denken kann. Solange du deine Lösung begründen kannst würde ich sagen ist alles in Ordnung.

Ich denke auch, dass es mehrere zufriedenstellende Lösungen geht, aber es gibt auch NoGos. Z. B. wäre Telefon (bedeutet Kunde) nicht abzuheben in einem Kundenorientierten Büro ein solches, denn dann gibt es die Beschwerde von der Kundenseite. Ein NoGo ist es sicher auch – allein rein moralisch – Frau Müller in ihrem geistigen Zustand herumirren zu lassen, auch wenn es nicht direkt die Aufgabe der Büroangestellten ist. Die Tochter der Angehörigen (Kundin) hingegen verkürzt willkürlich das Meeting und dafür kann die Büroangestellte ja nichts, deswegen würde ich sie auch noch bitten in Zukunft Änderungen telefonisch vorab zu besprechen. Dass die Chefin hinten ansteht, ist klar, denn sie arbeitet ja auch für das Ziel des Unternehmens, also die Kunden zufrieden zu stellen, also kann sie gar nichts dagegen haben, wenn die Angestellte dies auch tut. Zumindest muss mein Chef sehr oft warten, wenn gleichzeitig Kundeninteressen wahren muss und Chefgespräch reinkommt, auch wenn wir einen Termin ausgemacht hatten. Ich würde meinen Chef auch schnell fragen, ob ich mein Telefon zu ihm verbinden kann, denn Telefon läuten lassen, geht nicht. Wichtigkeit geht vor Dringlichkeit.

Es ist ja nicht nur ein Test für den Arbeitgeber sondern auch für mich. Wäre meine Antwort nicht aus Sicht des potentiellen AGs, wüsste ich, dass das Unternehmen nichts für mich ist. Mit einer Vorgesetzten, die nicht für das Ziel des Unternehmens arbeitet, sondern sich Eitelkeiten erlauben würde, dass sie eben nicht an erster Stelle steht, würde ich sowieso nicht zurecht kommen, genauso wenn sie erwarten würde, dass ich eine geistig verwirrte Frau herumstehen lasse.

K3le:io


Ich würde nie und nimmer die Chefin fragen, ob sie mit Frau Müller zur Toilette geht oder mit der anderen Frau redet... Ich denke mir immer, die hat sicher andere/bessere Sachen zu tun und wie und wann ich meinen Kram erledige, ist mein Problem.

Darum frage ich ja - wir sind doch ein Team. Wenn sie auch etwas Wichtiges zu tun hat, dann wird sie es mir ja sagen. B

esseres - klingt für mich wieder, als wäre sich die Vorgesetzte zu gut für bestimmte arbeiten und ihr nicht klar, dass ich mich nicht zerreißen kann. Umgekehrt springe ich doch auch ein, wenn es auf sie einpurzelt.

Ich bin arbeiten auf gleicher Ebene gewohnt. Wir sind ein Team, auch wenn es meinen Arbeitsbereich und den Arbeitsbereich eines Vorgesetzten gibt. Diese Bereiche verschmelzen aber teilweise, so dass ich mal die Arbeit meines Vorgesetzten übernehme und meine. Gerade das ist für mich respektvoll. Mit freundschaftlichem Umgang hat das für mich nichts zu tun.

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