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Betrug an Jobcenter

MDurtexl


Ah, Menschen in "gewissen" Situationen dürfen Betrügen andere nicht.

dGiCnokGindx*


Ich denke eben das es kein Kavaliersdelikt ist. Und deswegen bin ich auch in der Zwickmühle. Einerseits kann ich nichts dafür wenn er es nötig hat zu betrügen. Er weiß das es falsch ist. Andererseits will ich nicht die haben"petze" sein.

E|hemaligerk Nutzer (#479x013)


Ich denke eben das es kein Kavaliersdelikt ist. Und deswegen bin ich auch in der Zwickmühle. Einerseits kann ich nichts dafür wenn er es nötig hat zu betrügen. Er weiß das es falsch ist. Andererseits will ich nicht die haben"petze" sein.

Das hat nichts mit "Petzen" zu tun, weil so ein Sozialbetrug eine ganz andere Qualität hat. Erstens handelt es sich um das Geld der Allgemeinheit und zweitens ist der erschlichene Vorteil so enorm, dass eine Person davon ihren Lebensunterhalt bestreiten könnte. Schließlich besteht bei übersteigendem Vermögen überhaupt kein Leistungsanspruch mehr. Hier geht's um Tausende.

vDanilHlas^kyx03


dinokind, in welchem verhältnis stehst du denn zu dieser person?

dminTokixnd*


Ja das ist es eben. Es sind ja keine fünf Euro, die hier unterschlagen werden, sondern mehr als 10000. Und theoretisch hab ich ihm gesagt, dass ich es melden werde. Er trauts mir nur nicht zu.

Muss ich dafür einfach beim Jobcenter anrufen. Bearbeiten die das dann auch wirklich?

Sorry für Schreibfehler bei meinen Kommentaren. Schreib mit dem Handy und das schreibt manchmal Wörter dazu.

d'iEnokixnd*


Bekannter.

vwaZnilJlasxky03


ich weiß nicht.

wenn du nicht direkt geschädigt wirst, würde ich mich eher raushalten.

sfunsh.iney


Das musst du entscheiden, aber ich finde auch das geht überhaupt nicht, bei dieser Menge Geld kann er eine Weile für sich selbst sorgen. Wenns ein kleiner Betrag wäre würde ich noch sagen, sei ihm gegönnt.....aber das ist bewusster Betrug im großen Stil.

Lta\dySxue


10.000€ sind schon ziemlich heftig u keine Kleinigkeit.

Und theoretisch hab ich ihm gesagt, dass ich es melden werde. Er trauts mir nur nicht zu.

Das war taktisch unklug, finde ich.

Mußt Du was befürchten, sollte er herausbekommen, dass Du ihn verpetzt hast?

E.hemaOlig%er NuQtzerl (#479001x3)


Ja das ist es eben. Es sind ja keine fünf Euro, die hier unterschlagen werden, sondern mehr als 10000. Und theoretisch hab ich ihm gesagt, dass ich es melden werde. Er trauts mir nur nicht zu.

Das zum Einen, aber ich meinte eher das, was er zu Unrecht an Leistungen bezogen hat, denn das müsste mittlerweile ein ähnlich hoher Betrag sein.

Muss ich dafür einfach beim Jobcenter anrufen. Bearbeiten die das dann auch wirklich?

Ja, wobei es immer gut ist, so viel wie möglich Details über den Vorgang schildern zu können. Es bringt beispielsweise wenig, wenn der Außendienst an der verschlossenen Tür wieder umkehren muss, weil Person A angeblich mit einer unbekannten Person B heimlich einen gemeinsamen Haushalt führt. Aber Details dürften bei deinem Fall nicht das Problem sein. Mehr mache ich mir darüber Sorgen, dass du es ihm ungünstigerweise angekündigt hast. Besteht irgendwie die Möglichkeit, dass er dir deswegen anschließend schadet? Die Aktion zieht ihm schließlich finanziell komplett den Boden unter den Füßen weg und besonders regelkonform hat er sich ja bisher auch nicht unbedingt verhalten ":/

T4his Tw|ili.ght Gaxrden


dino:

überleg dir mal, was hast du davon es zu melden?

dein Bekannter hat ja die Kohle wahrscheinlich eh schon verprasst.

Wenn das Jobcenter ihn jetzt sperrt und logischerweise die zuviel gezahlten Leistungen zurückordern will, er aber inzwischen wieder mittellos ist, leistet er eben einen Offenbarungseid und ist raus aus der Sache.

Er wird wahrscheinlich eh nie viel Kohle verdienen (wollen)... (sonst würde man so einenScheiß wie er ihn gemacht hat, nicht machen und auch noch behaupten, das es ja alle somachten) und er ist höchsten gezwungen, eine Teitlang ohne Geld vom Staat zu leben. Zeit seines Lebens wird er wohl nicht gesperrt werden.

T-i>nakLand+shut


Das ist der besagte Gewissenskonflikt. So wäre es zumindest bei mir. Man weiß von etwas, das nicht rechtens ist. Ich für meinen Teil wüßte es dann lieber nicht. Denn einen Bekannten anzuzeigen/anzuschwärzen ist sicher nicht nett. Aber den Staat zu betrügen noch viel weniger. :-/

e\ineh mo(tivi4ertxe


Ich sehe es wie TinaLandshut. Hätte da auch einen Gewissenskonflikt. Weiß nicht, wie ich entscheiden würde.

Ich denke, ich würde es von dem Menschen abhängig machen. Wenn er sonst ein integrer Typ ist, der kurz- bis mittelfristig arbeitslos geworden ist und sich ansonsten bemüht, Arbeit zu finden, es aber - aus welchen Gründen auch immer - vorübergehend schwierig für ihn ist, dass er das auch schafft, dann würde ich vielleicht nichts machen. Ist schon ne blöde Situation, wenn man gerade dann erbt und gezwungen ist, mit diesem Erbe ausschließlich seinen Lebensunterhalt zu bestreiten und nachher in der gleichen Situation zu sein wie vorher. Da hat man von dem Erbe ja also quasi nichts. Wäre schon total doof.

Wenn es sich aber um einen faulen Dauerarbeitslosen (das meine ich NICHT klischeehaft, aber solche Menschen gibt's eben AUCH) handelt, der immer nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist, dann würde ich es entweder melden oder mich von ihm distanzieren. (Ich habe den Eindruck, dass der Bekannte der TE ein solches Exemplar sein könnte). Vielleicht klappt ja auch ein Ultimatum: "Wenn du dich nicht selbst anzeigst, tue ich es". Nun, aber ich denke ich tendiere dazu, dass ich in dieser Situation wohl schweigen, aber eben auch den Kontakt abbrechen würde.

d+inok>ind.*


Angst habe ich keine vor ihm. Und ja es handelt sich um einen Dauerarbeitslosen, der auch offen sagdas icher nicht mehr arbeiten möchte. Obwohl er noch relativ jung ist.(Anfang-Mitte 30)

dVino2kindx*


Upps sorry für die Fehler!

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