» »

Werde im Beruf ausgebootet: Was tun, wegbewerben oder bleiben?

Clressieda86


@ gato:

Es ist ja nicht so, dass ich nicht gefragt hätte WARUM sie das nun tut. Ich habe nur keine richtige Antwort bekommen... Meine Chefin hat dann nur um den heißen Brei rumgeredet und gemeint, dass es ja mal vorkommen "könnte", dass weder sie noch ich hier sind und dann soll die Kollegin eben die Aufgabe wahrnehmen.

Aber 1. ist es nie der Fall, dass weder die Chefin noch ich länger als höchstens 1 Woche gleichzeitig abwesend sind und 2. ist die Kollegin derzeit bereits meine Vertretung. D.h. wenn also die Chefin nicht da ist und ich nicht da bin, dann ist automatisch die Kollegin diejeinge die die Führungsaufgaben wahrnehmen muss, alle anfallenden Dinge erledigen muss und Ansprechpartnerin ist. Eine Änderung der Vertretungsregelung war aus diesem Grund also nicht unbedingt nötig.

Nun ist es eben so, dass - wenn meine Chefin nicht anwesend ist - niemand eindeutig als Vertreter zuständig ist. Im krassen Fall: ich denke dass etwas die Kollegin erledigt während sie denkt, dass ich es erledige - im Prinzip erledigt es dann aber vielleicht niemand. Oder sie macht einen Teil und ich mache einen Teil und wie heißt es so schön: viele Köche verderben den Brei, d.h. es besteht die Gefahr dass was übersehen wird, dass man etwas vergisst weil man denkt der andere kümmert sich usw.

Natürlich kann es sein, dass meine Kollegin mehr Verantwortung wollte, aber da würde es ja auch noch andere Möglichkeiten geben als gleichzeitig mich zu degradieren. Z.B. könnte sie sagen, dass die Buchführung zukünftig nur die Kollegin macht - das will sie aber auch nicht, da es sich "bewährt" hat dass sie bzw. ich das machen. Und so ist es dann auch bei vielen anderen Dingen. Also wirklich mehr Verantwortung hat meine Kollegin nun ja nicht - sie ist nun offiziell nur "herausgestellt" worden indem sie offiziell ebenfalls Vertreterin ist!

Ich bin nun zwar regelrecht "degradiert" worden, aber soll weiterhin bei Abwesenheit die Aufgaben übernehmen - meine Kolelgin nicht (Aussage der Chefin!!!).

RgatlPos2x3


Ich bin nun zwar regelrecht "degradiert" worden, aber soll weiterhin bei Abwesenheit die Aufgaben übernehmen - meine Kolelgin nicht (Aussage der Chefin!!!).

Genau dabei würde ich mich weigern. Die Begründung ist schnell und einfach gegeben, zudem absolut sachlich begründbar. Ich hätte auch keine Lust zwar alle Pflichten zu übernehmen und dafür geradestehen zu müssen , gleichzeitig aber keinerlei Rechte zu haben ( etwa Weisungsrechte) oder halt auch die Anerkennung zu bekommen (offiziell ist man ja keine Vertretung).

Genau so würde ich es der Chefin auch sagen und es durchziehen. Und während der Abwesenheit kümmerst du dich eben nur noch ausschließlich um deinen Kram. Wollte sie ja genauso haben... :=o

C~rPessidxa86


@ Ratlos:

Ich habe heute morgen nochmal mit der Chefin gesprochen und habe sie erst mal nur gefragt warum ich zwar die Arbeit in ihrer Abwesenheit weiterhin erledigen soll, aber meine Kollegin nicht - obwohl diese ja nun ebenfalls dann "Vertreterin" ist. Die Antwort meiner Chefin war, dass ich das "doch verstehen müsste dass meine Kollegin auch mehr Verantwortung will", dass "ich doch die Tätigkeiten alle schon mal erledigt/übernommen habe und deshalb mehr Routine und Erfahrung habe und die Aufgaben deshalb auch weiter machen soll damit sie in ihrer Abwesenheit weiß dass alles gut läuft", dass das "nur eine Reglung FÜR UNS ist, die keinerlei Wirken außerhalb der Abteilung hat - sie müsse ja auch daran denken dass die Kollegin mal befördert werden will und wenn diese ebenfalls Vertreterin ist hat sie eben bessere Chancen" usw.

Tatsache ist aber, dass diese Änderung über den Firmenchef gelaufen ist und offiziell im Intranet nun drinsteht, dass meine Kollegin ebenfalls Vertreterin ist. Und dann erzählt mir meine Chefin,dass es keine Wirkung außerhalb der Abteilung hat... Aber klar doch. Wir haben dann ein bisschen rumdiskutiert und ich habe dann zum Schluss klar gesagt, dass ich für klare Verhältnisse bin - entweder ich bin die alleinige Vertreterin und mache die ganze Arbeit, oder ich bin nicht die alleinige Vertreterin aber dann fühle ich mich für die ganze Arbeit auch nicht verantwortlich. Außerdem sagte ich ihr auch noch, dass ich mich in dieser Angelegenheit schon recht hintergangen fühle und es besser gefunden hätte, wenn man mich bereits letzten Herbst über die geplante Änderung informiert hätte und nicht erst jetzt nachdem alles in trockenen Tüchern ist und dann auch noch in Anwesenheit der Kollegin! Ich bin dabei ganz ruhig und sachlich geblieben, aber meine chefin hat sich anscheinend etwas...unter Druck gesetzt gefühlt.

Als ich dann meinte, dass ich mir bei nächster Gelegenheit dann eine Stelle in einer anderen Abteilung oder anderen Niederlassung suchen werde, hat sie richtig betroffen geschaut. Ich glaube ihr ja schon ein bisschen, dass sie mir nichts Böses wollte, aber bei so einer Aktion muss sie als Führungskraft doch wissen wie sowas ankommt, oder?!?

R,atl{os2x3


@ Cressida:

:(v Das ist meine Aussage zur Umgang deiner Chefin mit der Situation. Entweder ist sie dämlich oder eben ziemlich dreist - beides bringt dir herzlich wenig. DU sollst also alles machen damit deine Kollegin die Lorbeeren miternet und im Zweifel evtl. sogar befördert wird- obwohl sie nichts geleistet hat.

Das geht einfach nicht. Ich wäre da auch sowas von stinkig an deiner Stelle und finde es gut dass du Klartext gesprochen hast. Dass das ganze sogar offiziell in der Firma mitgeteilt wird setzt dem ganzen ja sogar die Krone auf...

Geh in eine andere Abteilung. Punkt. Für Außenstehende wirkt es so: sie kam alleine nicht klar, daher darf die andere Kollegin nun auch Vertreterin sein.

Du hast deine Enttäuschung klar kommuniziert, es wird nichts verändert?, also geh. Ein hoher Frustfaktor bei der Arbeit ist einfach extrem belastend, besonders wenn man gute - bzw. sehr gute- Arbeit leistet, dies einem auch so gesagt wird und man trotzdem sogar noch degradiert wird - das geht einfach nicht!

Kzlexio


Cressida86

Aber geht es nur mir so oder ist so ein Vorgehen wie meine Chefin und meine Kollegin es demonstriert haben schon irgendwie fies?

Ich sehe in diesem Vorgehen nichts Fieses. Ich sehe auch keine Degradierung. Du bist ja weiterhin die Vertretung Deiner Vorgesetzten. Es ist nur noch eine Person hinzugekommen, die sie vertreten kann.

Ich habe es ihr zwar gesagt aber ich glaube sie sieht das "nicht so eng" - sie ist wohl überrascht, weil ich verärgert und enttäuscht reagiert habe und es mir nicht einfacl egal war...

Ich finde nicht, dass das ein nicht-eng-sehen ist. Sie ist die Vorgesetzte und scheinbar passt es ihr besser ins Konzept, wenn sie ihre Arbeit gleichmäßig auf zwei Mitarbeiter aufteilen kann, wenn sie mal nicht da ist. Auch haben Vorgesetzte da oft noch andere Hintergründe

Aber als Vertreter hat man halt eine andere Funktion wie wenn man "nur" normaler Beschäftigter ist - das ist halt so.

Gut, das hängt wohl auch damit zu tun, wie das im Unternehmen gesehen wird. Bei uns habe ich immer dieselbe Funktion, auch wenn ich meinen Vorgesetzten vertrete und das tue ich natürlich nur in den Dingen, in denen ich die Kompetenz habe. Ich begrüße, wenn er für andere Dinge eine andere Vertretung ernennen, die eben etwas besser kann als ich oder Kopetenz dadurch gewinnt. Wenn er da ist, läuft es nicht viel anders. Er holt sich dort Unterstützung, wo das Wissen sitzt oder wenn wir alle nicht weiterwissen, dann gibt es ein Brainstorming, wo wir noch anfragen könnten. Da gibt auch keine Rivalitäten. Wichtig ist, dass wir die Lösung finden und nicht, wer sie findet. Es bedeutet ja nicht, dass ein Vorgesetzter alles weiß und kann.

Das war nie ein Thema. Sie meinte ja auch immer, dass ich die Position sehr gut ausfülle und sie sich auf mich verlassen kann... Und jetzt sowas! Das ist es einfach was ich nicht verstehe!

Was ändert sich für dich, wenn sie zwei Personen hat, auf die sie sich verlassen kann?

Ich für meinen Teil wünsche mir nur kompetente Mitarbeiter, möglichst solche, die mehr als ich wissen – von denen ich lernen kann. Oder solche, die überhaupt Teile abdecken, in denen die vorhandenen Mitarbeiter nicht so kompetent sind. Das stärkt das Team.

Allerdings habe ich in den letzten Monaten von einigen Leuten in der Firma mitgekriegt, dass diese besser beurteilt wurde - und die waren u.a. genauso lange in der Firma wie ich und haben teilweise weniger Verantwortung zu tragen wie ich. Aber sie wurden halt von deren Chefs besser "eingeschätzt" für den Firmenleiter...

Was hat das mit Deiner Beurteilung zu tun? Da geht es nur darum, was Du für eine Arbeitseinstellung hast und ob aus Deiner Sicht Deine Vorgesetzte Dich coacht, unterstützt und fördert. Deine Beurteilung ist trotzdem eine subjektive aus Sicht Deiner Vorgesetzten. Umgekehrt wird im Mitarbeitergespräch ja genauso der Vorgesetzte vom Mitarbeiter beurteilt. Mit Vergleichen, ob Du nun mehr als Deine Kollegin oder sie arbeiten, hat das meiner Meinung nach nichts zu tun. Wenn Du also jetzt nachlässt und Deine gewohnte Arbeitsweise änderst, wird meiner Meinung nach kein Mensch sagen, dass war doch nur, weil sie sich degradiert fühlte. Sogar wenn, wäre es ein zu hinterfragender Beweggrund, denn auch dass sagt etwas über Dich aus, das sich durchaus negativ in Deiner nächsten Beurteilung niederschlagen könnte. All dafür kann aber weder Deine Kollegin noch Deine Vorgesetzte etwas.

Aber mal eine dumme Frage: warum sollte ein Chef denn seine Leute "klein" halten wollen, wenn er weiß dass sie ohne gute Beurteilungen gehen? Bei uns in der Firma ist dies ja noch relativ leicht möglich zu einer anderen Abteilung/Niederlassung zu wechseln - wohl leichter als bei vielen anderen Firmen.

Bei uns gibt es gute Beurteilungen, wenn die Vorgesetzten zufrieden sind. Wenn jemand doch eine schlechte Beurteilung bekommt, dann ist doch der AG der erste, der sich trennt oder zumindest darüber nachdenkt. Wenn mir jemand sagen würde, er würde gehen, wenn ich ihn schlecht beurteile, würde ich sagen: ganz Deiner Meinung. Für mich eine absolut unsachliche Ebene, die zwischen den Zeilen scheint, nämlich Erpressung. Es wird doch die Kompetenz beurteilt und eben so, wie sie ist.

Es ist ja nicht so, dass ich nicht gefragt hätte WARUM sie das nun tut. Ich habe nur keine richtige Antwort bekommen... Meine Chefin hat dann nur um den heißen Brei rumgeredet und gemeint, dass es ja mal vorkommen "könnte", dass weder sie noch ich hier sind und dann soll die Kollegin eben die Aufgabe wahrnehmen.

Das ist für mich ein Hinweis, dass das gegenseitige Vertrauensverhältnis noch nicht ganz gegeben ist. Das wäre für mich auf jeden Fall ein Punkt, an dem es zu arbeiten gäbe.

Nun ist es eben so, dass - wenn meine Chefin nicht anwesend ist - niemand eindeutig als Vertreter zuständig ist. Im krassen Fall: ich denke dass etwas die Kollegin erledigt während sie denkt, dass ich es erledige - im Prinzip erledigt es dann aber vielleicht niemand. Oder sie macht einen Teil und ich mache einen Teil und wie heißt es so schön: viele Köche verderben den Brei, d.h. es besteht die Gefahr dass was übersehen wird, dass man etwas vergisst weil man denkt der andere kümmert sich usw.

Es gibt auch noch die Möglichkeit, dass die Aufgaben in einem Gespräch klar getrennt werden und jeder weiß, was er zu tun hat. Es geht ja nicht nur um einen "Brei".

Ich bin nun zwar regelrecht "degradiert" worden, aber soll weiterhin bei Abwesenheit die Aufgaben übernehmen - meine Kolelgin nicht (Aussage der Chefin!!!).

Du musst das ja so nicht annehmen. Ich würde es auch nicht tun, da ich es unfair fände. Wenn wir offiziell beide die Vertretung sind, dann soll es auch so sein oder wie es auch immer ist, von ihr entsprechend kommuniziert werden.

Als ich dann meinte, dass ich mir bei nächster Gelegenheit dann eine Stelle in einer anderen Abteilung oder anderen Niederlassung suchen werde, hat sie richtig betroffen geschaut. Ich glaube ihr ja schon ein bisschen, dass sie mir nichts Böses wollte, aber bei so einer Aktion muss sie als Führungskraft doch wissen wie sowas ankommt, oder?!?

Auch Vorgesetzte können nicht hell sehen. Wenn keine entsprechende Kommunikation vorangegangen war, dann kann ich mir schon vorstellen, dass jetzt sie nicht weiß, woher diese Reaktion kommt. Du hast ihr das doch schon einmal gesagt. Daran ist ja nun nichts mehr zu ändern, wie es gelaufen ist. Eine Wiederholung mit einer Drohung verschelchtert die Situation. Ich hätte ihr gesagt, was ich mir für ähnliche Situationen in Zukunft von ihr wünsche und mit ihr eine Einigung erarbeitet, wie es in Zukunft ablaufen wird. Das trägt auch zur Entwickelung bei und verbessert seine Zusammenarbeit.

CMre<ss~idax86


Heute Mittag ist es also zum ersten Mal passiert: ich bin in der Kantine von der ersten Person auf das geänderte Vertretungsverhältnis angesprochen worden. Da hieß es "ich habe im Intranet die Änderung gesehen. Warum bist du denn nun nicht mehr die alleinige Vertretung? Hat das nicht funktioniert?". Es wurde gleich vermutet, dass ich der Aufgabe in irgendeiner Weise nicht gewachsen war bzw. Mist gebaut habe - klar, das würde ich auch sofort denken wenn ich so eine Änderung im Intranet lese... Denn immerhin ist es ja bei uns in der Firma üblich, dass es immer nur 1 Vertreter gibt - nicht 2.

Vorallem nicht in so einer kleinen Abteilung...

Der Witz ist ja, dass die Arbeit meiner Chefin für 2 Vertreter gar nicht ausreicht. Ich habe das ja bisher alleine bewältigt wenn sie abwesend war und klar war es mehr Arbeit aber nicht soooo viel mehr. Es waren halt Dinge die man nicht gleich wegarbeitern konnte sondern wo man Rücksprache halten musste, Entscheidungen treffen musste o.ä. Und sowas kann man auch schlecht zu zweit machen (da blockiert man sich wohl eher gegenseitig, da der eine denkt der andere frag/macht was, es wird ewig diskutiert und bei schwierigen Sachen will jeder den anderen dann "vorschicken" usw., da gab es in der Vergangenheit schon das ein oder andere Beispiel bei Sachen die meine Chefin und ich gemeinsam machten - wie gesagt: viele Köche verderben den Brei!). Ich bin ja durchaus für Teamwork, aber dann halt mit klarer Aufgebanverteilung und leider ist das bei unserem Aufgabengebiet nicht möglich, da alles ineinander über geht und es durchaus mal vorkommt, dass man wegen irgendwelchen Dingen plötzlich die "Richtung" der Bearbeitung wechseln muss... Das ist jetzt zu kompliziert zu erklären, jedenfalls ist eine klare Aufgabenteilung leider nicht möglich.

RFartlosx23


@ Kleio:

bei deinen Beispielen DEINER Firma stimme ich in vielem durchaus zu, die TE hat aber doch mehrmal klargestellt, dass dies bei ihr nicht hinkommt. (keine klar Aufgabenteilung, dadurch schnell aufkommendes Kompetenzgerangel und eben dadurch wohl nur mehr Arbeit als Entlastung)

Sie alleine soll die Vertretung machen, die Aufgaben übernehmen, die Mehrarbeit leisten, ihre Kollegin sonnt sich aber mit in dieser Position ohne wirklich was zu tun. Wo ist denn da der Sinn? Begründung der Chefin: ja, die Kollegin wollte das so .

D.h. weil die Kollegin das möchte wird das so gemacht. :(v Wenn es eine plausible Begründung (wie von dir genannt (Entlastung, bessere klarere Aufteilung auf die Mitarbeiter usw.) gäbe, wäre das wohl für die TE auch nachzuvollziehen gewesen, die gab es aber nicht.

Demnach ist der Frust wohl durchaus nachzuvollziehen. Und der Kommunikationsmangel ging doch von der Chefin aus. Es lag bei ihr VORHER solche Änderungen mit den Beteiligten durchzusprechen. Oder werden bei dir Personaländerungen erst im Intranet kommuniziert bevor man mit den Mitarbeitern spricht?

C&rehss{idla86


@ Ratlos:

Ich habe es zwar erfahren BEVOR es im Intranet stand, aber ich habe es auch erst erfahren NACHDEM meine Chefin die Anweisung gegeben hat das ins Intranet zu stellen. Ich fand es insgesamt einfach echt sch*** dass ich so übergangen und hintergangen wurde - und dann auch noch wegen keinem besonderen Grund sondern nur weil die Kollegin es sich "gewünscht" hat. Mir gegenüber hat sie immer abgestritten ein Problem mit meiner "Vorgesetztenfunktion" zu haben wenn die Chefin nicht da ist.

Ich dachte eigentlich, dass wir in der Abteilung über Probleme usw. sprechen können und so ein Verhalten deshalb nicht nötig ist, aber da habe ich mich wohl getäuscht. Man lernt halt wohl nie aus...

Gegenüber der Chefin habe ich nun gesagt, dass ich keine Aufgaben aus diesem Vertretungsverhältnis mehr übernehmen werde solange nicht klargestellt ist wer von uns (also meine Kollegin und ich) welche Aufgaben übernimmt und wer wofür dann zuständig ist. Da das in unserem Bereich allerdings nicht pauschal gemacht werden kann, gibt es da auch bisher keine Regelung und wird garantiert auch niemals eine geben.

Meine Chefin will auf der einen Seite, dass meine Kollegin ebenfalls Vertreterin ist (rückgängig wird sie die Änderung nicht machen - damit würde sie sich auch selbst bloßstellen) aber auf der anderen Seite will sie nicht, dass meine Kollegin die Aufgaben übernimmt. Also das kapier mal ein Mensch... Und dann wundert sie sich darüber, dass ich das nicht einfach hinnehme - hat sie mich vielleicht für so dämlich gehalten?

M-ilkDy_e77


das wäre ja wirklich die total Bevorzugung deiner Kollegin. DU machst die Arbeit, DU übernimmst die Verantwortung dafür, deine Kollegin macht NICHTS und hat dann Vorteile für IHRE Beförderung. Wahnsinn!

CSressid;a86


@ Milky:

Das dachte ich mir auch! Und meine Chefin meinte dann gestern auch noch, dass ich meiner Kollegin doch eine Beföderung "gönnen" und nicht nur an mich denken soll. Wenn ich nur an mich denke, dann würde ich auf Dauer nicht viel Karriere machen und die anderen würden dann immer an mir vorbeiziehen und Karriere machen. Egoisten kann man bei uns in der Firma nicht gebrauchen lt. der Aussage meiner Chefin...

Hallo? ICH will doch auch mal befödert werden! Meine Kollegin und ich stehen derzeit auf der gleichen Stufe - warum sollte ich denn die Arbeit machen aber meiner Kollegin die Beföderung gönnen?!? So langsam glaube ich echt dass ich hier für dämlich gehalten werde...

Ich werde das Thema bei der Chefin und der Kollegin nicht mehr anschneiden - das führt ja sowieso zu nichts. Aber bei nächster Gelegenheit werde ich mich in eine andere Abteilung bzw. andere Niederlassung bewerben und bis dahin mache ich nur MEINE Arbeit. Meine Chefin geht in 1 Woche in Urlaub - ich bin mal gespannt wer in ihrer Abwesenheit dann die Arebit mitmacht. Ich bin es jedenfalls nicht...

MDilk9yG_eT77


Die Arbeit gar nicht mitmachen würde ich an deiner Stelle aber auch nicht. Sonst heißt es im schlimmsten Fall du hast Arbeitsverweigerung betrieben. Würde es so machen, dass auch deine Kollegin einen Teil übernimmt. Auch wenn es eben organisatorisch umständlich ist bzw. mehr Arbeit macht. Dann klappt vielleicht einiges wirklich nicht oder verzögert sich und deine Chefin ist gezwungen die doppelte Vertretung nochmal zu überdenken. Also wie gesagt - alles liegen lassen würde ich dir echt nicht empfehlen! Eine Aufteilung zwischen dir und deiner Kollegin arrangiren, dann wäre es gerecht.

Moilky\_xe77


An deiner Stelle würde ich jetzt erstmal mit der Chefin gar nicht mehr über das Thema reden. WEnn sie dann im Urlaub ist geh zu deiner Kollegin und übergib ihr einen Teil der Arbeit mit den Worten "Wir sind beide offiziell die Vertretung, diesen Teil machst bitte du und ich übernehme den Rest".

Czre~ssiadEax86


@ Milky:

Das wäre ja eine gute Lösung, aber meine Kollegin meinte heute bereits zu mir (wir kamen zufällig auf das Thema und da meinte ich, dass wir uns die Arbeit während der Abwesenheit der Chefin am besten teilen werden) dass sie da nichts übernehmen wird, weil sie

a) sowas noch nie gemacht hat,

b) ich doch viel besser weiß wie das geht weil ich das alles ja bereits mal gemacht habe und

c) sie das so mit der Chefin besprochen hat (dass ich nicht einverstanden bin und die Chefin das auch weiß ist da nebensächlich).

Also im Prinzip heißt das: entweder mache ich die Arbeit oder niemand macht sie. Meine Chefin hat ihren Urlaub nun außerdem kurzfristig vorverlegt (angeblich aus privaten Gründen) - sie ist bereits ab heute im Urlaub! Dass ich die Sache also nochmal vor dem Urlaub mit ihr bespreche ist nicht möglich... Was tun? Soll ich die Arbeit nun erledigen oder es darauf ankommen lassen und mich einfach nicht um die Sachen kümmern ???

C~resbsidxa86


Nur mal als Anmerkung: Ich habe meiner Kollegin übrigens angeboten ihr zu zeigen wie das alles geht und wie man die Dinge die bei der Chefin auflaufen bearbeitet - sie hat abgelehnt und mich dabei (wie ich finde recht herablassend und gemein) angegrinst...

Und dann werde ich von meiner Chefin als egoistisch bezeichnet.

Ich bin nun ernsthaft am überlegen ob ich mit der ganzen Angelegenheit zum Firmenchef gehe. Es kann doch nicht sein, dass ich alles abarbeiten soll und eine andere Person mit der gleichen Position und dem gleichen Aufgabengebiet sich auf die faule Haut legt, oder? Also wenn, dann muss man sich das so gut es geht teilen (auch wenn das bei uns aufgrund der anfallenden Aufgaben schwierig wird).

BNarcelHonxeta


Soll ich die Arbeit nun erledigen oder es darauf ankommen lassen und mich einfach nicht um die Sachen kümmern

Ich würde da sagen, wenn sie es es noch nicht gemacht hat, dann lernt sie es jetzt und wenn sie auch nur auf dem Papier als Vertretung drinsteht, so würde ich annehmen, dass du ihr weiterhin weisungsbefugt bist – und ihr somit die Hälfte der Arbeit deiner Chefin delegieren. Punkt. Ärger würde ich keinen befürchten, wenn sie etwas versemmelt (also erklären würde ich es ihr im Zweifel aber schon) – sie hat ja offiziell den selben Rang wie du, also bist du nicht für für ihr Arbeitsergebnis verantwortlich.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beruf, Alltag und Umwelt oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Allergien · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH