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Werde im Beruf ausgebootet: Was tun, wegbewerben oder bleiben?

K#l^exio


Ich finde Ratlos & Milkys Vorschlag mit der Email in CC auch gut!

Ohne mit der Vorgesetzten darüber gesprochen zu haben zum Firmenchef zu gehen - ich kenne keine Situation, in der das gut geht. Vielleicht ist es ja in der Branche der TE üblich, den Vorgesetzten zu überspringen und somit zu übergehen - Loyalität ist etwas anderes. Es zeigt auch, dass keine der beiden Damen in der Lage ist, die Vorgesetzte zu vertreten, sondern interne Probleme nach außen getragen werden.

Würde ich den Chef meines Chefs auf Blindkopie oder Kopie setzen, wenn er nicht da ist würde er das als Zickenkrieg abtun und keinen von uns beiden jemals wieder ernst nehmen, wenn ich das mit meiner Kollegin so machen würde.

Ein vermeintlich falscher Zug der Vorgesetzten (beide als Vertretung zu ernennen) gerechtfertigt nicht, das eigene Team derart lächerlich zu machen. Es ist ein großer Unterschied, mal für kurze Zeit einen Vorgesetzten zu vertreten oder wirklich ein Manager zu sein. Da werden ganz andere Prioritäten gesetzt, als wer hat welche Deadline versäumt.

t|uffaMrxmi


kleio, du hast aber schon alles gelesen? ich finde nämlich, deine einschätzung passt nicht ganz auf den hier gegebenen fall.

n.ajantaguxt


Ich schließe mich kleios Meinung an:

Ohne mit der Vorgesetzten darüber gesprochen zu haben zum Firmenchef zu gehen – ich kenne keine Situation, in der das gut geht.

Das ist 1. absolut illoyal meinem Vorgesetzten gegenüber. Nach so einer Aktion hält ihn sein Chef für unfähig, seinen Job zu machen. Diese Bloßstellung würde ich mir für spätere Eskalationsstufen aufheben.

2. interessiert es den Chef meines Chefs nicht, wer im Detail wann welche Aufgabe erledigt, er will nur, dass die Aufgaben erledigt werden. Um die Details kann er sich gar nicht kümmern, da hätte er viel zu tun.

3. macht man sich so auch Kollegen zum Feind – wenn man sie mal beim GF angeschwärzt hat, ist die Feindschaft besiegelt.

Ich würde die Kollegin nochmal zu einem Gespräch bitten, um die Aufgaben der Chefin für ihren Urlaub aufzuteilen. Geht sie darauf ein, gut. Geht sie nicht darauf ein, würde ich das dokumentieren und die Aufgaben selbst erledigen. Aber an dem Tag, an dem die Chefin aus dem Urlaub wiederkommt, wäre ein Gespräch zu dritt fällig. Darin muss Klarheit her – wer ist für was verantwortlich, inklusive offizieller Namensgebung nach außen und Weisungsbefugnis. Klappt das auch nicht, würde ich über Konsequenzen nachdenken – offizielle Rückgabe der Vertretereigenschaft mit Verweigerung sänmtlicher Aufgaben, die dazugehören, und Einleiten eines Stellenwechsels.

t&uffearxmi


sie hat doch mit der vorgesetzten geredet u. ihren unmut offen kundgetan – die beiden (vorgesetzte u. kollegin) haben einfach hinter ihrem rücken diese neue absprache getroffen – wer bitte ist da unloyal, die te oder die beiden anderen vielleicht?!

tpuffXarmxi


die feindschaft ist doch eh schon da, bislang halt unausgesprochen. gute miene zum bösen spiel würde ich sagen. und dass die te einen sehr guten draht zum firmenchef hat, daher einschätzen kann, ob sie ihn damit behelligen kann und sollte oder nicht, habt ihr scheinbar überlesen?!

m nTe!f


Und wenn ich Vertreterin war und dann "degradiert" wurde, dann sieht das für die meisten so aus als ob ich dem Posten nicht gewachsen war – auch wenn es in Wirklichkeit nicht so ist und meine Chefin das auch immer wieder beteuert.

Die Wirklichkeit ist aber nunmal, dass dir nichts weggenommen wurde. Wenn du es als Degradierung empfindest, dass jemand andere mit dir gleich zieht, dann ist das dein Problem mit dem schwindenen Machtgefälle.

nBajaunagxut


die feindschaft ist doch eh schon da, bislang halt unausgesprochen.

Bisher hat die TE nichts aktiv getan, um eine Feindschaft zu erzeugen. Wenn sie jetzt als erste den Konflikt nach außen trägt, ändert sich das.

dass die te einen sehr guten draht zum firmenchef hat, daher einschätzen kann, ob sie ihn damit behelligen kann und sollte oder nicht, habt ihr scheinbar überlesen?!

Nein, habe ich nicht. Ich bin kein Fan davon, gute Drähte nach oben auszunutzen. Das haben Leute schon falsch eingeschätzt und sich gründlich damit in die Nesseln gesetzt.

Meine vorhin skizzierte Lösung ist sicher eher eine vorsichtige, aber zumindest ist sie korrekt.

tguffxarmi


Bisher hat die TE nichts aktiv getan, um eine Feindschaft zu erzeugen.

nein, sie war bisher loyal. ich bezog mich auf die kollegin. die ja schon recht planvoll und hinterrücks agiert (nicht unclever)! ;-)

mVne]f


Meine vorhin skizzierte Lösung ist sicher eher eine vorsichtige, aber zumindest ist sie korrekt.

:)z Und ebenso wie Kleios Beiträge beruhigend, dass nicht alle User die TE darin bekräftigen es nur schlimmer zu machen. E-Mail mit CC an den Chef vom Chef, einen blöderen Tipp kann man nicht geben. Sorry.

tguf1farxmi


Nein, habe ich nicht. Ich bin kein Fan davon, gute Drähte nach oben auszunutzen.

sie sprach davon, dass ihre abteilung in der firma eine sonderstellung einnimt, und der firmenchef durchaus engen kontakt hat u. ihn auch interessiert, was dort abgeht.

was sagst du eigentlich zur kollegin und zum verhalten der chefin als die te sie auf die missliche situation ansprach u. ihr klar kommunizierte, was sie meint?

was genau soll sie nun noch machen, außer zum komplett volldeppen der abteilung gehalten zu werden?

tvuf{farmxi


so wie ich die lage und die te verstanden habe, wird eh kein weg daran vorbeiführen, die abteilung oder den filiale zu wechseln. warum soll sie sich dann jetzt noch für zwei ins zeug legen.

übrigens so dreist wie die kollegin muss man erstmal sein: sie erbittet im herbst den status der te zu teilen, will aber die verpflichtungen die damit einhergehen nicht erfüllen – ähm, hallo ???

nRa?janaxgut


tuffarmi, ich glaube, wir sind uns alle einig, dass die Chefin ziemlich eierlos ungeschickt und führungsschwach ist.

Soweit ich das verstanden habe, gab es bisher kein Gespräch zu dritt. Das wäre mein letzter Versuch, diesen Konflikt innerhalb der Abteilung zu lösen.

sie sprach davon, dass ihre abteilung in der firma eine sonderstellung einnimt, und der firmenchef durchaus engen kontakt hat u. ihn auch interessiert, was dort abgeht.

Das sehe ich skeptisch (okay, vermutlich schließe ich da grade zu sehr von meiner Abteilung/Firma auf andere). Wie gut dieser Draht wirklich ist oder ob man halt ein bisschen Smalltalk macht, solange es um nix geht, kann ich nicht einordnen. Und wenn sie einen persönlichen Draht nutzen will, den der GF weniger wichtig nimmt als sie, ist sie extrem angeschmiert.

so wie ich die lage und die te verstanden habe, wird eh kein weg daran vorbeiführen, die abteilung oder den filiale zu wechseln. warum soll sie sich dann jetzt noch für zwei ins zeug legen.

Zum ersten Teil: Vermutlich hast du recht, ja.

Zum zweiten Teil: Weil sie sonst der Chefin Tür und Tor für ein schlechtes Zeugnis bzw. schlechte Referenzen öffnet. Das wäre ungeschickt.

Kalexio


Das ist 1. absolut illoyal meinem Vorgesetzten gegenüber. Nach so einer Aktion hält ihn sein Chef für unfähig, seinen Job zu machen. Diese Bloßstellung würde ich mir für spätere Eskalationsstufen aufheben.

Unbedingt. Dafür ist aus meiner Sicht noch zu wenig vorgefallen und auf der anderen Seite selbst auch nicht aggiert worden. Mit zu wenig meine ich Fakten, die darlegen, dass die TE übervorteilt werden soll. Jetzt ist die Chefin auf Urlaub - sicher blöd, aber ob das eine derartige Eskalation rechtfertigt. Das sollte auch nur dann vorangetreiben werden, wenn so ziemlich alle der Meinung wären, dass eine der Vertretungen eher auf den Sessel der Chefin gehört. Das funktioniert natürlich nur in Unternehmen, in denen die GF Interesse daran hat, dass es ein internes Konkurrenzverhalten gibt. Wer will jemanden als Chef einstellen, der weiß, dass dieser jemand ohne mit der Wimper zu zucken an seinem Sessel sägen wird, weil er nicht konfliktfähig ist oder enttäuscht, wenn es einmal nicht so läuft, wie er sich das wünscht. Auch ist nicht gesagt, was nach so einer Eskalation passiert. Da kann es Überraschungen geben. Natürlich trotzdem legitim, aber dafür muss jemand aus meiner Sicht sehr viel wissen, wie es intern funktioniert, auf wen er sich verlassen kann, etc. etc. Allerdings kann das genauso als ein Ausboten angesehen werden und nicht jedes Unternehmen sieht das als ein Charakterzug, der gefördert werden soll.

Ich würde die Kollegin nochmal zu einem Gespräch bitten, um die Aufgaben der Chefin für ihren Urlaub aufzuteilen. Geht sie darauf ein, gut. Geht sie nicht darauf ein, würde ich das dokumentieren und die Aufgaben selbst erledigen. Aber an dem Tag, an dem die Chefin aus dem Urlaub wiederkommt, wäre ein Gespräch zu dritt fällig. Darin muss Klarheit her – wer ist für was verantwortlich, inklusive offizieller Namensgebung nach außen und Weisungsbefugnis. Klappt das auch nicht, würde ich über Konsequenzen nachdenken – offizielle Rückgabe der Vertretereigenschaft mit Verweigerung sänmtlicher Aufgaben, die dazugehören, und Einleiten eines Stellenwechsels.

Genauso sehe ich das auch. Das wäre für mich auch die professionelle Lösung. Da gäbe es noch die eine oder andere Möglichkeit Klarheit zu schaffen, Grenzen zu setzen. Eben nicht ein: "Ich werde ausgebootet.", sondern sachlich.

so wie ich die lage und die te verstanden habe, wird eh kein weg daran vorbeiführen, die abteilung oder den filiale zu wechseln. warum soll sie sich dann jetzt noch für zwei ins zeug legen.

Klar, wenn sie das auf dieser persönlichen Ebene sieht, gibt es keinen Grund. Da sehe ich das Hauptproblem, dass hier von Hass, Eifersucht, etc. die Rede ist und es völlig von einer professionellen Ebene abweicht. Diese Art Umgang wirkt sich auf die Arbeit aus, auf die Leistung, auf das Ergebnis und wenn diese beeinträchtigt sind, schadet es dem Unternehmen. So lange es nicht auf eine sachliche Ebene gebracht wird, bleibt dieser fahle Beigeschmack der Stutenbissigkeit und wenn es blöd läuft, nur auf der TE. Wer will so jemanden in seiner Abteilung, wenn es um eine Versetzung geht? Wer wird so jemanden fördern? Das "beste", was ich mir vorstellen kann ist, dass sich jemand erbarmt, die TE versetzt wird und nie wieder diese Stelle verlassen kann. Wie schon erwähnt, es kann ja sein, dass es sich hier um eine Branche handelt, in der es ganz andere Gesetze gibt, aber auch bei uns ist es nicht anders. Mitarbeiter, die nicht loyal sind, nicht integer, mehr tratschen als wissen, mehr unterstellen als erbringen, die haben diesen Ruf und werden niemals dort wegkommen.

Ccressqida8x6


Es gab bereits ein ausführliches Gespräch zu dritt: das war das Gespräch in dem mir mitgeteilt wurde, dass die Vertretungsregelung geändert wird. Meine Chefin hat mir das im Beisein der Kollegin mitgeteilt und sie meinte auch - im Beisein der Kollegin - dass ich au Grund meiner Erfahrung usw. die Arbeiten dann aber bitte noch weiterhin erledigen soll. Ich fragte bei diesem Gespräch (kam mir da ein bisschen überrollt vor) was der Grund für die Änderung ist, ob was nicht in ORdnung war o.ä. und die Chefin meinte, ich hätte das immer super gemacht.

Da meine Kollegin aber insgesamt 6 Monate länger in der Firma beschäftigt ist als ich (sie war vorher in einer anderen Abteilung) und ja auch mal befödert werden möchte, wurde sie nun ebenfalls zur Vertreterin ernannt - mit so einem Posten hat man eben eine größere Chance auf eine Beförderung, da man eben auch mehr Verantwortung hat.

Ich fragte bei diesem Gespräch auch, wer die Kollegin dann in die Aufgaben einarbeitet und meine Chefin sowie meine Kollegin meinten, dass das NICHT nötig sein wird - um die Vorgänge nicht unnötig kompliziert zu machen (wie gesagt: viele Köche verderben den Brei und wir haben keine Aufgaben die man immer klar voneinander trennen/aufteilen kann) und um nicht Fehlerquellen zu schaffen, soll am besten ich die Arbeit weiter machen. Ich habe schon bei diesem Gespräch gesagt dass ich das unfair finde und nicht einsehe warum ich die ganze Arbeit machen soll obwohl meine Kollegin die Aufgaben offiziell auch übertragen wurden, aber da wurde nicht wirklich drauf eingegangen (da wurde nur immer von meiner "Erfahrung" gesprochen...). Die Chefin hatte wohl auch nicht erwartet dass ich etwas gegen diese Änderung sage - sie kam mir während des Gesprächs sehr unter Druck vor... Meine Kollegin sagte bei diesem Gespräch kaum was sondern saß nur da und versuchte ihr Lächeln zu unterdrücken - was ihr leider nicht so ganz gelang.

Ich kam mir bei dem Gespräch schon wie ein Depp vor und habe deshalb dann nochmal das GEspräch mit der Chefin gesucht - wieder ohne Erfolg. Und auch die Gespräche mit der Kollegin (vor bzw. nachdem die Chefin in Urlaub gegangen ist und es um die Aufgabenverteilung ging) bleiben ohne Erfolg. Was soll ich denn nun tun? Wenn ich die Arbeiten einfach liegen lasse, dann heißt es am Ende nur ich hätte es verbockt weil ja "abgesprochen war dass ich die Vertretung alleine mache" - da heißt es dann 2 gegen 1 und wer wird da wohl den Kürzeren ziehen?! Doch wohl ich! Aber ich sehe nicht ein warum ich nun die ganze Arbeit machen soll! Und dazu werde ich nun von Kollegen aus anderen Abteilungen gefragt warum es die Änderung gab...da wird nun überall gemutmaßt dass ich was verbockt habe! (wurde shcon von 5 Leuten darauf angesprochen!)

N0uri!y=a78


Irgendwie würde mich das nicht wundern, wenn rauskäme, dass deine Chefin tatsächlich mit Absicht ihren Urlaub vorverlegt hat, um zu sehen, ob du ihren "Anweisungen" folgst. Und ehrlich würde es mich auch nicht wundern, wenn deine Kollegin und die Chefin irgendwie (evtl. telefonisch) im Kontakt stehen und besprechen, wie du dich verhältst.

Ich würde mir das auch nicht gefallen lassen und ich verstehe auch nicht, wie manche hier immer noch das Verhalten der Kollegin und Chefin verteidigen....muss man sich echt alles gefallen lassen? Solange man nicht selber betroffen ist, wohl schon....mir absolut unverständlich.

Ich kann nur sagen: Wehr dich ! Lass dir das nicht gefallen !

Wär wäre eigentlich, wenn du jetzt krank wärst? Was macht denn dann die jetzt offiziell auch Vertreterin? Nee, also ich würde zum höheren Vorgesetzten zu gehen – und zwar persönlich.

Alles Gute @:)

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