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Werde im Beruf ausgebootet: Was tun, wegbewerben oder bleiben?

N:uriy(a78


Wär wäre eigentlich, wenn du jetzt krank wärst? Was macht denn dann die jetzt offiziell auch Vertreterin? Nee, also ich würde zum höheren Vorgesetzten zu gehen – und zwar persönlich.

Was wäre eigentlich, wenn du jetzt krank wärst? Was macht denn dann die jetzt offiziell auch Vertreterin? Nee, also ich würde zum höheren Vorgesetzten gehen – und zwar persönlich.

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sFchnugDgi018


Also ist eine sehr blöde Lage, in der du da steckst....Und ehrlichgesagt verstehe ich die Aufregung..

Man muss sich heutzutage echt nicht alles gefallen lassen, ich weiß was die TE meint.

Ich selbst arbeite als Führungskraft .. und ich weiß, wie wichtig so eine Vertreterposition ist....Da gehts nicht um Geld.. Man verdient nicht wirklich mehr wie die anderen Beschäftigten, aber die Wahrscheinlichkeit, dass man befördert wird ist und bleibt nunmal um ein vielfaches höher! Und es ist ein verdammt schlechtes bild wenn man plötzlich degradiert wird...da schauts dann für alle so aus, als wenn man der arbeit nicht gewachsen ist, die gründe sind so gesehen sch** egal, aber jeder denkt so ähnlich, wenn er hört, aha die person ist degradiert worden.

Wenn es bereits ein gespräch zu 3. gab und es nichts genützt hat, würde ich uzm höheren chef gehen...bin jetzzt auch net unbedingt ein Freund davon aber wenns anders net geht bzw wenn du ee einen guten draht zu ihm hast, würde ich die problematik mal erklären und erläutern, dass du das ganze nicht g anz verstehst...

C*ress%ida8x6


Ja, ich weiß jetzt gerade auch nicht mehr so wirklich weiter. Wenn ich jetzt plötzlich krank werden würde - hmm...ich weiß gar nichts was dann wäre. Ich glaube dann wäre meine Kollegin ja gezwungen die Arbeit zu machen, da sie ja dann die einzige anwesende Person in der Abteilung ist. Aber blau machen ist für mich an dieser Stelle keine Option - sowas mache ich generell nicht.

Da meine Chefin derzeit im Urlaub ist, ist der Firmenleiter mein "nächster Vorgesetzter" - dazwischen ist leider niemand mehr. So gesehen würde mir eigentlich nichts anderes übrig bleiben, als mit ihm darüber zu sprechen. Ein bisschen Hemmungen habe ich ja noch da ich nicht unnötig viel Ärger in der Firma verursachen will, aber mir fällt einfach nichts anderes ein als mit ihm zu sprechen. Es kann doch nicht sein, dass ich nun 2 Wochen lang die ganze Arbeit machen soll und meine Kollegin wird dann vielleicht später befördert weil sie u.a. den Vertreterposten hat und ich bleibe auf der Strecke. Theoretisch könnten wir beide zwar gleichzeitig befördert werden, aber theoretisch könnte auch nur eine von uns beiden befördert werden. Und wie würdet ihr euch fühlen, wenn ihr praktisch die Arbeit einer anderen Person mit macht und dann bei einer Beföderung das Nachsehen habt?

CBressIida8x6


Mich kotzt die ganze Situation einfach nur an. Ich verstehe einfach nicht so ganz warum diese ganze Aktion sein musste? Nur damit die Beföderungschancen der Kollegin dann höher sind werden andere Beschäftigte (also ich) so hintergangen, übergangen und praktisch degradiert? Wenn man wenigstens vorher mit mir geredet hätte dann hätte man ja gemeinsam eine für alle gute Lösung gefunden bzw. ich hätte die Entscheidung akzeptieren können, aber da alles so hinter meinem Rücken besprochen und geändert wurde und mir dann im Beisein der Kollegin das auch nur mal so "nebenbei" mitgeteilt wurde finde ich einfach sehr kränkend und respektlos.

Am Freitag hat mir jemand aus einer anderen Abteilung (mit dem ich immer in die Kantine gehe) erzählt, dass im kommenden Monat angeblich wieder Stellen in diversen Abteilungen und Niederlassungen frei werden und intern ausgeschrieben werden sollen. Hoffentlich ist das nicht nur ein Gerücht und hoffentlich ist auch eine passende Stelle für mich jetzt gleich dabei!

Wenn ja, werde ich mich auf jeden Fall darauf bewerben! Da bin ich dann mal gespannt ob meine Chefin ihr Vorgehen dann immer noch so in Ordnung findet... Wahrscheinlich wird sie mir dann erst einmal wieder Honig ums Maul schmieren damit ich bleibe, aber darauf falle ich nicht rein!

NSurCiya7x8


Ich würde zum Firmenleiter gehen. Du wirst dir wohl dein Leben lang (oder zumindest ne ganze lange Weile) in den Arsch beissen, wenn deine Kollegin dann tatsächlich vor dir befördert wird (wegen läppischen 6 Monaten länger angestellt sein), obwohl sie nichts dafür getan hat. Boah, wie kann man nur so'n KollegenKollegenschwein sein...*aufreg*

Und wie würdet ihr euch fühlen, wenn ihr praktisch die Arbeit einer anderen Person mit macht und dann bei einer Beföderung das Nachsehen habt?

Ich würde mich scheiße fühlen, mich wohl den ganzen Tag ärgern und es eigentlich auch nicht mitmachen wollen....ich verstehe dich voll und ganz ! :°_

NCuriyxa78


Und ich würde mich nebenbei für eine andere Stelle bewerben oder zumindest umsehen. Und wenn du sagst, da wird evtl. was frei und es würde gut zu dir passen...nur zu !

CZressRidax86


@ Nuriya78:

Diese Möglichkeit - also das die Kollegin früher befördert wird - ist ja nicht mal soooo unwahrscheinlich. Bereits bei der letzten Beförderungsrunde hat sie zwar keine Beföderung bekommen, aber sie wurde besser beurteilt. Begründung meiner Chefin: die Kollegin ist insgesamt 6 Monate länger in der Firma und damit es gerecht ist sollte sie halt auch früher befördert werden! Ich weiß nicht genau wie gut meine Kollegin beurteilt wurde, aber sie hat auf jeden Fall eine besser Beurteilung bekommen als ich. Damals hat mir die Begründung schon nicht gepasst aber ich habe es hingenommen, weil ich ja u.a. durch den Vertreterposten mir auch gute Chancen ausgerechnet habe.

Nun wurde das Fass aber echt zum Überlaufen gebracht - meine Kollegin ist offiziell Vertreterin (genau wie ich), aber ich soll die ganze Arbeit machen ??? Und als ich meinte, dass ich das nicht in Ordnung finde, wurde ich auch noch durch die Blume als egoistisch bezeichnet und mir wurde geraten ich solle auf die Kollegin doch Rücksicht nehmen und sie unterstützen - wir wären hier doch keine Einzelkämpfer sondern ein "Team". Da wird ja wohl eindeutig meine Intelligenz beleidigt...

CWressiTda86


Der Hammer ist ja noch: wenn meine Kollegin vor mir befödert wird, dann ist sie - bei Abwesenheit der Chefin - meine Vorgesetzte aufgrund der höheren Stelle. Den Vertreterposten bin ich dann also autimatisch los.

Aber so wie ich meine Kollegin einschätze wird sie die Arbeit der Chefin dann trotzdem nicht machen sondern es einfach alles auf mich "delegieren". Und dann wird es wohl noch als posit. Führungseigenschaft ausgelegt, weil man als Chef ja auch delegieren können muss... :)z

tpu2ffxarmi


man muss aber schon neidvoll anerkennen, dass deine kollegin den dreh offensichtlich raus hat – so clever muss man erstmal sein.

Clres:sidxa86


@ tuffarmi:

Ja, den Dreh hat sie anscheinend raus. Aber wie genau sie die Chefin so beeinflussen konnte ist mir echt ein Rätsel. Wenn ich dabei war hat sie jedenfalls nie etwas in der Art veranstaltet. Und meine Chefin hat auch nie von irgendso einer "Beeiflussungsaktion" erzählt. Aber wie man sieht gab es anscheinend doch so Aktionen...

Aber was soll ich denn nun machen? Ich habe mir übelegt meiner Kollegin ein paar Dinge von der Chefin (die halt erledigt werden müssen) in den Posteingang zu legen und ihr anzubieten das zu erklären. Wenn sie dann wieder die Bearbeitung ablehnt, dann werde ich mit diesen Dingen direkt zum Firmenleiter gehen und ihm das Ganze mal aus meiner Sicht schildern. Ich weiß mir dann einfach nicht mehr anders zu helfen!

d1an)ae8x7


Ich würde erstmal zwei Gänge zurück schalten. Deine Situation ist bescheiden, aber wenn du un überreagierst wird dadurch auch nichts besser. Schreibe die Mail die Barceloneta vorgeschlagen aht, nur an deine Cheffin und deine Kollegin und dann warte ab. Wenn sie dann nichts tut verstreichen eben Fristen, dein Teil der Arbeit ist erledigt.

Du hast klar kommunizierst das du nicht 100% der Arbeit übernehmen wirst, wenn du nicht Ernst genommen wirst muss deine Cheffin mit dem Ergebnis leben. Wenn Aufgaben dann nicht erledigt werden baut das eventuell genug Druck auf damit da nochmal neu verhandelt wird und die Aufgabenbereiche geteilt werden.

Wenn du dich allerdings eh wegbewerben willst würde ich mir das komplett schenken und die Zähne zusammen beißen um niemandem Angriffsfläche zu bieten der dich noch beurteilen soll. Das mag nicht fair sein, aber vermutlich cleverer als ein riesen Fass aufzumachen, sich nen schlechten Ruf in der Firma einzuhandeln und daran ewig zu laborieren.

sIensVibelwman


Deine Kollegin fühlte sich benachteiligt und wollte mehr Verantwortung und das war das Angebot der Chefin.

Wenn die Chefin über hinreichende [[http://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Kompetenz "soft skills"]] verfügen würde, hätte sie das offen besprochen und nicht heimlich.

t.uff<armxi


was ich mich die ganze zeit schon gefragt habe beim lesen – die chefin und kolegin verbindet außer der arbeit aber nichts, keine freundschaft?!

CSresvsida8x6


@ danae87:

Grundsätzlich wirst du ja recht haben, aber wenn ich einfach nur ne Mail an Kollegin und Chefin schicke und die Sachen dann teilweise liegen lasse, dann biete ich doch genauso Angriffsfläche! Da wird dann doch gesagt "es wurde vorher besprochen dass ich die Aufgaben der Vertretung übernehmen und die Arbeit erledigen soll da ich die Erfahrung habe, die Kollegin doch noch keine Ahnung hat usw." Also im Prinzip kann man mich doch so genauso dumm darstehen lassen und an den Pranger stellen. Und mittlerweile traue ich den beiden Frauen sogar zu, dass sie dann mit dem Firmenleiter über mich sprechen werden dass ich die Weisungen meiner Chefin einfach so ignoriere usw. Am Ende stehe ich dann doch nur dumm da wenn ich weiter passiv bin und alles einfach so hinnehme. Eine Mail an Chefin und Kollegin zu schicken sehe ich jetzt nicht als "Versuch sich zu Wehren". Meine Chefin wird die Mail doch eh erst in 2 Wochen lesen und das ist zu spät.

C.resHsid1a8x6


@ tuffarmi:

Nee, ich glaube nicht. Also ich habe nie mitgekriegt, dass man sich nach der Arbeit noch trifft oder so. Klar wurden auch mal private Dinge besprochen, aber das habe ich mit denen auch gemacht.

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