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Werde im Beruf ausgebootet: Was tun, wegbewerben oder bleiben?

txr$übfKisch


Ich würde dir den Rat geben, entweder die Zähne zusammen zu beißen und zur Arbeit zu gehen und da weiter machen wo du aufgehört hast, oder aber wirklich einen Arzt aufzusuchen und dir ein paar Tage Bedenkzeit zu gönnen. Nein, ich bin auch kein Freund vom Blaumachen, aber das wäre für mich die einzige Möglichkeit "erhobenen" Hauptes aus diesem Dilemma zu kommen. Die Möglichkeit der Emails würde für mich auch nicht in Betracht kommen, so etwas würde immer einen schalen Begeschmack hinterlassen. Damit würdest du deiner Chefin tatsächlich in den Rücken fallen und das wäre, Vorgeschichte hin oder her, keine wirklich gute Idee. Die Krankschreibung wäre für mich eine Möglichkeit zu zeigen wie dumm es ist jemanden zur Vertretungskraft zu befördern, nur weil er die längere Betriebszugehörigkeit hat, ihm aber jeder Qualifikation dazu fehlt.

Slt2uhlbexin


Wenn ich intern die Abteilung bzw. die Niederlassung wechsle, kriege ich übrigens kein Arbeitszeugnis. Klar, gibt es ein kleines Schreiben was ich alles gemacht habe und was nicht, aber ganz ohne Bewertungen. Es ist also eigentlich nur eine "Auflistung".

Ein Arbeitszeugnis kannst du jederzeit verlangen. Du könntest dich ja irgendwo bewerben wollen. Bei einem Wechsel der Abteilung oder gar der Niederlassung solltest du auf jeden Fall eins verlangen, damit deine Tätigkeiten und Leistungen dokumentiert sind. Wenn du zu einem späteren Zeitpunkt ein Zeugnis verlangst, sind möglicherweise die Personen, die dich beurteilen könnten, gar nicht mehr im Unternehmen.

Wenn du es allerdings jetzt verlangst, wird man das vermutlich so interpretieren, dass du das Unternehmen verlassen möchtest. Die Beförderung kannst du dann wohl vergessen. Also solltest du ein Zeugnis erst verlangen, wenn der Wechsel akut wird oder du das Unternehmen tatsächlich verlassen willst.

Der einzige der hier genannt wurde ist ja der Kollegin per Mail Arbeitsaufträge zu erklären damit ich was schriftliches habe... aber sonst?

Ich würde ihr nichts erklären (zuviel Schreibarbeit ;-) ), sondern ihr nur anbieten, sie einzuarbeiten, da sie ja jetzt ebenfalls Stellvertreterin ist. Du kannst ihr einen Termin vorschlagen oder sie soll einen Gegenvorschlag machen. (Mit Kopie an die Vorgesetzte, die gerade in Urlaub ist.) Das ist nett, kooperativ und teamfähig. :)^

Wenn sie annimmt, musst du sie eben einarbeiten, bist aber in Zukunft einen Teil der Arbeit los. Nachteil: du hast dann eine echte Konkurrentin, wenn es um die Beförderung geht.

Wenn sie ablehnt, hat sie ein Problem, weil sie einerseits Stellvertreterin werden wollte, andererseits aber die damit verbundene Arbeit ablehnt.

Als Arbeitgeber wüsste ich dann, wen ich für fähiger halte und wen ich lieber befördern würde. Sollte sie trotzdem vor dir befördert werden, dann würde ich mich wohl versetzen lassen bzw. wegbewerben. Vorher könntest du auch noch mit dem Firmenchef sprechen, denn zu verlieren hättest du dann ohnehin nichts mehr.

Arbeit liegen lassen, nur weil du gerade angepisst bist, solltest du nicht. Das fällt auf dich zurück.

d`anae8x7


Erstmal müsstest du dich entscheiden ob du bleiben oder gehen müsstest.

CRressi~dxa86


Also ich würde definitiv gehen! Aber ich weiß halt nicht WANN ich gehen kann! Wenn das GErücht mit der Ausschreibung stimmt, dann könnte ich vielleicht bereits Ende des Sommers in einer anderen Abteilung/Niederlassung arbeiten. Wenn es nicht stimmen sollte - tja, dann kann es noch länger dauern.

dqan}ae87


Wenn du in jedem Fall gehen wirst würde ich für die nächsten Monate die Zähne zusammen beißen. Stimmt es ist unfair und würde mich auch aufregen, aber edfacto hast du ja nicht mehr Arbeit als du vorher auch gut geschafft hast. Machst du da jetzt ein riesen Fass auf sieht es am Ende so aus als hättest du gehen müssen oder die Gerüchteküche hängt dir irgendeinen Mist an den du nie wieder los wirst. Gerade zum Chef gehen würde ich dann nicht, das wird sich rumsprechen und niemand will jemanden der einen beim chef hinhängt in seinem Team haben.

Es ist doof für dich, aber viele Menschen erleben in ihrem Berufsleben Phasen in denen es nicht so rund läuft und in denen sie sich über Kollegen und Co ärgern. Bei dir wäre es ja zeitlich absehbar, selbst wenn die Gerüchte nicht wahr sein sollten kommt die nächste Ausschreibung bestimmt.

wPhit)e maxgic


Ich würde diesen Urlaub der Chefin noch die Zähne zusammenbeißen und danach, darauf bestehen, das die Kollegin eingearbeitet wird.

Sollten sich beide dagegen wehren, würd eich mir das schriftlich geben lassen. Weiterhin Gute Miene zum Bösen Spiel machen, der Kollegin imme rmal wieder wichtige Infos zu Aufgaben der Chefin - Per Email - geben.

Und dann solltest du bei der nächsten Abwesenheit deiner Chefin ganz urplötzlich einen GANZ SCHLIMMEN Magen - Darm- Keim bekommen. ]:D

CGre[ssFida86


@ white-magic:

Und blau machen? Also das habe ich noch nie gemacht - außerdem wüsste ich gar nicht wie ich an ein Attest kommen sollte. Sollte ich dem Arzt dann was vorlügene ala "oh, mein Bauch tut so weh und mir wird ständig soooooo schlecht". Wenn er dann Urin/Stuhl untersucht merkt er doch dass keine Bakterien drin sind und ich steh dann da wie eine Idiotin...

Meine Kollegin wehrt sich noch immer dagegen was zu übernehmen. Gestern war meine Chefin spontan für einen Termin aus ihrem Urlaub zurück und heute hatte sie mal kurz angerufen. Aber sie ist nach wie vor der Meinung, dass ich das doch "so gut mache und wir die Angelegenheit erst einmal ruhen lassen sollten". D.h. dass ich einfach das Thema nicht mehr ansprechen soll und weiterhin die arbeit alleine machen soll...

CiorKnelixa59


Zu deutsch: alles soll so bleiben, wie es vorher war. Du trägst die Arbeitsbelastung in vollem Umfang, und deine Kollegin tut so, als ob sie das Sagen hätte? Tut mir leid, geht gar nicht.

Rechte und Pflichten sollten schon gleichmäßig verteilt sein. Wenn sie unbedingt die Vollmachten haben will, dann soll sie gefälligst auch ihren Teil der Arbeit übernehmen. Stell das gegenüber deiner Chefin klar. So geht es nicht!

C4res]sigda8<6


@ Cornelia:

Das habe ich doch nun schon mehrmals probiert und immer wieder nur die gleiche Antwort bekommen. So langsam reicht es mir auch und meine Chefin ist das Thema auch leid. Ich werde mich aber auf jeden Fall bei nächster Gelegenheit wegbewerben. Es fragt sich nur wann sich die nächste Gelegenheit bietet...

N{ur/iyax78


Wäre es dir vielleicht möglich, in der besagten Abteilung, die evtl. demnächst Stellen hat mal unverbindlich anzurufen? Zu fragen, ob die wirklich was haben? "Ich habe gehört, das...". Vielleicht kannst du dich denen schon mal gut "verkaufen" oder sie auf dich aufmerksam machen oder so.

t'uRff8armxi


du hast einfach die a...karte gezogen!

entweder du zeihst dich ganz zurück aus deiner stellvertreter-position, was du wahrscheinlich nicht tun wirst/willst o. du redest mal tacheles mit deiner chefin. also mal richtig druck machen à la unter den umständen gäbest du die stellvertreterposition ganz an die kollegin ab, und siehst dich zukünftig nicht mehr in dieser veranwortung. nur rumlabern, sorry aber das sitzen die beiden einfach aus. entweder du ziehst das jetzt durch bis du eine neue stelle hast oder du haust mit der faust auf den tisch (metaphorisch gesprochen)-

R8atloHsx23


Da stimme ich zu. Unter der Voraussetzung würde ich die Position komplett abgeben, wenn dann was liegen bleibt muss! deine Kollegin das ja machen. Ich würde dann auch alle Aufgaben die Stellvertretung betreffend von mir weisen. Und parallel wegbewerben.

Wenn deine Kollegin das ganze nicht schafft sieht deine Chefin es evtl. ein. Ansonsten bringt dir das ganze doch eh nix, Beförderungmäßig wird doch dann eh deine Kollegin bevorzugt werden, das würde ich nicht noch durch deine gute Arbeit unterstützen.

M*ilky_leH7x7


stimme Ratlos23 zu! Deine Kollegin würde bei der nächsten Beförderung auf deine Kosten bevorzugt werden bzw. du würdest ihr mit DEINER Arbeit den Aufstieg ermöglichen. Wann kommt deine Chefin denn wieder? Würde diese letzte Vertretung jetzt noch normal weitermachen, aber sobald sie zurückkommt würde ich ihr sagen dass du ab sofort die Vertretung nicht mehr machen wirst. Denn wenn der Bereich sowieso schwer aufzuteilen ist und es besser wäre, wenn es nur eine Person macht, dann soll es halt die Kollegin machen. Diese "geteilte" Vertretung würde dich beförderungsmäßig sowieso nicht weiterbringen, sondern nur die Kollegin (auf deine Kosten). Und du hast die alleinige Vertretung ja bereits mehrere Monate gemacht und damit eigentlich schon bewiesen, dass du dazu fähig bist.

Keleixo


Cressida86

Das habe ich doch nun schon mehrmals probiert und immer wieder nur die gleiche Antwort bekommen.

Ich habe den Eindruck, dass etwas mit Deiner Kommunikation nicht stimmt. Wenn Du das so nicht willst, dann brauchst Du es doch nur auch so zu sagen: "Ich habe darüber nachgedacht und jetzt auch die Gelegenheit zu sehen, wie das in der Praxis läuft bzw. nicht läuft. Ich möchte, dass meine Aufgaben auch so niedergelt sind, wie ich sie tue. Diese Anweisung (beide off. Vertretung, aber nur ich mache wirklich die Vertretung) führt zu Missverständnissen sowohl intern als auch extern. Wenn beide offiziell als Vertretung gelten, dann möchte ich auch wissen, wie die Aufgaben aufgeteilt sind und dann sollen auch beide die Vertretung sein. Bin ich die alleinige Vertretung, dann möchte ich wissen, welche Befugnisse ich habe und es auch offiziell so verstanden haben (also auch schriftlich). So stimme ich der Vertretungsregelung nicht zu, weil die Arbeit viel schlechter vorangeht." Hast Du ihr das so oder ähnlich gesagt?

tmuffarxmi


dem schließe ich mich an, du hast bislang irgendwas entscheidendes in deiner kommunikation falsch gemacht, so dass deine chefin keinerlei annahme haben müsste, du würdest nicht auch fortan mit zähneknirschen deine aufgaben übernehmen wie bisher.

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