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Entschädigung bei Zugverspätung auf Dienstreisen

MWiRojLi hat die Diskussion gestartet


Folgender Fall: Der Arbeitnehmer tritt eine Dienstreise mit der Bahn an. Die Fahrkarte hat er selbst gekauft, der Preis wird ihm zusammen mit der Hotelrechnung, Taxikosten etc. nach der Reise erstattet.

Jetzt hat der Zug Verspätung. Die Bahn muss eine Entschädigung zahlen.

Wer bekommt den nun diese Entschädigung? Der Arbeitgeber – weil er die Fahrkarte bezahlt hat, oder der Arbeitnehmer – weil er zwei Stunden seiner Freizeit (Reisezeit ist keine Arbeitszeit) zusätzlich im Zug gesessen hat?

Vielleicht weiß das der 77ergreis?

Antworten
L(ila1Lixna


Das wirst du mit deinem Arbeitgeber klären müssen.

Gibt es keine betriebliche Regelung zu dem Thema?

Wird die Reisezeit als Arbeitszeit bezahlt? Auch die verlängerte Reisezeit, die durch die Verspätung entstanden ist?

Das ist ähnlich wie das Nutzen von Vielfliegermeilen - manche AG lassen es zu, bei anderen ist es strikt untersagt.

Das kann dir kein Bahnmitarbeiter beantworten, sondern nur dein Chef oder deine Personalabteilung.

MJi RoLxi


Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Die Dinge liegen aber etwas anders, ich bin der Arbeitgeber – Chef und Personalbteilung in einer Person.

Ich möchte der betroffenen Mitarbeiterin auch nichts vorenthalten, wollte nur mal wissen, wie das anderswo geregelt ist.

Das kann dir kein Bahnmitarbeiter beantworten

Der Greis weiß alles, was die Bahn betrifft ;-)

M9ori_tzx271


Die Bahn muss eine Entschädigung zahlen.

Entschädigung kommt von Schaden, der entstanden ist.

Also ein Trostpflaster für die Unbill. Die hat doch der zu bekommen, der den Schaden hatte, also der Fahrgast, denke ich.

Lsila+Lixna


Die Dinge liegen aber etwas anders, ich bin der Arbeitgeber – Chef und Personalbteilung in einer Person.

Ich möchte der betroffenen Mitarbeiterin auch nichts vorenthalten, wollte nur mal wissen, wie das anderswo geregelt ist.

Wird die Reisezeit (inkl. verspätung) denn bezahlt?

Bei uns (interntionaler Großkonzern) wird nur eine Reisezeit bis x Stunden bezahlt. Alles darüber hinaus ist Privatvergnügen.

Liegt die Reisezeit inkl. der Verspätung innerhalb dieser x Stunden, ist die Gutschrift an den AG weiterzuleiten. Ist die Reisezeit länger, kann die Gutschrift privat genutzt werden.

Der Greis weiß alles, was die Bahn betrifft

Es handelt sich aber um keinen Vorgang bei der Bahn, sondern um einen Vorgang der Reisekostenabrechnung. Daher wird dir selbst der allwissende Greis dir diese Frage nicht beantworten können.

M[i=RoLxi


Die hat doch der zu bekommen, der den Schaden hatte, also der Fahrgast, denke ich.

So weit, so logisch.

Jetzt muss aber der AN die Originalfahrkarte beim AG einreichen um die Reisekostenerstattung zu erhalten. Der Letztere benötigt nämlich die Originale für seine Buchhaltung.

Genauso möchte aber die Bahn die Originalfahrkarte haben, um den Entschädigungsanspruch zu prüfen.

Was denn jetzt?

L3ilaxLina


Ist das Original für die Buchhaltung wirklich notwendig?

Bei uns geht es mit Hilfe eines Ersatzbelegen und der Notiz, dass das Original anderweitig benötigt wurde.

MxiRoLxi


Wird die Reisezeit (inkl. verspätung) denn bezahlt?

Nein, gar nicht. Reisezeit ist keine Arbeitszeit.

LYilUaLinxa


Oha.

Ja dann wohl Entschädigung an den Arbeitnehmer.

MfiYRoLi


Ist das Original für die Buchhaltung wirklich notwendig?

Habe gerade im Steuerbüro angerufen – Kopie der Fahrkarte mit entsprechendem Vermerk reicht.

Dann werde ich der Kollegin ein nachträgliches Osterei ins Nest legen und meine Buchhaltung ist trotzdem sauber.

Danke allen.

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