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Wer von Euch arbeitet oder ist Reinigungskraft

S>usa{nnaY200x0 hat die Diskussion gestartet


Ich habe ab Mittwoch ein neuen Job als Reinigungskraft.Darüber freue ich mich sehr.Nun bin ich ganz aufgeregt und habe ein paar fragen. Reinigungskraft ist ja nun kein Traumjob . Wie seid Ihr zu den Job gekommen und wie lange übt Ihr den Job aus? Was muss man alles machen und wie werdet Ihr behandelt. Wird man für die Arbeit ausgelacht.Ist es schlimm Toiletten zu putzen? Ich fange in einer großen Krankenkasse an( täglich 6 Stunden)

Habt ihr es bereut als Reinigungskraft zu arbeiten.

Bin sehr gespannt auf Eure antworten :)^

Antworten
L:ilaL%ina


Habe als Nebenjob während der Schule geputzt und fand es eigentlich immer recht angenehm, weil ich mir die Arbeit selbst einteilen konnte.

Es hängt halt stark davon ab, wo du putzt - bei einer Versicherung wirst du vermutlich nicht auf verschmierte Toiletten und versaute Küchen stoßen.

Ausgelacht wurde ich persönlich nie und auch hier in der Firma werden alle Reinigungskräfte respektvoll behandelt. Warum sollte das auch anders sein?

Zu den Aufgaben der Reinigungskräfte hier zählen: Sanitärräume und Küche täglich putzen und wischen, Saugen in den Büroräumen einmal die Woche, alle zwei Wochen Schreibtische und Monitore abwaschen.

STusanZna20x00


Ich habe jetzt meine ersten Tage als Reinigungskraft hinter mir. Ich bin eigentlich fix und fertig und war jetzt froh das Pfingsten war und ich ein paar Tage frei hatte. Es ist eine wirklich harte Arbeit. Ich habe das was ich putzen muss nicht in der mir vorgegebenen Zeit geschafft. Vielleicht wollte ich auch nur alles zu gründlich machen. Ich musste jeden Tag 1 Stunde länger arbeiten. Oft wurde ich von den Angestellten auch dumm angemacht weil ich in einer Toilette das Papier vergessen hatte.Ich will es ja schaffen und der Job ist nicht das Problem, die Angestellten schon. Ich fühle mich echt sehr abgewertet.

Ich hoffe es sieht diese Woche besser aus. Drückt mir die Daumen .Susanna

N|anniF77


Harte Arbeit ist es, ich putze als Nebenjob am Wochenende Büroräume.

Der Vorteil ist, ich kann mir die Zeit einteilen wie ich will und es ist keiner da. Nichts nervt ja mehr wie wenn andauernd jemand über den frisch gewischten Biden latscht. ;-)

Halte durch! Ich denke nach ner Weile hast du dich daran gewöhnt und es klappt besser.

C$hamzonixx


Ich habe als Schülerin in einer Physiotherapie Praxis geputzt, das hat mir Spaß gemacht. Immer sonntags 3 Stunden. Fand es auch gut dass dann niemand in der Praxis war und ich Musik dabei hören konnte.

Das war auch anstrengend, wobei solche riesigen Bürogebäude natürlich viel mehr Arbeit machen.

Dazu gekommen bin ich über die Mutter einer Freundin ^^

Probleme mit auslachen oder so gab es nie und ich bereue es nicht ;-)

@:)

SAusalnGnax2000


Ich möchte es ja auch schaffen weil ich die Arbeit nicht so schlecht finde. Es ist ja auch

ehrlich verdientes Geld.

Was ich nicht verstehe ist warum nehmen die Angestellten nie die Toiletten bürste.

Müssen denn Toiletten immer so verdreckt sein, oder ist es einfach respektloses Verhalten

gegen über der Reinigungskraft oder will man uns austesten wie weit man gehen kann?

Na, ja es ist auch egal ich bin ja da für da das ich es wieder sauber mache.

Susanna

PIauli~n7e11


Bist du direkt dort angestellt oder über eine Firma?

Wahrscheinlich machst du wirklich zu gründlich! Ganz schlimm ist das bei Putzfirmen.

Ich hatte hier jemanden gesucht, weil ich das Meiste selbst nicht mehr kann (und mein Mann 60 - 70 Std./Woche im Büro ist), nur ein paar Stunden pro Woche. Habe diesmal darauf geachtet, dass es eine Frau ist, die nicht das Arbeiten bei Putzfirmen gewöhnt ist.

Denn das habe ich vor Jahren mit zwei Frauen erlebt, damals wegen meinem Bandscheibenvorfall. Wir waren ständig dabei, hinterher nachzuputzen. Die erste kam mindestens eine halbe Stunde zu spät und ging dafür mindestens eine halbe Stunde zu früh, sauber war wenig (hab ich immer nur zufällig mitbekommen, normalerweise war ich zu der Zeit arbeiten). Sie war neu in der Putzfirma, die im Büro putzte. Die nächste war Vorarbeiterin in der Putzfirma, die im Büro meines Mannes putzte. Sie war eigentlich sehr nett und erklärte gleich stolz, so lange, wie ich kalkuliert hatte, brauche man niemals für unsere Wohnung. In eine Ecke durfte man allerdings nicht gucken...

Ich habe damals gelernt: In Putzfirmen bemisst man die Arbeitsqualität primär danach, wieviel qm jemand pro Stunde schafft, Feinheiten interessieren nicht.

Eine Freundin putzte ein paar Jahre lang jeden Morgen eine Arztpraxis und fand das optimal.

Ehrlk)önfigss.Towchter


Hi,

arbeite seit etwas mehr als einem Jahr neben dem Studium als Reinigungskraft. 3-4 Male in der Woche sind schon drin, zweimal davon zu zweit. Ich fange morgens um 6.30h an (gehe um 6 aus dem Haus und stehe um 5 auf) und arbeite drei Stunden. Dazu gehört Staubwischen, Boden fegen und nass wischen, Sanitär, Kassen, Büro, evtl. den Lagerraum fegen, Müll trennen und wegbringen. Das Ganze findet in einer bekannten Bekleidungskette statt.

Die Leute sind an sich sehr nett und umgänglich; Zeit für einen Plausch gibt es häufig und mit meiner Kollegin gehe nach der Arbeit meist noch in der Mensa frühstücken. Sehr schön ist auch, dass unser Chef sehr flexibel mit den Arbeitstagen ist, das rechne ich ihm hoch an. Heißt, falls mal ein Exkursionstag ansteht, an dem ich also morgens nicht putzen kann, oder eine Klausur etc. kann jemand für mich einspringen :)^ Dazu sage ich nur: top!

Hinzu kommt, dass ich mit diesem Nebenjob mehr verdiene (7 € + Weihnachts- und Urlaubsgeld), als ich für manch andere Arbeit bekommen würde. Als ich noch auf der Suche war, war die Bezahlung meist 5 – 5.50 €, selten 6 € oder mehr.

Nervig ist bloß, wenn die Leute gerade da lang laufen müssen, wo offensichtlich eben erst gewischt wurde bzw., dass man bei Kleinigkeiten hinterherräumen muss (z.B. neue Toilettenpapierrolle einhängen, so anstrengend kann das nicht sein^^)...

Insgesamt ist es aber ein familiäres Arbeitsklima, was mir von den Teilzeitaushilfen bestätigt wurde. Kommt auch vor, dass mit der gesamten Mannschaft Geburtstage gefeiert werden oder man bekommt morgens eine Blume mit einer Glückwunschkarte hingestellt.

Den Sommer bin ich wohl noch da, aber im nächsten Semester steht ein Praktikum an, mal sehen, ob ich so lange vertreten werde, oder ob ich kündigen muss. ":/ Es ist wohl trotz allem nicht leicht, jemanden für diesen Job zu gewinnen.

STusan4na20x00


Morgen früh geht es wieder los. ich hoffe sehr das es nicht so schlimm wird wie

es bisher immer war. Seit ich diesen Job jetzt selber mache bewundere ich die Reinigungskräfte

die den job schon so so lange machen und sehr oft erniedrigt werden.

:)z

REayf`a8U8


Es ist doch normal das eine neue Arbeit in den ersten Tagen schlaucht. Du bist die Arbeit halt nicht gewöhnt, daher ist das für deinen Körper eine ungewohnte Belastung. Nach 2-3 Wochen sollte das aber besser werden.

Bei uns haben die Reinigungskräfte den besten Job von den meisten Angestellten, flexible Arbeitszeiten, dazu wird mehr getratscht als geputzt ;-D und dazu kommen sie immer ohne Überstunden aus.

-NvietnaEmesinx-


Meine Mutter hat mal in einem Betrieb gearbeitet wo Autos vermietet wurden, sie hat diese also von innen gereinigt und sie hat es zu sauber gemacht und wurde deswegen entlassen. Sie habe sie öfters angemahnt das sie quasi zu langsam sei. Sie hat dann noch bei einer Putzkolone gearbeitet, aber nicht lange, da musste es ratz fatz gehen, man musste Treppenhäuser reinigen, bis ganz nach oben und das in einem Affentempo..man will ja fertig werden, wenn nicht, dann bleibt man eben länger dabei wie du es tust und kriegt das nicht bezahlt. Daher kommt es auch das die Putzfirmen nicht so dolle arbeiten, sie müssen viel ind wenig Zeit schaffen und das geht nur wenn man eben drüber wischt. Die zeigen einen auch wie es geht, Beispiel WC..man darf nur einmal drüber wischen, dann muss alles soweit sauber sein. Zuhause macht man es anders, man wischt nochmal und nochmal, bis es rein ist, hier muss es mit einem Wisch sauber sein :[]

Ich war neulichs im Krankenhaus, die haben ja auch Putzfrauen und die sind zumindest ganz langsam und locker unterwegs, da ist es wohl noch was anderes, weil da gehts um die Hygiene und Sicherheit. Da hetzte keiner rum.

T[opf1eVn20


Was ich nicht verstehe ist warum nehmen die Angestellten nie die Toiletten bürste.

Müssen denn Toiletten immer so verdreckt sein, oder ist es einfach respektloses Verhalten

gegen über der Reinigungskraft oder will man uns austesten wie weit man gehen kann?

Na, ja es ist auch egal ich bin ja da für da das ich es wieder sauber mache.

Ich habe das Gefühl, dass du mit dem Job nicht wirklich klarkommst, weil du ihn selbst abwertest. Wieso sollten Menschen denn extra Dreck machen, um dich auszutesten!? Die machen den Dreck, weil sie einfach nicht darauf achten, weil es ihnen egal ist, weil sie es nicht wegputzen müssen. Das hat aber nichts mit dir als Person zu tun, sondern ist maximal nervig für dich, aber du darfst das nicht als Angriff auf deine Person und deinen Job sehen :|N

Ich habe mehrmals als Ferialjob geputzt. Bin da mit einem positiven Gefühl hin, alles war echt dreckig und die Toiletten nach Feiern oft :(v , aber die Leute waren soo nett zu uns, obwohl sie ja den Dreck verursacht haben. Denen war das einfach egal, für die war das ganz normal, dass da jemand hinter ihnen herputzt. Das ist nun mal der Job einer Reinigungskraft.

Wegen der Anstrengung: Ja, anstrengend ist der Job, aber machbar, wie ich finde. Glaube, dass es da wesentlich Schlimmeres gibt und vor allem wirst du dich daran bestimmt noch gewöhnen :)z

Bin täglich um 4 Uhr aufgestanden und habe dann 9 Stunden täglich, 6 Tage die Woche geputzt. War anfangs hart, aber letztlich auch nur Gewöhnungssache.

Wenn du die erste Zeit überstanden hast, dann ists nicht mehr so schlimm und immer daran denken: Werte dich nicht selbst ab @:)

T7op'fOen20


hat dann noch bei einer Putzkolone gearbeitet, aber nicht lange, da musste es ratz fatz gehen

Oh ja, schnell muss es gehen, aber es ist ja auch ganz normal, dass man dieses Tempo in der ersten Woche noch nicht ganz mithalten kann. Da würde ich mir an der Stelle der TE nichts denken :|N

Wir waren bei meinem Ferialjob 2-3 Personen und hatten täglich 7 Stockwerke (Duschen, Toiletten, ganz viele Spiegel, Böden und sämtliche Oberflächen und Mistkübel) samt Treppenhaus zu reinigen, teils sogar mehrfach, da die Leute mehrmals täglich wechselten und dann alles wieder, wie neu sein musste. Da war ich die erste Woche natürlich auch oft zu langsam - musste ja wirklich schnell gehen. Aber irgendwann hat man den Dreh raus, weils eh täglich dieselben Räume sind :-)

J"ustnynax3


Liebe Susanna, ich habe während meiner Ausbildung zur Erzieherin auch als Reinigungskraft gearbeitet. Es war privat bei einer Familie. Ich habe die Arbeit geliebt. Man kommt ganz schön ins schwitzen und so bleibt die Figur schlank ]:D naja kann nur positives sagen. Habe damals zwanzig Euro pro Stunde bekommen und war wirklich zufrieden.

Manchmal denke ich mir sogar, dass ich wieder privat putzen würde um mir so manche Wünsche zu erfüllen. Zumindest so einmal in der Woche. Ich finde du solltest dich keinesfalls schämen. Mittlerweile ist die Arbeit sogar als Nebenjob sehr beliebt. Meine Bekannte ist Bankkauffrau und putzt seit der Geburt ihrer Kinder zwei Mal wöchentlich um die Familienkasse zu füllen.

Zudem ist die Reinigung und Hygiene Grundvorraussetzung damit man sich wohl fült. Für die Toiletten kannst du Handschuhe nehmen,

Glg :-)

JYust+ynax3


Ach ja, die Leute behandeln dich so, wie du dich selber fühlst. Das heisst, so wie du es in den Wald rufst, kommt es wieder heraus...

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