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Studiere Soziale Arbeit, möchte beraten, bin frustriert

D#isfielia hat die Diskussion gestartet


Hallihallo ihr Lieben,

ich weiß gar nicht so recht, wie ich anfangen soll. Also ich studiere Soziale Arbeit und möchte eigtl. in die Richtung Beratung gehen. Leider finde ich mein Studium so gar nicht erfüllend, da so viele Themen nur sehr sehr oberflächlich angeschnitten werden. Noch dazu kommt, dass meine Uni echt bescheiden ist. Seminare werden im Losverfahren verteilt, was bedeutet, dass ich immer nur irgendwelche Seminare bekomme mit Themeninhalten, die so gar nicht meinem Interessengebiet entsprechen (Z.B. Behinderung und co.). Ich bin im 4ten Semester und nun steht ein Praxissemester an. Ich muss also ein Praktikum machen. Nur leider fühle ich mich diesbezüglich total unmotiviert, weil ich einfach das Gefühl habe durch mein Studium kaum was gelernt zu haben und somit quasi total unwissend in das Praktikum einzusteigen. Ich habe mir nun zwar schon Bücher bestellt um halt selbstständig mehr über meinen Wunschbereich zu lernen, aber irgendwie ist das ganze halt trotzdem frustrierend. Noch dazu kommt halt, dass ich nicht so genau weiß, wie ich dann unter solchen Voraussetzungen in einen Beruf einsteigen soll. Da wird ja dann von mir erwartet, dass ich auch was kann. Nur wie soll ich was können, wenn ich es nicht gelernt habe?! Da werd ich dann ja total ins kalte Wasser geschmissen. Ebenfalls mache ich mir Gedanken darum, wie das mit Weiterbildungen aussieht. Reicht denn dann mein Studium um in dem Bereich arbeiten zu können? Wie läuft das dann konkret ab? Ich bin ratlos. Das Internet gibt irgendwie diesbezüglich grad auch nicht so viel her. Ich weiß, dass ich mal zu einer Studien/Berufsberatung gehen sollte, was auch angedacht ist. Trotzdem dachte ich mir, ich schreibe mal hier und vielleicht gibt es hier ja Sozialarbeiter die mir mit ihren Erfahrungen weiterhelfen können, wie das konkret nach dem Studium aussieht usw.

Vielen Dank schon mal :)

Liebe Grüße

Ps: Natürlich können mir auch andere als Sozialarbeiter schreiben :-D Jeder der etwas zu dem Thema weiß ist herzlich Willkommen sein Wissen weiterzugeben :) Bin über jegliche Info dankbar! @:)

Antworten
S|iciilixana


Also das Meiste was ich jetzt im Beruf können muss habe ich nicht an der Uni gelernt, sondern im Praxisalltag ;-D . Ich würde meinen, dass nach dem Bachelor du dich doch mit deinem Master auf genau das spezialisieren kannst, was dir gefällt?

Ansonsten kann ich nur wieder und wieder zu Praktika raten: so oft und viel wie nur geht. Das bringt einem mehr Chancen für den Arbeitsmarkteinstieg als jede gute Note der Welt.

a!vansti


Ich hab Erziehungswissenschaften studiert.

Leider kenne ich niemanden, der beratend arbeitet, ohne eine Weiterbildung.

Ob systemisch oder Transaktionsanalyse, irgendwas muss man schon machen.

Es ist ja auch nicht gerade so, als würde die Welt auf weitere Coachs, Berater und Trainer warten....

NOaidexe


Ich habe Lehramt studiert und mir ging es auch so, dass ich mich auf die Praxis schlecht vorbereitet gefühlt habe. Es war auch ein Sprung ins kalte Wasser. Aber als Lehrer lernt man durch Erfahrung mehr als im Studium möglich ist. Ich denke, mir hätte kein Seminar und keine Vorlesung beibringen können, was ich in der Praxis gelernt habe.

Möglicherweise ist es bei Dir auch so und Du lernst in der Praxis sehr schnell und kannst das, was du in den letzten 2 Jahren gelernt hast, gut anwenden. Soziale Berufe sind theoretisch wahrscheinlich nur schwer zu vermitteln.

_\delxilah_


Hallo liebe Disfilia,

ich schreibe dir als ehemalige Studentin der Sozialen Arbeit und Sozialpädagogin im Bereich der Sozialpädagogischen Familienhilfe seit 4 Jahren... :-)

Ich kann deine Gedankengänge gut nachvollziehen, denn mir ging es im Studium ähnlich. Häufig hatte ich das Gefühl, das wir nur wenig lernen, was später in der Praxis auch wirklich anwendbar ist – viel theoretisches, wenig praktisches Handwerkszeug. Wirklich anwendbare Psychologie und Pädagogik kam bei uns viel zu kurz, leider. Letztendlich waren bei uns die Leute, die vorher eine Erzieherausbildung gemacht haben oder schon zuvor mal praktisch im sozialen Bereich gearbeitet hatten, besser für den späteren Beruf gewappnet als diejenigen, die wie ich direkt von der Schule ins Studium gekommen sind.

Das ist ärgerlich, aber ich glaube, ein stückweit auch leider normal.

Letztendlich lernt man wirklich im Praxisalltag, spezialisiert sich da weiter...Ich habe für mich festgestellt, dass das Studium die Grundlage dafür gelegt hat, das ich weiß, wo ich Infos herbekomme und ein Gefühl für die Bandbreite an Theorien, Arbeitsweisen etc. im sozialen Bereich bekommen habe... Auch wurde eine gewisse Haltung und Sichtweise auf Dinge, die jetzt in der Arbeit wichtig sind, vermittelt und ich habe durch das Studium ein paar rechtliche Grundlagen erworben. Der Rest ist learning by doing... Ich bin nach wie vor der Meinung, das wir im Studium viel mehr in Richtung konrekte Beratung von Menschen hätten machen müssen (im Sinne von Übungen im Rollenspiel, Vermittlung verschiedener Beratungsansätze – denn das ist immer wichtig, egal ob man letztendlich mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, Familien, Gruppen oder sonst wem arbeitet), die Vermittlung konkreter Methoden etc. sinnvoll gewesen wäre...

Vieles war zu theoretisch und ohne den praktischen Hintergrund war es auch oft schwierig, Theorie mit Praxis zu verknüpfen, manches wurde mir erst im Nachhinein im Arbeitsalltag klar...aber leider kann man es sich nicht aussuchen, und muss das Beste draus machen.

Ich kann dir jedenfalls sagen, das es geht. Freu dich auf das Praktikum, wirklich – denn da bekommt man einfach mal einen Einblick in die Praxis und es gilt ja sowieso – man lernt immer dazu, auch die Pädagogen, die du im Rahmen deines Praktikums treffen wirst. Und auch das Praktikum ist nur ein kleiner Einblick, in einem anderen Arbeitsfeld der Sozialen Arbeit sähe die tägliche Arbeit vielleicht wieder ganz anders aus. Ich kann nachvollziehen, dass du Bedenken hast, wie du "bestehen" sollst, wenn du doch noch "nichts" gelernt hast – aber ich bin mir sicher, du hast schon mehr mitbekommen durch das Studium, als du denkst, und wenn es "nur" Dinge sind wie ein paar rechtliche Grundlagen, das es wichtig ist die Klienten als Experten ihres Lebens zu sehen, empathisch zu sein, die Problematik einer Familie vor dem Hintergrund deren Lebenswelt zu betrachten...ich glaube, im sozialen Bereich ist es manchmal schwierig, zu erkennen, was man "kann", weil es nicht so messbar ist.

Wo möchtest du denn dein Praktikum machen? Ich hab noch auf Diplom studiert und hatte 2 Praktika. Mir hat das Praktikum beim Jugendamt sehr viel gebracht- das wäre nicht mein Arbeitsbereich, aber man bekommt einen sehr guten Einblick in alle administrativen Vorgänge, und mit dem Jugendamt als federführendes Amt der gesamten Hilfen zur Erziehung ist man später sehr häufig befasst.

Zu deinem Wunsch, mal in der Beratung zu arbeiten: Ich kann nur von hier sprechen (arbeite in RLP), aber hier ist es sehr schwer, direkt in einer Beratungsstelle einzusteigen, die Jobs sind rar und sehr beliebt. Ich würde es dir aber auch nicht empfehlen – man hat einfach noch zu wenig Berufserfahrung, in der Regel noch nicht so ausgebaute beraterische Kompetenzen, noch gar nicht so den Weitblick, es fehlt die Weiterbildung...

Ich bin in der Familienhilfe eingstiegen, man lernt hier unglaublich viel, hat die ganze Bandbreite der Problematiken, die es in Familien so geben kann und arbeit an der "Basis" und nimmt da unglaublich viel mit; und hier ist der "beraterische" Anteil in den Familien ja auch vorhanden. Parallel mache ich seit einem Jahr eine systemische Weiterbildung, sie wird von meinem Arbeitgeber gezahlt. Du kannst dich selbst um eine entsprechende Weiterbildung kümmern (kann dir da auch gern mal ein paar Institute raussuchen), oft wird es auch vom Arbeitgeber angeboten. Und ich glaube, mit ein paar Jahren Berufserfahrung und der entsprechenden Weiterbildung hat man dann auch bessere Chancen, eine Stelle in der Beratung zu erhalten.

Das war jetzt etwas länger als geplant, sorry... ;-) Wenn du Fragen hast, dann können wir auch gerne per PN weiterschreiben, falls es hier dann zu sehr ausufert. ;-)

Liebe Grüße!

@:)

NYoHo"pe3Lefxt


Ich habe auch Soziale Arbeit studiert... und dein Beitrag hätte vor etwas über einem Jahr genau so von mir kommen können. ;-D Ich fühlte mich auch so furchtbar unvorbereitet durch das Studium, ich hatte das Gefühl, ich habe eigentlich nicht viel gelernt, was ich nicht auch schon vorher wusste. Mein Praxissemester habe ich dann irgendwie hinter mich gebracht. Auch im 6. Semester wurde mein Gefühl jedoch keineswegs besser. Wir sollten am Ende des Studium dann in Prozenten einschätze, wie wir uns durch das Studium vorbereitet fühlen. Ich glaube, über die Hälfte aller Studenten/Studentinnen meines Jahrgangs haben irgendwas um die 30% angegeben. Das sagt ja schon einiges. ;-)

Im Juli letzten Jahres hab ich dann fertig studiert und dachte nur: "Oh Gott, was machste denn jetzt, eigentlich hast du keine Ahnung von gar nichts, zumindest nichts tiefer gehendes." Mein Ziel waren auch Beratungsstellen; allerdings musste ich schnell einsehen, dass das nicht unbedingt für den Einstieg geeignet ist, weil die oftmals wirklich bereits Berufserfahrung und vor allem Weiterbildungen in dem Bereich fordern. Nun denn, dann habe ich mich halt anderweitig ins kalte Wasser schmeißen lassen und habe einen Bereich gewählt, der früher für mich NIE in Frage gekommen wäre. Es ist sicherlich so, dass viele meiner "Kollegen" (wozu ich jetzt auch PMs und Lehrer zähle), denken (und zT auch sagen): "Die kommt frisch vom Studium, die muss doch nun alles können und frische Ideen mitbringen und generell alles besser machen!" Mittlerweile ist mir das egal, ich grinse dann nur noch. Ich finde mich langsam in meinem Bereich ein, belese mich und sammle erstmal ganz unkompliziert Berufserfahrung. Nebenbei strebe ich natürlich an, mich weiterzubilden um irgendwann doch noch in meinen Wunschbereich einsteigen zu können. :)

Also ich kann dir nur raten: Entspann dich und lass es alles auf dich zukommen. Das ergibt sich alles irgendwie von allein, wenn du erstmal praktisch arbeitest. ;-)

D[is,fi3lia


Vielen Dank für eure Antworten!! :)

Hm ich habe halt Angst, dass dann von mir erwartet wird, sofort alles zu können, ich dann selbst aber gar nicht so richtig weiß, was ich machen soll. Es erscheint mir halt schon abstrus mich zu bewerben, wobei man ja dann so tut, als könne man was und eigtl. kann ich so gesehen nichts. Wisst ihr was ich meine?

@ Siciliana naja eigtl. wollte ich gar keinen Master machen. Soweit ich das mitbekommen habe, soll der nur nötig sein, wenn man eine Leitungsposition inne haben möchte oder halt wissenschaftlich arbeiten möchte. Hm sag, musstest du auch ein Anerkennungsjahr machen nach dem Studium? Bei uns ist das so, damit man staatlich anerkannter Sozialarbeiter ist.

@ avanti Ok,

aber wie läuft das dann ab? Sucht man sich dann eine Arbeit und macht man das nebenbei? Solche Weiterbildungen sind ja, wie ich im Internet gelesen habe, ziemlich teuer Ö Dafür muss man ja auch erstmal das Geld haben. Also sieht der Arbeitsmarkt dahingehend eher schlecht aus?

@Naidee musstest du dir dann alles selbst beibringen? Also wie du das in der Praxis am besten gestaltest? Oder wie lief das ab?

Kann gut sein. Ich weiß es halt nicht. Ich weiß halt auch nicht so Recht, was dann im Praktikum von mir erwartet wird. Das verunsichert mich irgendwie. Vor allem halt weil ich das Gefühl habe, so wenig gelernt zu haben bzw. halt wenig Dinge gelernt zu haben, die mir effektiv was bringen. Z.B. Methodenwissen- habe ich im Grunde kaum welches. Und das, wo ich in den nächsten und letzten zwei Semestern nur noch zwei Seminare, die Bachelorarbeit und das Praktikum zu absolvieren habe. Viel kommt da also nicht mehr, was mir da jetzt noch so viel beibringen kann.... ich komm mir grade vor, als hätte ich meine Zeit nur verschwendet in diesem Studium... :S Wobei es eher um den Aufbau des Studiums geht. An sich bin ich mir völlig sicher in diesem Bereich (der sozialen Arbeit) arbeiten zu wollen.

ShicilKiana


Na ich bin keine Sozialarbeiterin, ich bin Soziologin. Aber ich habe Sozialpädagogik studieren wollen und musste vorher ein Praktikum machen (6 Monate). Das war gut, weuil ich bemerkt habe dass die Sache überhaupt nix für mich ist.

Ich würde mir persönlich den Master nicht entgehen lassen, zur Vertiefung von Wissen, zur Spezialisierung und eben um später mal eine Leitungsfunktion in Aussicht zu haben. Besser jetzt als später wäre da mein Gedanke.

Ich glaube aber so wie dir geht es fast allen. Das ist ganz normal. Im Beruf checkt nachher niemand ob du dies oder jenes kannst. Das meiste biegt man sich während der Arbeit bei.

D#isfvilixa


Oh vielen Dank für die weiteren Beiträge :)

@ _delilah_ Danke für deine ausführlichen Worte :)

Ah die Familienhilfe :) Als ich eben gegooglet habe, bin ich da auch mal wieder drauf gestoßen und hatte mir überlegt, dass dies in der Tat auch interessant ist :)

Ja genau, du beschreibst es sehr exakt :) (Ich hatte meinen Text dann doch nicht länger machen wollen^^)

Das stört mich eben auch. Man lernt viel allgemeines wie z.B. die geschichtlichen Hintergründe der sozialen Arbeit, den sozialpolitischen Kontext, Recht, ein wenig Sozialwissenschaften und Psychologie aber vieles hat mit geschichtlichem zu tun…Theorien, ja ok gibt es auch, aber halt nur sehr oberflächlich. Richtige Methodiken die sich daraus ergeben werden nicht behandelt. Das fehlt mir eben, was du beschrieben hast- das richtige Handwerkszeug, wie man richtig berät usw. Also Kommunikationsmittel usw.

Müsste ich jetzt auf der Stelle in der Familienhilfe oder Beratung arbeiten könnte ich es nur irgendwie machen, wie ich denke, wie es am besten wäre. Aber wissenschaftlich fundiert wäre das nicht wirklich. Klar weiß ich grundlegendes, aber es fehlt einfach noch viel zu viel.

Ja sicher muss man das beste draus machen und ich ziehe mein Studium natürlich auch durch, nur grade habe ich diesbezüglich ein kleines Tief ;-D

An sich habe ich auch Lust praktisch was zu lernen. Ich denke, ich habe einfach nur Angst, den Anforderungen nicht gerecht werden zu können.

Wie lief denn dein Praktikum genau ab? Wurde dir viel erklärt oder musstest du schnell selbstständig arbeiten?

Das kann gut sein ja. Klar so Grundlagen kann ich. Danke, dass du mir dafür die Augen geöffnet hast :) Deine Worte haben mich doch etwas bestärkt :) Wie du es schon gut beschreibst, es ist nicht messbar und deswegen schwierig zu sagen, dass man etwas kann. Im Grunde denke ich ja auch, dass mir das Berufsfeld liegt, sonst würde ich ja nicht gerade dieses Studium absolvieren, aber ich habe halt auch den Anspruch es mit bestem Wissen und Gewissen auszuführen und das ist schwer, wenn einem weiterführende Grundlagen fehlen.

Eigentlich hatte ich angedacht, mein Praktikum in einer Beratungsstelle zu machen. Nachdem ich gelesen habe, was du mir über Beratung geschrieben hast, bin ich aber grade am Umdenken. Vielleicht wäre bei der Familienhilfe, beim Jugendamt oä. doch zunächst besser. Was genau machst du in der Familienhilfe so? Wie sieht dein Alltag aus? Das würde mich schon alles sehr interessieren :)

Wieso wäre das nicht dein Arbeitsbereich? Was musstest du da so machen bzw. wie läuft das da so ab?

Ja, das war glaube ich auch mein Problem, dass ich das Gefühl hatte, noch gar nicht die Fähigkeiten dafür zu haben und mir nicht vorstellen konnte, ausreichend dafür ausgebildet zu sein. Vielleicht sollte ich mir dann auch ein anderes Einstiegsfeld suchen. Familienhilfe hatte ich schon immer im Hinterkopf, also wird’s vielleicht sogar das.

Möchtest du dann also auch mal in die Beratung gehen? Oder was ist das für eine systemische Weiterbildung? (Hatte vorhin einen Link zu einer Weiterbildung für systemische Beratung. Aber könnte ja sein, dass es da auch andere Felder gibt^^)

Hm ich denke eine vom Arbeitgeber finanzierte Weiterbildung wäre schon von Vorteil^^ Solche Weiterbildungen sind ja dann doch Recht teuer. Vielen Vielen Dank auf jeden Fall für deine Infos. Das hat mir jetzt schon sehr weitergeholfen und ich freue mich über weitere Erfahrungsberichte von dir (siehe Fragen oben^^) :)

Nein, nein völlig ok :) Ich bin ja dankbar dafür und wollte ja auch ausführliche Infos :)

Aber klar, du kannst mir auch gerne per PN schreiben :)

Ganz lieben Gruß :) @:)

_tH!ei$ke/_


Ich habe vor einem Jahr mein Diplom (Erziehungswissenschaft) gemacht und hatte auch das Gefühl: wissenschaftlich arbeiten, das kann ich. Aber praktisch ???

Das Studium an sich hat mir nicht so viele Kompetenzen vermittelt, wie die Praktika, vor allem das Praxissemester!

Also sieh das als Chance, zu sehen, was du eigentlich studierst, welche Möglichkeiten sich dir bieten. Ich habe da gemerkt, in welchen Zweig ich eigentlich möchte, was dort erfordert ist und ob ich dahin passe. Das hatte für mich mit dem Studium an sich wenig Berührungspunkte.

Und ich muss sagen für meinen Bereich (Suchthilfe), werden hier Hände ringend neue Kollegen gesucht und weiterqualifizierende Abschlüsse sind zwar gern gesehen, in "meiner" Stellenanzeige stand auch "Therapeut gesucht", aber Einstellungsvorraussetzung sind sie hier nicht.

DziHsfiluixa


@ NoHopeLeft

Jaaaaaa genau das ist es!!! Uh das klingt nicht so gut?! Wie lief denn dein Praxissemester?

Oha ja xD so würd ich das auch einschätzen^^

In welchem Bereich arbeitest du denn nun?

Ja klar, als ob xD Bei dem Studium ist das doch unmöglich xD

Ja, das ich mich selbst einlesen muss, ist mir irgendwie auch klar geworden :S wozu studiert man dann, oder? :P

Wie ich schon _Delilah_ schrieb, werd ich das dann vermutlich auch so machen. Aber ist ja auch eigtl. blöd, dass man dann erst über Umwege an seinen Traumjob kommt :S Aber naja…wat mut, dat mut^^ Vielen Dank auf jeden Fall auch dir :) Hat mir auch schon sehr geholfen! :)

Wie ist das denn bei dir? Wie arbeitest du praktisch? Also machst du das dann irgendwie oder wie kann ich mir das vorstellen? (Weiß ja natürlich auch grade gar net, was du denn nun genau arbeitest^^)

@ Siciliana

Achso ok verstehe :) das ist dann natürlich nochmal was anderes. Wo hast du das Praktikum gemacht und wie lief das so ab? Na gut, dass du das noch vorher gemerkt hast^^ und ist Soziologie nun das richtige für dich?

Hm, das ist an sich schon richtig, aber ich sehe mich irgendwie nicht als Leiter von irgendwas^^ zudem bedeutet das noch länger studieren, noch mehr Kosten und ich bin ja nun auch nicht mehr die Jüngste ;-D Ok, 24 aber wenn ich fertig studiert habe bin ich 25, dann will man ja auch noch Berufserfahrung sammeln und dann ist auch bald schon Kinder kriegen angesagt^^ zumindest ist so der grobe Plan :P Wie die Realität aussieht ist natürlich noch mal ne andere Sache^^ schließlich kommt es erstens anders und zweitens als man denkt xD

Hm ja, das sagt mein Freund auch (er hat BWL studiert). Aber irgendwie weiß nicht, ist das alles trotzdem beängstigend xD

Als was arbeitest du? Wie ist das so? Wie war der Einstig?

N6oHopexLeft


Und ich muss sagen für meinen Bereich (Suchthilfe), werden hier Hände ringend neue Kollegen gesucht und weiterqualifizierende Abschlüsse sind zwar gern gesehen, in "meiner" Stellenanzeige stand auch "Therapeut gesucht", aber Einstellungsvorraussetzung sind sie hier nicht.

Wirklich? Um welchen Bereich Deutschlands gehts denn da? Suchthilfe war immer mein bevorzugter Themenbereich, leider war hier in der Gegend (Norden Sachsen-Anhalt) rein gar nichts zu machen. :-(

Ekhemavliger} Nutzer (#7503956)


Ob man nach einem Studium in den Geisteswissenschaften als Berater oder Coach arbeiten kann, hängt vor allem von der eigenen Ausrichtung ab. Wenn du dir ein passendes Feld für die Abschlussarbeit aussuchst, kannst du dort auch arbeiten. Gibt ja genügend kleinere Bildungsträger. Wer sich z.b. schon im Studium auf das Thema Arbeit vorbereitet, kann später als Bildungsbegleiter verschiedene Zielgruppen wie jugendliche oder beispielsweise allein erziehende Mütter oder Väter in Arbeit vermitteln. Oder man geht in Richtung Familie, da gibt es einige meist ESF finanzierte Projekte für die Bildungsträger Diplom Pädagogen, Bildungswissenschaftler, oder Sozialpädagogen und was es sonst noch so an Geisteswissenschaften gibt suchen.

Oder man geht in Richtung neue Medien (Medienpädagogik), das ist ein Weg den ich beispielsweise gehe.

Dpislfilxia


@ _Heike_

Jep, ich finde der Fokus liegt viel zu sehr auf dem wissenschaftlich arbeiten :S

Kannst du mir zufälligerweise sagen, was der Unterschied zwischen Erziehungswissenschaft und Sozialer Arbeit ist? Also in welchen Bereichen man mit deinem Studium zb arbeiten kann? Ist das dann nur auf Erziehung fokussiert, wie der Name vermuten lässt? Oder ist es doch ähnlich wie soziale Arbeit?

Wo hast du dein Praxissemester gemacht? Und hattest du Probleme, aufgrund dem "wenigen" Wissen im Praktikum? Wie sieht denn dein Arbeitsalltag in der Suchthilfe aus?

Das klingt schon mal gut :) Suchthilfe/beratung fand ich auch immer schon recht interessant. Wobei das sicher nochmal was anderes ist als bspw. Erziehungsberatung.

Wenn du magst, erzähl mir gern noch mehr von deinen Erfahrungen :) Das interessiert mich sehr!

Und auch dir vielen Dank :)

Sjic(il_ian&a


Ich hab damals im Kinderheim gearbeitet und wurde einfach als volle Kraft mit eingebunden. Nur Nachtdienste alleine durfte ich nicht machen (wäre ja auch gar nicht möglich rechtlich).

@Stern Wieso Geiwis? Soziale Arbeit ist doch keine Geisteswissenschaft in dem Sinne.

Ja Soziologie war definitiv das Richtige, jetzt arbeite ich in der Forschung und kann mir nichts besseres vorstellen. Man verdient sehr mies, aber es macht Spaß ;-D

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