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Wie sieht es mit der Verbeamtung aus?

AOprikohsenkerxnöl hat die Diskussion gestartet


Hi,

Wie schaut das bundesweit mit der Verbeamtung (Lehramt Grund- und Mittelstufe) aus, wenn man in Psychotherapie war und eine umfangreiche Krankenakte bei Orthopäden, Hausärzten usw. hat, aber es einem jetzt gut geht, man arbeitsfähig ist, die Therapie beendigt hat usw.?

Ich kann ja mal sagen, warum ich diese Krankenakte habe:

- habe mal ne beidseitige Schleimbeutelentzündung in beiden Hüften gehabt, was schwer zu therapieren war. Habe das aber seit 22 nicht mehr. Nur war ich damit richtig oft beim Arzt.

- dann hatte ich ne Zeitlang oft Hexenschüsse, weil ich halt keine Einlagen getragen habe und mein Becken sozusagen auch jahrelang verdreht war – unwissend. Das ist aber alles gerichtet worden quasi. Gleichzeitig sind mit dem Tragen der Einlagen auch Fuß- und Knieprobleme verschwunden. (habe minimale Skoliose, unter Grad 10 allerdings – die nennen es beim Dok trotzdem Skol.

Also ich kann ohne Weiteres so und so viele Std. gehen, stehen und sitzen – Fitnesstraining machen, Sport treiben usw. Ich habe auch in dem Sinne so nichts, was man akut merken würde. Selbst wenn die Knie ab und an mal schmerzen, aber ich kann damit arbeiten gehen und habe mich wegen so was noch nie krankschreiben lassen o.ä. Ich muss da auch medikamentös selten was nehmen.,..,

Und wegen der von mir genannten Infekte, Erkältungen im anderen Thread würde mir ja wohl die Verbeamtung keiner verwehren oder?

Wäre sehr dankbar, wenn da was Sachkundiges zu kommen würde; selbst wenn jemand nur über einzelne Bundesländer Bescheid weiß.

In einem anderen Forum habe ich halt auch mal über die einen oder anderen Wehwehchen über die Jahre hinweg berichtet und da meinte jetzt halt jemand, dass das bei mir wohl schwierig werden werde, wenn ich v.a. auch zur Physio, zum Psycho mal gegangen bin usw.

LG

Apri

Antworten
E!hemalingeir Nutz0er (#x325731)


Ich habe noch nicht gehört das man wegen Hexenschüssen oder Infekten nicht verbeamten wird um ehrlich zu sein.

Da müsstest du schon andere Krankheiten auffahren ;-)

AXprikUose#nkerxnöl


Na ja, das sehe ich ja offen gestanden auch so. Die Person im anderen Forum dramatisiert das haöt, weil die Krankenakte umfangreich ist.

Aber dann dürfte doch nie jemand was haben ???!!! ":/ :-/

Wegen meiner muskulären Knieprobleme hatte ich 4x Physio. Da war halt ne Verkürzung... seitdem ich da zur Physio war, regelmäßig mich bewege, Dehnübungen mache und es ne Zeitlang immer gewärmt und eingerieben habe, fühle ich mich kniemäßig wie n junger Gott... war nicht immer so, aber na ja. Und ich kriege jetzt halt noch mal Akupunktur. Aber wie viele Leute kriegen das ??? :-/

Na ja ansonsten ging es um den Aspekt mit der Psychothera. :-/ --- derjenige meinte halt, dass das bundesweit ein Problem geben dürfte. ":/

m@uttawakBkel


Da sieht es nicht so rosig aus. A priori ist der Staat/Land per Gesetz verpflichtet, das Ausgabenrisiko zu minimieren ....

Wenn Du nachweisen kannst, dass Du (evtl. mit Hilfsmiiteln) 100% einsatzfähig bist, kann nichts passieren. Unser aller Finazminister, Herr Schäuble fährt auch im Rollstuhl, hat aber kaum nenneswerte Ausfallzeiten.

EihemraliBger kNutzer (#%325731)


Die Krnakenakte kann umfangreich sein wie sie will, solange du keinen nennenswerten Erkrankungen hast, die ggf. fortschreitend sind, passiert da gar nichts.

Was soll ein Amtsarzt denn mit der Information ich habe 5 grippale Infekte im Jahr anfangen? Ja nichts, das ist ja nun nichts tragisches was andere nicht auch haben. Und ein Hexenschuss? Du hast keinen Befund an der Wirbelsäule, was soll man dann damit anfangen. Ich weiß nicht mal ob man solche Nichtgkeiten erwähnen muss.

Muskuläre Probleme interessiert vermutlich keinen Menschen, die nicht nicht mal in einem Bild nachzuweisen.

Was den interssieren wird ist deine Psyhotherapie und deine Augen, inwieweit zu erwarten ist das die nennswert schlechter werden. Der Rest wird ihn vermutlich nicht interessieren.

Interessant sind fortschreitende Arthrose, Operationen, körperliche Einschränkungen, chronische Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes etc.

A2prSikosen3keRrnöl


Danke!!! @:)

Bei meinen Augen gibt es keine nennenswerte Verschlechterung seit 10 Jahren. Das könnte ich mir sogar bestätigen lassen. Das wirklich seitdem ich 18 bin, gleich "nicht so pralle".

E hem_alig&er {Nutnzer (#3x25731)


Sagen wir es mal so, du kannst es eh nicht beeinflussen. Es ist jetzt wie es ist, und wenn ein kleinkarierter Arzt dir gegenüber sitzen würde und was zu bemängeln hätte, dann wäre es vermutlich so. Das ist aber Pech und Risiko, denn alles steht und fällt mit dem Amtsarzt. Manche sind humaner, die interessiert vieles nicht und die drücken ein Auge zu, andere rennen hinter jeder kleinen Info her.

Jetzt ist es eh zu spät. Aber ich denke nicht das das Probleme geben sollte, sei denn es kommt jetzt noch was anderes dazu.

A!pri$kosgenk|ernöl


Danke!

Ja, muss ich gucken dann. @:)

mZutaYwakkel


He Apri...

Hast Du schon mal über eine Alternative nachgedacht? Bin selbst ein B. geworden ... sehr spät – hatte damals 1989 fast keine andere Alternative, nach 89 Bewerbungen hatte ich "die Faxen dicke". Habe mich nicht dort aber nie richtig wohl gefühlt – war zack zack gewöhnt -

habe dort auch so weitergemacht und eigentlich nur böses Blut geerntet.

Heute sieht der Arbeitsmarkt aber anders aus. Es gibt auch Jobs "von zu Hause" aus. Mit dem PC kannst Du ja umgehen ....

WColfLgaxng


dass man wegen Hexenschüssen ...

Das ist schwer vorherzusagen. Ein Beamtenawärter ist vermutlich ein junger Mensch. Wenn schon in jungen Jahren Hexenschüsse auftreten, so könnte man schon bedenklich die Stirne runzeln, wie die Entwicklung wohl weiter laufen wird...

Vor einer lebenslangen Verbeamtung steht eine ärztliche Untersuchung. Denn der Staat will niemanden neu als Beamten auf Lebenszeit einstellen, wenn er mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartet, dass der Anwärter oft lange ausfällt oder ein hohes Risiko für Frühpensionierung vorhersehbar ist. Es ist schwer vorherzusagen, wie der Amtsarzt da entscheiden wird.

Dass schwere Erkrankungen auch im Laufe einen Beamtenlebens auftreten können ist eine andere Sache. Dann ist eben der Staat zu seinen Pensionsleistungen oder Beihilfeleistungen verpflichetet, aber wenn der Staat das vorher ausschliessen kann, so versucht er es. Je nach Blickwinkel, ob betroffene Hexenschussgeplagte oder ob Steuerzahler, mag man das verschieden beurteilen, aber die Lage ist so wie sie ist.

E<hemalig=er Nuctzer+ (#x325731)


Ja ich sag ja es steht und fällt halt auch viel mit dem Amtsarzt und der muss halt entscheiden was er mit der Info macht. Manche winken durch, andere lassen einen auflaufen uns sagen sie geben nicht das okay zur Verbeamtung. Man muss halt abwarten und sich eben bewusst sein das man das Risiko eingeht den Job eben in Zukunft "nur" als Angestellte zu machen.

A}prikos9elnkexrnöl


Ich habe ja nicht 5* Jahr Hexenschuss ":/

E0hemalige;r Nnutzfer (=#325x731)


Prinzipiell muss man sagen: alles was Aktenkundig ist an Diagnosen kann prinzipiell gegen einen verwendet werden und somit gegen eine Verbeamtung ....

A\prikwosenk7ernöxl


:-X :-X :-X :-X :-X :-X :-X

Und wenn man sich eine Tauglichkeit vom Therapeuten, Orthopäden ZUSÄTZLICH AUSSTELLEN lässt?

E`hemalimger Nutzber (#32}573x1)


Das interessiert nicht. Interessant ist was die Amtsärztliche Untersuchung ergibt ....

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