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Wie sieht es mit der Verbeamtung aus?

KDamikeazi0n815


Ansonsten bei der PKV stimme ich Kamikazi zu, da wird sie Probleme bekommen und einen ordentlichen Risikoaufschlag zahlen. Und ich sehe gerade selber die PKV ist sehr teuer und in manchen Punkten auch sehr eigen.

Ja, eigen, das ist sehr süß ausgedrückt, für das, wie man es eigentlich bezeichnen möchte ]:D

Ich weiß nicht ob der Beamtenstatus immer nur ein Segen ist....

Ich finde ihn furchtbar. Aber das kapiert hier in meinem Umfeld niemand so recht (bis auf ganz ganz wenige Ausnahmen).

Kfle|tterpvflanxze80


Dann sind wir uns ja einig quasi und ich glaube dass das ein Knackpunkt war, dass die te eventuell dachte, wir würden die regelung rechtfertigen. Das der staat versucht sich abzusichern ist klar, aber die zu belohnen die nicht an ihren problemen arbeiten ist naja nicht ganz so klug;)

S&uDnfloKwer_x73


Im Bereich Psychotherapie KANN durchaus interessieren, wie lange die Therapie zurückliegt, was der Anlass war – und wie das Endergebnis. Einfluss hat dabei auch die ursprüngliche Diagnose.

Fazit meiner Erfahrungen ist:

Wenn man signalisiert, dass man bspw. in Prüfungszeiten eine Krise hatte und sich daher logischerweise Hilfe geholt hat, wird es anders gewertet, als wenn man eine Krankengeschichte hat, die sich schon seit Jahren hinzieht (Bsp.: Depression in Prüfungsphase vs. Essstörungstherapien seit der Pubertät).

Da KANN ein Gutachten des letzten Therapeuten hilfreich sein. Muss nicht, aber kann.

Zwei Leute sind krank, der Eine macht eine Therapie und wird wieder gesund, hat deshalb aber berufliche Nachteile.

Der Andere macht keine Therapie, bleibt versteckt krank und wird Beamter, machen ja viele Studis so.

Wer hat da wohl das höhere Risiko in Zukunft auszufallen?

Tja, genau das ist der Knackpunkt. Denn (Ausnahmen gibt es natürlich) eine Therapie führt ja oft eben dazu, dass man Probleme loswird oder besser bewältigt = weniger Ausfallrisiko hat.

Fragt bloß selten jemand nach. Darum gibt's nur den Ausweg, die Sache geschickt zu verkaufen.

E~hemalig!er NGutzer (U#325731x)


Ja, eigen, das ist sehr süß ausgedrückt, für das, wie man es eigentlich bezeichnen möchte

Ja ich stehe mit denen ja auch auf Kriegsfuß, weil sie mir eine notwendige stationäre Behandlung verweigern, daher bin ich gerade wieder in einem neuen Genehmigungsverfahren. Manchmal möchte ich da nur eine Bombe reinwerfen in den Laden ...

Ich finde ihn furchtbar. Aber das kapiert hier in meinem Umfeld niemand so recht (bis auf ganz ganz wenige Ausnahmen).

Doch ich kann das verstehen, mein Papa ist auch Beamter und das ist nicht immer lustig gewesen :|N

AXpriKkosenkZernxöl


Na ja, ich lass mir vom Thera und Ortho dann ein Gutachten ausstellen und werde versuchen, durchtrainierter noch zu werden. Dann sollte das kein Problem werden. Notfalls gehe ich vor Gericht damit.

Kjambi,kazxi0815


@ Difficulty

[Zitat aus einem zwischenzeitlich gelöschten Beitrag]

Ja? Weil man sich als Lehrer ausbeuten lassen sollte und dabei immer schön die Sonne aus dem Pop scheinen haben? Sorry, aber bei sowas fängt bei mir einiges zu brodeln an. Die Frage nach dem Gehalt ist völlig legitim, in jedem Bereich! Und die Frage, was die Gehaltsdifferenz zwischen Beamte-Angestellte angeht, ist noch dreimal legitimer, weil es eine bodenlose Frechheit ist, wieviel Lehrer im Angestelltenverhältnis für ihre Arbeit erhalten.

Die Frage der Motivation hat eigentlich kein Schwein zu interessieren, solange jemand seinen Job gut macht. Oder erbittest du dir vom Frittenmann auch, dass er auf Grund von Leidenschaft deine Fritten kross brät?

LFo$la2x010


Also ich habe drei Bandscheibenvorfälle in der HWS, hatte mal einen schweren Verkehrsunfall und dadurch immer noch Probleme mit dem rechten Arm, Beckenschiefstand durch mittelschwere Skoliose, dadurch auch ständig Verspannungen und Schmerzen, Kieferfehlstellung, Borreliose, bösartige Muttermale, Schuppenflechte---> kurz gesagt ich bin eingestuft als chronisch Kranke und habe eine Befreiung von Zuzahlungen und bin trotzdem verbeamtet worden :)z . Ich hab ja noch nie gehört, dass Menschen mit Erkrankungen (es sei denn möglicherweise sehr schwere-wobei eine Kollegin sogar den Brustkrebs besiegt hat) nicht verbeamtet werden. Fänd ich auch sehr diskriminierend :(v .

K-ami:kazi$08015


Ich hab ja noch nie gehört, dass Menschen mit Erkrankungen (es sei denn möglicherweise sehr schwere-wobei eine Kollegin sogar den Brustkrebs besiegt hat) nicht verbeamtet werden. Fänd ich auch sehr diskriminierend

Also ich kenn da ein paar. U.a. auch wegen Krebs. Ob und unter welchen Bedingunge jmd verbeamtet wird, entscheidet sich auch immer daran, wie sehr das Land derzeitig jemanden benötigt. Und was Bildung angeht, wird ja ziemlich gespart.

Dqifrfi^cult/y.


weil es eine bodenlose Frechheit ist, wieviel Lehrer im Angestelltenverhältnis für ihre Arbeit erhalten.

Auch, wenn ich keine Vergleichszahlen habe – wenn du mir da nur kurz erklären könntest, wieso Lehrer anders bewertet werden sollten, als andere Angestellte?

L%ian-MJilxl


Ich hab ja noch nie gehört, dass Menschen mit Erkrankungen (es sei denn möglicherweise sehr schwere-wobei eine Kollegin sogar den Brustkrebs besiegt hat) nicht verbeamtet werden.

Äh... ich schon. Die Gründe sind hier ja auch schon ausreichend dargelegt. Mögliche Ausnahme: Schwerbehindertenstatus.

E:hemal'iger NutEzer' (#325x731)


Ich hab ja noch nie gehört, dass Menschen mit Erkrankungen (es sei denn möglicherweise sehr schwere-wobei eine Kollegin sogar den Brustkrebs besiegt hat) nicht verbeamtet werden. Fänd ich auch sehr diskriminierend

Nein? Dann hast du Glück, ich habe das schon mehrfach erlebt im Freundes und Bekanntenkreis ...

KRapmikaz/i081x5


Auch, wenn ich keine Vergleichszahlen habe – wenn du mir da nur kurz erklären könntest, wieso Lehrer anders bewertet werden sollten, als andere Angestellte?

Ich persönlich kenne eigentlich keinen anderen Bereich, in dem die absolut gleiche Arbeit mit Gehaltsdifferenzen von bis zu 700-1000€ unterschiedlich entlohnt werden. Gleiche Ausbildung und gleiche Qualifikationen mal vorausgesetzt. Aber schön immer der Satz "Ich kenne ....XY nicht, aber!".

Falls es dir aufgefallen sein sollte, habe ich keinerlei Unterschiede zwischen unterschiedlichen Berufen aufgemacht, sondern zwischen Arbeitnehmern gleicher Facon. Nenn mich Idealistin, aber ich bin immer noch der Meinung, dass gleiche Arbeit gleich entlohnt werden sollte. Siehste offensichtlich anders.

L~ian-Jxill


Ich verstehe auch nicht, warum von "Beamtenstatus gerichtlich erstreiten" die Rede ist, wenn doch sicher noch nicht einmal klar ist, ob die TE überhaupt eine Stelle bekommt? Wird ja sicher nicht jedem überhaupt eine Angestelltenstelle angeboten, oder?

DYiffiDcul!ty.


Nenn mich Idealistin, aber ich bin immer noch der Meinung, dass gleiche Arbeit gleich entlohnt werden sollte.

Sehe ich auch so, es ist doch aber nur der Fall, weil bei Lehrern mit zweierlei Maß gemessen wird. Sollte irgendwann die Verbeamtung in dem Bereich ganz abgeschafft werden, was sich ja scheinbar in Tendenzen abnzubahnen scheint (man hört ja, dass es immer weniger Vebeamtungen gibt?), ist es doch wieder in Ordnung. Das ist dann aktuell eine Übergangsphase, und Übergänge sind nie besonders rosig, weil es da meist Ungerechtigkeiten gibt.

Kjamik^azix0815


Wird ja sicher nicht jedem überhaupt eine Angestelltenstelle angeboten, oder?

Nö.

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