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Schon 23 Jahre alt und immer noch keine Berufsentscheidung

H`imbeTerXe9x0 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin inzwischen 23 Jahre alt und bewerbe mich zurzeit noch für einen Ausbildungsplatz ab August diesen Jahres.

Mein großes Problem ist, ich weiß einfach nicht, was ich werden will!!!

Ich bewerbe mich zurzeit für diese Berufe:

Rechtsanwaltsfachangestellte, Hotelfachfrau, Hotelkauffrau, Personaldienstleistungskauffrau und Kauffrau im Gesundheitswesen.

Jeder dieser Berufe gefällt mir irgendwie aber ich weiß trotzdem nicht, welchen Beruf ich am liebsten erlernen würde.

Eigentlich wollte ich ja immer Soziale Arbeit studieren aber dafür ist der Zug nun leider für mich abgefahren, ich habe schon zweimal das Fachabitur angefangen und kam dann leider immer in die Psychiatrie wegen meinen Depressionen, sodass es zum Abbruch kam.

Eine Ausbildung als Erzieherin und Altenpflegerin habe ich auch schon angefangen und diese sind immer an meinen Depressionen und angeblichen Borderline gescheitert.

Als Hotelfachfrau stehen meine Chancen zurzeit besonders gut, ich erhalte jeden Tag eine neue Einladung zu einem Vorstellungsgespräch und habe am Sonntag auch in einem Hotel zur Probe gearbeitet. Ich bin mir eigentlich recht sicher, dass das Hotel mich als Auszubildende übernehmen wird. Aber ist es tatsächlich der richtige Beruf für mich? Ich weiß es nicht. Ich bin mir einfach so unsicher. Es geht um meine Zukunft und um einen Beruf, den ich mein ganzes Leben lang ausführen möchte. Ich weiß, die Entscheidung kann mir von euch niemand abnehmen aber vielleicht könnt ihr mir Ratschläge geben zur Berufsfindung bei einer depressiven Person. Ich nehme Medikamente ein und befinde mich auch in ambulanter Psychotherapie. Ich bin schon 23 Jahre alt, ich möchte doch auch endlich mal etwas abschließen. Für mich steht auf jeden Fall fest, dass ich dieses Jahr eine Ausbildung beginnen werde.

Ich würde mich über Ratschläge und Kommentare von euch freuen.

Antworten
x"Eq9uinxoxx


hast du Praktika in diesen Sparten oder wenigstens einigen davon gemacht? Wenn nicht, wäre das vielleicht eine Idee, selbst wenn es nur für eine Woche ist. Damit du einfach siehst womit man es da zu tun kriegt.

H#imbejere90


hast du Praktika in diesen Sparten oder wenigstens einigen davon gemacht? Wenn nicht, wäre das vielleicht eine Idee, selbst wenn es nur für eine Woche ist. Damit du einfach siehst womit man es da zu tun kriegt.

Ja, ich habe Praktika als Rechtsanwaltsfachangestellte und Hotelfachfrau absolviert. Beide Berufe sind schön und beide haben seine Vor- und Nachteile.

KOawac }Ninjaq 20x08


Die lehre zur hotelfachfrau zu bekommen ist kein problem nur wirst du während deiner lehre ziemlich viel stress ausgesetzt sein. So rosig wie er beschrieben wird is der job nämlich nicht. Es herrscht teils ein sehr rauer ton, keine geregelten arbeitszeiten, verdienst so naja, stressig und teils belastend aber wenn man dafür 'geboren' ist macht die arbeit im richtigen umfeld wirklich spass. Aber alt werden kannst du in den wenigsten gastrobetrieben wenn du das überhaupt willst.

Rechtsanwaltsfachangestellte ist halt wirklich furchtbar trocken du must viel lernen und auch viel behalten können das du den gleichen gesetztestext nicht 50 mal nachschlagen must.

Ich würde auch sagen mach erst mal paar praktika in den verschiedenen berufen bevor du dich für ne lehre entscheidest

HPimbepereF90


Ich würde auch sagen mach erst mal paar praktika in den verschiedenen berufen bevor du dich für ne lehre entscheidest

Wie gesagt, habe ja schon Praktika in beiden Berufen absolviert. Natürlich kann mir niemand die Entscheidung abnehmen. Ich denke, die wichtigsten Aspekte sind, dass mir der Beruf Spaß macht und das Klima unter den Mitarbeitern stimmt. Und das tut es bei beiden Berufen eigentlich. Nun läuft die Zeit und bald ist schon der 1. August – Ausbildungsbeginn. Würde mich auch über Kommentare von Leuten freuen, die einen dieser beiden Berufe ausüben. Ansonsten würde mich interessieren, welcher Beruf besser geeigneter bei einer depressiven Störung ist?

M6ay34x1


Ansonsten würde mich interessieren, welcher Beruf besser geeigneter bei einer depressiven Störung ist?

Ich denke, dass ein "Schreibtisch-Job" geeigneter für dich wäre, als ein sozialer Beruf.

x\Eqquin^oxxx


welcher Beruf besser geeigneter bei einer depressiven Störung ist?

uff, naja das hängt auch stark davon ab, wie stark diese Depression ist und wie du damit umgehst bzw. was konkret die Probleme sind.

Hast du mit deinem Therapeuten darüber gesprochen?

xoEq6uinoxxx


Ich denke, dass ein "Schreibtisch-Job" geeigneter für dich wäre, als ein sozialer Beruf.

Wenn es z.B bei der TE leicht zu Überforderung bei chaotischen Zuständen kommt, würde ich das wahrscheinlich auch raten. Es klingt zumindest einheitlicher und strukturierter.

Aber ich kann da schlecht mitreden, für mich wäre beides nichts.

HuimbeYerex90


Ich denke, dass ein "Schreibtisch-Job" geeigneter für dich wäre, als ein sozialer Beruf.

Hotelfachfrau ist doch kein sozialer Beruf?

uff, naja das hängt auch stark davon ab, wie stark diese Depression ist und wie du damit umgehst bzw. was konkret die Probleme sind.

Hast du mit deinem Therapeuten darüber gesprochen?

Am stärksten macht mir zurzeit meine Müdigkeit und Antriebslosigkeit zu schaffen und unglücklich und unzufrieden bin ich öfter auch.

Nein, habe mit ihm noch nicht wegen der Berufsentscheidung gesprochen.

Wenn es z.B bei der TE leicht zu Überforderung bei chaotischen Zuständen kommt, würde ich das wahrscheinlich auch raten. Es klingt zumindest einheitlicher und strukturierter.

Also damit komme ich eigentlich ganz gut zurecht.

Aber ich kann da schlecht mitreden, für mich wäre beides nichts.

Und wieso nicht?

x%Equuinoxxx


Nein, habe mit ihm noch nicht wegen der Berufsentscheidung gesprochen.

Dann solltest du das tun, der kennt dich ja besser

Also damit komme ich eigentlich ganz gut zurecht.

Ok, aber du musst auch gucken, wie da so gearbeitet wirst. Ich weiss ja nicht was man als Hotelfachfrau so alles macht aber wenn man da immer geschniegelt und unterhaltsam gegenüber irgendwelchen Gästen sein muss, könnte das möglicherweise schwierig werden, wenn du mal nen Durchhänger hast. Wenn du nur Akten ordnen musst auf gut deutsch gesagt, ist es vielleicht leichter.

Und wieso nicht?

Die Rechtsanwaltssache wäre mir zu trocken und das andere interessiert mich auch nicht sehr^^

Aber hier geht es ja um dich.

Informier dich vielleicht noch, welche Möglichkeiten du mit der jeweiligen Ausbildung noch so hast, was für Pläne du eventuell hast und dann überleg dir, was dir besser gefällt.

Notfalls würde ich mich bei allem bewerben und dann abwarten, wo Zusagen kommen. Dann kann man immer noch überlegen.

mButa]wakFkexl


Über Eins solltest Du Dir klar werden – willst Du dienen oder ansagen ....... ;-)

H imb3eekre9x0


Ok, aber du musst auch gucken, wie da so gearbeitet wirst. Ich weiss ja nicht was man als Hotelfachfrau so alles macht aber wenn man da immer geschniegelt und unterhaltsam gegenüber irgendwelchen Gästen sein muss, könnte das möglicherweise schwierig werden, wenn du mal nen Durchhänger hast. Wenn du nur Akten ordnen musst auf gut deutsch gesagt, ist es vielleicht leichter.

Man hat auf jeden Fall bei beiden Berufen Kontakt mit Menschen. Bei einer Hotelfachfrau sind es die Gäste und bei einer Rechtsanwaltsfachangestellten sind es die Mandanten.

Informier dich vielleicht noch, welche Möglichkeiten du mit der jeweiligen Ausbildung noch so hast, was für Pläne du eventuell hast und dann überleg dir, was dir besser gefällt.

Notfalls würde ich mich bei allem bewerben und dann abwarten, wo Zusagen kommen. Dann kann man immer noch überlegen.

Als Hotelfachfrau würde ich mich als Hotelfachwirtin weiterbilden und vielleicht auch gerne irgendwann einmal als Hoteldirektorin arbeiten wollen. Als Rechtsanwaltsfachangestellte möchte ich mich als Rechtsfachwirtin weiterbilden.

Es besteht also bei beiden Berufen gute Aufstiegsmöglichkeiten.

Über Eins solltest Du Dir klar werden – willst Du dienen oder ansagen ....... ;-)

Bei welchen der beiden Berufe sagt man denn an?

M/ay34x1


Hotelfachfrau ist doch kein sozialer Beruf?

Nein, aber du hast dort mit Hotelgästen zu tun, zu denen du immer freundlich sein musst, wie "xEquinoxx" oben schon geschrieben hat.

Hast du denn mit deiner Depression eher das Bedürfnis mit Leuten arbeiten zu wollen oder lieber alleine?

H%imbeer%eK90


Nein, aber du hast dort mit Hotelgästen zu tun, zu denen du immer freundlich sein musst, wie "xEquinoxx" oben schon geschrieben hat.

Hast du denn mit deiner Depression eher das Bedürfnis mit Leuten arbeiten zu wollen oder lieber alleine?

Ich möchte mit Menschen arbeiten, bin aber auch gerne mal allein.

mznexf


Von der Belastbarkeit her verlangt dir das Hotelgewerbe schon einiges mehr ab. Müdigkeit und Antriebslosigkeit hat da am allerwenigsten zu suchen. Zu deinen Aufgaben zählt bei Weitem nicht nur nettes Rumstehen am Empfang oder smartes Koordinieren – du wirst auch einige Stunden stupide Rumhetzen, Putzen und Betten machen.

Über Eins solltest Du Dir klar werden – willst Du dienen oder ansagen ....... ;-)

Keiner der zur Auswahl stehenden Ausbildungsberufe hieft sie in eine leitende Position. Die nehmen sich da alle nicht viel. Letzten Endes sind die meisten angestellt und nicht der Oberboss.

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