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Geplanter Jobwechsel, noch nichts Neues, Dem Chef sagen?

h;oo,kYix1


Ja, üblicherweise sind drei Monate Kündigungsfrist. Dass sich ggf. ein neuer Arbeitgeber früher haben will, ist ein anderes Thema. Hört sich nach amerikanischer Firma an, die sollten das dann allerdings gewöhnt sein.

Ich würde nie etwas in der alten Firma sagen.

LbilaL7ixna


Bist du evtl. an einen Tarifvertrag gebunden?

hsudeZmcxv


Nein, kein Tarifvertrag. Bei Kündigungsfrist ist in meinem Vertrag XX angegeben, wo eigentlich die Dauer stehen sollte.

Es ist ein kleines, beschauliches Unternehmen, aus Deutschland ;-)

R6atlosx23


Ein Betrieb der 4-wöchige Kündigungsfristen hat ist anscheinend nicht auf Beständigkeit ausgelegt. Ehrlich gesagt habe ich sowas außer im Hilfsarbeiterbereich und in der Probezeit noch nie gehört.

Hä? Das ist die gesetzliche Kündigungsfrist, ich war bisher in drei Betrieben, da gab es die immer, und das Unternehmensweit, egal ob hochspezialisierte Fachkraft oder Aushilfe. Ist absoluter Usus.

Ich bion mit fürs Recruiting zuständig, ich sag mal 90% aller Bewerber, egal für welche Stelle geben 4 Wochen Kündigungsfrist an. Kenne ich auch aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis nicht anders. Erst nach längerer Unternehmenszugehörigkeit verlängert die sich ja automatisch.

Rqatloxs23


Hier die gesetzlichen Regelungen:

§ 622

Kündigungsfristen bei Arbeitsverhältnissen.(1) Das Arbeitsverhältnis eines Arbeiters oder eines Angestellten (Arbeitnehmers) kann mit einer Frist von vier Wochen zum Fünfzehnten oder zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden.

(2) Für eine Kündigung durch den Arbeitgeber beträgt die Kündigungsfrist, wenn das Arbeitsverhältnis in dem Betrieb oder Unternehmen

1. zwei Jahre bestanden hat, einen Monat zum Ende eines Kalendermonats,

2. fünf Jahre bestanden hat, zwei Monate zum Ende eines Kalendermonats,

3. acht Jahre bestanden hat, drei Monate zum Ende eines Kalendermonats,

4. zehn Jahre bestanden hat, vier Monate zum Ende eines Kalendermonats,

5. zwölf Jahre bestanden hat, fünf Monate zum Ende eines Kalendermonats,

6. 15 Jahre bestanden hat, sechs Monate zum Ende eines Kalendermonats,

7. 20 Jahre bestanden hat, sieben Monate zum Ende eines Kalendermonats.

R:atlo\s23


Bei uns ist es so, dass die verlängerten Fristen auch immer mit für den Arbeitnehmer gelten, kann man per Vertragspassus entsprechend vereinbaren. Somit haben intensiv eingearbeitete Mitarbeiter meits eh längere Fristen. - wie gesagt, wenn vertraglich vereinbart-

hHudem[cv


Bin erst seit 1,5 Jahren hier. Wenn ich also noch dieses Jahr was fände, hätte ich 4 Wochen, zum 15 bzw. Ende des Monats, richtig?

fleue1rbxlume


wenn du nichts anders lautendes im Arbeitsvertrag stehen hast gelten generell 4 Wochen zum 15. oder zum Monatsende. Absatz 2 bezieht sich auf Kündigungen durch den Arbeitgeber

hrudem@cfv


Oh, da habe ich das glatt falsch interpretiert. Ok, da in meinem Vertrag keine Kündigungsfrist enthalten ist, habe ich die 4 Wochen zum 15. oder Monatsende.

Sollte ich nun also lieber nix sagen, erstmal die Fühler austrecken und gucken, ob was geht? Und erst dann, wenn ich was Neues unterschrieben habe, die Kündigung auf den Tisch legen?

-^Toff~ifexe-


Ich würde es fair finden, wenn du deinem Chef vorher bescheid geben würdest. Habe ein paar Chefs in meinem Bekanntenkreis und für die war es wirklich heftig, als plötzlich wichtige Mitarbeiter gekündigt haben, die vorher nie eine Andeutung gemacht haben.

War nahezu unmöglich, in vier Wochen einen neuen Mitarbeiter zu finden, diesen einzuarbeiten etc. :(v

Eine kleine Andeutung reicht ja schon aus: möchte mich beruflich umorientieren, die Arbeit / mein Aufgabengebiet gefällt mir nicht, das Betriebsklima ist schlecht etc.

-`Tof fUifeex-


in sehr naher Zukunft, ein neues Projekt ansteht, dass ich betreuen soll.

Und dein Chef plant ja bereits mit dir!

Eine kleine Firma kann daran zugrunde gehen wenn es keinen Ersatz gibt, der kurzfristig das Aufgabengebiet übernehmen kann.

hLudepmcv


Ja, das ist es ja, was mich beschäftigt. Ich will ja nicht den Laden sprengen, weil ich hier weg möchte.

Nun bin ich deshalb hin- und hergerissen.

Die Firma ist überschaubar groß <40 Mitarbeiter.

L}ilaJLina


Weiß dein Chef denn, dass du unzufrieden bist? Und Gründe für deine "innerliche Kündigung" hast?

hPudemxcv


Naj, er kennt ja seine Firma und weiß wohl wie diese geführt wird. Sollte ich auf evtl. Missstände zu sprechen kommen, würde dies abgewiegelt und zu meinem Unnutzen ausgelegt. Außerdem wäre er dann wohl erstmal beleidigt, schätze ich.

Ich weiß auch nicht was ich machen soll. Ich will ihm an sich ja nix böses, aber ich will hier auch nicht ewiglich versauern...

K^atz$enStobi


Sind das denn Missstände die man durch reden beseitigen könnte?

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