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Geplanter Jobwechsel, noch nichts Neues, Dem Chef sagen?

hPudpe#mxcv


Ja, man könnte reden, aber das bringt erfahrungsgemäß NIX.

Es gibt nen Haufen Sachen, die nicht so schön sind, aber die gehören auch nicht hier her.

Wie schon gschrieben. Ich will niemandem was Böses, aber ich möchte hier nicht mehr so lange bleiben.

tGhe_Mbrain


Aus meiner Sicht ist es ganz klar: Nichts sagen.

Ich bin selber mit Personalangelegenheiten bei uns befasst. Wenn ich höre, dass jemand Wechselgedanken hat gibt es zwei Richtungen in die wir dann gehen:

1. Der Mitarbeiter sollte gehalten werden. Dann gehen wir sofort rein und versuchen zu klären, was notwendig ist, damit er bleibt (Andere Tätigkeiten, Verantwortlichkeiten oder mehr Geld).

2. Der Mitarbeiter kann aus unserer Sicht gerne gehen. Dann bekommt er in der Regel keine neuen Aufgaben sondern wir sehen zu, das jemand neues eingearbeitet wird. Problematisch wird es dann, wenn derjenige dann nicht geht. Dann erst offenes Gespräch und wir finden eine Lösungen oder wenn er sich querstellt ggf. Abmahnungen oder Aufhebungsvertrag.

Es ist normal, dass ein Unternehmen mit solchen Problemen klarkommt. Und nur weil es nicht gerade toll fürs Unternehmen / für den Chef ist sollte der Arbeitnehmer seine Position hier nicht schwächen!

Reazfsa8x8


Kein vernünftiger Mensch schmeißt hin ohne in dem Moment bereits eine Zusage in der Tasche zu haben.

Dito. Ich stecke in einer ähnlichen Situation. Bin zwar noch relativ neu im Unternehmen, soll aber wenn es nach meinem AG geht in Zukunft die Abteilung übernehmen bzw. eine tragende Rolle einnehmen. Ich schaue mich schon um und im Herbst will ich mir was anderes suchen. Meinen AG jetzt über meine Wechselgedanken zu informieren, käme mir nicht in den Sinn.

Die Gründe wären:

1. Dein AG will Dich sofort loshaben und setzt dich mit einem Aufhebungsvertrag unter Druck

2. Du findest keine geeignete Stelle und erntest bei den Bewerbungen nur absagen

3. Könnte die Zeitspanne bis zur Kündigung für dich unangenehm werden

-HTofJfiSfeex-


So eine Einstellung find ich einfach nur zum k**** :(v

Hab es bei einem guten Bekannten mitbekommen.

Kleine Firma, er finanziert einem Mitarbeiter noch eine Weiterbildung, Gehaltserhöhung, nimmt einen großen Auftrag an, bespricht diesen noch ausführlich mit dem Mitarbeiter und ein paar Wochen später liegt plötzlich, aus heiterem Himmel, die Kündigung auf dem Tisch.

KEINER aus der Firma kann das Aufgabengebiet übernehmen. Der Auftrag ist bereits unterzeichnet, die Arbeiten haben begonnen und nun das...

In vier Wochen einen passenden Bewerber zufinden, ist nahezu unmöglich... Dann noch Einarbeitungszeit, abschließen von alten Projekten etc.

Es gibt Berufe, da gibt es nicht an jeder Ecke einen Passenden zu finden... (Da würde ich dann nichts sagen!)

Mein Bekannter hat damals nur gesagt: wenn er vorher schon etwas gesagt hätte, dann hätte ich mich um Ersatz kümmern können, hätte intensiv alle laufenden Projekte mit dem Mitarbeiter abschließen können, hätte eventuell den Auftrag nicht angenommen oder zumindest Zeit gehabt, den Bewerber gut einzuarbeiten... Aber jetzt? Was soll ich nun machen?

Der Kunde drängt schon, die anderen Mitarbeiter sind auch schon verplant...


Jeder denkt heute nur noch an sich... Gewissen - Fehlanzeige. Aber gut, muss jeder selbst mit sich vereinbaren... Ich persönlich könnte dies jedoch nicht - und ich bin froh drum!

LUila!Li(na


Dass sowas für ein kleines Unternehmen richtig fies werden kann, ist mir bewusst.

Ich versteh dann aber nicht, warum man nicht längere Kündigungsfristen vereinbart, wenn ein Mitarbeiter so schwer zu ersetzen ist?

Und mal im Ernst: Welche kleine Firma kann es sich leisten, einen neuen Mitarbeiter einzustellen, weil ein anderer ankündigt, eventuell bald zu kündigen?

C$u;sptol


du kannst dir ja was neues suchen und wenn du etwas hast kündigst du halt erst in 2-3 Monate und gibst deinem Chef gut zeit und dein neuer Chef wird das sicher verstehen du müsst ja net dann gleich wegrennen.

rN a* l f


weisse doch deinen Chef einmal diskret daraufhin dass du einen 2 Mann an deiner Seite für das Projekt willst . Es kann ja immer was passieren.

hJudexmcv


So eine Idee wie jemand 2tes ins Projekt einzubeziehen gehört nicht zur Unternehmensphilosophie.

Hier wird alles immer von einem allein gemacht. Projektierung, Konzeption, Überwachung der Durchführung, Programmierung, Inbetriebnahme, Dokumentation usw usw.

Änderungen zusammen mit dem Kunden, Änderungen weil der Chef es anders möchte usw.

Alles immer eine Person.

L`ena92)9x2


So eine Idee wie jemand 2tes ins Projekt einzubeziehen gehört nicht zur Unternehmensphilosophie.

Hier wird alles immer von einem allein gemacht. Projektierung, Konzeption, Überwachung der Durchführung, Programmierung, Inbetriebnahme, Dokumentation usw usw.

Änderungen zusammen mit dem Kunden, Änderungen weil der Chef es anders möchte usw.

Alles immer eine Person.

Und dennoch ist in dem Fall diese eine Person zu exakter Buchführung und Protokollierung sämtlicher Schritte verpflichtet. Kein Projekt läuft auf der Basis von "er hat mir mündlich gesagt". Entweder Du hat korrekte Notizen/Akten/Dokumente/Verträge ... oder Chaos. Und wenn die Aktenführung korrekt ist, dann ist sie auch für jeden Nachfolger nachvollziehbar.

Kopie stets automatisch an den Chef. Über den Tisch seiner Sekretärin. Dann bist Du abgesichert.

Also falls Du WIRKLICH kündigen willst – dann mach doch endlich mal einen Plan.

Für die aktuelle Arbeit und Deine persönlichen nächsten Schritte zum Wechsel.

Ansonsten hat man Dir bereits mehrfach geraten – eben aktuell noch nichts zu verkünden sondern erst dann wenn alles in trockenen Tüchern ist. Und dann bitte gerne um einen Aufhebungsvertrag und Arbeitszeugnis und übergib Deine Daten. Du hast doch sicher auch noch Puffer Resturlaub für 2013. Dann nimm den doch für die letzten Tage Betriebszugehörigkeit. Bzw eventuell aufgelaufene Überstunden abbummeln (Antrag stellen!). Entweder will ich gehen oder ich will es nicht. Und wenn ich gehen will, dann sorge ich rechtzeitig dafür vor, dass mir später keiner ans Bein kackt und mich für MEINE Fehler und unvollständige Arbeitsübergabe zur Rechenschaft zieht.

h$udemcxv


Die Dokumentation der Projekte ist schon ordentlich, keine Bange. Es ist immer alles auf aktuellem Stand und kann von meinen Kollegen innerhalb kurzer Zeit nachvollzogen werden.

Ich hatte ja mehrmals geschrieben, dass ich hier nichts kaputt machen will oä. Ich möchte, dass das vernünftig abläuft.

Einen Nachfolger wird es in meiner Position nicht geben. Das werden also die Kollegen übernehmen müssen.

Ich hab schon einen Plan. Ich stürz ja nicht einfach zur Tür raus.

Ich hoffte das rübergebracht zu haben.

B@erti_j54


Ich würde auf keinen Fall vorher etwas sagen.

hudemcv

Wenn du für die Firma wirklich wichtig bist, muss dein Chef doch Alles tun, damit du zufrieden bist. Oder er muss mit deiner Kündigung rechnen! Da musst du kein schlechtes Gewissen haben.

Wer A sagt, muss kurz darauf auch B sagen. Wer zum Chef von Kündigung spricht, muss auch bald kündigen. Sonst schafft er nur eine unglückliche Gesamtsituation für alle, auch für den Chef. Der beschäftigt sich mit der Frage, wo er Ersatz herbekommt, vergibt wichtige Aufgaben vorrangig an Ihre Kollegen – und denkt nach ein paar Wochen: "Wann geht sie denn nun endlich?" Da Sie nicht wissen können, wie lange Ihre Suche dauert (der Job soll ja "besser" sein als der bisherige), heißt der Rat: Suchen Sie sich heimlich, hinter dem Rücken des Chefs, eine neue Position, dann erst kündigen Sie. Vorher reden Sie nicht darüber, auch nicht mit Kollegen.

Weiß Ihr Chef schon während Ihrer Suche etwas über Ihre Pläne, ist es möglich, dass er Sie mit "Liebesentzug" bestraft. Aber von arbeitgeberseitiger Kündigung eines so jungen Angestellten aus diesem Grunde habe ich noch nie gehört. Das deutsche Kündigungsrecht stellt hohe Anforderungen an den Arbeitgeber, er käme mit dieser Begründung kaum durch. Aber anderweitige Nachteile sind durchaus denkbar – bis hin zur nächsten Gehaltserhöhungsrunde, bei der ein Chef sein knappes Budget lieber an Mitarbeiter verteilt, von denen er noch etwas hat.

Quelle: [[http://www.ingenieurkarriere.de/bewerberservice/karrieremagazin/heikomell/heikomellrecherche.asp?number=2174]]

hkookqix1


@ Toffifee

Natürlich sind die verbleibenden Mitarbeiter nicht erfreut.

Wenn es ganz dumm läuft gehen die dann auch noch.

Und wegen Weiterbildung. Da steckt ja üblicherweise ein Klausel drin, dass man die zurückzahlen muss, wenn man das Unternehmn vor Abluf einer gewissen Zeit verlässt.

Und ich frag mich immer noch, wieso Manager ab einer betimmten Stufe von dem einem auf den anderen Tag freigestellt werden oder das sogar schon bei Eiegnküdigung der Fall ist und die Firma kann weiterarbeiten, während bei einem "kleinen" Mitarbeiter dann schon bei vier Wochen ernste Probleme auftreten.

Wer ist denn dann wichtiger?

SPilb$eremondaxuge


Weißt du -Toffifee- die Frage ist halt wie ein Chef denn reagiert wenn er weiß dass der Arbeitnehmer sich was neues sucht. Wenn er dann auch fair ist...nur: ist er das ? Weiß man das ?

Es wurde schon angesprochen: wieso nicht 3monatige Kündigungsfrist ? Ist bei "leitenden Angestellten" üblich (steht dann aber im Vertrag).

Mein Gedanke: wieso wird so ein Projekt einer Person speziell übertragen ? Mann kann doch auch einen Unfall haben oder aus anderen Gründen von jetzt auf gleich ausfallen !

hQudemxcv


"Mein Gedanke: wieso wird so ein Projekt einer Person speziell übertragen ? Mann kann doch auch einen Unfall haben oder aus anderen Gründen von jetzt auf gleich ausfallen !"

Weil das in diesem Unternehmen so üblich ist ;-)

R0a!fUa8x8


Ich denke es kommt auch auf dem AG an, bei einer kleinen Firma mit eine geringen Mitarbeiterzahl wo wohl auch etwas besseres Betriebsklima ist und jeder jeden kennt – könnte ich mir vorstellen mit meinem Chef über Kündigungsgedanken zu reden. Aber es kommt auf das Verhältnis zum Chef an. Bei einem Großkonzern denke ich sollte man einfach nur die klappe halten, bis man wirklich kündigt.

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