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Geplanter Jobwechsel, noch nichts Neues, Dem Chef sagen?

Sxapieonxt


bei mir gilt in solchen fällen das "nach mir die Sintflut"-Prinzip.

ich würde mich hüten, meinem Chef mitzuteilen, dass ich evtl möglicherweise unter umständen habe zu kündigen. :=o wozu auch? der Chef wird mir auch nicht mitteilen, wenn man möglicherweise uevtl unter umständen überlegt, mich loszuwerden.

über sowas spreche ich nicht, bis ich eine sichere zusage habe. und dann hat man i d r noch immer eine Kündigungsfrist einzuhalten und kann dementsprechend ein paar Wochen oder manchmal auch Monate vorher dem Chef bescheid geben.

B*ertix_54


Sapient :)^

der Chef wird mir auch nicht mitteilen, wenn man möglicherweise uevtl unter umständen überlegt, mich loszuwerden.

Genau.

Und er wird auch nichts erzählen, wenn die Firma kurz vor der Insolvenz steht, verkauft werden soll, usw.

Der TE sollte auf keinen Fall über eine Kündigung sprechen, bevor er eine neue Stelle hat!

a8ut,umn-l ike


Schließe mich Berti an. Deine Firma wird nie auf dich Rücksicht nehmen, im umgekehrten Fall. Du wirst es dann auch bei der Kündigung merken. Sie werden dich links liegen lassen – auch, wenn du noch vor der eigentlichen Kündigungsfrist kündigst. Von daher, such dir was Neues und rede erst von Kündigung, wenn du den Vertrag unterschrieben hast.

Wie es danach mit der Firma weitergeht, muss dir egal sein.

Ich habe zwei Wochen früher gekündigt und hatte die Hölle auf Erden. Es war nicht mein Problem, dass ich nie eine Vertretung bekam und auch nie eine Unterstützung bekam, wenn die Arbeit nicht mehr zu schaffen war. Übrigens, meine Nachfolgerin hat nach 2 Monaten das Handtuch geworfen. Sie sind nun wieder auf der Suche. ;-) Menschlichkeit hat in meiner alten Firma nie gezählt.

BZerti+_54


In einem Leitfaden für Arbeitgeber ist zu lesen:

"Im normalen Leben ist es wichtig, einfühlsam, nett und freundlich zu seinen Mitmenschen zu sein. Im Arbeitsrecht ist dies anders. ...., müssen sie hart, brutal und unerbittlich sein."

Rücksicht auf den Arbeitnehmer oder auf den Arbeitgeber wird (leider) nicht belohnt.

Wer sein Ding durchzieht kommt weiter in der Kariereleiter!

Praulhinex11


Ein Betrieb der 4-wöchige Kündigungsfristen hat ist anscheinend nicht auf Beständigkeit ausgelegt. Ehrlich gesagt habe ich sowas außer im Hilfsarbeiterbereich und in der Probezeit noch nie gehört.

dto., ich hatte meist die üblichen 6 Wochen zum Quartalsende.

Mein Mann betreut wichtige Projekte, bei dem sind es 3 Monate zum Jahresende!

PAaul%inex11


Mein Bekannter hat damals nur gesagt: wenn er vorher schon etwas gesagt hätte, dann hätte ich mich um Ersatz kümmern können, hätte intensiv alle laufenden Projekte mit dem Mitarbeiter abschließen können, hätte eventuell den Auftrag nicht angenommen oder zumindest Zeit gehabt, den Bewerber gut einzuarbeiten...

Und was hindert ihn darab, längere Kündigungsfristen zu vereinbaren?

Lzila+L7inxa


Und davon ab: Kleine Firmen können es sich doch gar nicht leisten, bereits jemand neues einzustellen, weil ein anderer ankündigt, **eventuell* bald zu kündigen.

Entweder man vereinbart längere Kündigungsfristen oder man hat Pech gehabt und muss mit dem Risiko leben.

SRilbeHrmonmdauge


früher waren die kündigungsfristen 6 wochen zum quartalsende für angestellte und 2 wochen zum monatsende für arbeiter

heute sind sie 4 wochen zum monatsende oder zum 15.

FÜR ALLE (ncht nur für Hilfsarbeiter !)

und eben, die leitenden Angestellten haben allgemein 3 Monate Kündigungsfrist - eben damit die Leute nicht einfach so abhauen können !

und in der PROBEZEIT sind es 2 Wochen !

Ein Betrieb der 4-wöchige Kündigungsfristen hat ist anscheinend nicht auf Beständigkeit ausgelegt

kann man nicht so verallgemeinern

L-ilamLinxa


heute sind sie 4 wochen zum monatsende oder zum 15.

FÜR ALLE (ncht nur für Hilfsarbeiter !)

Vielleicht meinst du es anders, aber so stimmt es nicht.

Es gibt alle möglichen Zeiten bei Kündigungsfristen. Lässt sich ja vertraglich regeln.

S,il@bermonxdauge


@ LilaLina

okay – ganz genau –

die GESETZLICHE Kündigungsfrist beträgt...

(ich frage mich allerdings gerade, wenn in einem z.B. 20 Jahre alten Arbeitsvertrag steht, 6 wochen zum Quartalsende ob das noch gilt ? aber das ist ein anderes Thema)

a&utum3n-likxe


Natürlich kann eine Firma eine längere Kündigungsfrist vereinbaren, wenn sich jemand findet, der diesen Vertrag unterschreibt. Eine Kollegin meiner Freundin hatte 5 Monate Kündigungsfrist (die Frist verlängerte sich jeweils mit der Betriebszugehörigkeit), hätte die Möglichkeit gehabt in den öffentlichen Dienst zu wechseln – Fehlanzeige. Der AG ließ sie nicht vorzeitig kündigen und die Stelle war somit weg.

Mein Vorgesetzter hatte sich beschwert, weil ich 6 Wochen vorher gekündigt hatte und nicht einige Monate vorher. Ich gab ihm nur zur Antwort, dass er mit meiner Kündigung rechnen musste und ich nichts dafür kann, dass wir einen Vertrag hatten, wo die gesetzliche Frist vereinbart war.

Meine Firma hatte nie damit gerechnet, dass jemand freiwillig diese Firma verlässt ;-)

In meinem Bereich wären 6 Wochen zum Quartalsende viel. In der Regel benötigt man sofort jemanden und die Arbeitgeber warten nicht gerne. Darum habe ich solche Verträge nie unterschrieben, weil ein späterer Wechsel umso komplizierter wird. Ich kenne die 6 Wochen zum Quartalsende noch von früher her und hätte nicht gedacht, dass auch heute noch viele diese Frist in ihren Verträgen aufnehmen.

RFaRfax88


Natürlich kann eine Firma eine längere Kündigungsfrist vereinbaren, wenn sich jemand findet, der diesen Vertrag unterschreibt. Eine Kollegin meiner Freundin hatte 5 Monate Kündigungsfrist (die Frist verlängerte sich jeweils mit der Betriebszugehörigkeit), hätte die Möglichkeit gehabt in den öffentlichen Dienst zu wechseln – Fehlanzeige. Der AG ließ sie nicht vorzeitig kündigen und die Stelle war somit weg.

So eine lange Kündigungsfrist kann ich nicht nachvollziehen, wenn der AG weg will aus verschiedenen Gründen und fast ein halbes Jahr nach der Kündigung sein Vertrag absitzen muss – wird er sich kaum noch für die Arbeit motivieren können. Also ist das für den Arbeitnehmer, sowie Arbeitsgeber kein wirklich guter Deal. In meiner alten Firma war es so das wenn welche gekündigt haben, sie danach 4 Wochen sich Krankschreiben haben lassen.

Svilbsermond?augxe


Eine Kollegin meiner Freundin hatte 5 Monate Kündigungsfrist (die Frist verlängerte sich jeweils mit der Betriebszugehörigkeit)

Kleiner Einwurf: da verwechseln auch viele Leute was. ja, die Kündigungsfrist verlängert sich mit der Dauer der Betriebszugehörigkeit ABER NUR WENN DER ARBEITGEBER KÜNDIGT.

Außer es steht wirklich explizit im Vertrag dass sich die Kündigungsfrist mit der Zeit verlängert...

a#utuemn-Elikxe


Kleiner Einwurf: da verwechseln auch viele Leute was. ja, die Kündigungsfrist verlängert sich mit der Dauer der Betriebszugehörigkeit ABER NUR WENN DER ARBEITGEBER KÜNDIGT.

Sie hatte es leider im Vertrag stehen, dass sich die Kündigungsfrist auch bei der Kündigung durch den AN verlängert. Sie war beim Anwalt, versuchte mit dem AG zu reden, zwecklos. Der AG hat durch diesen Vertrag gewonnen – für den AN wird es fast unmöglich zu wechseln, weil kein Betrieb 5 Monate auf einen neuen AN wartet.

SzilberWmondxauge


das ist natürlich link

Ob wohl auch zur Sprache kam was die Arbeitnehmerin an Strafe zu erwarten hätte, wenn sie fristlos gekündigt hätte ? Oder ob sie so "pflichtbewußt" war, dass weder sie noch ihr Anwalt an so eine Möglichkeit gedacht hatte ?

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