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Ist das ein gutes Arbeitszeugnis?

G}ala0xxi


hcolhcsra

wenn man sich die größte Mühe macht, alles gibt, dann wir man noch in den -Arsch getreten

aber wenn man die Dinge mit Ruhe und Gelassenheit entgegenwirkt, bekommt man meistens das allerbeste Zeugnis ...

ich würde auch einfach mal zum ehemaligen Arbeitgeber hin gehen und ihn einfach nach dem Zeugnis fragen was er sich dabei gedacht hat, es kann auch sein, dass das Zeugnis überhaupt nicht schlecht bewertet werden sollte. Es gibt leider auch Arbeitgeber, die denken sie könnten ein Arbeitszeugnis schreiben. Dabei stellt sich auch zu oft heraus, dass die erst mal überhaupt keine Ahnung haben, wie das Zeugnis geschrieben wird.

Das kann aber für den nächsten Arbeitgeber, der das Zeugnis schreiben beherrscht, ganz anders verstanden werden.

Viele wundern sich dann warum sie es so schwer haben einen neuen Job zu finden! :°_ :°_

T'homa1s88_6NRW


Dies hier ist mein Arbeitszeugnis, es ist eine gute 2+

Vielleicht hilft es ja weiter:

Ausbildungszeugnis

Herr ..., geboren am... , trat am in unsere Firma ein. Nach Absolvierung eines ...Jahres begann er ...am mit seiner Ausbildung zum ....

Insoweit wurden ihm folgende Fertigkeiten vermittelt:

Herr ...war ein fleißiger Auszubildender, der sich in kurzer Zeit in unser Team einfügte. Die Fülle seiner Aufgaben erledigte er mit großem Einsatz, Ausdauer und Konzentration stets in kurzer Zeit.

Herr .... arbeitete stets zuverlässig, rationell und mit äußerster Sorgfalt und größter Genauigkeit. Besonders zeichnete er sich durch überdurchschnittliche Auffassungsgabe, Vielseitigkeit und Eigeninitiative aus. Mit zunehmender Ausbildung konnten ihm immer mehr Tätigkeiten zur selbständigen und alleinverantwortlichen Erledigung übertragen werden.

Wir waren mit dem Ausbildungserfolg sehr zufrieden und bestätigen, dass er die übertragenen Tätigkeiten immer zu unserer vollen Zufriedenheit ausgeführt hat.

Herr ... war auf Grund seines freundlichen Wesens, seiner steten hilfsbereiten Art und seiner Bereitschaft zur Zusammenarbeit überall beliebt. Er war bereit, sachliche Kritik zu üben und zu akzeptieren. Sein Verhalten Vorgesetzten, Mitarbeitern und Kunden gegenüber war stets einwandfrei.

Herr ... beendet zum ...in gegenseitigem Einvernehmen seine Ausbildung bei uns. Für seinen weiteren Berufs- und Lebensweg wünschen wir ihm alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

..., den…..

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Ich würde an deiner Stelle einen RA konsultieren und ein vorgefertigtes Zeugnis deinem

ehemaligen AG zukommen lassen, welches er unterzeichnen soll.

Und zwar mit ordentlich Nachdruck, schließlich hast du es dir verdient.

ROat1los2x3


Hier mal ein paar rechtliche Hinweise. Die TE ist auch an Fristen gebunden,d aher würde ich in der Sache Gas geben und das schnellstens klären.

Arbeitszeugnis: ZeugnisberichtigungsanspruchEntspricht das Arbeitszeugnis nicht den tatsächlichen Leistungen bzw. subjektiven Leistungen des Arbeitnehmers, sollte er zunächst um eine Änderung bitten. Rechtlich gesehen hat der Arbeitgeber den Anspruch des Arbeitnehmers erst dann erfüllt, wenn er ein vollständiges und richtiges Arbeitszeugnis ausgestellt hat. Andernfalls kann Letzterer eine Zeugnisberichtigungsklage einreichen – binnen drei Wochen nach Erhalt des Zeugnisses.

Hierbei handelt es sich allerdings nicht um einen Berichtigungsanspruch im Bezug auf das Arbeitszeugnis, sondern um einen Erfüllungsanspruch. In der Konsequenz bedeutet das, dass der Arbeitgeber darzulegen hat, dass die vom Arbeitnehmer verlangten Änderungen im Arbeitszeugnis nicht gerechtfertigt sind. Dabei ist Vorsicht geboten: Der Arbeitgeber hat nämlich einen Beurteilungsspielraum. Nur wenn der Arbeitnehmer unterdurchschnittlich bewertet wurde, muss er vor Gericht belegen, wie es zu der schlechten Leistungseinschätzung seines ehemaligen Mitarbeiters kam. Wurde ein durchschnittliches Arbeitszeugnis ausgestellt, steht dagegen der Arbeitnehmer in der Pflicht zu begründen, warum er ein besseres Arbeitszeugnis verdient hat.

Ist das Zeugnis ordnungsgemäß ausgestellt, erlischt der Zeugnisberechtigungsanspruch (§ 362 Abs. 1 BGB). Eine Umwandlung eines einfachen in ein qualifiziertes Zeugnis ist danach nur dann möglich, wenn der Arbeitnehmer besondere Umstände geltend machen kann (LAG Rheinland-Pfalz vom 2. Januar 2003 (AZ: 10 Sa 405/02).

Der Anspruch des Arbeitnehmers auf Berichtigung des Zeugnisses kann jedoch verwirkt sein, wenn er zu spät angemeldet wird. Ein Berichtigungsanspruch sei daher maximal fünf bis zehn Monate nach Zeugniserteilung möglich. Danach kann sich der Arbeitgeber in jedem Fall darauf einstellen, dass der Arbeitnehmer das Zeugnis inhaltlich akzeptiert hat (LAG Mainz, Urteil vom 14.3.2002).

Der Arbeitnehmer kann jedoch nach Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses auf ein Arbeitszeugnis verzichten. Dies sollte sich der Arbeitgeber in einer Ausgleichsquittung bestätigen lassen. Sie bestätigt den beiderseitigen Verzicht aller Ansprüche aneinander. Vor Ablauf der Beschäftigungszeit ist jedoch keine Verzichterklärung auf ein Arbeitszeugnis möglich.

N|ieder:sa%chse72


Oh Gott, - aus meiner ganz persönlichen Sicht heraus - ist das ein absolut grottiges Zeugnis. Die meisten Punkte wurden schon angesprochen (Grußformel, Bedauern, sehr schlechte Note, etc.) aber die Formulierung

An Fortbildungen nahm Wissenmoecht aktiv und mit Erfolg teil und erlangte so qualifizierte Kenntnisse in ihrem Fachbereich.

ist aus meiner Sicht nur tödlich. Für mich liest sich das so:

"Als sie bei uns anfing, hatte sie nicht einmal ansatzweise die - eigentlich zu erwartenen - Kenntnisse. Wir mussten sie dann (auf unsere Kosten) erst zu zig Fortbildungen schicken. An denen hat sie dann auch erfolgreich teilgenommen, die erworbenen Kenntnisse bei uns aber trotzdem nicht richtig angewandt".

Es wird nämlich nur bescheinigt, dass Du die erforderlichen (d.h. eigentlich auch ohne Fortbildung zu erwartenden) Kenntnisse erlangt hast, nicht aber, dass Du diese dann auch erfolgreich angewandt hast.

Entweder bist Du eine völlige Niete in Deinem Beruf oder Dein AG hat etwas gegen Dich. Da ich nicht von der ersten Alternative ausgehe, solltest Du dringend zu einem Anwalt gehen. Ein vorheriges Gespräch mit dem AG wird da wohl nicht bringen. Ich drück Dir die Daumen :)_ .

d%etoxmaso


Oh Gott, - aus meiner ganz persönlichen Sicht heraus - ist das ein absolut grottiges Zeugnis.

Finde ich auch. Vor allem für den, der es formuliert hat.

Die ihr übertragenen Aufgaben erledigte Wissenmoecht aufgrund ihrer Auffassungsgabe und geistigen Flexibilität auf voll zufriedenstellende Weise.

voll krass

MXaHtrxa


Hallo Wissenmoecht,

ich glaube nicht, dass da böse Absichten hinter stecken. Derjenige, der das Arbeitszeugnis geschrieben hat sich anscheinend einfach nur wenig Mühe gegeben. Ich finde insgesamt das es recht kurz geraten ist und wenig über deine Tätigkeit verrät. Wie wichtig ist das Zeugnis für deinen Werdegang? Weil wenn du einen guten Draht zu denen hattest könntest du ja mal drum bitten dir ein neues zu schreiben?! Ich meine Fragen kostet nichts...

Hier([[http://www.geschaeftsbrief.com/geschaeftsbriefe/zeugnisse/]]) kannst du dich ja mal über Arbeitszeugnisse allgemein schlau machen. Dort gibt es auch einen Artikel wo du dich über die Geheimcodes, welche zwar offiziell nicht erlaubt sind, aber immernoch Anwendung finden, informieren kannst.

Grüße,

Marta

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