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Studiengang Neurowissenschaften in Köln

breetlejxuice21


Also MIR war es zu schwer und ich hab mich zum BA gequält... hab in Bochum studiert. Mathe sind nur 2 semester aber da wird ausgesiebt... Physik ebenso.... aber ich hatte Mathe und Chemie LK bin ein jahr nach dem Abi hin und in chemie war der stoff nach 2 Wochen zuende, logisch ;-)

PC war mein Horrorfach aber im Nachhinein, es war mir einfach zuviel. Freunde von mir haben es mit Lernen locker geschafft und sitzen nun alle an ihrer Doktorarbeit.

Ich hab hinterher die Ausbildung zur Kinderkrankenschwester gemacht und bin nun auch Happy. Vorher weiß man das einfach nicht.

Ich denk auch das Neuroscience eigentlich durch Biochemie super abgedeckt ist. Bochum z.b. hatte nen eigenen Neurolehrstuhl wo meine Frendin nun auch promoviert. Was an diesem extraneuen Fach nun anders ist weiß ich natürlich nicht....

S4unf,loweJr_x73


Ich denk auch das Neuroscience eigentlich durch Biochemie super abgedeckt ist.

Würde ich nicht sagen. Die Psychologen sind da heftig am Gange, zumal der ganze Bereich von Neurophysiologie, Kognitionen, Neurotransmitter, Wahrnehmungsphysiologie, Gedächtnisstrukturen etc. schon im normalen Psychologie-Studium einen großen Raum einnimmt. Plus die ganze Statistik. Bei mir im Semester hatten wir eine nicht unerhebliche Abbrecher-Quote, weil mit so viel Naturwissenschaften und Mathe niemand gerechnet hatte.

Und es gibt mittlerweile einige Master in dem Bereich nur für Psychologen, plus Graduate Schools für Doktoranden.

Was an diesem extraneuen Fach nun anders ist weiß ich natürlich nicht...

Extreme Spezialisierung. Das Wissen wird ja immer mehr. Die Forschungsfragen immer spezieller. Was vor 10 Jahren noch neu war, ist jetzt ausgelutscht. Es wird immer detailorientierter geforscht (z.T. meiner Meinung nach mittlerweile gewaltig an der langfristige praktischen Anwendbarkeit vorbei). D.h. um DAS leisten zu können, muss man quasi schon Spezialisten im Studium heranzüchten, die dann NUR noch das machen und nicht das Gebiet als eines von mehreren Schwerpunktfächern.

Wenn's funktioniert: Super. Wenn's nicht funktioniert, ist man doch ein sehr einseitig ausgerichteter Fachidiot, der sich noch mehr als eh üblich weiteres Wissen selber erarbeiten muss.

Ich sehe es zumindest in der Psychologie so: Im Diplom ZWEI Schwerpunktfächer, den Rest als Grundlagenfach im Hauptstudium. Daraus wsurden jetzt an meiner Uni VIER Masterstudiengänge, wo jeder nur noch EINEN Bereich macht und aus den anderen VIEL weniger mitnimmt, als wir mit dem Diplom mitbekommen haben von den Hauptbereichen. Ich weiß davon nach 7 Jahren zwar auch nix mehr, bin dafür in meinem Bereich fit. Aber direkt NACH dem Studium brachte ich die Basis für mehrere Bereiche mit und konnte mich quasi nochmals orientieren. Diese Wechsel werden mit der extrem frügen Spezialisierung zunehmend schwieriger.

E/hemali_ger NutAzer T(#32x5731)


Freunde von mir haben es mit Lernen locker geschafft und sitzen nun alle an ihrer Doktorarbeit.

Es muss ja auch nicht jeder der große Akademiker sein und sind wir mal ehrlich. Mit nem schlechten Abschluss bekommt man nur schwer einen Job, wir sind in der glücklichen Lage wählen zu können. Auch nicht schlecht oder ;-)

Mir reicht es jetzt auch, ich hab meinen BA und bin damit glücklich und es hat sich gezeigt das ich mich in den letzten Monaten genau richtig entschieden habe. was will man mehr :-)

b;eetrlejuAice21


Stimmt melli, ich bereu es auch nicht, hätte auch den NC für den Master gar nicht gehabt ;-)

@Sunflower ich weiß das es diese Spezialisierungen gibt... lach... hab meinen BA bei den Neuropsychs gemacht.

Ich weiß jetzt auch nicht ob Bochum da so speziell war, aber alles was du aufzählst war bei uns reine Biochemie ;-) Gerade die ganze Transmitterschiene...

EYhemakliger PNuGtzer |(#3253731)


Ich würde ihn jetzt auch nicht mehr machen glaube ich, selbst wenn ich einen Platz bekäme ... ich bin jetzt eigentlich sehr zufrieden, und so eine innere Zufriedenheit wenn man zurück blickt und reflektiert wie es gelaufen ist, ist doch Zeichen das alles richtig war :)z

SIunfl9owKer_73


Ich habe jetzt ja letztlich den Traum einer Promotion begraben. Weil ich schlichtweg keine Lust mehr hatte, weil ich es nett finde, mal Feierabend zu haben. Über 12 Jahre Studium und Weiterbildung, da ist es endlich mal Zeit für Hobbies etc.

Und auch wenn jobmäßig gerade alles noch nicht so ist, wie ich es gerne hätte: Ich muss auch sagen, dass ich zufrieden bin. Was mich erstaunt, da ich (für mein Uni-Umfeld) mit dem Job und der Entscheidung gegen Promotion so ein bisschen der "Looser" bin. Es lässt mich erstaunlich kalt. Denn von den Leuten wird wohl auch nicht jeder Prof werden und dauerhaft in der Wissenschaft bleiben. Die werden nach langen Qualen und Mühen genauso praktisch arbeiten wie ich.

b2eetle2juRice2x1


Das mir bekannte Problem bei Chemie und Biochemie (soviel ich weiß Bio und Physik nur halb so stark) ist, dass man ohne Dr. Titel quasi auch in der wirtschaft nur 5% aller Jobs angeboten bekommt bzw sie einen dann nehmen.

Der Dr. ist dabei so normal geworden, dass man den nicht nur für die Uni-Weiterarbeit braucht sondern gerade in der Wirtschaft... und da hatte ich persönlich auch keinen Nerv drauf.

Meine Cousine macht gerade ihren Chemie Dr. und da ist es echt beinahe unmöglich was ohne Dr zu reißen... wenn man nicht den Posten einer/s CTA haben will.... aber angebot und nachfrage, wenn jeder promoviert, wollen die Firmen halt auch nur die und nicht die 10% die es nicht machen.

SMunfloMwerx_73


Klar, ist sehr fachbabhängig. Ich hab' vielleicht keine Chance auf eine leitende Position in einer Klinik, aber die Strukturen sind eh nix für mich, sondern ich will eine eigene Praxis. Da sähe der Dr. auf dem Türschild nett aus, aber das wird nicht wirklich großen Unterschied machen.

bGeetl eju)ice2x1


Ich glaub das es wirklich fachabhängig ist. Früher waren mir Ärzte ohne Dr irgendwie suspekt, inzwischen ist es schon standard, weil es eben unnötig ist. Für viele ist ein Dr. eines Arztes eh kein "echter Doktortitel" weil man selten 3 jahre dafür komplett verbraucht, das läuft ja mehr so "nebenher" ;-)

Wenn ich dann aber höre man kriegt den Job ohnePromotion nur schwer und das bei 90% dann frag ich mich, ob da nicht was in Schieflage ist. Immerhin ist das ja nicht nur der Titel sondern, zumindestens in den Naturwissenschaften, 3 jahre eigenständiges arbeiten und forschen, also quasi Berufserfahrung, vielleicht auch deswegen.

L,ena9e2x92


Erstens – Neurowissenschaften haben definitiv super Zukunftsaussichten.

Zweitens – vergiss Bochum. Köln ist perfekt. Ich kenne einige der Dozenten dort und ihren Werdegang. (mehr verrate ich dazu besser nicht)

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