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Seit Wochen nichts zu tun auf der Arbeit

m}ath}ildax19


Ich kenne das auch sehr gut. Während meiner Ausbildungszeit habe ich auch diverse Löcher in die Luft gestarrt. Gähnende Leere, mal ab und zu was zu tun. Wir hatten immer feste Arbeitszeiten von 09.00 - 18.00 Uhr. Früher durften wir nie gehen. Meine Zugverbindung war auch immer so dämlich, dass ich dann knapp den Zug verpasst habe und 1 Stunde auf den nächsten warten musste. Um 8 war ich dann immer daheim und nach ganzem Tag Langeweile total müde vom Nichts tun.

Ich hab halt auch so gut es ging viel privaten Kram gemacht. Anders brachte man die 8 Stunden auch nicht rum. Ich wünsche dir, dass du bald was anderes findest, bzw. es bald besser wird :)*

H%annpaxhWe


doch der Chef sieht nicht so gern wenn die Angestellten pünktlich gehen

Das ist doch echt die Krönung des Ganzen. Den Leuten nicht genug Arbeit geben, sie den ganzen Tag sinnlos herumsitzen lassen und dann noch Überstunden machen lassen - das grenzt für mich an Psychoterror. Das die Mitarbeiter sowas mitmachen, wundert mich.

Man stelle sich mal vor, bei euch würde einer um Punkt 14.30 Uhr aufstehen, und laut sagen "Boah, ENDLICH nach Hause, hab seit 7.30 Uhr nichts mehr zu tun gehabt!"

Unvorstellbar, aber schön wärs doch. ;-D

D".oriRs Lx.


Wenn bei uns nicht viel zu tun ist sortiere ich alle Materialien oder mache die Werkstatt sauber. Ich hasse es wenn ich so gar nichts zu tun habe und unser Boss ist ja immer da. Nur blöd wenn über Wochen keine neue Arbeit kommt. Dann muß ich womöglich den Keller aufräumen :(v

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In einer meiner Abmahnungn stand aber tatsächlich – dass ich nie wieder unerlaubt Überstunden machen darf und täglich PÜNKTLICH zum im Arbeitsvertrag stehenden Dienstschluss das Haus zu verlassen habe. Mittlerweile gehe ich sogar noch eher – und erhalte dafür stets ein bis dahin nur selten erlebtes ausgesprochen nettes Lächeln zum Abschiedsgruß.

Unvergesslich vor vielen Jahren die geduldige Erklärung des verlangten Verhaltens in solchen Situationen wie Ihr hier laut beklagt:

such Dir was, irgendwas. Mach das in der Arbeitszeit 6x und schmeiss zum Feierabend alles weg oder hab halt das beste der Ergebnisse auf. Damit bist Du den ganzen tag beschäftigt. Aber rufe nie wieder nach einem neuen Auftrag – denn damit schaffst Du nur Unruhe bei den anderen Kollegen. (Die treffen sich dann halt 3x bei Kaffee und Kuchen oder in einer der Raucherecken ...)

Mal ehrlich Leute – und eigentlich darf man doch sowas gar nicht laut diskutieren.

Habt Ihr wirklich keinen Schiss, dass jemand mit liest? Das ist doch Nestbeschmutzung!

i6rgendwiem_andelrxs


Ich hatte auch mal eine Arbeitsstelle, bei der ich 2 Wochen lang nur rumgesessen habe und NICHTS, aber wirklich GAR NICHTS zu tun hatte! Das war schon furchtbar und Horror, weil die Zeit gar nicht rum ging... Und das hab ich da auch gesagt: Viel Stress auf der Arbeit zu haben ist schlimm, aber noch viel schlimmer ist es, wenn man gar nichts zu tun hat. Wobei ich mir mittlerweile (kein Arbeitstag unter 10-11 Stunden, seit Wochen) auch nicht mehr ganz so sicher bin bei dieser Behauptung...

Mein ultimativer Tipp: Fangt doch eine Weiterbildung/ Fernstudium an und nutzt die 8 Stunden am Tag um dafür zu lernen! Das ist doch wohl so ziemlich das beste was einem passieren kann! Man bekommt ne Weiterbildung und bekommt die Zeit dafür sogar noch bezahlt!

NYuellaTcht:fuenbfzehxn


Wie soll denn hier jemand mitlesen und dann auch noch rauskriegen, dass ich das bin? ":/

Wie gesagt, ne Weiterbildung würde ich total gerne machen, kann ich allerdings nicht finanzieren...

iNrge<nd!wie_janderxs


Die Fernuni Hagen z. Bsp. ist eine staatliche Universität und von daher relativ günstig.... Zudem sind sämtliche Weiterbildungskosten steuerlich absetzbar...

SQvenUska8x5


Ich verstehe nicht so ganz, wie sich solche Stellen halten?!

Wenn mal kurzfristige Flaute herrscht und dafür den Rest des Jahres Hochbetrieb ist das ja eine Sache. Aber bei manchen von euch liest man ja raus, dass es über eine längere Periode schon so ist.

Das ist doch für ein Unternehmen überhaupt nicht wirtschaftlich? Eure Chefs sind ja nicht blöde,die wissen ja dass ihr nichts zu tun habt, oder? Üblicherweise wird doch sowas schneller als man gucken kann wegrationalisiert. Versteh mich nicht falsch, ich meine das jetzt nicht persönlich gegen euch, sondern betrachte es von der Unternehmensseite.

Bei mir ist es so, dass Hochbetrieb und lange Arbeitstage die Regel sind. Ist wirklich mal wenig los, wird man ermuntert die Stunden wieder abzubauen, was ich dann auch tue. Ich kann das aber ganz gut frei entscheiden, wenn keine Termine anstehen, der Rest vorbereitet ist z.B. für den Folgetag, dann gehe ich einfach..da hat dann auch meine Chefin kein Problem damit. Aber wie gesagt.. dass wirklich so wenig los ist kommt vielleicht 1-1 Tag im Monat vor, wenn überhaupt.

NtullacOhtfuQenfzwehxn


Steuerlich absetzbar bringt mir aber erst mal nichts, wenn ich im Monat gerade so hinkomme mit dem Geld... An der Fernuni Hagen kostet ein Studiengang auch über 1000 €, das Geld hab ich leider einfach nicht... Außerdem hab ich ehrlich gesagt auch keine Lust, die nächsten 3 Jahre wieder mit Lernen beschäftigt zu sein, bin ja noch nicht mal ein Jahr mit dem Studium (was übrigens auch ein Fernstudium war) fertig ;-) Und wenn ich dann nen neuen Job habe kann ich auch nicht mehr auf der Arbeit lernen :D

L;ena92x92


Die Fernuni Hagen z. Bsp. ist eine staatliche Universität und von daher relativ günstig.... Zudem sind sämtliche Weiterbildungskosten steuerlich absetzbar...

Wenn man das dort erworbene Wissen nicht später beruflich tatsächlich anwenden kann, war es trotzdem rausgeschmissenes Geld. Oder Hobby. In dem Fall suche ich mir aber ein schickeres Hobby. Shopping genannt oder Reisen ...

@ Nullachtfuffzehn – bei uns wird online der Monitor mitgelesen ... aber eben nicht 24 Std täglich.

(falls jetzt gerade – grüße ich natürlich untertänigst! *:) )

snc|hok=osa[hxne


könntet ihr denn mal dabei schreiben, was ihr gelernt habt :)^ die meisten schreiben ja hier, sie hätten ein eigenes büro oder eben eines, wo nur 3, 4 leute arbeiten drin.

wie kommt man denn an so einen job? würde mich echt interessieren, für mich wäre das eine traumhafte stelle zum weiterbilden ;-)

N/ullaJc(htfuenPfze*hxn


Ok, mitgelesen wird der Bildschirm zwar nicht, aber der Verlauf ist einsehbar...

Bin zwar momentan alleine im Büro, aber es schaut ständig jemand rein dank halbhoher Glaswand, da ist Buch lesen etc. schon etwas gefährlich ;-) Filme gucken ginge nur übers Handy und mit Ohrstöpseln – ebenfalls zu auffällig falls doch mal jemand was will :-D

Kredit aufnehmen fürs Fernstudium? Wirklich nicht... Ich zahle die nächsten 5 Jahre bereits zwei Bildungskredite ab, und wie gesagt, was mache ich, wenn ich in ein paar Monaten einen anderen Job habe und nicht mehr auf der Arbeit lernen kann...

H7annQahWxe


bei uns wird online der Monitor mitgelesen ... aber eben nicht 24 Std täglich.

Und sowas glaubst du? Wenn da wahr ist, wäre das schlimmer als jeder Lidl-Kamera-Skandal. Sowas sagen die euch doch blos, um euch einzuschüchtern.

Auf dem Monitor sieht man ja so einiges, vertrauliche geschäftliche E-Mails usw.

R=afga8x8


Das ist doch echt die Krönung des Ganzen. Den Leuten nicht genug Arbeit geben, sie den ganzen Tag sinnlos herumsitzen lassen und dann noch Überstunden machen lassen – das grenzt für mich an Psychoterror. Das die Mitarbeiter sowas mitmachen, wundert mich.

Was bleibt uns auch anderes übrig. Gestern wurde ein Zeitarbeiter wegrationalisiert, das heißt jetzt dürften wir auch etwas mehr zu tun haben. ICh finde es halt bescheiden das wir Mitarbeiten immer für das Unternehmen da sein müssen, Überstunden werden vorausgesetzt aber auf der anderen Seite kommt man den Mitarbeitern nicht entgegen wenn man die Möglichkeit geben würde die geleisteten Überstunden abzusetzen.

i[r&gend!wie?_and8ers


Rafa88,

kann ich gut verstehen. Ich arbeite auch in so einem Unternehmen, in dem es sich einfach nicht gehört, pünktlich Feierabend zu machen. Eine halbe Stunde länger ist immer drin, auch im Winter, wenn nicht ganz so viel zu tun ist. Wenn man mal pünktlich geht, hat man automatisch ein schlechtes Gewissen... ;-) Das baut sich über die Jahre einfach so auf... Und im Sommer ist soviel Arbeit da, dass man mindestens 2 Stunden länger macht jeden Tag, da stehen bei uns viele immer kurz vorm Burnout... da muss man echt aufpassen, dass man seine Grenzen kennt und diese nicht zu sehr überschreitet.

Theoretisch ist das immer leicht gesagt: "Wieso machen die Arbeitnehmer sowas mit?" Praktisch ist das allerdings nicht ganz so einfach, da wirklich was dran zu ändern, trotz Gesetze. Letztenendes ist jeder Mitarbeiter ersetzbar, auch wenn sich nur jemand für die nächsten 2-3 Jahre findet, der dies mitmacht, es ist für die Geschäftsführung immer noch wirtschaftlich. Und auch woanders ist nicht immer alles besser...

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