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Ausbilder will Arbeitszeugnisse, die ich nicht habe

E&miblyThoxrne hat die Diskussion gestartet


Hallo,

hab ein riesen Problem:

am 01.10. fange ich eine Ausbildung in der Pflege an, der Ausbildungsvertrag ist bereits unterschrieben. Jetzt habe ich ein Schreiben bekommen u.a. mit einer Liste von Dokumenten, die ich noch in der Verwaltung einreichen soll (zb. Geburtsurkunde..). Als ich umgeblättert hab, dachte ich mich trifft der Schlag, da stand: fehlende Unterlagen in Ihrer Personalakte: Arbeitszeugnisse (von meinen 400 Euro Jobs). Ich war total geschockt weil ich nie damit gerechnet hätte, dass die die sehen wollen, ich habe nämlich keine Arbeitszeugnisse! Ich hab mir nie welche ausstellen lassen, dachte da einfach nie dran, dass waren Nebenjobs, "hauptberuflich" hab ich meine Schulabschlüsse nachgemacht. Da die Jobs im Einzelhandel waren u. ich nie vorhatte dort längerfristig zu arbeiten, dachte ich es wär nicht wichtig und mich würde eh nie jmd danach fragen. So und jetzt hab ich ne Sch....angst, dass deshalb der Ausbildungsvertrag gekündigt wird. Seitdem ich das Schreiben bekommen hab kann ich nachts nicht mehr schlafen, meine Gedanken kreisen nur noch um die verdammten Zeugnisse und meinen Ausbildungsplatz.

Was soll ich jetzt machen? In der Personalabteilung anrufen, die Sache erklären und hoffen, dass sie so gnädig u. verständnisvoll sind und mir nicht kündigen? Ist das überhaupt realistisch?

Bei zwei ehem. Arbeitgebern könnte ich anrufen u. nachfragen, ob ich noch ein Zeugnis bekomme, ist noch nicht so lange her, dass ich dort gearbeitet habe. Bei den andern beiden ist es leider schon über 5 Jahre her, der Anspruch auf ein Zeugnis ist verjährt, der Inhaber des ersten Ladens in dem ich gearbeitet habe hat mittlerweile gewechselt, von daher keine Chance auf ein Arbeitszeugnis...

Was mach ich jetzt bloß? Ich darf diesen Ausbildungsplatz einfach nicht verlieren. Bin total verzweifelt und könnte mir selbst sowas von in den Hintern beißen. Was meint ihr, werden die mir deswegen kündigen? Ich habe sämtliche Arbeitsverträge und Lohnbescheinigungen von den Minijobs aufgehoben, könnte ich die notfalls einreichen? Ich denke es geht hauptsächlich darum nachzuweisen, dass mein Lebenslauf der Wahrheit entspricht und ich tatsächlich dort gearbeitet hab, sonst hätten sie doch schon danach gefragt, bevor sie mir den Ausbildungsplatz gegeben haben, oder?

@:)

Antworten
c{hxi


Du meine Güte, beruhig dich mal wieder^^

Vermutlich hast du da einfach ein Standard-Schreiben bekommen. Wären fehlende Arbeitszeugnisse ein K.O.-Kriterium, dann hätte man dir nicht ohne eben diese einen Ausbildungsvertrag angeboten. Ganz einfach. Solche Dinge prüft man immer, bevor man den neuen Azubi unterschreiben lässt.

Du bleibst jetzt also ganz cool, holst vllt noch das Arbeitszeugnis vom letzten Arbeitgeber und gibst das zusammen mit der Kopie deiner Geburtsurkunde ab und gut isses. Wenn dort jemand fragt, warum es nur 1 Zeugnis ist, sagst du natürlich wahrheitsgemäß, dass es sich um Nebenjobs gehandelt hat und du damals kein Arbeitszeugnis angefordert hast. Punkt. KEIN Drama.

Ehrlich – später lachst du vermutlich über den Stress, den du dir deswegen gemacht hast^^

SVchwi\mm>erixn


Seh' ich auch so. Das ist eine Standard-Unterlagenanforderung. Wer keine Arbeitszeugnisse hat, gibt auch keine ab. Kein Problem! @:)

LDilaLixna


Es besteht nirgendswo eine Pflicht, Arbeitszeugnisse einzuholen.

Sprich deinen Arbeitgeber an und frag, ob du noch welche einholen sollst oder ob es auch so passt.

Y1uuka


Genau, ich schließe mich den beiden an.

Und rede mit deinem Arbeitgeber, vielleicht ist es ja auch ein Missverständnis.

Ich wünsche dir viel Spaß.

Ich mache auch gerade ne Ausbildung in der Pflege. x:)

EzmilyTihorne


@ all

Vielen Dank Leute, ihr habt mich jetzt echt beruhigt. Hab mit ganz anderen Antworten gerechnet. Ich dreh hier seit Freitag am Rad und ihr sagt mir jetzt, dass das alles gar kein Problem ist, puh |-o @:) . Aber eine Frage stelle ich mir immer noch, was wenn mein Arbeitgeber die Zeugnisse als Beleg dafür will, dass ich wirklich dort gearbeitet hab. Ich mein schreiben kann man ja viel... Aber wahrscheinlich ist es so wie chi geschrieben hat, wäre es ihnen wichtig gewesen, hätten sie das vorab geprüft.

Was mich halt so aufgewühlt hat war, dass das mit den Zeugnissen nicht mit in der Liste der nachzureichenden Unterlagen gestanden hat. Wäre das der Fall gewesen, hätte ich mir keine Gedanken gemacht, da stand auch z.B. Heiratsurkunde mit bei, da ich aber nicht verheiratet bin, hat mich das nicht gejuckt. Das mit der Personalakte und den Zeugnissen stand aber auf einem seperaten Blatt, die Unternehmen bei denen ich beschäftigt war waren explizit benannt. Deshalb hab ich dann angefangen am Rad zu drehn. Naja, ich werd mich jetzt nicht mehr verrückt machen, evtl. ruf ich da an und frag noch mal nach, vllt schick ich auch einfach nur meine Geburtsurkunde, Sozialversicherungausweis etc. zu, wenn sie dann noch was wollen werden sie sich ja wohl melden.

@ Yuuka

@:) Danke, wünsche dir auch noch viel Spaß. Ich zähle schon die Tage bis zum 01.10., kanns kaum erwarten, wird bestimmt ne tolle und interressante, wenn auch anstrengende Zeit x:)

LVi laLEin`a


Ich würd anrufen, das vermeidet Stress.

Vielleicht benötigen die irgendeine Art von Bestätigung, dass du eine Zeit dort gearbeitet hast. Das solltest du aber auch noch im Nachhinein bei deinem Ex-Arbeitgeber bekommen.

E4mil\yTihorxne


Ja, ist wahrscheinlich besser, ich ruf morgen an.

Mal noch ne ganz andere Frage: weiß jemand warum mein Faden als einziger grün erscheint?

ERrdbueerx-Engel


Der erscheint nur für dich grün, weil du ihn eröffnet hast.

S)ilbUermoon`dauge


Dein Faden erscheint grün weil du ihn eröffnet hast

(steht hier irgendwo im "Kleingedruckten" :-) )

Ich denke übrigens auch, das mit den Arbeitszeugnissen war entweder ein Textbaustein oder sonstwas das sich ganz schnell klären lässt :-)

S'c4axro


Ich habe auch eine Frage, die bisschen damit zu tun hat. Am 1.8. beginne ich eine Ausbildung, vorher habe ich ich geringfügig beschäftigte Kraft gejobbt (so 400 € – Job – mäßig).

Mein Ausbildungsbetrieb will von denen eine Urlaubsbescheinigung. Habe beim Bezirksleiter nachgefragt (persönlich und mit Nachdruck sogar!) und er meinte ganz freundlich "kein Problem, wir senden Ihnen die Bescheinigung mit der nächsten Lohnabrechung zu".

Ich habe nie etwas erhalten, das ist fast 2 Monate her. Etwa einen Monat, nachdem ich meinen Bezirksleiter gefragt habe, habe ich meine Kündigung verfasst und an die Zentrale geschickt. Ich habe in einem extra Absatz unter der Kündigung geschrieben, dass sie sich bis Ende des Monats (war Juli) mit einer Bestätigung schriftlich melden sollen und mir bitte eine Urlaubsbescheinigung dieses Kalenderjahres mitschicken sollen.

Und ich habe IMMER noch nichts erhalten. Was mach ich jetzt? In diesem Betrieb kümmert sich keiner ums Personal, man muss immer ewig nerven und bekommt doch nichts.

ECmilyzTho rxne


Danke, da hätt ich eigtl. auch selbst drauf kommen können %:|, bin die letzten Tage echt durch den Wind.

SGcagro


Ist noch jemand da, der meine Frage beantworten kann? :3

Noanu$_8x4


@ Scaro

Kannst du das vielleicht persoenlich machen? Also einfach vorbeigehen? Wird ja keine zwei Stunden dauern, dir das auszustellen.

Bei uns im Sekretariat schafft es die Dame immer nur die Haelfte der Noten einzutragen. Beim ersten Mal hatte ich sie 'nen Monat als Brieffreundin *g*, danach lernt man draus und geht gleich vorbei.

Ist jetzt so die einzige Idee, dich ich habe. Das scheint ja auch irgendwie wichtig zu sein, also auch ruhig ein bisschen bestimmter, aber natuerlich immer noch freundlich, da auftreten.

j=uliSbluYme


Ja, persönlich Vorbeischauen bewirkt oft Wunder ;-) !

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