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Nach langem Krankenschein direkt in den Urlaub?

PDfIiffervling


Nur noch mal zur Klärung: ist er während des Urlaubs krank geschrieben oder nicht? Wenn nicht, dann gilt doch die Regel, dass er nichts gesundheitsgefährdendes machen darf, gar nicht, oder?

ENhemaliager Nu8tzer M(#1(49187)


Ohne alles gelesen zu haben: ich glaube ja, dass ein Krankgeschriebener überhaupt keinen Urlaub machen kann.

PLfiffeerlinxg


Ja, in den meisten Fällen stimmt das auch. Zumindest, wenn eine "mechanische" Erkrankung vorliegt. Bei einer seelischen Krankheit ist das gelegentlich anders, da kann mit der Krankenkasse absprechen, dass ein Urlaub für die seelische Verfassung nicht sogar zuträglich ist. Allerdings hatte ich es so verstanden, dass derjenige, um den es hier geht jetzt krankgeschrieben ist, die Krankschreibung zum Urlaubsbeginn endet und er danach eine neue OP und eine neue Krankschreibung bekommt. Dann wäre er zur Zeit des Urlaubs eben nicht krankgeschrieben und dürfte Urlaub machen.

EPhemSalig/er WNutzeer (#1491x87)


Zum einen braucht man zum Urlauben eine Genehmigung vom Chef.

Zum anderen ist es eine Frage des Fingerspitzengefühls, ob man nach 8 Wochen? Krankschreibung seinen Jahresurlaub antritt, um sich nach Rückkehr aus demselben einer OP zu unterziehen, die wieder eine Krankschreibung nach sich zieht.

Ich denke, das setzt schon ein sehr sehr gutes Verhältnis zum Chef voraus, wenn man nicht bei der nächsten Gelegenheit auf der Straße sitzen will.

DkieKNrFuemxi


Allerdings hatte ich es so verstanden, dass derjenige, um den es hier geht jetzt krankgeschrieben ist, die Krankschreibung zum Urlaubsbeginn endet und er danach eine neue OP und eine neue Krankschreibung bekommt. Dann wäre er zur Zeit des Urlaubs eben nicht krankgeschrieben und dürfte Urlaub machen.

das muss man, denke ich, differenzierter betrachten. Ja, die Krankschreibung endet zum Urlaubsantritt. aber die 2te OP ist wohl nötig, weil die erste nicht zum gewünschten Erfolg geführt hat. Die Frage ist doch: Hätte er keinen Urlaub, würde er dann arbeiten gehen können (nach ärztlicher Beurteilung) oder würde der Arzt ihn weiterhin als arbeitsunfähig betrachten? Und geht er am Montag nach dem Urlaub bis zur 2ten OP arbeiten bzw ist er arbeitsfähig?

PLfiff@erling


Ich finde ja immer noch: die erwachsenste Lösung wäre es, zum Chef zu gehen und mit ihm zu sprechen. Und wenn der Bedenken äußert, dann würde ich in den sauren Apfel beißen und zu Hause bleiben. Ausbildungsplätze wachsen auch nicht auf Bäumen und einen Urlaub kann man, wenn auch mit finanziellen Einbußen, sicher nachholen. Eine wegen Kündigung abgebrochene Ausbildung lässt sich weniger Leicht wiedergutmachen und verhagelt einem im Zweifel das Berufsleben für die nächsten Jahre.

cvhlAoedaLsiDlva


Also sein Krankenschein läuft jetzt noch die komplette Woche, ab Montag wäre eigentlich der geplante Urlaub, dieser wurde noch vor seiner ersten OP genehmigt.

Ich weiß jetzt nicht wie der Arzt das handhaben will.. soweit ich weiß wird mein Freund NACH dem Urlaub dann wieder krankgeschrieben.

Würde er den Urlaub nicht antreten, würde, vermute ich, der Arzt ihn bis zur weiteren OP krank schreiben.

Ich warte schon die ganze Zeit auf eine Nachricht meines Freundes :)D .. ich bin gespannt was der Arzt überhaupt gesagt hat und wie es nun weiter geht

DoieKr\uemxi


Ich finde ja immer noch: die erwachsenste Lösung wäre es, zum Chef zu gehen und mit ihm zu sprechen. Und wenn der Bedenken äußert, dann würde ich in den sauren Apfel beißen und zu Hause bleiben

für mich persönlich wäre neben der Meinung des Chefs auch die Sichtweise der Krankenkasse interessant. Wenn er mit besoffenem Kopf im Urlaub hinfällt und sich so die Knie-Problematik verschlimmert, könnte er im schlimmsten Fall kein Krankengeld bekommen und sich an den Folgekosten beteiligen.

E,hemalige)r Nutzer T(#1s49187x)


Ach, ist der Mann in der Ausbildung? Dann würde ich an seiner Stelle gar nicht Urlaub machen, auf keinen Fall.

cXhloecdahsiljvxa


Jaa er kommt jetzt ins' 2te Lehrjahr

E/hemaliger ~NWutzer (#|14918x7)


Wie gesagt, dann wäre Urlaub bei der gegebenen Konstellation ein NoGo.

CThevylkady


Nö. Kommt nicht auf die Situation an, sondern auf die Einstellung zum Job.

Wieso Einstellung ??? Das eine hat mit dem anderen wenig zu tun.

Ich hab geschrieben, dass eine Firma, die das Fehlen einer Arbeitskraft ohne Probleme kompensieren kann, offensichtlich unwirtschaftlich arbeitet.

Ohne Probleme geht es meistens nirgendwo.

Ich war ja auch 3 Wochen in Reha – 1 Tage arbeiten und dann 14 Tage Urlaub. Gut, ich wußte nicht, dass es nicht besser wird und ich im August jetzt doch operiert werden. Da steckt man ja nicht unbedingt drin.

Die, wie ich an der gleichen Stelle operiert werden, fallen meistens 3 Monate aus. Ich will das aber nicht. Max. 2,5 Wochen und dann habe ich 2 Wochen Urlaub – den ich dann nehme (ohne zu verreisen) und mich in der Zeit nicht krankschreiben lasse. Danach hoffe ich einfach wieder fit zu sein. :=o

S'tilgxar


Bei uns in der Firma gab es gerade einen ähnlichen Fall. MA lange krank wg. Burnout, dann 2 Wochen Urlaub und jetzt kam wieder die Krankmeldung für erstmal drei Wochen.

Letzte Woche ging die Kündigung raus.

ob diese kündigung vor gericht standhalten würde, wage ich zu bezweifeln....gerade bei einem burn-out, kann sich ein urlaub durchaus postiv auf das krankheitsbild auswirken...da gibt es auch schon einige gerichtsurteile, die dafür sprechen....genau dieses beispiel hatte ich anfangs schon mal als ausnahme genannt....

bei körperlichen gebrechen, muss das ganze dann etwas differenzierter gesehen werden....

WAhitbe_nAnkgelx1


Ist deinem Freund bewusst, dass es bei seinem Chef bestimmt einen komischen Geschmack hinterlässt, wenn er jetzt so lange krank geschrieben war, nun ne Woche Urlaub macht und danach wieder mit einem Arbeitsunfähigkeitszeugnis antanzt? :-/ Ich arbeite im Personalbereich und weiss wie sowas angesehen wird. Da hinterfragen die Chefs dann schnell mal die Glaubwürdigkeit der betreffenden Mitarbeitenden und werden misstrauisch. ;-) Sowas kommt selten gut an.

Vorallem sprechen wir hier von einem Ausbildungsplatz! Deinem Freund sollte doch was daran liegen, dass er ein gutes Arbeitsverhältnis beibehält und nach der Ausbildung evtl. im Betrieb weiterarbeiten kann! Die Chance ist gross, dass er sich das durch sowas verspielt und das Vertrauen des Chefs nicht mehr das gleiche ist. :(v

H uWdipifupxf1


ob diese kündigung vor gericht standhalten würde, wage ich zu bezweifeln....

Ich dachte, bei Einhaltung der Kündigungsfrist, braucht es keinen Grund, sondern nur bei frisloser Kündigung.

Ansonsten kann man als Grund "Umstrukturierung" oder "Sparmassnahmen" nehmen.

Ich finde es geht hier nicht um die rechtliche Seite sondern um die Integrität dem Betrieb und den Arbeitskollegen gegenüber.

Wenn ich das richtig verstehe, ginge er nicht in Urlaub, würde ihn der Arzt bis zum OP Termin krank schreiben.

Also so oder so würde er im Betrieb ausfallen.

Was ist das denn für ein Deal?

Entweder man ist arbeitsfähig oder nicht und ist man es nicht geht man auch nicht in den Urlaub.

Ich kann diese Einstellung nicht verstehen und wäre das mein Mitarbeiter, würde ich mir schon meine Gedanken machen.

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