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Nach langem Krankenschein direkt in den Urlaub?

H'udi[pfu;pf1


Gut, bei einer Lehrvertragsauflösung, braucht es sehr wohl triftige Gründe. Hab nicht dran gedacht dass er in Ausbildung ist.

Ebhemaaliger Nutzer F(#39391b0)


Mittlerweile darf er das Knie teilweise Belasten..muss zur Pysio und zur Krankengymnastik.

Allein diese Tatsache spricht eigentlich GEGEN einen Partyurlaub.

Früher war es mal so, dass man in den ersten 6 Wochen der Krankschreibung mit dem Chef reden muss, ob man den Wohnort für längere Zeit verlassen darf und ab Krankengeldbezug war die Krankenkasse dafür zuständig.

Wie es heute ist, weiß ich leider nicht.

Allerdings würde ich der Gesundheit zuliebe auf den Partyurlaub verzichten und Dein Freund hat ja schonmal zu Verzicht tendiert.

B)rumm0baerachxi


Ich sehe es trotzdem wie du.. war er länger als 6 Wochen krankgeschrieben und ist es dann nicht mehr, bekommt er wieder normales Gehalt – auch wenn er im Urlaub ist. Und wenn er sich danach wieder krankmeldet, würde ICH als Chef mich auch "veräppelt" fühlen.

Und, wenn ein Chef einem kündigen will, findet man auch einen "außerordentlichen" Grund, mal davon abgesehen, dass er nicht nur an seine Ausbildung denken sollte, sondern auch an eine evtl. Übernahme.

SDtil?gar


Ich dachte, bei Einhaltung der Kündigungsfrist, braucht es keinen Grund, sondern nur bei frisloser Kündigung.

ja, da hast du recht...bei einer ordentlichen kündigung muss nicht zwingend ein kündigungsgrund angegeben werden....im normalfall läuft das ganze dann aber in eine kündigungsschutzklage...dann ist der arbeitgeber in der pflicht zu beweisen, dass hier auf grund betrieblicher gründe eine kündigung unumgänglich war....und da wirds dann schon meist sehr schwer, denn

Ansonsten kann man als Grund "Umstrukturierung" oder "Sparmassnahmen" nehmen.

ist gar nicht so einfach...die richter sind ja auch nicht auf den kopf gefallen....

aber das war jetzt ot...sry...

C hevLylxady


Das sein Verhalten, wenn er Partyurlaub macht, nicht okay wäre, darüber brauchen wir glaube ich nicht zu diskutieren. Aber ich verstehe nicht so ganz, warum man sich aufregt wegen Urlaub machen zwischen der Krankheit. ":/ Es gibt ja auch Fälle wo man eigentlich dann denkt nach dem Urlaub wieder fit zu sein. Und der Urlaub steht schon lange fest. Und mal abgesehen davon: Leute – der Typ ist im 2. Lehrjahr. Also davon zu reden das Kollegen die Arbeit mitmachen müssen etc. In manchen Betrieben werden Lehrlinge schon als vollzählige Kraft gesehen und ersetzen einen Mitarbeiter. Dies ist aber wiederum auch nicht richtig. Er ist immerhin in der Lehre.

c0hi


Wie siehts denn aus, gibts was neues?

BCrumkm`baeWrchi


ber ich verstehe nicht so ganz, warum man sich aufregt wegen Urlaub machen zwischen der Krankheit

Also für mich ist das kein Problem. Ein Mitarbeiter aus meiner Einrichtung war wg. Burnout krankgeschrieben (3 Wochen) und hat 3 Wochen Urlaub im Anschluss genommen. Da hat wirklich KEINER was gesagt. Der Chef war sogar froh, dass er Urlaub genommen hat statt sich weiter krankschreiben zu lassen.

Das Problem ist mMn. wirklich der "Partyurlaub" mit kaputtem Knie.

C:hevyklady


@ Brummbaerchi

und war der Kollege nach seinem Urlaub wieder fit – oder krank ??? interessiert mich einfach in eigener Sache. Wie gesagt: Mitte August OP an der Bandscheibe. Ich wollte mich dann bis max. 30 August krankschreiben lassen, weil ich ab 2. September Urlaub habe. 14 Tage. Aber ich kann ja nicht vorhersehen ob es mir dann wirklich gut geht. ":/

B*ruimmba4ercxhi


Naja, fit ist relativ,aber er versuchts zumindest.

Ich hatte bei meinem Bandscheibenvorfall 2 Wochen AU. Ich war aber schon früher wieder fit, kommt immer drauf an, wie alt man ist.

Wo haste denn die OP? HWS oder LWS? Versteifung oder Prothese? Alles Gute schonmal für die OP! :D

BvrummRbaertchi


P.S. nach 14 Tagen wird keiner was sagen... es wird für den AG erst problematisch, wenn du aus der Lohnfortzahlung raus bist, dann wieder durch den Urlaub reinkommst, und dann wieder raus bist durch eine erneute Krankmeldung :)

C_huev<ylaQdxy


Also bei mir wäre es so. Wenn ich ins KH gehe bin ich schon aus der Lohnfortzahlung raus. War im Februar 4 Wochen krank und habe im Mai 3 Wochen Reha gemacht. Von daher....... :=o

Es ist die LWS. Wird aber mikroskopisch minimal invasiv operiert. Daher gehe ich auch von einer schnellen Genesung aus. :)z

B,r-ummbZaercxhi


Ich denke, das ist für jeden AG nachvollziehbar... es klingt eben nur seltsam, wenn man krankgeschrieben ist wg. körperlicher Probleme, dann gemütlich in nen körperlich anstrengenden Urlaub fährt, um danach gleich wieder krankgeschrieben zu sein.

Deine Schilderung klingt aus AG-Sicht eher so, als ob du es wirklich versucht hättest zu arbeiten.

Beim Partner der TE eben eher nicht.... da können AG schon differenzieren.. hoffe ich :D

CchCev0yulady


Na ja, wie Chefs immer wirklich denken weiß man nicht. Meiner hat mir dieser Tage auch eine Szene gemacht, weil ich überhaupt in Reha war. Heute hingegen, als ich Ihm gesagt habe endgültig OP war er sehr verständnisvoll. Ist halt immer schwer zu durchleuchten. :=o

B.rumBmbaercxhi


Ich DENKE, jeder Chef weiß, dass man sich einer OP nur unterzieht, wenn es wirklich notwendig ist.

Bei einer Reha sehen das Chefs TEILWEISE anders: Da geht man als Mensch relativ wenig Risiko ein.. bei einer OP schon eher.. aber mei, in deren Köpfe blicken kann man nicht.

Ich bin gespannt, wie der Partner der TE handelt.. ich vermute, er wird trotzdem in den Urlaub fliegen...

l]inuYxmxan


Was man hier manchmal liest lässt einem das Haar sträuben...

Eine Bedarfskündigung ist eine Kündigung, weil man den Mitarbeiter nichtmehr braucht. Da er in der Ausbildung aber ist (las ich nicht gleich) ist eine Kündigung in dem Falle zu 100% ausgeschlossen. Die Frage ist, ob er anschließend übernommen werden würde.

Warum geht er nicht zum Chef und redet mit ihm? Er war krank geschrieben, könnte ihm erzählen, dass er weiterhin nicht arbeitsfähig wäre zwecks weiterer OP und ob der Chef Probleme damit hätte, wenn er sich im Urlaub schonen würde. Auf die menschliche Art geredet...

Ansonsten: ein einmal genehmigter Urlaub insbesondere bei Azubis kann seitens der Firma nicht widerrufen werden; es sei denn dringende ausbildungstechnische Gründe sprechen dagegen – und hier kommt in jedem Fall die Firma für die Kosten auf.

Das kann man auch im Gespräch nutzen. Urlaub, Hotel, Flug was weiß ich wurden gebucht. Man könne dem Chef sagen, wenn er bedenken habe, würde man nicht dagegen vorgehen, wenn er den Urlaub widerruft dann aber natürlich mit den finanziellen Nachteilen für die Firma. Sollte der Chef Bedenken äußern und vom Urlaub abraten, ist dies in jedem Falle als Ablehnung des Urlaubs anzusehen (Gesprächsnotiz oder besser schriftlich geben lassen) und die Firma trägt die Kosten.

Davon ab ist eine Auszahlung von Urlaubsgeld nicht vorgesehen; im Gegenteil habe ich es oft genug erlebt, dass Betrieben vor die Karre gefahren wird, welche ihre Azubis nicht zum Jahresurlaub drängten; der Betrieb hat eine Fürsorgepflicht welche die korrekte Urlaubsplanung zur Erholung mit einschließt. Krankheit hat hierbei keinerlei Einfluss.

Je nachdem wie groß der Betrieb ist und inwiefern rechtsbewand die Entscheidungsebene ist dürften sie den Azubi sogar anraten, in den Urlaub zu gehen. Man muss nämlich auch sehen, dass die Handwerkskammer oder einer anderen Kammer welcher dem Betrieb angehört ebenfalls ab und an mal Fragen stellen.

Ich würde raten: mit Chef reden und die Situation schildern, Urlaub genießen, nicht übertreiben.

Alternativ kann er sich jederzeit auch an die entsprechende Kammer wenden (IHK, HWK etc pp) und dort nachfragen.

Azubis haben extrem viele Rechte in Deutschland und sind sehr sehr schwer kündbar; wegen Krankheit schon garnicht sofern diese keine nachweisbaren(!!!) negativen Einflüsse auf die Ausbildung haben. Ich habe selbst während einer sehr kurzen Ausbildung vor dem Studium einen Tyrannen als Chef gehabt und mich ausgiebigst erkundigt gehabt.

Und im 2. LJ hat er noch genügend Zeit sich nach seiner Krankheit zu profilieren und Gras über die Sache wachsen zu lassen.

Letztlich könnte man auch aufklärend zum Chef gehen mit MRT Bildern etc und mit ihm reden, dass er sieht, dass man nicht simuliert.

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