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Als Mann "Frauenkleidung" tragen, schlimm?

S*ilber!monxdauge


Catsream, meinst du, du könntest mal ein Foto von dir (mit abgeschnittenem Kopf) einstellen, damit wir überhaupt sehen, wie das aussieht.

M9ariUeCurxie


Ja, das würde mich auch interessieren

H?aJsIe


Sapient

Ich stimme Dir voll zu. Wenn man bedenkt, dass es zum Teil langwierige Auswahlverfahren gibt, sich die Arbeitgeber ihre Angestellten aussuchen können, muß man damit rechnen, dass man schlicht Pech hat.

Man muß nicht damit rechnen, dass man als "Minderheit" eingestellt wird, weil man Damenkleidung trägt, weil man das gerne mag. Die Argumente des FE klingen hier ja wie ein trotziges Kind. Mit 33 sollte man auch wissen, dass man damit polarisiert.

RcennYflxoh


Ich sagte es bereits:

Tja, frag 10 Leute und Du erhälst 10 verschiedene Antworten.

Wer entscheidet denn, daß seine Meinung die Weisheit Gottes ist ??? Was ist richtig und was falsch ???

Er sagte doch, daß er sich situationsbedingt angemessen kleidet. Warum stellt Ihr das in Frage ??? Seht Ihr tatsächlich schon von weitem ob die Knöpfe des Hemdes auf der richtigen oder falschen Seite sind ??? Respekt!

S_ap9ient


Warum stellt Ihr das in Frage ???

nicht wir stellen das infrage. die jobvermittlerin hat es ja offensichtlich bemängelt. und mit offensichtlich meine ich, dass es dann auch offensichtlich sein wird. sie denkt sich ja nicht aus, dass er Frauenkleider trägt und zufällig hat sie recht ;-)

Hnase


Warum stellt Ihr das in Frage ??? Seht Ihr tatsächlich schon von weitem ob die Knöpfe des Hemdes auf der richtigen oder falschen Seite sind

Das sieht man, wenn man schon Unmengen an Herrenhemden gebügelt hat ;-)

. und mit offensichtlich meine ich, dass es dann auch offensichtlich sein wird.

Das denke ich auch. Wenn er damit nicht hausieren geht, wird es wohl auffällig sein.

RAen_nfloxh


Hm, sollte man also im Jobcenter mit Anzug und Krawatte oder Fliege erscheinen ??? ;-D

Spaß beiseite, sicher gibt es Spielregeln, aber man kann auch alles übertreiben!

V}eveodkywne


es ist ein Unterschied, ob man sich für PRIVATE ZWECKE kleidet oder für einen JOB

Sicherlich, aber so lange es nicht um Schutzkleidung geht oder um Kleidung, die vom Arbeitgeber gestellt wird (T-Shirts mit Logo o.Ä.), steht es eben jedem frei, sich zu kleiden, wie er möchte (und z.B. auch einen Job abzulehnen, der eine derartige Uniformierung mit sich bringen würde). Klar, möglicherweise wird man nicht eingestellt, wenn man sich bei einer Bank in Jeans und T-Shirt bewirbt, aber versuchen kann man es ja ;-) Und hier geht es ja um jemanden, der sich in keiner dieser Branchen mit bestimmtem "Dresscode" bewirbt. Ich finde es daher völlig in Ordnung, wenn er sich nicht verkleiden möchte für die Arbeit und versucht, einen Job zu finden, in dem er sich so kleiden kann, wie er sich wohlfühlt.

H;axse


Ich würde ja gerne mal vom FE wissen, ob er schon lange Arbeit sucht, das ist hier gar nicht klar geworden?

Ich habe z.B schon von Job-Centerkunden gehört, denen gesagt wurde, dass sie sich erstmal die Zähne machen lassen sollten. Ich denke hier ist einfach der Hintergrund, dass die die "Kunden" vermitteln wollen /müssen, die schon länger arbeitssuchend sind.

Wenn man keinen Job findet, auf Grund einer Aufmachung, dann kann ich die Reaktion der Vermittlerin schon verstehen.

Srapidexnt


steht es eben jedem frei, sich zu kleiden, wie er möchte

hat hier jemand gesagt, es stünde ihm nicht frei?

natürlich steht es ihm frei.

hier wird aber die Dame der Jobvermittlung kritisiert, weil sie ihm nahe legt, sich männliche Kleidung anzuziehen. Diese Dame macht ihren JOB und versucht, dafür zu sorgen, dass der Bewerber in Lohn und Brot kommt. Macht er sich das Leben aber durch die nicht allgemein annerkannte und übliche Wahl der Kleidung unnötig schwer, ist es doch ihre Aufgabe, ihn darauf hinzuweisen. Sie kann das natürlich auch lassen und am Ende als schlechte Vermittlerin dastehen, weil sie nicht alles versucht hat. Es ist also eigentlich egal, wie sie vorgeht. Die "Arschkarte" wird eh ihr zugeschoben.

Und hier geht es ja um jemanden, der sich in keiner dieser Branchen mit bestimmtem "Dresscode" bewirbt. Ich finde es daher völlig in Ordnung, wenn er sich nicht verkleiden möchte für die Arbeit und versucht, einen Job zu finden, in dem er sich so kleiden kann, wie er sich wohlfühlt.

kann er doch auch machen, wie er will. Aber die leichte Kritik der Jobvermittlerin finde ich persönlich angebracht. Wer einen Job möchte, der sollte sich jobgerecht kleiden. Wer Zeit, Geduld und genug Geld hat auf den Job zu warten, bei dem er in Sachen Kleidung keine Kompromisse machen muss - der soll warten....

Ich muss mich im Job auch "verkleiden" und ich finde, das gehört nunmal zum Leben dazu. Ich würde auch den ganzen Tag lieber Jeans tragen und bequeme Schuhe, ich hasse Blusen und Blazer und Hosenanzüge - aber ich bin auf meinen Job angewiesen, möchte ihn behalten, bekomme nicht zuletzt GELD für meine Rolle, die ich spiele... also, drauf geschissen - wer was haben will, muss auch was leisten. Und das fängt bei der Kleidung an.

Aeee*ssxa


Hallo,

das ist so ein Thema bei dem ich extrem zwigespalten bin. Eigentlich bin ich der Meinung das es wirklich jedem überlassen sein sollte wie er jetzt herumläuft. Ich selbst bin jahrelang sogar mit Sklavenhalsband und Ring der O ins Büro gegangen (und ja, ich war so auch schon zum Vorstellungsgespräch und bin genommen worden - allerdings *wusste* ich dass ich dort nicht anecke weil dort in dem Büro schon so einige "ungewöhnliche" Leute arbeiten)

Daher ist es mir eigentlich sehr wichtig, nicht intolerant zu sein bzw. ich erwarte auch von anderen das sie mich akzeptieren egal wie ich mich kleide.

Die Frage ist eben inwiefern man sich verbiegt wenn man dann zum Beispiel zum Vorstellungsgespräch zwar die Damenbluse anzieht aber nicht gerade im Hello-Kitty-Shirt auftaucht *lach*

Ich würde das aber nicht so sehr vom Geschlecht abhängig machen - manche Kleidung passt einfach nicht wirklich in Vorstellungsgespräche. Und auch als Frau würde ich zu einem Vorstellungsgespräch - auch wenn ich mich in einer Gärtnerei bewerbe wo es nicht wirklich auf die Kleidung ankommt - *kein* Hello Kitty"-Shirt anziehen.

Und ich würde auch nicht gerade in Highheels da auftauchen, sondern eher neutrale Schuhe anziehen - es gibt viele "Damenschuhe" die genausogut auch Männer tragen können.

Ich habe im Übrigen jemanden in der Familie der nur Damenschuhe trägt - und privat durchaus auch die Variante mit Absatz usw. Bei der Arbeit dann eben neutrale Stoffschuhe oder neutral geschnittene Lederschuhe, je nachdem was gerade gut passt.

Die Arbeitsvermittlerin kann ich zwar verstehen aber es kommt für mich echt auf den Einzelfall an - darauf wie extrem das Outfit ist, und bei wem man sich bewirbt, wo man arbeiten will und auch wie stark es den Eindruck hat das derjenige mit der Kleidung einfach nur provozieren will ("aus Prinzip")

Und ich glaube schon das ein potentieller Arbeitgeber es registriert ob man nun einfach nur auffällig gekleidet ist und ob man dann eventuell bereit wäre Details gegebenenfalls zu verändern oder ob man "aus Prinzip" nur das anzieht was man selbst will. Denn ich bin damals in den Büro eingestellt worden - aber bin auch gefragt worden ob ich, wenn es Schwierigkeiten mit Kunden geben sollte, dann bereit wäre das Halsband auch abzulegen - und natürlich habe ich ja gesagt!!!

Aber es hat sich nie jemand beschwert und es war eher sogar so das ich den Eindruck hatte das es manche Leute entspannt hat das ich so "unkonventionell" aussah (zumal der Rest meines Outfits eher elegant war, nicht aufreizend)

Ich habe also überhaupt nichts gegen Frauen in Männerkleidung oder Männer in Frauenkleidung aber ich halte viel davon sich dem jeweiligen Job anzupassen - bis zu einem gewissen Grad. Denn meinen Ring der O hätte ich *nicht* abgelegt.

G3rcauamxsel


es ist ein Unterschied, ob man sich für PRIVATE ZWECKE kleidet oder für einen JOB

Ja, so ist es.

Ich muss mich im Job auch "verkleiden" und ich finde, das gehört nunmal zum Leben dazu

Auch das stimmt. Ich selber kleide mich gerne leger. Wenn ich auf der Arbeit bin, muss ich mich etwas aufbretzeln - nie hat das jemand von mir verlangt, ich mache das einfach, weil ich das Geschäft nach aussen vertrete und alle anderen Angestellten machen das auch. Wir haben keinen "Dresscode". Sobald ich wieder zuhause bin, wechsle ich zum "Leger-Look".

Ich rate das auch Dir Catsdream. Mach' keine Glaubensfrage aus der Kleiderfrage. Hase trägt "Uniform" und alle im Gesundheitswesen auch. Mein Sohn ist Strassenbahnfahrer und trägt Uniform - auch bei der Affenhitze. Alle vom ÖV tragen Uniform. Möglicherweise tragen mehr Angestellte Berufskleidung als nicht.

ABeessxa


. Mach' keine Glaubensfrage aus der Kleiderfrage.

Ja, das fasst es zusammen. Man sollte immer bereit sein sich im *Beruf* anders zu kleiden als privat.

Wobei ich es schon seltsam fände wenn es einen Chef sonderlich stören würde wenn ein Mann eine neutral geschnittene Damenjeans trägt - nur weil die anders herum geschlossen wird ??? Genauso auch zu einer neutral geschnittenen Bluse.

Aber auch da würde ich kopfschüttelnd einlenken und kein "Fass" aufmachen. Es tut ja nicht weh mal was anderes zu tragen. Und ein Job ist ein Job, für mich gehört das zur Arbeit dazu.

S4ilbe&rmondGaxuge


Scherz: oder man macht sowas wie Jorge Gonzales, der darf als Mann in High-Heels rumlaufen

AFe>es sa


Scherz: oder man macht sowas wie Jorge Gonzales, der darf als Mann in High-Heels rumlaufen

Ich finde es irgendwie immer doch schade, wie wichtig gerade die Geschlechtsunterschiede bei der Kleidung noch sind.

Es stört mich, um ehrlich zu sein, schon, dass da so viel drauf gegeben wird.

Aber Fakt ist das es nunmal die Jobaussichten stark minimiert wenn man sich so auf eine bestimmte auffällige Kleidung fixiert. Das hat selbst mein Dom früher so gesehen und der wäre ansonsten ziemlich sauer gewesen wenn ich mein Halsband einfach so abgelegt hätte. Aber wenn es ums Büro oder einen anderen Job geht ist einfach Anpassung an den Arbeitgeber angesagt - sonst ist es eben in den meisten Fällen nichts mit dem Job.

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