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Als Mann "Frauenkleidung" tragen, schlimm?

D2urmal


DieKruemi

Und wenn es die Chancen, einen Job zu erhalten, erhöht, sich anders anzuziehen, als man es daheim auf der Couch oder beim Ausgehen macht-so what?

Sicher.

und dass ich männlicher aussehen muss, weil ich ein mann bin und es steckt ja auch ein mann in mir.

Hier hört es jedoch einfach mal auf.

SGa0pie|nt


bei Umkleiden/Toiletten/öffentlichen Duschen -

in Japan gibt es tatsächlich Toiletten für "intersexuelle". Da ist auch ein extra Symbol drauf. Finde es jetzt nicht im Netz.

c[laixret


Hier gibts im Drogeriemarkt einen jungen Mann, der in diese Kategorie fallen würde. Er trägt irgendwie keine typisch männliche Kleidung (obwohl er voll und ganz dem Dresscode des Ladens entspricht) und verhält sich auch nicht typisch männlich. Schwer zu beschreiben. Trotzdem hat er ganz offensichtlich einen Job und macht den gut. Ok, das hier ist eine Großstadt und das macht vielleicht noch einen Unterschied. Hier laufen auch unzählige Hipster in enger Kleidung rum.

Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass die Kleidung so eine große Rolle spielt, nicht bei den genannten Jobs. Aber vielleicht wäre es einen Versuch wert? Möglicherweise liegt es eher am Verhalten, das "unmännlich" wirkt, was bei vielen leider immer noch Aversion auslöst. Daran kann man aber schlecht was ändern, wenn man kein Schauspieler ist.

TSaxps


ich bin tatsächlich Linkshänder, das könnte erklären warum ich damenblusen händeln kann und hilfe bei herrenhemden bräuchte. eigentlich wärs ja auch ne gute ausrede.

:-D :-D :-D Nee Du, die Ausrede zieht nicht. ;-) Wie viele Frauen, die mit den Knöpfen klar kommen sind schon Linkshänder? Ist alles Übungssache. Manche Hemdblusen, Damenjeans und Outdorbekleidung ist auch "falsch" geknöpft.

Privat kann doch jeder tragen was er will, wenn er dann belächelt wird, Privatsache, aber im vornherein seine Jobchancen schmälern

Nur bedingt. Wer beruflich in der Öffentlichkeit wirksam ist, sollte sich privat nicht unbedingt völlig daneben benehmen und das Outfit gehört nun mal dazu.

VievoYdkyn'e


Mal angenommen, jemand möchte tatsächlich nicht arbeiten. Dann bräuchte er einfach in grotesker Kleidung zu Vorstellungsgesprächen zu gehen (er bewirbt sich ja und geht zu Vorstellungsgesprächen-also "kooperativ") und würde viele jahre vom Staat finanziert werden.

Ich würde dann wohl eher am System zweifeln, weil ich nicht nachvollziehen kann, warum jemand, der seine Arbeitskraft anbietet, aufgrund der "falschen" Kleidung keinen Job bekommt. Da müssten wohl eher die Personaler umdenken oder eben begründen, warum, wie schon mal von mir gefragt, ein männlicher Lagerist, der ein Oberteil aus der Damenabteilung trägt, die Ware schlechter verräumen sollte, als ein männlicher Lagerist, der aktuelle Herrenmode trägt. Wenn es danach geht und die Jobvergabe daran scheitert, sehe ich eher die Arbeitgeber in der Verantwortung, denn eigentlich dürfen sie ja nicht nach Geschlecht, Hautfarbe, Religion, sexueller Orientierung o.Ä. gehen, sondern nach der fachlichen Qualifikation.

Privat kann doch jeder tragen was er will, wenn er dann belächelt wird, Privatsache, aber im vornherein seine Jobchancen schmälern, nur weil man stur bleibt...geht gar nicht.

Wenn ich das richtig verstanden habe, werden ja durchaus Abstriche gemacht, also eben die viel zitierten Hello-Kitty-Prints nicht beim Vorstellungsgespräch getragen, sondern unifarbene "Damen"blusen als Pendant zu üblichen Herrenhemden. Es ist ja nicht so, dass Catsdream da völlig kompromisslos wäre, er unterscheidet auch zwischen privat und Job und trägt saubere, ordentliche Kleidung.

Ich frage mich halt, wie weit das gehen darf, die Haarlänge steht für die Arbeitsvermittlerin ja auch zur Debatte. Vielleicht auch die Haarfarbe, das Gewicht oder was sonst noch? Ich finde, da muss es echt Grenzen geben und ich sehe es wohl auch grundsätzlich ein bisschen anders, als einige andere hier: Als Arbeitnehmer ist man m.E. nicht in erster Linie Bittsteller, wie hier schon geschrieben wurde. Man hat schließlich etwas zu bieten, stellt seine Arbeitskraft zur Verfügung und wird dafür entlohnt. Ich weiß, dass oftmals etwas anderes suggeriert wird, die Arbeitnehmer sollen ziemlich kleingehalten und möglichst dankbar für jegliche erdenkliche Form von Arbeit sein. Für mich geht das in eine ganz falsche Richtung.

D5ieKrsuemi


Ich würde dann wohl eher am System zweifeln, weil ich nicht nachvollziehen kann, warum jemand, der seine Arbeitskraft anbietet, aufgrund der "falschen" Kleidung keinen Job bekommt. Da müssten wohl eher die Personaler umdenken oder eben begründen, warum, wie schon mal von mir gefragt, ein männlicher Lagerist, der ein Oberteil aus der Damenabteilung trägt, die Ware schlechter verräumen sollte, als ein männlicher Lagerist, der aktuelle Herrenmode trägt. Wenn es danach geht und die Jobvergabe daran scheitert, sehe ich eher die Arbeitgeber in der Verantwortung, denn eigentlich dürfen sie ja nicht nach Geschlecht, Hautfarbe, Religion, sexueller Orientierung o.Ä. gehen, sondern nach der fachlichen Qualifikation.

ja, in einer perfekten Welt wäre das so.....

aber ich kann diese Einstellung "ich bleib bei meinem Standpunkt, die Welt muss sich ändern" echt nicht ab. Wenn es darum geht, dass ich selbst für meinen Lebensunterhalt sorgen kann, ohne der Gesellschaft auf der Tasche zu liegen, würde ich etliche Kompromisse schließen.

Es würde nicht zu meinem Bild von mir selbst passen, mich von denen, gegen die ich "rebelliere" oder die sich ändern müssen, finanzieren zu lassen.

Klar kann man stundenlang über die ach so ignoranten Personaler mosern, jedoch haben die etwas, das der TE ja will: Jobs!

btw: hier geht es ja nicht um Tatsachen (Ablehnung wg Bluse) sondern um eine Theorie der Arbeitsvermittlerin, weshalb er bisher keinen Job erhalten hat.

aVv+an ti


Wenn es danach geht und die Jobvergabe daran scheitert, sehe ich eher die Arbeitgeber in der Verantwortung, denn eigentlich dürfen sie ja nicht nach Geschlecht, Hautfarbe, Religion, sexueller Orientierung o.Ä. gehen, sondern nach der fachlichen Qualifikation.

stimmt. Theoretisch. Nur: wir reden hier über Regale einräumen. Da braucht man ehrlich gesagt keine wirkliche Qualifikation für. Und dann gibt es eben 100 Mitbewerber, die attraktiver sind und der 101., der unheimlich individuell ist mit seiner Frauenkleidung, kommt eben nicht in die engere Auswahl.

Das ist vielleicht gemein, aber genau wie der TE sich anziehen darf wie er will, darf der Arbeitgeber entscheiden, ob er ihn im Laden stehen haben will.

Daraus kann man schließen, dass das System ein Blödmann ist, die Arme vor der Brust verschränken und die Arbeitsvermittlerin blöd und gemein finden, oder man passt sich an im Beruf und zieht sich in seiner Freizeit individuell an.

Ich frage mich halt, wie weit das gehen darf, die Haarlänge steht für die Arbeitsvermittlerin ja auch zur Debatte. Vielleicht auch die Haarfarbe, das Gewicht oder was sonst noch?

also, mal kurz aus dem Nähkästchen, ich hab mal als Arbeitsvermittlerin gearbeitet. Ja, man spricht die Leute auch auf Gewicht, Körperhygiene, vergammelte Zähne, joggingbuxen und Gestank an, manchmal auch auf Burkas und Turbane. Nicht immer, nicht jeden, nicht wenn man den Eindruck hat, es bringt eh nichts und nach Möglichkeit mit Takt und Fingerspitzengefühl. Und nein, das macht keinen Spaß und ist für alle Beteiligten zwischendurch sehr peinlich.

Manchen hilfts, anderen nicht, manchmal sind das hinterher schöne Gespräche und manchmal nicht. Und unter anderen das ist ein Job vom Arbeitsvermittler.

Als Arbeitnehmer ist man m.E. nicht in erster Linie Bittsteller, wie hier schon geschrieben wurde. Man hat schließlich etwas zu bieten, stellt seine Arbeitskraft zur Verfügung und wird dafür entlohnt

und das hier stimmt hier im vorliegenden Fall nicht. Er arbeitet nicht, er wird nicht entlohnt, sondern sucht nen Job und das bisher erfolglos. Da könnte man den Tip der Vermittlerin überdenken, es könnte auch eventuell helfen.

DxieSK[ruexmi


ok, Beispiel Lagerist:

da arbeiten mehrheitlich Männer, da herrscht zum Teil ein etwas rauer Ton. Der Personaler /Chef etc muss bei der Auswahl der Bewerber auch darauf achten

1. passt der Mitarbeiter ins Team

2. Betriebsfrieden

Hat er ein Team voller "Machos" wird ein eher zierlich gebauter Mann in Bluse und Frauenschuhen vielleicht kein sehr leichtes Leben haben.

V8ev#odkyxne


aber ich kann diese Einstellung "ich bleib bei meinem Standpunkt, die Welt muss sich ändern" echt nicht ab

Ich bin froh, dass vor einigen Jahrzehnten immer mehr Frauen so konsequent waren, sonst müsste ich meine Arbeit tagtäglich im Rock verrichten, was ich tierisch unpraktisch fände. Aber halt, warte, welche Arbeit eigentlich, ich wäre ja wahrscheinlich Hausfrau, hätte kein Wahlrecht usw. usf.

Mag man nun übertrieben finden, bei der Frage nach Catdreams Damenblusen das alles aufs Trapez zu bringen und es muss auch nicht jeder Revoluzzer spielen. Aber wenn sich alle immer nur fügen und den aktuellen Umständen beugen, sich verbiegen, dann ändert sich nie etwas.

Klar kann man stundenlang über die ach so ignoranten Personaler mosern, jedoch haben die etwas, das der TE ja will: Jobs!

Ja, das ist die eine Seite der Medaille. Man kann es aber auch andersherum sehen, die Arbeitgeber suchen ja auch etwas, was Catsdream bieten kann: Arbeitskraft. Mir jedenfalls liegt diese Denke, dass Arbeitnehmer Bittsteller sind, überhaupt nicht. Als ich vor einiger Zeit Arbeitskräfte suchte, habe ich die Bewerber nicht in erster Linie als Bittsteller betrachtet, die am besten dankbar auf die Knie fallen sollen, wenn sie für mich arbeiten "dürfen". Klar, ich hatte etwas zu vergeben: Arbeit. Aber ich war eben genau so auf der Suche und die Bewerber hatten etwas, was sie bieten konnten (ohne sie wäre ich weitgehend aufgeschmissen). Das beruht für mich auf Gegenseitigkeit.

Das ist vielleicht gemein, aber genau wie der TE sich anziehen darf wie er will, darf der Arbeitgeber entscheiden, ob er ihn im Laden stehen haben will.

Ja klar, darin sehe ich auch nicht das größte Problem, solange dem TE nicht indirekt Sozialschmarotzertum vorgeworfen wird, nur weil er sich nicht völlig verbiegen möchte. Natürlich kann er nicht erwarten, von jedem für seinen Kleidungsstil geschätzt zu werden, aber es ist m.E. sein gutes Recht, sich dahingehend nicht verändern zu wollen, sondern sich einen Arbeitgeber zu wünschen, der ihn so akzeptiert wie er ist. Auch wenn es vielleicht etwas dauert, bis er diesen findet.

Der Personaler /Chef etc muss bei der Auswahl der Bewerber auch darauf achten

1. passt der Mitarbeiter ins Team

2. Betriebsfrieden

Hat er ein Team voller "Machos" wird ein eher zierlich gebauter Mann in Bluse und Frauenschuhen vielleicht kein sehr leichtes Leben haben.

Einverstanden, aber auch mit Herrenhemd würde er vermutlich nicht in dieses Team passen. Er bliebe ein zierlich gebauter Mann, der eigentlich lieber Mode aus der aktuellen Damenkollektion trägt. Er sagt von sich selbst, man könnte ihn dann z.B. auch für ein "Mädchen" in Herrenkleidung halten.

Es passt eben nicht jeder in jedes Team, das ist ja völlig unbestritten. Nur sich zu verkleiden bringt m.E. auch nichts oder ist zumindest nicht zumutbar, wenn es demjenigen einfach nicht liegt. Ich weiß, manche stört es nicht, die können dann auch problemlos einen Beruf in "Verkleidung" ausführen, aber für mich wäre das z.B. auch rein gar nichts, so wollte und könnte ich nicht auf Dauer (gut) arbeiten.

SBilBbe/rmoxndauge


Hat er ein Team voller "Machos" wird ein eher zierlich gebauter Mann in Bluse und Frauenschuhen vielleicht kein sehr leichtes Leben haben.

Stimmt. Aber...auf dem Bau hätte ein zierlich gebauter Mann wahrscheinlich sowieso wenig Chancen, egal in was für Klamotten er daherkommt

HGudi|pfupxf1


Ich persönlich finde das jetzt überhaupt nicht schlimm.

Du musst halt einfach damit rechnen, dass die Leute dich blöd angaffen. Willst du also ein unauffälliges Leben führen, ist das der falsche Weg.

Bei uns im Geschäft gibt es auch einen Dresscode an den man sich halten muss.

Da heisst es ganz klar entweder oder....

Vielleicht solltest du dich bei der Arbeitssuche schon ein wenig anpassen.

Privat spielt es doch keine Rolle wie man herumläuft.

Bei uns in der Stadt gibt es einen Gymnasium-Lehrer, der ist so Mitte 50 und man kennt ihn praktisch nur im Damenrock. Er ist aber weder transsexuell noch schwul, sondern hetero verheiratet und hat Kinder.

er fühlt sich wohl einfach besser im Rock.

Man hat sich hier an ihn gewöhnt und die Schüler respektieren ihn.

Ich bin aber überzeugt, dass er immer noch schräge Blicke bekommt.

Tu was du willst, aber sei dir der Konsequenzen bewusst.

E-hemalig=er Nutz!er (#47x6793)


danke mal für alle bisherigen Antworten. Sehr widersprüchlich. Hätte auch gar nicht gedacht, das das heutzutage noch so viel staub aufwirbelt

Was mir Sorge macht: wieso liegen Frauenblusen denn bei dir oben rum "besser an"?

genau das hatte ich vergessen zu beantworten. lol, ja keine Ahnung ist so und ist ganz sicher nicht so das ich nen frauenbusen habe. Liegt wohl eher daran das diese kaufhauskette offenbar nur oberteile für brustlose oder hybriden herstellt. nen busen könnte man in den kleinen größen nie im leben reinkriegen. Hab aber schon in den modefäden hier gelesen, das es eben bei diesem Geschäft sehr schwer für damen mit mehr oberweite ist, sachen zu finden.

Wenn man im Job eh Kittel oder Firmenshirt trägt, warum dann so ein Brimborium darum? Privat kann doch jeder tragen was er will, wenn er dann belächelt wird, Privatsache, aber im vornherein seine Jobchancen schmälern, nur weil man stur bleibt...geht gar nicht

umgekehrt wird ein schuh draus, denn ich kann ja auch mal behaupten: was soll denn dann das brumbori welches oberteil ich beim vorstellungsgespräch trage? der kunde kriegts ja eh nie zu gesicht.

Fast alle Leute verkleiden sich zu einem Vorstellungsgespräch Jedenfalls habe ich in der letzten Zeit genug 15 jährige im Sakko gesehen, die lieber Turnschuhe tragen

Un genau DAS tu ich ja auch schon! Ich bretzel mich sehr wohl auf und mach mich hübsch, wirke seriös...

zb Kann ich hemden und blusen eh nicht wirklich leiden. ich hasse die 1-cent-knöpfe für die ich ne ewigkeit brauche, hasse wie die knopfleiste sich anfühlt wenn sie mich berührt finde das alles einfach viel zu simpel, langweilig und ja konservativ/spießig für meinen geschmack. Privat greif ich dann schon eher in die vollen. aber so eine bluse/hemd ist nun mal für die vorstellung angebracht weil es ein ganz besonderes treffen darstellt. also verkleide ich mich sehr wohl und drücke eben nur meinen respekt für den gegenüber mit einer bluse statt mit einem hemd aus.

Nee Du, die Ausrede zieht nicht. Wie viele Frauen, die mit den Knöpfen klar kommen sind schon Linkshänder? Ist alles Übungssache. Manche Hemdblusen, Damenjeans und Outdorbekleidung ist auch "falsch" geknöpft.

;-) ja, ich weiß. war auch nicht ganz ernst gemeint von mir. mit dem grundgedanken hab ich seit kurzem mir beigebracht mir eine krawatte zu binden. nö, ich würde den reservegalgen zwar nicht wirklich tragen, aber wenn jetzt einer abkratzt oder heiratet bin ich wenigstens so weit keine krawatte mit katzenhalsband tragen zu müssen.

Mal angenommen, jemand möchte tatsächlich nicht arbeiten. Dann bräuchte er einfach in grotesker Kleidung zu Vorstellungsgesprächen zu gehen (er bewirbt sich ja und geht zu Vorstellungsgesprächen-also "kooperativ") und würde viele jahre vom Staat finanziert werden.

aha..blusen sind also neuerdings grotesk. ich hätt darunter jetzt eigentlich ketten und zerissene jeans oder wer weiß was gesagt. sagst du das auch bewerbenden frauen wie grotesk sie sind? Also ich hab das Gefühl, manche stellen sich vor ich renn wie der letzte affenarsch zum gespräch. lol

zweitens so einfach wie du glaubst, klappt das eh nicht. Die Arbeitsvermittler sind doch nicht doof. glaubst du die verlassen sich ehrlich nur drauf was man ihnen sagt und das ein stempel bei der BW drauf ist? Die sind entweder schon sowieso mit den firmen in kontakt und halten rücksprache (wie zb bei den externen). aber auch die vom AMS..die bestehen ja auch deswegen immer auf eine telefonnummer weil sie sehr wohl auch bei der firma nach dem grund nachfragen können.

Stimmt. Aber...auf dem Bau hätte ein zierlich gebauter Mann wahrscheinlich sowieso wenig Chancen, egal in was für Klamotten er daherkommt

ja genau. es gibt bereiche die passen und welche die gehen einfach nicht. man kann für einen bereich der geht aber nicht so doll ist die zähne zusammenbeissen, ja. aber etwas das gar nicht passt - sowas geht auf dauer nicht.

Du musst halt einfach damit rechnen, dass die Leute dich blöd angaffen. Willst du also ein unauffälliges Leben führen, ist das der falsche Weg.

nö, ganz unauffällig muss mein leben nicht sein. und die leute gaffen ja auch so. wäre es nicht die kleidung, dann wärs was alles. wie schon vorhin gesagt. allen kann man es eh nicht recht machen.

Echemal0iger 5Nutze{r (#53021M8)


@ Catsdream:

Du liest dich recht vernünftig und ich kann mir durchaus vorstellen, dass dein Kleidungsstil bei dir kein Manko sein muss und dir steht. Da du schreibst, dass nur diese eine Sachbearbeiterin deine "unmännlichen" Stil kritisiert hat. Ich glaube, dass sie ein persönliches Problem mit dir bzw. mit der Tatsache hast, dass du (nach außen hin auffällig) nicht in das männliche Stereotyp passt. Falls da überhaupt viele Menschen gut reinpassen (was ich bezweifle). Dumal hat es auch treffend zitiert. Ihre Kritik an dir finde ich nämlich in der von ihr geäußerten Form merkwürdig und unsachlich. Das geht über eine reine Hilfestellung für die Jobsuche hinaus und scheint eher was persönliches zu sein. Erst recht, wenn du mit deinem Kleidungsstil soweit gar nicht so sehr auffällst.

E,hema.liger+ Nut<zer (#530{218)


sorry für die Schreibfehler %:|

AVeesTsa


Vevodkyne

Das was Du schreibst trifft es für mich genau und regt auch mich noch mal zum Nachdenken darüber an, wo ich da mit meiner Meinung stehe.

Denn "eigentlich" sehe ich es auch so - kleine Kämpfe müssen ausgefochten werden damit sich überhaupt was ändern kann.

Ich denke, es käme für mich immer auf den konkreten Fall an und wenn es zum Beispiel wirklich nur um relativ neutral geschnittene Jeans und Stoff-Damenschuhe ginge (zum Beispiel) fände ich es tatsächlich ziemlich daneben von ihm zu verlangen sich zu "verkleiden". Bis zu einem gewissen Punkt eben.

Es könnte sein, dass da jemand insgesamt eher eine sehr feminine Ausstrahlung hat und diese mit dieser Kleidung verstärkt wird - und die JobCenter-Mitarbeiterin darauf anspricht einfach weil sie damit nicht umgehen kann. Die Frage ist nur ob es dabei dann mit der Kleidung getan ist. Mir scheint es eher als nicht das eigentliche Problem.

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