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Würdet ihr das für eure Kollegen machen?

L-3dANA hat die Diskussion gestartet


Hallo alle zusammen @:)

Da das Berufsleben ziemliches Neuland für mich ist und ich so wenig wie möglich anecken will, möchte ich euch mal folgende Situation vorstellen. Ich mache mich langsam ein wenig verrückt damit wie es bei mir auf der Arbeit zugeht.

Ich arbeite in einem Team, mit mir arbeitet eine junge Kollegin zusammen, die kaum deutsch spricht. Es gibt desöfteren Probleme mit ihr, und die werden alle bei mir abgeladen. Egal ob es Fehler sind oder ein motziges Gesicht, jeder kommt zu mir und beschwert sich. Egal ob das Material leer geht, oder irgendwas anderes organisiert werden muss, es bleibt alles an mir hängen. Ich beschwere mich ja nicht über den Zustand, es ist nun mal nicht zu ändern und ich weiß, dass meine Kollegin auf diesen Job angewiesen ist. Heute nahm sie ihre Mutter mit auf die Arbeit, die zwar deutsch spricht, aber mehr schlecht als recht und ein wenig aufgebracht mit mir diskutierte, dass sie die Stundenabrechung nicht hinbekäme, und sie nicht wissen wohin damit.

Ich gab ihr letzte Woche schon die Adresse, dass sie ihre Stundenabrechnung dahin schicken kann, aber das reicht ihr nicht, sie will, dass ich nun diesen Brief mitnehme auf die Post und zusammen mit meiner Abrechung wegschicke.

Ich hab dazu nicht ja gesagt, sondern nur mit den Schultern gezuckt.

Die Mutter wollte, dass ich ihr sogar helfe, die Abrechnung zu schreiben. Aber ich hab dazu nichts mehr gesagt.

Mir geht das irgendwie zu weit. Ich meine, die Mutter ist schon ein paar Jährchen in Deutschland, sie weiß, dass wir eine Post haben, ist es denn echt zuviel verlangt, dass sie eine Adresse auf einen Breifumschlag schreibt und den selbst frankiert?

Ich hätte nichts dagegen ihr zu helfen, aber irgendwie sträubt sich innerlich alles dagegen. Wenn der Brief mal nicht ankommt, dann wäre ich schuld und es gäbe Ärger, wenn das Geld nicht überwiesen würde. Dann weiß ich nicht, wie ich an mein Geld käme für die Post, würde sie mir Briefmarken bringen, hätte da alles ja keinen Sinn, einschmeißen kann sie das ja selbst ":/

Die kommen jede Woche mit etwas Neuem, was ich machen soll. Egal ob es Vokabeln sind, die ich aufschreiben soll, oder eine neue Anleitung, oder den Chef anrufen. Irgendwas wird immer verlangt. Und ich traue mich kaum nein zu sagen. Ich tue dann einfach oftmals so, als habe ich es nicht verstanden oder vergessen.

So langsam belastet mich das ein wenig, weil ich anderen Leute ihre Probleme aufgeladen bekomme. Und meine Zeit darauf rutscht.

Was würdet ihr denn machen? Übertreibe ich vielleicht etwas? Macht ihr denn soetwas für eure Arbeitskollegen?

Antworten
C}ornceplixa59


Wenn du deine Abrechnung sowieso zur Post bringst, warum kannst du ihre nicht mitnehmen? Daß sie das Porto gefälligst selber bezahlt, ist allerdings selbstverständliche Voraussetzung. Habt ihr eine Portokasse bei euch, aus der man auch mal Briefmarken gegen Geld nehmen kann? Ansonsten soll sie dir entweder das Geld für die Briefmarken geben oder eben doch selber zur Post.

Aber warum turnt überhaupt ihre Mutter bei euch im Büro herum? Als Chef würde ich mir das verbitten.

Aber du schreibst, daß du ziemlich neu im Berufsleben bist. Es gibt vieles, was unter Kollegialität verbucht wird, dazu gehört auch, daß ich für einen Kollegen schon mal irgendwas übernehme. Außerdem: was fällt in deinen Aufgabenbereich? Wenn du offiziell für das Büromaterial oder das Auffüllen des Kopierers verantwortlich bist, dann haben deine Kollegen recht, dich deswegen anzumeckern. Ist es aber die Verantwortung deiner Kollegin, würde ich durchaus mal sagen: "Hör mal, ich habe das jetzt mal für dich übernommen, aber das ist kein Dauerzustand. Normalerweise solltest du dich schon selber darum kümmern." Dasselbe gilt für das Erstellen der Abrechnung (Stundenzettel oder was ist das?)

Ich würde sie mal zur Seite nehmen und ihr klarmachen, daß du ihr gerne ab und an mal hilfst, aber daß du eben auch deine eigene Arbeit hast, die du nicht vernachlässigen willst. Drück es positiv aus und ermutige sie, sich auch mal an andere zu wenden oder mehr selber zu tun. Einfach auch mal sagen: "Nein, mach es selber! Du mußt es doch irgendwann alleine können, ich kann es nicht immer für dich übernehmen."

So würde ich vorgehen.

L?3xANA


Hallo Cornelia @:)

Danke für deine Antwort. Also es ist kein Bürojob. Es ist nix weiter als ein Putzjob. Wir sind auch nur zu dritt, wobei die eine Kollegin nicht wirklich etwas mit uns zu tun hat.

Ich bekam auch nicht offiziell die "Verantwortung" fürs Material, nur bleibt es eben an mir hängen, da meine Kollegin sich nicht verständingen kann. Würde es ja glatt laufen, wäre es kein Problem, nur sie kommt ( jeder von uns hat sein "eigenes" Material und seine Aufgaben) immer dann wenn es zu spät ist, wenn die Flasche Seife schon leer ist, wird bescheid gesagt und ich hab den Stress zu schauen, dass alles wieder rechtzeitig da ist. Ihr nur was zu sagen bringt nichts, weil sie es einfach nicht versteht. So geh ich jeden Tag selber bei ihr gucken, was noch da ist und was nicht. Ist ja auch kein Problem.

Aber ich bin einfach nicht bereit, mir für das bisschen Geld soviel Verantwortung aufzuladen. Bei meinem Chef stoße ich auf taube Ohren, da er total im Stress ist und sich nicht oft blicken lassen kann.

So würde ich nicht sagen, dass es nicht läuft, es ist schon ok und ich denke auch, dass wir gut miteinander auskommen, aber ich will mir ihre Probleme nicht auch noch aufladen. Es ist nicht so, dass sie keinen Übersetzer hätte, ihre Freundin kommt bei wichtigen "Chefterminen" immer mit und hilft ihr da weiter. Ich frage mich, wieso ich nun auch noch mit reingezogen werden soll, dann soll doch ihre Freundin die Abrechnung schreiben. Ihre Mutter hat ja auch verstanden, dass sie ja nur Datum, Beginn und Ende aufschreiben muss, das wird ja wohl nicht so schwer sein ":/

Zur Post gehe ich ja nur indirekt, ich mache alles online, das heißt, ich müsste mit meinem Account eben ihre auch verschicken und das geht mir einfach zu weit in mein Privatleben :-/

cZhxi


Ich würds nicht machen und generell öfter "nein" sagen. Irgendwann geht Hilfsbereitschaft (die ich grundsätzlich auch anbiete, solange es im Rahmen bleibt) in "ausgenutzt werden" über. Fließend. Wenn du dich bereits ausgenutzt fühlst, und das lese ich eigtl schon aus deinem Beitrag, dann wäre es für mich so weit, die Hilfsbereitschaft einzustellen.

Weolfgaxng


Und ich traue mich kaum nein zu sagen.

Eine klare Ansage und Abgrenzung ist aber sehr wichtig. Es gibt immer einen der macht und einen, der mit sich machen lässt. Wenn du etwas nicht machen willst, weil es dir (aus welchen Gründen auch immer) zuviel ist oder weil du nicht die Verantwortung übernehmen willst, dann sage dies klar und deutlich und dann werden sich die anderen eben andere Deppen suchen. Du bist schliesslich nicht der Postbote der Kollegin und wenn die dann gleich im Zweierpack mit der Mutter auftritt... Du bist nicht die verantwortliche Betreuerin der Kollegin. Das muss sie dann eben alleine lernen.

jMa2leslafxrlu


Aber ich bin einfach nicht bereit, mir für das bisschen Geld soviel Verantwortung aufzuladen. Bei meinem Chef stoße ich auf taube Ohren, da er total im Stress ist und sich nicht oft blicken lassen kann.

Ich würde ihm sagen wenn du die "Kolonnenführung" machst, das ihr dann bitte noch mal über die Höhe des Stundenlohnes sprechen müsst!

Spätestens dann hört er dir zu!

Was würdet ihr denn machen? Übertreibe ich vielleicht etwas?

Es unterbinden, das hat mich "behilflich" sein nichts mehr zu tun, das grenzt schon an Ausnutzen, bzw es sich wirklich zu einfach zu machen!

Sie muss es sowieso lernen, was die Sprache und das ausfüllen der Std- Zettel betrifft.

Du siehst ja, das die anderen Kollegen sich schon gar nicht mehr die Mühe machen auf sie selber zuzugehen, sondern das alles direkt über dich läuft!

Du musst dir ein dickeres Fell zu legen ;-)

Wenn sie Dich wieder fragt, bitte sie darum sich an die Kollegin xy zu wenden oder direkt an den Chef, Nummer in die Hand drücken und dann soll ihre Mutter dort anrufen.

Das machst du 3 – 4 mal konsequent, dann wird es weniger ;-)

C0orenelvixa59


In dem Fall würde ich mich meinen Vorschreibern anschließen. Grenz dich ab, und laß sie es selber machen. Es geht nicht, daß sie wegen ihrer fehlenden Sprachkenntnisse alles auf dich ablädt bzw. die Kollegen das auch tun. Mit "Nix verstehn" kann sie sich nur begrenzt rausreden, dann muß sie es eben lernen.

Was die Stundenzettel angeht, würde ich das gar nicht erst mitmachen. Auch da gilt: sie muß es lernen, denn irgendwann bist du mal nicht da, und was dann? Sie kann sich nicht immer auf andere verlassen.

W"altraJut1x933


Post mitnehmen würde ich,alles andere ein klares Nein

Umnir@disch


Post mitnehmen würde ich unter diesen Umständen auf keinen Fall! Auch wenn der Aufwand für Dich nur gering ist.

Wenn dieser wichtige Brief abhanden kommt bist DU nämlich plötzlich die Schuldige.

M#elani|e0x8


Ich hätte nichts dagegen ihr zu helfen, aber irgendwie sträubt sich innerlich alles dagegen. Wenn der Brief mal nicht ankommt, dann wäre ich schuld und es gäbe Ärger, wenn das Geld nicht überwiesen würde.

Eben. Wenn der weg kommt, bist du die Dumme!

Erklär es ihr lieber noch einmal. Wenn nötig, schreib es auf. Und dann sollen die das selber machen.

Wenn du das einreißen lässt, kann es sein, dass sie monatlich bei dir antanzen und du ihre Abrechnung mit machen sollst. Und wenn du das tust und es passiert womöglich jetzt nichts (Brief kommt nicht an), kann es immernoch sein, dass später ein Problem auftaucht und du dann immernoch die Dumme bist.

Das heißt nicht, dass es so kommen muss: Aber manche sind dreist und behaupten einfach, es käme kein Geld an oder der Brief sei weggekommen. Wie willst du nachweisen, dass du den Brief abgeschickt hast?

Wenn schon, dann macht das gleich auf Arbeit mit Zeugen. Aber grundsätzlich solltest du dich nicht da reinziehen lassen.

Aber du schreibst, daß du ziemlich neu im Berufsleben bist. Es gibt vieles, was unter Kollegialität verbucht wird, dazu gehört auch, daß ich für einen Kollegen schon mal irgendwas übernehme.

Ja, etwas, das mit dem Job zu tun hat. Aber doch nicht für die zur Post gehen oder die Abrechnung zu schreiben.

Außerdem: was fällt in deinen Aufgabenbereich? Wenn du offiziell für das Büromaterial oder das Auffüllen des Kopierers verantwortlich bist, dann haben deine Kollegen recht, dich deswegen anzumeckern.

Ich habe das hier so verstanden, dass womöglich die kaum Deutsch sprechende Kollegin dafür zuständig wäre, aber weil sie kaum Deutsch versteht oder spricht, wird eben die TE angemotzt. L3ANA Kannst du das nochmal genau erklären?

So geh ich jeden Tag selber bei ihr gucken, was noch da ist und was nicht. Ist ja auch kein Problem.

Das ist aber auch kein Zustand, das ist deine Zeit, die fehlt.

Ich würds nicht machen und generell öfter "nein" sagen. Irgendwann geht Hilfsbereitschaft (die ich grundsätzlich auch anbiete, solange es im Rahmen bleibt) in "ausgenutzt werden" über. Fließend. Wenn du dich bereits ausgenutzt fühlst, und das lese ich eigtl schon aus deinem Beitrag, dann wäre es für mich so weit, die Hilfsbereitschaft einzustellen.

:)z :)^ chi: Stimme voll und ganz zu.

Es unterbinden, das hat mich "behilflich" sein nichts mehr zu tun, das grenzt schon an Ausnutzen, bzw es sich wirklich zu einfach zu machen!

Ja das ist es. Sie macht es sich zu einfach und wälzt ihre Sachen auf dich ab.

Sag ihr doch einfach, dass du nicht zur Post gehst und daher ihren Zettel nicht abschicken kannst, weil es sonst ein Umweg für dich wäre. Das geht sie ja nichts an, wie du deinen Stundenzettel verschickst. Und geh nicht darauf ein, ihren Zettel über deinen Account zu schicken.

Das gibt womöglich in der Buchhaltung noch Verwechslungen, weil die sich dort wundern, warum du den Zettel der Kollegin mit schickst.

j7ableAlafxrlu


Es ist nix weiter als ein Putzjob.

Habe ich vorher vergessen zu erwähnen!

Es ist ein Job, wie jeder andere auch und ist richtig knuff.

Ich habe mal vor ....tatsächlich schon 20 Jahren :-o in einer Kolonne gearbeitet die an der Küste Ferienhäuser und Wohnungen im Akkord geputzt haben. (Habe mir das "Schulgeld" damit verdient )

Das war ein ganz harter Knochenjob, nur so am Rande....

L.3xANA


Eben. Wenn der weg kommt, bist du die Dumme!

Ja, das befürchte ich auch :-/

Erklär es ihr lieber noch einmal. Wenn nötig, schreib es auf. Und dann sollen die das selber machen.

Ich hab es ja schon doppelt und dreifach erklärt, hab auch extra nochmal die Adresse rausgeschrieben.

Ich habe das hier so verstanden, dass womöglich die kaum Deutsch sprechende Kollegin dafür zuständig wäre, aber weil sie kaum Deutsch versteht oder spricht, wird eben die TE angemotzt. L3ANA Kannst du das nochmal genau erklären?

Es ist so, dass das nie geklärt wurde. Ich wurde einfach immer automatisch angerufen wenn was war. Mein Chef kommt immer automatisch zu mir, wenn etwas ist. Und es heißt auch immer ausdrücklich, dass ich alles klären soll, wenn etwas ist, da es ja Verständigungsprobleme gibt. Wir sind eben nur externe Mitarbeiter. Und irgendwie ist das hängen geblieben, ich bin immer noch in der Probezeit, ich kann nicht zu allem nein sagen. Das würde ich ja auch nicht, generell bin ich ja bereit meiner Kollegin zu helfen und die Materialorganisation übernehme ich auch, nur wird es einfach verlangt/erwartet. Ich höre fast täglich neue Dinge, die geändert wurden, die mitgemacht werden müssen. Oder irgendwas anderes. wie die Mehrarbeit in meinem anderen Faden.

Aber, es wird nie richtig gesprochen. Und dann steh ich da alleine, meine Kollegin ist angenervt, da sie die Mehrarbeit momentan übernehmen muss. Dann war von Anfang an abgemacht (mit meinem Chef), dass ich am Wochenende nicht doppelt arbeite und meine Kollegin verlangt es nun. Das schaffe ich nur körperlich einfach nicht.

Wir haben wirklich liebe Vorgesetze und unser Chef war auch bereit, noch jemanden ins Team zu holen, er findet einfach nur niemanden.

Das war ein ganz harter Knochenjob, nur so am Rande....

Ja, das sind Putzjobs wohl generell, allein schon wenn man bei einer Massenfirma angestellt ist, bei der man Akord schaffen muss. Aber trotzdem hab ich eher das Gefühl, dass ein Putzjob sehr negativ gesehen wird. Meine Erfahrungen diesbezüglich sind auch mehr negativ als positiv und ich muss mich generell rechtfertigen, warum ich nichts "Gescheites" arbeite %-|

MDelanixe08


Erklär es ihr lieber noch einmal. Wenn nötig, schreib es auf. Und dann sollen die das selber machen.

Ich hab es ja schon doppelt und dreifach erklärt, hab auch extra nochmal die Adresse rausgeschrieben.

Dann lass es jetzt sein. Versuche, nicht mehr groß auf sie einzugehen. Das kann so nicht weitergehen.

Sag dem Chef, dass er es klären muss, es ist nicht deine Aufgabe, die Kollegin einzuweisen. Und wenn du eben mal fragst, ob du mehr Geld bekommst, weil du ja ständig noch die Arbeit der Kollegin mit machst. Zumindest das mit den Putzmitteln. Und weil du scheinbar mehr Verantwortung hast und für sie auch noch den Chef anrufen sollst. So geht's nicht.

Womöglich ist die Kollegin gar nicht so schwer von Begriff, aber merkt, dass sie dich ausnutzen kann. Manche sind eben dreist!

Es ist so, dass das nie geklärt wurde. Ich wurde einfach immer automatisch angerufen wenn was war. Mein Chef kommt immer automatisch zu mir, wenn etwas ist.

Wenn der Chef da zu dir kommt, ist doch die Gelegenheit günstig, ihm das zu erklären, ihm klarzumachen, dass das kein Zustand ist. Der soll das mit der Kollegin klären und wenn er das nicht kann, dann muss er eben eine andere einstellen. Wieso sollst du jetzt noch den Übersetzer machen.

Schreib dir vorher alles auf, was an der Situation einfach untragbar ist. Auch die kleinsten Sachen, die schief laufen, denn das sind die Tropfen, die das Fass zum Überlaufen bringen. Und wenn du das eben ablesen musst, dein Chef wird dann wohl einsehen, dass es sich ganz schön summiert, was da im Argen liegt.

Und klärt es gefälligst, wer dort wofür zuständig ist. Ich glaube nicht, dass du – da du ja deinen eigenen 'Putzbereich' hast – noch für die Arbeitsmittel deiner Kollegin sorgen musst. Und sag ihm, dass nicht du für die Kollegin zuständig bist oder anders: Frag ihn ausdrücklich danach, ob du die Kollegin einweisen sollst. [Was steht denn in deinem Arbeitsvertrag dazu drindrin] Dann kannst du mal anfragen, ob du mehr Geld bekommst, bei der höheren Verantwortung.</p><div id=

Und es heißt auch immer ausdrücklich, dass ich alles klären soll, wenn etwas ist, da es ja Verständigungsprobleme gibt.

Das ist aber nicht deine Schuld. Dann muss er sich damit befassen, dass diese Probleme beseitigt werden. Und wie gesagt, wenn er das nicht kann, dann muss er jemand anders einstellen. Das ist zwar schade für deine Kollegin, aber sie strengt sich ja nicht gerade an (was die Verständigung angeht).

Ich höre fast täglich neue Dinge, die geändert wurden, die mitgemacht werden müssen. Oder irgendwas anderes. wie die Mehrarbeit in meinem anderen Faden.

Wie gesagt: Was steht in deinem Arbeitsvertrag" title="drin] Dann kannst du mal anfragen, ob du mehr Geld bekommst, bei der höheren Verantwortung.

Und es heißt auch immer ausdrücklich, dass ich alles klären soll, wenn etwas ist, da es ja Verständigungsprobleme gibt.

Das ist aber nicht deine Schuld. Dann muss er sich damit befassen, dass diese Probleme beseitigt werden. Und wie gesagt, wenn er das nicht kann, dann muss er jemand anders einstellen. Das ist zwar schade für deine Kollegin, aber sie strengt sich ja nicht gerade an (was die Verständigung angeht).

Ich höre fast täglich neue Dinge, die geändert wurden, die mitgemacht werden müssen. Oder irgendwas anderes. wie die Mehrarbeit in meinem anderen Faden.

Wie gesagt: Was steht in deinem Arbeitsvertrag" onclick="alert(this.title)" id="hImg" />

Aber, es wird nie richtig gesprochen. Und dann steh ich da alleine, meine Kollegin ist angenervt, da sie die Mehrarbeit momentan übernehmen muss. Dann war von Anfang an abgemacht (mit meinem Chef), dass ich am Wochenende nicht doppelt arbeite und meine Kollegin verlangt es nun. Das schaffe ich nur körperlich einfach nicht.

Sie ist nicht deine Kollegin. Und geht es hier um die Kollegin, die nicht richtig Deutsch kann oder um die andere, die du selten siehst??

Ihr müsst das klären. Reden ist wichtig. Und wenn du niemanden zum Reden bekommst, mach es schriftlich. Einen Brief wird der sich durchlesen.

B{raYunaxuge


Also bei mir versuche ich an dem Grundsatz festzuhalten: Hilfe zur Selbsthilfe, das gebe ich anderen Kollegen. Aber dabei bleibt es auch. Es ist eine einmalige Unterstützung, aber keine dauerhafte Übernahme von Teilen ihrer Tätigkeit.

Egal ob es Fehler sind oder ein motziges Gesicht, jeder kommt zu mir und beschwert sich. Egal ob das Material leer geht, oder irgendwas anderes organisiert werden muss, es bleibt alles an mir hängen.

Dann läuft da gehörig was falsch. Ich würde dir klar raten, dem gegenüber deutlich zu machen: meine Fehler oder mein motiges Gesicht => an mich wenden, Kollegin's Fehler oder ihr motziges Gesicht => an Kollegin wenden, dann müssen sie sehen, wie sie mit ihr kommunizieren. Und beim Material sollten die Verantwortlichkeiten aufgeteilt werden: Material 1,2,3 => dafür bin ich zuständig, Material 4,5,6 => Kollegin ist zuständig. Die Zuständigkeit wird auch irgendwo dokumentiert, z.B. direkt am Putzmittelschrank. Organisatorische Aufgaben: auch verteilen in Verantwortungsbereiche. Oder wo das nicht geht: abwechselnd bist 1x du dafür verantwortlich, und dann 1x Kollegin.

Ich beschwere mich ja nicht über den Zustand,

Doch, das tust du. Und völlig zu Recht!

es ist nun mal nicht zu ändern

Doch, es ist zu ändern. Pass bitte mit solchen Floskeln auf.

und ich weiß, dass meine Kollegin auf diesen Job angewiesen ist.

Dann soll sie auch die Verantwortung dafür übernehmen.

Heute nahm sie ihre Mutter mit auf die Arbeit, die zwar deutsch spricht, aber mehr schlecht als recht und ein wenig aufgebracht mit mir diskutierte, dass sie die Stundenabrechung nicht hinbekäme, und sie nicht wissen wohin damit.

Ganz eindeutig: ihr Problem, nicht dein's. Hilfe zur Selbsthilfe würde bedeuten: Sag ihr, wo sie sich fachkundig dazu erkundigen kann, das war's. Wer eine korrekte Stundenabrechnung nicht hinbekommt (eher hinbekommen will) und meint es liegt an Sprachschwierigkeiten, eignet sich so eben nicht als Arbeitnehmer in D. Denn es ist Teil des Aufgabenprofils.

Ich gab ihr letzte Woche schon die Adresse, dass sie ihre Stundenabrechnung dahin schicken kann, aber das reicht ihr nicht, sie will, dass ich nun diesen Brief mitnehme auf die Post und zusammen mit meiner Abrechung wegschicke.

Nee, so würde das bei mir nicht laufen. Für seine Lohnabrechnung ist jeder selbst zuständig.

Ich hab dazu nicht ja gesagt, sondern nur mit den Schultern gezuckt.

Ist ein Anfang, aber nicht deutlich genug.

Die Mutter wollte, dass ich ihr sogar helfe, die Abrechnung zu schreiben. Aber ich hab dazu nichts mehr gesagt.

Die Mutter kann auch wollen, dass du mit ihr auf den Mond fliegst. Du kannst ihr doch höflich sagen, dass dafür die Personalabteilung des Reinigungsunternehmens verantwortlich ist, den Mitarbeitern zu zeigen, wie sie die Stundenabrechnung auszufüllen haben, wenn es da Probleme gibt.

Mir geht das irgendwie zu weit. Ich meine, die Mutter ist schon ein paar Jährchen in Deutschland, sie weiß, dass wir eine Post haben, ist es denn echt zuviel verlangt, dass sie eine Adresse auf einen Breifumschlag schreibt und den selbst frankiert?

Ganz ehrlich: die Mutter ist eh raus. Die kann sich noch so einmischen, es ist einfach nicht ihre Baustelle. Es geht um deine Kollegin und dich. Was dann die Kollegin mit ihrer Mutter ausmacht, ist deren Baustelle.

Eine Alternative dazu: du sprichst mit deinem Chef, dass du eben diese Aufgaben explizit übernimmst. Dann können Sie immer mehr Kollegen mit noch weniger Kompetenzen (dt. Sprache, Abrechnung, unklare Putzkenntnisse) einstellen und da Geld sparen. Und du wirst eine Art Kolonnenchefin, die gesamtverantwortlich ist für das Putzergebnis der ganzen Truppe (und damit evt. auch die Putzausbildung der Leute, notfalls bei Verständigung mit Bildern oder Händen und Füßen), gesamtverantwortlich bist für das Material, und für die ganze Truppe die Abrechnung machst. D.h. dass z.B. je nach Größe der Truppe dann 20-50% deiner Arbeitszeit dann Arbeitsorganisation ist, und nur noch 50-80% das eigentliche Putzen.

MeelaGnie0x8


Hier "Sie ist nicht deine Kollegin." meinte ich, sie ist nicht dein Chef!

Ich beschwere mich ja nicht über den Zustand,

Doch, das tust du. Und völlig zu Recht!

es ist nun mal nicht zu ändern

Doch, es ist zu ändern. Pass bitte mit solchen Floskeln auf.

und ich weiß, dass meine Kollegin auf diesen Job angewiesen ist.

Dann soll sie auch die Verantwortung dafür übernehmen.

:)= :)= :)= :)= :)= :)^ :)^ :)^

Heute nahm sie ihre Mutter mit auf die Arbeit, die zwar deutsch spricht, aber mehr schlecht als recht und ein wenig aufgebracht mit mir diskutierte, dass sie die Stundenabrechung nicht hinbekäme, und sie nicht wissen wohin damit.

Ganz eindeutig: ihr Problem, nicht dein's. Hilfe zur Selbsthilfe würde bedeuten: Sag ihr, wo sie sich fachkundig dazu erkundigen kann, das war's.

:)z :)z

Der Chef hilft ihr sicher weiter. ;-D

Ich hab dazu nicht ja gesagt, sondern nur mit den Schultern gezuckt.

Ist ein Anfang, aber nicht deutlich genug.

Sag: "Ich habe soooo viel zu tun, ich kann jetzt nicht." Und das ständig. ]:D

Eine Alternative dazu: du sprichst mit deinem Chef, dass du eben diese Aufgaben explizit übernimmst. Dann können Sie immer mehr Kollegen mit noch weniger Kompetenzen (dt. Sprache, Abrechnung, unklare Putzkenntnisse) einstellen und da Geld sparen. Und du wirst eine Art Kolonnenchefin, die gesamtverantwortlich ist für das Putzergebnis der ganzen Truppe (und damit evt. auch die Putzausbildung der Leute, notfalls bei Verständigung mit Bildern oder Händen und Füßen), gesamtverantwortlich bist für das Material, und für die ganze Truppe die Abrechnung machst. D.h. dass z.B. je nach Größe der Truppe dann 20-50% deiner Arbeitszeit dann Arbeitsorganisation ist, und nur noch 50-80% das eigentliche Putzen.

Dann aber erheblich mehr Lohn/Gehalt, da ja sehr viel Verantwortung da dran hängt.

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