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Mietvertrag unterschrieben, wie rückgängig machen?

B5ambBiexne


Ich würde an Deiner Stelle mal ganz fix zu einem eigenen Anwalt gehen (nicht zu dem, der die Wohnung verwaltet!) und mich beraten lassen.

Genau. Denn es könnte sein, dass es irgendeinen Paragrafen gibt, der besagt, dass der Mietvertrag erst gar nicht zustande gekommen ist, weil du am 1 August ja noch gar nicht doie Wohnung beziehen konntest.

Bitte geh NICHT zu dem Anwalt der den Mietvertrag eingefädelt hat, bevor nicht ein anderer Anwalt der auf Mietrecht spezialisiert ist, dich gründlich beraten hat.

Auf 100 € mehr oder weniger kommt es jetzt auch nicht mehr drauf an!

Da du sowieso noch ein paar Tage Zeit bis Monatsende hast, tu nichts Unüberlegtes.

Alles Gute, einen kompetenten Rechtbeistand, gute Nerven und einen klaren Kopf!

@:) :)*

S_endz|imixr


Ich würde an Deiner Stelle mal ganz fix zu einem eigenen Anwalt gehen

Jepp, ganz überlesen.

I)saubxell


Nochmal für Alle die Regel bezüglich [[http://www.med1.de/Hilfe/Regeln/#Juristische.Fragestellungen juristischen Fragestellungen]] ("Rechtsberatung"):

Nach deutschem Recht ist eine Rechts­dienst­leistung, d.h. "jede Tätig­keit in kon­kreten fremden Ange­legen­heiten, sobald sie eine recht­liche Prü­fung des Einzel­falles erfor­dert", nur in einem eng defi­nierten Rahmen erlaubt, welcher hier im Forum nicht gewähr­leistet werden kann. Des­halb sollte auf solche Rechts­beratungen grund­sätzlich ver­zich­tet werden.

"Tätigkeiten, die sich im Auf­finden, der Lektüre, der Wieder­gabe und der bloß schema­ti­schen An­wendung von Rechts­normen er­schöpfen, sind aller­dings keine Rechts­dienst­leistungen. Dies be­trifft etwa die all­ge­meine Auf­klärung über recht­liche Hinter­gründe, die Geltend­machung un­strei­tiger An­sprüche und die Mit­wirkung bei einem Vertrags­schluss oder eine Vertrags­kündi­gung. Eine Rechts­dienst­leistung liegt aller­dings nicht erst dann vor, wenn eine um­fassende oder beson­ders tief­gehende juris­ti­sche Prü­fung er­forder­lich wird. Bereits die juris­ti­sche Prü­fung ein­facher Sach­verhalte stellt eine Rechts­dienst­leistung dar."

Um der Gefahr einer unzu­lässigen Rechts­beratung vor­zu­beugen, sollten die­jenigen, die Rechts­fragen haben, diese bewusst sehr allgemein formu­lieren und nicht auf indivi­duelle Details ab­heben. Ohne solche Details besteht auch nicht die Gefahr, dass der Einzel­fall recht­lich gewür­digt wird.

Auch wenn hier die TE bestimmte Details nachgeliefert hat, so bleibt die Kernausgangsfrage eine eher Allgemeine:

"Komme ich irgendwie aus einem schon unterschriebenen (Miet)Vertrag raus auch wenn ich noch nicht in der Wohnung wohne?"

Das heißt, dass der allgemeine Hinweis darauf, dass bei dem Abschluß eines Mietvertrags, der eine dreimonatige Kündigungsfrist enthält, durchaus angemerkt werden darf, dass man diesen grundsätzlich einzuhalten hat. Dass eine spätere Umentscheidung nach Abschluß dieses Vertrages das nicht beeinflußt.

Ob allerdings einzelne Beiträge die Grenze zum individuellen Fall rechtsberatend überschreiten, darüber kann man allerdings "streiten", ich bin da momentan zugegebenermaßen auch etwas unsicher.

DYoc Sechülxler


Ich habe einzelne Äußerungen, die auf eine Anfrage bzw. Erbringung von Rechtsdienstleistungen hinausliefen, gelöscht und möchte darum bitten, auf solche auch in diesem Faden zu verzichten.

RIafGa8x8


Nenne uns doch erstmal Gründe wieso Dir JETZT einfällt das die Wohnung für Dich zu teuer ist. Wie hoch ist die Warmmiete und wie hoch ist ein Einkommen ?

Ein Mietvertrag unterschreibt man doch nicht auf jux, wieso hast du eine neue Wohnung gesucht und wieso hast du den Mietvertrag unterschrieben ? Wir hatten damals 1 Woche bedenkzeit und haben dann den Mietvertrag erst unterschrieben wo alle Fragen geklärt waren.

S?ilbermo]ndauxge


Nenne uns doch erstmal Gründe wieso Dir JETZT einfällt das die Wohnung für Dich zu teuer ist

Ist doch irrelevant, es ändert doch nichts an der Tatsache dass sie vermutlich nicht einfach so fristlos kündigen kann.

eZxmazxwie


Ist doch irrelevant, es ändert doch nichts an der Tatsache dass sie vermutlich nicht einfach so fristlos kündigen kann.

Das ist richtig. Trotzdem wäre es interessant zu Wissen und zwar weil:

Die TE schreibt das Ihr die Wohnung "auf Dauer zu teuer ist". Allein die verlorene Maklerprovision und ein ev. verlorener Rechtsstreit sowie 4 Monatsmieten für nichts, würde die höhere monatl. Mehrbelastung u.U. für eine ganze Weile amortisieren. Außerdem muss sie ja dann trotzdem eine andere Wohnung suchen und muss dann ev. wieder Provision etc. bezahlen.

Der Schaden ist nun -wahrscheinlich- schon angerichtet. Mal auszurechnen wie der Schaden -in beiden Fällen- wäre, würde der TE vielleicht auch eine Entscheidungshilfe sein. :)D

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