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Ausbildung fristlos kündigen

m=ikeLsch3x0 hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute, und zwar bin ich gerade noch in Ausbildung und habe mich bei der DB beworben. Diese Stelle habe ich bekommen und möchte diese auch antreten. Mein Problem ist , mein alter Betrieb will mich nicht gehen lassen. Im gesamten Betrieb gibt es keinen Nichtraucherschutz. Das verursacht mir massive Probleme. Habe auch ein ärztliches Attest welches mir das belegt. Die Lerninhalte sind auch nicht gut. Alles nur schau halt wie es zampfuscht.

Ich möchte dort am Montag nicht mehr hin. Sind die Gründe für eine fristlose Kündigung ausreichend. Der Arzt hat mir attestiert das er mir dringend einen Wechsel empfiehlt da meine lufu im Urlaub bei 100% liegt und während ser Arbeit bei 89%

Danke

Antworten
R2ig[htbNxow


Hast du dich schon Mal an die IHK gewandt? ":/

mVike#sch30


Ja da wollte mir aber auch irgendwie keiner so richtig helfen und gestern war niemand mejr da. :-|

i<sabe\llc5hJen6x00


was machst du denn für eine ab? und willst du dann eine neue komplett neu beginnen?

in welchem lj bist du?

m+ikescxh30


1 Jahr fertig würde bei der Db 2 jahr kommen. Gerade als konstruktionsmechaniker und bei der db als industriemechaniker

insabel^lcheIn,600


also wenn du dich mit deinem betrieb nicht einigen kannst, dass du einen ab-wechsel machen kannst, dann würde ich fristlos kündigen. danach ist die frage, ob sie das anerkennen.

vielleicht kommt es dann zur ihk und dann entscheidet der schlichtungsausschuss, wie du vorgehen sollst.

beginnt am mo schon die andere ab?

die müssen dir dann das 1. jahr anerkennen.. und die schule evtl auch. (da kenn ich mich nicht so aus)

m'i-kesch>3x0


Die Bahn hat mir das 1 Jahr anerkannt. Alles kein Problem mit der Bahn. Habe es geregelt das ich am Montag noch zeit habe das mit meinem alten Arbeitgeber zu regeln. Ich war gestern in meinem alten Betrieb die haben mich ausgelacht. Ich solle am Montag gefälligst kommen da auch ich mich an Vorschriften halten müsse. Also werde ich am Montag eine fristlose Kündigung nochmals bringen und das Attest. Die müssen mich doch gehen lassen da das rauchen doch eine grobe schutzverletzung ist.

L#ilaLginxa


Also werde ich am Montag eine fristlose Kündigung nochmals bringen und das Attest.

Hast du denn schon eine fristlose Kündigung abgegeben?

Die müssen mich doch gehen lassen da das rauchen doch eine grobe schutzverletzung ist.

Und das fällt dir nach über einem Jahr ein? ;-)

Lass dich von einem Anwalt beraten.

Hast du den Vertrag bei der der DB schon unterschrieben?

mOikesxch30


Nach einem Jahr fällt mir das nicht ein nur musste ich warten bis ich eine andere Stelle gefunden hatte. Vertrag db unterschrieben. Ja habe ich abgeben.

LNiloaLiQnxa


Hier ist keine Rechtsberatun erlaubt, daher kann dir für den konkreten Fall keiner etwas raten, außer dich beim Anwalt beraten zu lassen und zwar schnellstens.

Wieso unterschreibt man bloß einen zweiten Vertrag, wenn man noch nicht geklärt hat, wie man den ersten kündigen kann?!

m#ikBesrch3x0


Ist ja gut wollte nur oaar tipps

n&utzerinaTme helxla


Hmm, komische Situation. Ich würde mich am Montag von einem Anwalt beraten lassen, kann mir nicht vorstellen, dass sie dich unter den Umständen zwingen können, zu bleiben.

L ilaLixna


Würd es mal in einem Forum wie Juraforum oder 123recht probieren.

tUhe-Gcavxer


So einfach wird das nicht werden...

Was steht denn zum Thema Kündigungsfristen in Deinem Arbeitsvertrag?

Du hast wohl keinen ausreichenden Grund für eine fristlose Kündigung: Wenn Du mit Deiner Ausbildung nicht zufrieden bist oder glaubst, dass Du gesundheitliche Nachteile durch fehlenden Nichtraucherschutz hast, hättest Du zuerst mal den Arbeitgeber auffordern müssen, diese Missstände abzustellen (und zwar beweisbar, also schriftlich).

Eine leichte Verschlechterung der Lungenfunktion (welchen der vielen Lungenfunktionsparameter meinst Du?) dürfte kaum ein Grund für eine fristlose Kündigung sein: Die Veränderung ist fast noch innerhalb der Messgenauigkeit, außerdem sind 89% immer noch normal – ohne Krankheit keine krankheitsbedingte Kündigung.

Wenn Du ohne ausreichenden Grund fristlos kündigst, ist diese Kündigung unwirksam. Mit anderen Worten: Wenn Du dann nicht mehr zur Arbeit kommst, könnte das evtl. als unentschuldigtes Fehlen gewertet werden. Dann wird Dir der Arbeitgeber möglicherweise seinerseits fristlos kündigen. Falls dem Betrieb durch dein Fernbleiben Schaden entsteht, bist Du schadensersatzpflichtig. Und im Zeugnis wird sich das natürlich auch niederschlagen.

Mit anderen Worten: Ich würde an Deiner Stelle nicht auf Konfrontation gehen. Ich würde am Montag mit em Chef reden und mich mit ihm auf einen Auflösungsvertrag (man kann natürlich einen Anwalt zu dem Gespräch mitnehmen, kostet halt Geld) einigen. Mögliches Argument um den AG zum Einlenken zu bewegen könnte sein: "Ansonsten kündige ich halt fristgerecht (sofern das laut Deinem Vertrag möglich ist) – mein Lungenarzt befürchtet übrigens, dass ich aus gesundheitlichen Gründen demnächst nicht mehr in der Lage bin, hier zu arbeiten" (Vorsicht: Nicht ankündigen, dass man sich krankschreiben lassen wird, das geht nach hinten los!!). Dann weiß der Arbeitgeber, dass man sowieso geht und er dem scheidenden Arbeitnehmer noch 6 Wochen Lohnfortzahlung hinterherwerfen kann. Vielleicht bewegt ihn das zum Einlenken.

Ich bin natürlich kein Jurist und will hier auch keine Beratung abgeben – aber eines sollte klar sein: So einfach wie Du Dir das vorstellst, wird es eventuell nicht werden. Hol Dir Rechtsberatung!

Siunfloowe"r_7x3


Mein erster Gedanke war auch, dass es ja auch die Option einer fristgerechten Kündigung gegeben hätte. Hast Dich ja irgendwann beworben, dann kam die Zusage, dann der Vertrag. Du hättest da schon handeln müssen und sollen, statt zwei Tage vorher zu überlegen, was Du Montag machst.

Ansonsten würde ich auch den Weg der Bitte um einen Aufhebungsvertrag mit Verweis auf ansonsten fristgerechte Kündigung inkl. dem von the-caver genannten Verweis auf gesundheitliche Probleme gehen.

Mal "eben so" fristlos kündigen, nur weil DU einen anderen Job hast, ist ein ziemliches NoGo. Eine einvernehmliche Einigung wäre auf jeden Fall besser als fristlos (und grundlos?!) kündigen und Fernbleiben.

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