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Fühle mich durch das Verhalten einer Kollegin provoziert

moimos{e7 hat die Diskussion gestartet


oder bin vielleicht überfordert ... mein Text hier wird leider sehr lang sein!... und ich frage mich nun ... wie soll ich nun am besten vorgehen? Ich hole dann einfach mal ein wenig aus ... also ich bin jetzt seit über einem Jahr bei nem Träger angestellt ... habe dann aber bereits nach vier Wochen die (Urlaubs-) Vertretung unserer Leitung übernommen ( von ihrer Seite mit der Bitte, das ich hinter ihr stehen solle ... ist aus meiner Sicht selbstverständlich) ... zu dem Zeitpunkt kam auch besagte Kollegin von der ich mich provoziert fühle, im Team dazu ... sie ist aus meiner Sicht ( fachlich, in Bezug auf unser Klientel) sehr engagiert und berufserfahren aber auch (menschlich ) sehr auffällig ... zeitweise kompetenz- und grenzüberschreitend ... und nach meiner Einschätzung auch manipulativ mit aggressiven Tendenzen (ein paar Jahre älter als ich ... hat mich "meine Kleene" :-o genannt, was ich nicht lustig fand ... kam dann nicht mehr vor), diese Kollegin hat nicht meine Qualifikation. Sie erscheint mir sehr kritisch ... was die Arbeitsweise einiger Kollegen angeht (durchaus in einigen Fällen auch berechtigt) und auch bzgl. der Arbeitsweise unserer Leitung hat sie Kritikpunkte (was ihr aber aus meiner Sicht nicht zusteht ... Loyalitätsaspekt?) hinzu kommt ... das alle Kollegen die wöchentlichen Gruppenrundenprotolle selbst schreiben ... nur diese Kollegin nicht, das hat sie ganz geschickt unserer Leitung (sehr junge Frau mit jetzt gerade mal 3Jahren Berufserfahrung in dem Bereich) übertragen (da sie ja im Büro sitzt und besagte Kollegin im Gruppendienst zu tun hat ... das sind alle anderen Kollegen aber auch) ... ich habe das erst später mitbekommen ... und verwehre mich dagegen, bin nicht ihre Sekretärin! ... auch wenn ich die Vertretung bin... die Kollegin ist selbst aber durchaus kritikfähig ... sie ist zum Beispiel oft lange vor Dienstbeginn erschienen und hat die jeweilige Kollegin durch ihren Kommunikationsbedarf in der tägl. Arbeit beeinträchtigt ... nach einem Gespräch hat sie dieses Verhalten nun abgestellt. Jedenfalls haben wir am Freitag (Morgen) Supervisionstermin ... nun sind sämtliche Kollegen auf mich zugekommen mit der Frage ... ob ich denn auch zugegen sei ... ja das bin ich ... jedenfalls besagte Kollegin äußert mir und auch anderen Kollegen gegenüber ... das sie mit der Arbeits-/Vorgehensweise unserer Leitung nicht konform geht (mit meiner vermutlich dann auch nicht ... aber das muss sie auch nicht) ... und das sie, wenn sie den Posten hätte ... durchaus mit der Holzhammermethode vorgehen würde (z.Bsp. wenn Kollegen nicht die Vorstellungen ihrer Arbeits -und Verhaltensweisen an den Tag legen ... Abmahnungen und nach der zweiten Abmahnung dann Kündigung) ... andererseits hat sie tatsächlich eine Kollegin dazu gebracht ... freiwillig zu gehen ... in unseren Teamsitzungen "beherrscht" sie die Situation ... so das andere Kollegen teilweise nicht zu Wort kommen ... und hinzu kommt noch, das sie Ängste bei den Kollegen schürt bzgl. des weiteren Bestehens unserer Einrichtung ("soll durch einen größeren Träger geschluckt werden")und damit dem Wegfall einiger Arbeitsplätze ... dieser Aspekt steht aber derzeit nicht zur Debatte! Sie selbst ist nun erst mal auf ein Jahr verlängert worden ... und nun kommt´s ... ich bin kurz vor zuvor unbefristet/festangestellt worden ... was sie aber nicht offiziell in Erfahrung gebracht hat ":/ ... und ihren Unmut tut sie nun aber deutlich kund ... ein Kollege ließ gestern die Anmerkung fallen ... das unsere Leitung wohl zweigleisig fährt ... ich habe ihm darauf hin gesagt, das er bitte das Gespräch mit ihr suchen möchte und das ich dazu nichts beitragen kann. Und gestern sagt dann eine Klientin zu mir (im Entlastungsgespräch) ... das ich eine Niedliche sei :-o ... und ein weiterer Klient mußte von mir deutlich zurecht gewiesen werden ... ich habe beiden schon fast ärgerlich vermittelt (ich weiß, das das unprofessionell war :-/ ), das ich mir das verbiete.(besagte Kollegin war im Frühdienst) ... und das ist nur die Spitze des Eisberges ... Morgen ist Supervision und wir werden unsere Supervisorin zum neuen Jahr verabschieden ... da sie selbst sehr belastet ist und auch sagt ... das sie uns nicht mehr ädaquat unterstützen kann ... das kann doch nur noch eine Katastrophe werden? Die Kollegen werden sich untereinander zerreißen (oder erst garnicht daran teilnehmen) und besagte Kollegin wird mich vermutlich gleich mit zerpflücken ... und von der Supervisorin kann ich nicht erwarten ... das sie die Situation lenkt ... was eigentlich ihre Aufgabe wäre ... kann mir hier vielleicht jemand einen hilfreichen Tip geben. Mit der Kollegin hatte ich schon ein Gespräch ... ob das so sinnvoll war? ":/ ":/ ich bin eher die Ruhige ... um so mehr sich mein Gegenüber in Rage redet ... desto ruhiger werde ich ... wir sind nur eine sehr kleine Einrichtung ... sowas wie Betriebsrat haben wir nicht. Erstmal schon danke an alle hier, die sich die Mühe machen ... diesen Text durchzulesen.

Antworten
g=aulYoisxe


Erstmal schon danke an alle hier, die sich die Mühe machen ... diesen Text durchzulesen.

Das war tatsächlich mühevoll, weil unsortiert. Etwas überlegtere Zeichensetzung und ein Absatz hier und da wären auch nicht schlecht.

Wenn ich das richtig verstanden habe, ist der Knackpunkt, daß sie befristet und du unbefristet eingestellt worden ist? Weiter bringt sie Unfrieden ins Team und handelt übergriffig? Und wieso solltet ihr euch bei der Supervision zerreißen? Wenn das tatsächlich passieren sollte, ist es der Job eurer Supervisorin, das zu regeln. Lehn dich cool zurück und laß sie machen. – Schwierig, ich weiß.

m^imTosex7


@ gauloise

danke erstmal ... ich arbeite dran (an der überlegteren Zeichensetzung usw.) :)z ... und die Sache mit dem cool zurück lehnen wird in der Tat schwierig ... aber in Erwägung gezogen, habe ich diese Möglichkeit natürlich auch schon.

aMvalnti


Ich verstehe es gar nicht.

WAs hat das Verhalten deiner Kollegin damit zu tun, ob Kunden dich niedlich finden? Was haben andere Kollegen damit zu tun? Was ist das Hauptproblem?

m{imopse7


@ avanti

die Erklärung ist doch ganz simpel ... erst nennt mich diese gewisse Kollegin "meine Kleene", dann bekomme ich von einer Klientin (Patientin) dieses "niedlich" zu hören ... und da aller guten Dinge drei sind, "gesellte" sich dann noch der Klient dazu. Ich sehe mich weder als das eine, noch als das andere ... und ich fühle ich damit in meiner Integrität untergraben ... ich möchte eben nicht, das es soweit kommt, das mich meine Klienten, vielleicht irgendwann nicht mehr für voll nehmen ... ich pflege unsere Patienten auch zu sie'zen und möchte auch nicht gedutzt werden (ein "niedlich" geht aber schon in die kindliche Richtung und damit sozusagen ins "Du".Und wenn erst eine Kollegin mit diesen "Umgangsformen" anfängt ... so dauert es in der Regel nicht lange, bis andere sich das auch raus nehmen. :)z

D"iCeK7ruelmi


Die Kollegen werden sich untereinander zerreißen (oder erst garnicht daran teilnehmen) und besagte Kollegin wird mich vermutlich gleich mit zerpflücken ... und von der Supervisorin kann ich nicht erwarten ... das sie die Situation lenkt ... was eigentlich ihre Aufgabe wäre ... kann mir hier vielleicht jemand einen hilfreichen Tip geben. Mit der Kollegin hatte ich schon ein Gespräch ... ob das so sinnvoll war? ":/ ":/ ich bin eher die Ruhige ... um so mehr sich mein Gegenüber in Rage redet ... desto ruhiger werde ich ... wir sind nur eine sehr kleine Einrichtung

ich bin in Diskussionen auch eher ruhig, aber deutlich und bestimmt. Einen Gegenüber, der sich in Rage redet, kann man hervorragend zurück in die Realität bringen, wenn man ruhig, aber bestimmt sagt:" Wenn Sie weniger reden und besser zuhören könnten, hätten wir das Thema längst geklärt" oder ein "es steht Ihnen frei, das so zu sehen, in diesem Fall ist es jedoch irrelevant, weil ich es anders sehe"

Dxuma)l


mimose7

Hat die die Kollegin vor euren Klienten so genannt, oder wie? Aber nun ja, die Sache ist ja eh erledigt, da ihr ja darüber gesprochen habt.

Und wenn erst eine Kollegin mit diesen "Umgangsformen" anfängt ... so dauert es in der Regel nicht lange, bis andere sich das auch raus nehmen.

Es ist doch Aufgabe der Leitung derartige Dinge festzulegen.

Ansonsten ist mir dein Text leider auch etwas zu wirr.

atvanxti


Nach der Uni hab ich auch nen Job gehabt, für den ich eigentlich zu niedlich war. Und ich bin nicht sehr niedlich ;-)

Unabhängig davon, wie mich Kollegen nennen, musste ich lernen, mich durchzusetzen und trotz meines jungen Alters eine gewisse Seniorität ausstrahlen.

Und das kann man lernen.

Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass du nicht sehr amüsiert bist, von Kollegen mit Kosenamen betitelt zu werden, aber das Problem ist ja nun geklärt.

Was genau ist JETZT dein Problem? Das erschließt sich mir nicht.

mbifmoxse7


@ All

Ok ... ich verstehe schon ... ich drücke mich anscheinend wirklich sehr missverständlich (wirr) aus.

Ein paar hilfreiche Tips habe ich ja hier schon erhalten ... werde mich bei der Supervision wie gauloise empfohlen hat, cool zurücklehnen und wenn es notwendig werden sollte ... die klasse Kommentare von die Kruemi anbringen ... eure Tips haben mir schon geholfen ... danke erstmal und damit würde ich den Faden dann auch schliessen wollen. :)z @:)

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