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Unverheiratet - warum immer nur Nachteile?

LEila{Lipna


Und das ist in meinen Augen halt die Ungerechtigkeit.

Auf der einen Seite wird gesagt: Ihr steht füreinander ein, also zählt auch das Gesamteinkommen.

Auf der anderen Seite wird bei der Steuererklärung aber nur mein Einkommen mit Steuerklasse 1 betrachtet >:( Warum wird da dann nicht auch gemeinsam veranlagt?

H{oneyM91_mit_{Mini13


Ah schön dass doch noch jemand geschrieben hat @:)

Cherry

Dadurch dass mein Freund und ich ja ein Kind haben (bzw in 1-2 Wochen haben werden x:) ) wird er beim Bafög leider mit angerechnet :(v

Selbst wenn es nicht hinhaut mit dem Gehalt deines Freundes muss man halt noch einen MiniJob annehmen...

Hatte ich vorher gemacht, aber 40h Schule und nochmal 20h Arbeit sind mit Kleinkind nicht zu vereinbaren.

Ohne Kind ging das, aber mit Kind wird das nix, das weiß ich jetzt schon.

Und es ist ja nicht so als würde mein Freund nicht für mich Aufkommen, er bezahlt ja so ziemlich alles (diesen Monat sogar meine Handyrechnung, weil der Monat komplett ohne irgendwelche finanzielle Unterstützung seitens des Staates läuft, da ich im Mutterschutz bin :(v ), aber es wäre halt schön wenn der Staat sagt: unverheiratet = nicht anrechnen ODER bei allem anrechnen, dann aber auch bei den Vorteilen.

Ich würde meinen Freund ja genauso unterstützen wenn es andersrum wäre, immerhin gehören wir ja zusammen und wir haben es beide so gewollt (ist ja ein Wunschkind), aber es gibt halt auch Paare bei denen es nicht so ist.

Nicht jeder ist in so einer glücklichen Situation wie ich - was machen die dann?

Einerseits wird immer gesagt: es gibt zu wenig Kinder in D! Andererseits ist es aber auch gar nicht mehr möglich ein Kind zu bekommen wenn nicht einer Super verdient (oder beide gar nix verdienen und alg2bekommen)

:-/

LSiaPn-DJilxl


Andererseits ist es aber auch gar nicht mehr möglich ein Kind zu bekommen wenn nicht einer Super verdient (oder beide gar nix verdienen und alg2bekommen)

Du hast noch die naheliegendste Möglichkeit außer Acht gelassen: Dass beide ihren Beitrag zum Familieneinkommen leisten.

_cm&isanWthrxopin_


Hmm.. Mein Verlobter verdient als Insolvenzverwalter extrem gut... Wozu studiere ich eigentlich und mach noch nen Nebenjob? ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D

H\oney941_mibt_Minxi13


Lian jill

Eben nicht zwangsweise.

Wenn man nur geringverdiener ist (wie viele die fur 6-7€/h arbeiten) haut das auch nicht hin.

Heute ist es vielen Familien gar nicht möglich sich zu unterhalten wenn nicht einer 2 Jobs oder gar noch mehr hat!

lse sa*ng rweaxl


Ich versteh schon, dass es dir um den Grundsatz geht, aber speziell ihr zwei habt ja ganz bewusst geplant, ein Kid zu bekommen und genug verdienen tut sein Freund auch. Wenn sich also deine Freundin ungerecht behandelt fühlt (oder fühlst du das stellvertretend für sie und sie hat damit gar kein Problem?), muss sie was tun und nicht du.

Hwoney91S_mit_M|ini1x3


Hmm.. Mein Verlobter verdient als Insolvenzverwalter extrem gut... Wozu studiere ich eigentlich und mach noch nen Nebenjob?

weiß nicht, vielleicht weil das Studium und der job dir Spaß macht? ":/

H^oney91_mpit_Minxi13


Le sang Real

Sie findet es auch blöd und versucht schon an allen Ecken und enden irgendwas zu erreichen.

Aber ich mache mir halt auch so meine Gedanken...

Nicht speziell um meine Freundin oder mich, aber allgemein um die Dinge die da schief laufen.

Es tut mir einfach um Paare leid die evtl ungewollt schwanger sind und dann einfach aus finanziellen gründen abtreiben müssen - sowas sollte es nicht geben!

L'ian8-Jill


Eben nicht zwangsweise.

Aber wir sind uns einig, dass diese Möglichkeit in deiner Aufzählung unterschlagen wurde?

cGherrxy84


ja, heutzutage ist es nicht mehr so einfach :-(

LAot@te04807


Dadurch dass mein Freund und ich ja ein Kind haben (bzw in 1-2 Wochen haben werden x:) )

Wie die Zeit vergeht! Du hast doch erst gestern von deinem positiven Test geschrieben! ;-D

x:)

Alles Gute für die Geburt! @:)

HPoneyl91_mixt_Minti13


Und wenn man sich hier in ss/kiwu-Fäden umschaut gibt es immer mehr Frauen die aus finanziellen gründen sagen "ich treibe ab" oder "ich kann noch kein Kind bekommen obwohl wir beide es so sehr wollen".. :-(

c5herry78W4


auf der anderen Seite will man seinem Kind ja was bieten und es nicht von H4 ernähren... Meine Einstellung!

Heoney9@1Q_miJt_%MXini1x3


Lian jill

Ja :)z

Lotte

Stimmt, das war gestern als noch Schnee lag.. Warte mal.. Der Sommer ist schon rum? Wann ist das denn passiert? :-o ;-D

Ging wirklich zu schnell rum die zeit x:) :-@

Danke dir ganz Dolle :)_

Ln.vaRnPel}t


Hab den Thread einige Zeit mitverfolgt, die letzten Seiten allerdings nicht.

Ich bin ein bisschen schockiert, wie selbstverständlich hier Einigung darüber besteht, dass unverheiratete Paare füreinander finanziell aufkommen sollen. Ich halte das für ein ganz fürchterliches Konzept, und die Blüten, die das inzwischen treibt (und anscheinend akzeptiert werden) kamen in der Drastik auch erst mit den HartzVI-Regelungen auf.

Ich finde, solange man nicht den offiziellen Akt einer Heirat begeht und sich somit bereit erklärt, füreinander einzustehen (und eben auch entsprechende Vorteile daraus zieht) geht den Staat die Einkünfte meines Partners rein gar nichts an – wenn es mich betrifft.

ein Partner hat doch – im Gegensatz zu zum Beispiel Eltern bis zum Abschluss der Ausbildung (verkürzt ausgedrückt) doch keine finanziellen Verpflichtungen mir gegenüber! Und ab wann ist es denn eine rechtlich relevante Partnerschaft für den Staat? Wie ist das, wenn ich mit meinem Mitbewohner eine heiße Affaire habe? Sind wir dann für den Staat ein Paar und er müsste ggf. für mich aufkommen?!

Ein Ansatz der Transferleistungen ist doch der Schutz der Menschenwürde. Jedem hier soll – auch wenn er/sie es finanziell gerade nicht aus eigener Leistung schaffen kann, ein menschenwürdiges Leben führen können. Das wird doch mit Füßen getreten, wenn ich quasi in eine finanzielle und somit existenzielle Abhängigkeit von einem Lebensabschnittspartner gedrängt werde. Welche Ansprüche an mich als "Gegenleistung" könnte er daraus an mich ableiten?

Neenee, solange man kein rechtlich offizielles Paar (Heirat) bildet, hat der Staat seine Nase in Beziehungen nicht reinzustecken. Eben weil Beziehungen so mannigfaltig sind, dass außer durch den Akt der Heirat ich es unmöglich finde, jemanden zum sorgepflichtigen Partner zu erklären. Ich finde das wirklich skandalös.

Von einer Freundin habe ich mal von nem Fall gehört, dass ein Paar mit einem gemeinsamen Kind nicht zusammen wohnen konnte, weil mit dem Zusammenzug dann andere Regeln gegolten hätten, was dazu geführt hätte, dass die Frau keine Unterstützung mehr bezüglich Betreuung/Tagesmutter bekommen hätte und somit ihrem Job/Ausbildung nicht mehr hätte nachgehen können.

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