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Unverheiratet - warum immer nur Nachteile?

H"on_ey91_]mit_Mnini13


1abc

Spielzeug gehört ja nicht zur Erstausstattung @:)

LxilawLinxa


Ich will nochmal klar stellen:

Wenn ein gemeinsames Kind da ist, kann ich verstehen, warum der gut verdienende Partner für seine Familie aufkommen soll.

Was ich aber nicht verstehe ist, warum dann für diese Familie nicht auch die Vorteile bestehen. Ich würde solche Vor- und Nachteile halt nicht an eine Heirat binden, sondern halt an gemeinsame Kinder.

Was ich bis heute nicht verstehen kann und wofür mir auch bisher niemand (auch kein Amt) eine rechtliche Grundlage für liefern konnte, ist die Situation ohne Kind.

Warum wird angenommen, dass man für einander einsteht?

pKevti6te-vexinarde


Und das Risiko zu verarmen ist mit Kind halt größer als ohne, deshalb überlegen sich gebährfähige Frauen heute zehnmal bevor sie in die Familienplanung übergehen (ich=nicht überlegt).

Ist ja auch richtig so.

Wenn man am Ende des Monats in einen leeren Kühlschrank schaut, helfen einem die lachenden Kinderaugen, die ja laut Aussage vieler Mütter für so gut wie alles entschädigen, leider auch nichts mehr – im Gegenteil. Man sieht die Augen und weiß, dass man sich nicht nur selbst nicht versorgen kann sondern auch das kleine Wesen, das man selbst und eigenverantwortlich in die Welt gesetzt hat.

SSupeQrkröxte


petite

Ich sehe das mit gemischten Gefühle. Einerseits war meine Mutter arm, aber gefehlt im Sinne von Nahrung oder das ich mich "Arm" gefühlt habe, ne das war nicht so.

Andererseits hat mein Vater nie Unterhalt für mich gezahlt und vieles konnte ich nicht machen wie meine Freundinnen.

Trotzdem bin ich froh das meine Mutter sich für mich entschieden hat und viele Dinge in kauf genommen hat um mich zu bekommen.

S]ilexntMax


Ich bin nicht unterhaltpflichtig

siehts Du, dann sind wir uns ja einig. Wer also A sagt, muss auch B sagen ;-)

Die Anrechnung des Lohnes Deins Freundes im Rahmen einer Bedarfsgemeinschaft hat mit Unterhaltspflicht übrigens nichts zu tun. Abgesehen davon wird auch bei Eheleuten das Einkommen im Rahmen einer Bedarfsgemeinschaft angerechnet.

p>et9it1e-ve+inaxrde


Supkerkröte,

das ist auch verdammt schwierig, da eine allgemeingültige Antwort zu bekommen und die gibt es auch meiner Meinung nach nicht.

Ich finde es eben etwas zu einfach gedacht, wenn man immer mit dem Argument kommt, dass alles vergessen ist, sobald man das Kind in den Armen hält usw., allerdings kann man eben auch nicht das Leben für die nächsten 20 Jahre komplett absichern und alle (finanziellen) Risiken ausschließen.

Wenn nur Leute unter den optimalsten Bedingungen (die müssten dann auch noch genau definiert werden) Kinder bekämen, gäbe es noch weniger Kinder. Irrsinnig finde ich es eben, wenn man geplant Kinder in die Welt setzt, die man selbst nicht versorgen kann und dann die Aufgabe der finanziellen Fürsorge an andere abgibt (wobei hier ungeplante Schwangerschaften immer ausgenommen werden sollten).

Im Endeffekt kann man sowieso darüber denken was man will, die Entscheidung Kinder zu bekommen trifft ja jeder individuell für sich.

L ilaL>inra


Die Anrechnung des Lohnes Deins Freundes im Rahmen einer Bedarfsgemeinschaft hat mit Unterhaltspflicht übrigens nichts zu tun.

Hab ich doch auch gar nicht gesagt.

Ich sagte nur, dass ich sehr wohl für ihn einstehen muss, eben weil mein Gehalt bei den Berechnungen mit einbezogen wird (ohne jegliche Begründung).

Abgesehen davon wird auch bei Eheleuten das Einkommen im Rahmen einer Bedarfsgemeinschaft angerechnet.

Genau das hab ich doch auch gesagt.

Verheiratete haben aber dagegen den Vorteil von Steuererleichterungen, Familienversicherung etc.

Unverheiratete nicht, die haben nur die Nachteile.

1ctoo3


Irrsinnig finde ich es eben, wenn man geplant Kinder in die Welt setzt, die man selbst nicht versorgen kann und dann die Aufgabe der finanziellen Fürsorge an andere abgibt

Wieso macht es für dich einen Unterschied, ob jemand Geld bekommt oder auf einen Betreuungsplatz angewiesen ist (der hoch subventioniert wird).

Nach deiner Logik müsste es doch heißen:

Kinder darf nur der bekommen, der das Geld und die Zeit hat, sie ohne staatliche Hilfe aufzuziehen. Wieso bezahlt der Staat nochmal für Beamtenkinder mehr als für "normale" Kinder? :=o

E^hem&alige=r NutLzer (#3536x55)


Ich sagte nur, dass ich sehr wohl für ihn einstehen muss, eben weil mein Gehalt bei den Berechnungen mit einbezogen wird (ohne jegliche Begründung).

Die Begründung ist doch, dass eine Bedarfsgemeinschaft vorliegt, oder nicht?

BYinne +79


Wieso bezahlt der Staat nochmal für Beamtenkinder mehr als für "normale" Kinder?

Tut er das :-o Inwiefern?

LZilwaL^ina


Die Begründung ist doch, dass eine Bedarfsgemeinschaft vorliegt, oder nicht?

Ja du hast Recht.

Ich formuliere es anders: Warum wird nach einem Jahr Zusammenleben automatisch davon ausgegangen, dass man eine Bedarsgemeinschaft ist und man finanziell füreinander einstehen will/soll/muss?

Leila:Lina


Wieso bezahlt der Staat nochmal für Beamtenkinder mehr als für "normale" Kinder?

Tut er das Inwiefern?

In Form von Familienzuschlägen auf's Gehalt.

Aber: Der Staat ist bei den Beamten ja Arbeitgeber. Beamte haben z.B. durch die Privatversicherung höhere Kosten durch ihre Kinder und das soll u.a. durch diesen Zuschlag "ausgeglichen" werden.

Machen übrigens einige andere Arbeitgeber auch.

S2upearkrwöRte


Hm, ich finde die besteuerung sollte in einer Partnerschaft, sei es nun ehelich oder nicht insoweit gleich geregelt werden was Steuervergütung und auch Rentenansprüche gilt.

Sei es eine eingetragende Lebenspartnerschaft.

Also wir, Ehemann verdient, ich Hausfrau plus drei Kinder bekommen so gut wie nix von der Steuer zurück. Logisch, wer nicht einzahlt kriegt nichts raus, ich zahle ja nichts ein.

Die Steuerfreibeträge für Kinder sind ein Witz, absolut.

S$ilejnt<Max


Verheiratete haben aber dagegen den Vorteil von Steuererleichterungen, Familienversicherung etc.

Unverheiratete nicht, die haben nur die Nachteile.

LilaLina für diese sogenannte Steuererleichterung sind die Eheleute untereinander Unterhaltspflichtig. Diese Unterhaltspflicht hast Du gegenüber Deinem Partner nicht. Das das Einkommen Deines Partners bei Deinem Bezug staatlicher Leistungen mit einbezogen wird ändert nichts an dieser Tatsache, da dies bei Eheläuten ebenso gemacht wird. Der Staat möchte gerade diese "verbindlichen" Verbindungen fördern. Willst Du also auch von vermeintlichen Vorteilen einer Ehe profitieren wirst Du nicht darum herumkommen auch die Nachteile einer Ehe hinnehmen zu müssen ;-)

Hxoney91h_mit_Mgini1x3


Diese Unterhaltspflicht hast Du gegenüber Deinem Partner nicht

Eben doch und darum geht es hier ja Grade!

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