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Unverheiratet - warum immer nur Nachteile?

W[inte!rfesxt


Zur Frage: Ich denke, laienhaft gesehen, erscheint es mir gerecht. Das Kind bekommt ihr zusammen, es wird immer eures sein. Das Geld verdient jeder für sich, da könnt ihr zusammen leben, müsst es aber nicht. Könnt teilen, müsst es aber nicht.

_zmi&sant;hrjopin_


Lese bitte meine Postings richtig.

Ich schrieb, dass betreffende Person, ergo Du, mit den Konsequenzen leben muss. Und wenn wie in Deinem Fall der Partner gut genug verdient... warum noch Geld, dass für Menschen, die es nötiger haben gelang ist, "abgreifen" wollen? Ich suche jetzt nicht die betreffende Textstelle von dir raus, aber du sagtest ganz klar "...wenn ich mal Geld möchte" bla bla.

Find das einfach ne asoziale Einstellung. Wenn du kein Grund zum Jammern hast, warum tust du's dann und verlangst noch Geld vom Staat? Und deine psychischen Gründe gegen eine Heirat hin oder her - Du wirst kaum verlangen können, dass sich deinetwegen die Gesetze ändern. Einfach mal weniger Jammern.

MCoyi


Dieses Gesetz wird aber von einigen Menschen kritisiert, nicht nur von Honey ;-) .

_$misa]ntXhrcopixn_


Gelangt = gedacht, dummes iPad ;-D

Hloney9H1_muit_Minvi1x3


Einfach mal weniger Jammern.

%-| und wozu ist das Forum dann da? Um sich mal auszusprechen, um auf Missstände aufmerksam zu machen usw usf.

Es gibt ja nicht nur mich, sondern auch andere die in ähnlichen Situationen sind und - ich betone es immer wieder und es scheint leider bei Menschen wie dir nocht anzukommen - eben kein Glück haben einen gut verdienenden Partner zu haben mit dem sie ein Wunschkind Indie Welt gesetzt haben.

Es gibt Frauen die ungewollt schwanger werden, denen der Partner nichts aus Gutmütigkeit vom Geld abgibt trotz Partnerschaft - was ist dann?

Man(n) wird angerechnet, da ja Geld da ist, aber einen rechtlichen Anspruch hat man gleichzeitig eben nicht daruf - es geschieht alles zur aus Wohlwollen des Partners wenn überhaupt.

Und darauf zu vertrauen dass der partner das macht ist vom Staat mehr als "fahrlässig" möchte ich mal sagen.

Wpi`nterpfesxt


Naja, wenn der Partner nichts tut, dann ist er doch auch kein Partner. Der Staat kann doch nicht Partner-Ersatz sein. Das geht übrigens auch an deiner Frage vorbei.

H+oIney91_mi}t'_9Mini1x3


Winterfest

Nein geht es nicht.

Meine frage war warum der Staat so doppelmoralisch handelt und das ist doch Doppelmoral oder etwa nicht?

Einerseits sagen: der Partner ist in der Lage finanziell für den anderen partner aufzukommen also wird er mit angerechnet bei Dingen wie alg2, Bafög , Wohngeld o.ä.

Andererseits aber hat man kein recht auf dieses Geld vom Partner, sondern ist auf dessen Wohlwollen angewiesen.

W8inteIrfexst


Ich denke, es hat nichts mit Moral zu tun. Sondern eher mit sich zu langsam bewegenden sozialen Gesetzen. Ich persönlich halte es schon für richtig, dass es Unterschiede zwischen Ehe und Nicht-Ehe gibt. Aber abgesehen von meiner Meinung denke ich, dass es einfach wichtig ist, die Politik mitzubestimmen. Es gibt nicht mehr viele Ehen, also muss sich das Bild der Gesetzgebung möglicherweise anpassen. Aber dennoch, Honey, habe ich nicht das Gefühl, dass der Staat Menschen alleine lässt.

Gerechtigkeit bedeutet nicht, dass alle gleich sind.

MFoxyi


Ich denke der Staat sollte eine Steuervergünstigung für Paare mit Kindern einführen, nicht unbedingt komplett mit der Ehe gleichstellen.

Die Freibeträge sind irgendwie auch nicht das Wahre.

Hdoneny91_mit_{Mini13


Ich persönlich halte es schon für richtig, dass es Unterschiede zwischen Ehe und Nicht-Ehe gibt.

das bestreite ich ja auch gar nicht und das sehr ich haargenau so.

Aber dann sollte es eben auch in allen Bereichen sein und nicht nur wenn es dem Staat Grade finanziell zu gute kommt.

Und du sagst ja dass nicht alle gleich sind:

Warum werden dann aber alle gleich behandelt?

Warum bekommen Menschen wie ich, genauso wie Menschen bei denen der Partner 1000€ mehr verdient, genauso wie Menschen bei denen der Partner nur geringverdiener ist gesagt "der Partner ist in der Lage für euch aufzukommen also gibt es nichts"?

Wäre es nicht "gerechter" wenn der Mensch mit dem geringverdiener zumindest etwas Geld erhält?

Wäre es nicht gerechter wenn derjenige der sich keine Krankenversicherung alleine leisten kann in die des Partners mit reindarf trotz dass keine "ehe" an sich besteht, aber in anderen Fällen wieder eine "eheähnliche Lebenssituation" dazu führt dass eben weniger Einkommen vorhanden ist, wobei das mehreinkommen ja in eine eigene Krankenversicherung gesteckt werden könnte?

Wmint2erfxest


Weil es ja noch geht, Honey. Ihr werdet so behandelt, weil es bei euch noch zum Leben reicht. Und gleich ist in diesem Fall nur der Anspruch: Leben. Nicht: alle ein Auto, alle zwei Fernseher, alle einmal im Monat Holiday Park, alle Smartphone, alle neuster Kinderwagen. Das ist unfair, wenn man gerne gleichen Luxus für alle möchte. Wenn man akzeptiert, dass es theoretisch unterschiedliche Einkünfte und deshalb unterschiedliche Lebensstandards gibt, dann kann man schon von Gleichheit sprechen.

Die Grenze ist dort, wo es nicht mehr zum Leben reicht. Und da sollte der Staat einspringen. Ob er das immer tut, kann ich nicht beurteilen, da ich selbst noch nie in der Situation war.

HKoneIy91_mit_M}ini1x3


Ja bei uns reicht es, aber es gibt auch Paare bei denen es eben nicht reicht (Beispiel wäre meine genannte Freundin von Seite 2)

Der ihr Freund hat aktuell noch 2 Jobs damit sie über die Runden kommen - zeit für die Familie? Fehlanzeige! 7 Tage die Woche arbeitet der Kerl!

Das kann man doch nicht als "leben" bezeichnen... :°(

Wkint{erf|est


Aber du kannst doch keine ungeplante Schwangerschaft im Studium mit einem gewünschten Familienleben von zwei verdienenden Menschen vergleichen. Das ist eine Scheiss-Situation, die sie meistern müssen.

Der Staat würde doch einspringen, oder? Sie wollen es eben nicht, was ja auch toll ist.

W1int9erfesxt


PS. ich hab das Kind gewollt im Studium bekommen, verheiratet. Ich hab zwei Jobs, mein Mann auch. Ich befürchte, manche Situationen sind einfach nicht ganz günstig. Haha, Wortwitz ;-)

HZone6y91_mit%_Mini1x3


Der Staat würde doch einspringen, oder? Sie wollen es eben nicht, was ja auch toll ist.

1. wollte sie Unterstützung hat aber Absagen bekommen da sie eine bedarfsgemeinschaft sind und ihr Freund für sie Aufkommen soll - das reicht aber Grade mal für essen und Miete und auch nur dank der 2 Jobs! Mit einem Ware das nicht zu schaffen.

2. was ist daran toll? Das Kind bekommt seinen Vater alle paar Tage mal zu Gesicht wenn er mal Grade nicht auf Arbeit ist und das Kind mal Grade nicht schläft wenn er nachhause kommt.

Wirklich "toll" sowas :(v

Ich bin auch weitestgehend ohne Mama und Papa bei meiner oma aufgewachsen (Mama Nachtschichten, daher tagsüber schlafend, Vater auswärts nur alle 2 Wochen am Wochenende da) ich weiß wie schei*e das ist.

"Toll" kann ich daran gar nix finden.

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