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Unverheiratet - warum immer nur Nachteile?

StupGerkröxte


Honey

Haben deine Freunde den mal Wohngeld beantragt? Wenn sie so wenig Geld haben könnte da was rausspringen für sie, gerade mit Kind.

ZuitrXonex86


Nicht nur Memo für die Frage an Deine Eltern....

Sollte man ruhig für sich selbst auch überlegen....bin ich gerade dabei....

Meinst du darüber muss man sich mit mitte 20 schon Gedanken drum machen? :-o

Mich nervt das mit der privaten Altersvorsorge und Berufsunfähigkeitsversicherung und und und ja schon alles ;-D Ich lege ja jetzt schon fast mehr Geld fürs Alter oder schlechte Zeiten zurück als ich zum Ausgeben zur Verfügung habe >:(

C,hristiSna8x5


Diese Beispiele zwecks Elternunterhalt der Schwiegereltern erschrecken mich ehrlich gesagt! Das kann doch nicht sein, dass ich als Mehrverdienerin für meinen Schwiegervater aufkommen muss, und dann am Ende vielleicht kein Geld mehr habe, um meine eigene Mutter pflegen zu lassen? (Also natürlich alles sehr weit in die Ferne gedacht).

Könnte man sich von dieser Pflicht mit einem Ehevertrag befreien lassen? (Auch nur so rein theoretisch)

S4up>erkröxte


Soweit ich weiß muß man nicht für seine Schwiegereltern aufkommen, das habe ich zumindest von einem gehört der es wissen muß. Man darf nicht einfach alles glauben was vom Sozialamt kommt und nicht einfach so hinnehmen. Kämpft wenn es um euer Geld geht.

Legt doch nicht einfach alles offen :|N , es ist ja nicht das Finanzamt ;-D .

k+atha`rin.a-Ndiey-große


Nein, ich muß nicht arbeiten weil ich ja durchs Kindergeld reich geworden bin (ironie versteht sich) ]:D . Einige denken tatsächlich so, wahnsinn oder?

Ab 4 Kindern lohnt es sich noch mehr, da gibt es mehr Kindergeld ;-D

Aber ja, sowas kenne ich auch... Die Dame hat dann, als das jüngste Kind 8 war, doch mal wieder angefangen zu arbeiten. Allerdings auch nur, weil sie doch mal gerafft hat, dass ihr Exmann nicht auf ewig ihr Leben finanziert... :=o

SVilentMxax


Nein, ich persönlich signalisiere damit nur, dass ich mit meinem Partner eine Wohnung teilen möchte. Dass ich gerne mit im einschlafe und meine Freizeit verbringe.

Das wäre dann tatsächlich das besagte "Rosinen picken" zum Glück funkioniert es so nicht.

Wenn es z.B. das Anrechnen auf Wohngeld ist, kann ich keine Mehrbelastung geltend machen.

Die Mehrbelastung muss natürlich dokumentiert werden. Am besten durch eine direkte Einzahlung auf das Konto des Partners. Abgekürzte Zahlungwege z. B. der Partner zahlt die komplette Miete machen beim Finanzamt tatsächlich Probleme. Dies ist aber eine rein formelle Geschicht die sich wie beschrieben leicht umsetzen lässt und damit ist es eben nicht so, dass aus einer Anrechnung des Partnereinkommens keine Rechte enstehen und darauf zielte mein Beitrag ab.

Prozesskostenhilfe bekomm ich nicht

Dann bist Du wohl auch nicht Bedürftig.

Der Staat nimmt einfach was an und ich muss mehrere tausend Euro in die Hand nehmen um das Gegenteil zu beweisen. Das finde ich nicht einfach und halt auch einfach nicht fair.

Ich erwähnte ja bereits das ich durchaus Verständis für derartige Frustration habe, aber vieleicht machst Du Dir mal Gedanken darüber wie man es "einfacher" gestalten könnte, dann würdest Du sehr schnell feststellen das es einfacher nicht geht ohne dabei Missbrauch Tür und Tor zu öffnen. Ich bin mit vielen Dingen die unser Gesetzgeber so vermasselt auch nicht einverstanden das kannst Du mir glauben, aber ich finde es gut das unsere Steuergelder nicht so leicht und ungeprüft über Sozialleistungen verschwendet werden. Ich ärger mich viel mehr darüber an wievielen anderen Stellen unser hart verdientest Geld vernichtet wird.

Aber dann sollte es eine Möglichkeit geben, das Gegenteil zu beweisen, ohne Anwälte und Gerichte damit beschäftigen und bezahlen zu müssen, oder?

Es ist noch gar nicht solange her da gab es diese Möglichkeit per Widerspruch tatsächlich. Der Gesetzgeber hat diese Möglichkeit abgeschafft was ich selbst ebenfalls bedaure, allerdings beruht diese Änderung auf eine EU Richtlinie auf die unser Gesetzgeber nur sehr eingeschränkt Einfluss nehmen kann. Ich sehe hier aber nicht das es tatsächlich schwerer geworden ist zu seinem Recht zu kommen. Wenn eine Behörde einen Widerspruch abgelehnt hat weil sie eine andere Rechtsauffassung vertrat, musste man schon immer Klagen.

Du gehst in deinen Antworten überhaupt nicht auf die Problematik ein, dass Bedürftige vom Staat an einen Dritten verwiesen werden, der keinerlei Unterhaltspflichten hat.

Ich bin deshalb nicht darauf eingegangen weil ich dieses Problem ebenso sehe wie Du. Das bedeutet für mich aber lediglich das der Gesetzgeber hier gefragt ist. Gelingt es ihm nicht eine entsprechende Grundlage zu schaffen wird vermutlich das Verfassungsgericht entscheiden. Es wär nicht das erste mal, dass das Verfassungsgericht unseren Gesetzgeber wegen Formfehlers abstraft. Dennoch stehe ich persönlich hinter der politischen Absicht dieser Regelung und beführworte sie.

Ob dem Steuerzahler mit dem aufwendigen Kontroll- und Gängelsystem ein finanzieller Gefallen getan wird ist auch die Frage. Der ganze Apparat kostet jede Menge Geld, Sozialgerichte mussten neue (teure) Richterstellen schaffen um der Klagewelle Herr zu werden.

Tja so ist das eben wenn man alles geregelt haben möchte... Wenn Du eine besser idee hast wie man das alles unter einen Hut bekommt ohne das ganz Deutschland dabei drauf geht, wenn Du also den heiligen Gral findest, sag bescheid ;-) Ich würde mir auch wünschen die ganze Welt wäre eine schöner rosa/roter Ort wo jeder nur genauso viel nimmt wie er benötigt und soviel gibt wie er kann, aber leider ist dem nicht so, solange es Menschen gibt die einfach alles mitnehmen was sie bekommen können.

S1chmXidt}i70


@ Superkröte

Ich glaube schon, dass aber bei 2 arbeitenden Eheleuten nicht der Unterhaltspflichtige glaubhaft machen kann, alle Fixkosten alleine zu tragen....mit welchem Recht auch? Also zahlt man über das Familieneinkommen indirekt mit....

@ Zitrone86

Du sollst Dir ja erst einmal Gedanken machen... ;-D Wobei Pflegetagegeldversicherungen nicht so schlimm teuer sind, gerade, wenn man jung einsteigt....Mit Anfang/Mitte 40 und Vorerkrankungen kanns schon schwieriger werden.... :-(

Und es geht ja nicht nur um die Unterhaltspflicht der eigenen Kinder, sondern auch um die Frage, WIE man mal gepflegt werden möchte...Pflege zu Hause kann richtig teuer werden....aber das sprengt jetzt das Ursprungsthema.... ;-)

Sfuperkrxöte


Schmidti

Ich denke da hast du Recht, bei uns war es ein anderer Sachverhalt.

Aber schon verrückt was möglich ist im negativem Sinn.

E{hemaligeSr Nutz]er (#51S5610x)


"ich kann noch kein Kind bekommen obwohl wir beide es so sehr wollen".. :-(

Ist bei uns auch so. Wir stecken beide mitten im Studium und werden finanziell von unseren Eltern unterstützt. Ich arbeite auch noch 10h/Woche nebenher.

Würden wir jetzt ein Kind in die Welt setzen müssten unsere Eltern und/oder der Staat dafür aufkommen.

Wenn man absichtlich Nachwuchs produziert muss man halt, meiner Meinung nach, auch selbst dafür sorgen können.

Wie man selbst für seine Familie sorgt ist mir wurscht, also egal ob Lottogewinn, Erbe, einer arbeitet oder beide arbeiten. Ich fände es nur unfair wenn jemand anderes für mein Privatvergnügen mich zu reproduzieren zahlen müsste.

Und dann "wundert" man sich immer dass die Mütter alle alter werden – junge Leute können sich halt meistens ein Kind nicht leisten ":/

Naja, wirklich alt bin ich in ein paar wenigen Jahren auch noch nicht. Halt Ende 20/Anfang 30.

Ich glaube für mich ist es klüger eine "alte" ;-D Mutter zu werden als eine die jetzt mit Mitte 20 (wobei man in dem Alter für dich ja auch schon eine alte Mutter ist?) 2-4 Kinder wirft. Ich liebe Kinder und wir hätten gern einige davon. Aber dann würde ich nie zu Ende studieren und wäre letzten Endes frustriert. So wie meine Mama, die eben mit 21 mit dem Kinderkriegen begonnen hat.

Nein, aber das passiert doch nicht der Mehrheit, oder? Also die ungewollte Schwangerschaft.

Hm. Ich kenne aktuell 3 Frauen die "ungeplant" schwanger sind. Alle 3 haben mehr oder weniger bewusst mit der Verhütung geschludert, da ein Kind kein Alptraum war und alle Beteiligten eine abgeschlossene Ausbildung bzw ein abgeschlossenes Studium haben und schon arbeiten.

Jemanden der wirklich ungeplant schwanger wurde kenne ich nicht. Natürlich kommt das auch vor, aber doch sehr, sehr, sehr selten wenn man eine oder zwei sehr sichere Verhütungsmethoden auswählt wenn man eben absolut nicht schwanger werden möchte.

Ich muss sagen dass wir das auch versucht haben,

Sprich Geld für die Erstausstattung zu bekommen, trotz dass mein Freund gut verdient

Sowas stösst mir immer leicht sauer auf. Also nicht dass es Hilfen gibt, sondern wenn man Hilfe in Anspruch nimmt obwohl man prima selbst klargekommen wäre.

Mein Hund hat letztes Jahr zB eine OP gebraucht. Insgesamt habe ich übers ganze letzte Jahr sicher 1500€ beim Tierarzt gelassen. Klar, ich hätte zu einem Sozialtierarzt gehen können oder mich bei gewissen Stellen finanziell unterstützen lassen können, aber es war mir lieber mir das Geld vom Mund abzusparen.

Hilfen sind in meinen Augen für Leute da, die eben nicht mal mehr die Möglichkeit haben sich etwas vom Mund abzusparen, also für Leute die finanzielle Unterstützung dringend brauchen!

c-herrxy84


Hilfen sind in meinen Augen für Leute da, die eben nicht mal mehr die Möglichkeit haben sich etwas vom Mund abzusparen, also für Leute die finanzielle Unterstützung dringend brauchen!

Da geb ich dir recht :)= :)^

SiupSerkr/öte


Eine Freundin ist mitte 30 ungeplant schwanger geworden, ihr wurde immer von Ärzten bescheinigt nicht schwanger werden zu können ;-D . Die war sowas von fassungslos.

Die andere Freundin die mit 18 Jahren schwanger wurde (ungeplant) hat das erst gar nicht gemerkt da sie die Pille weiternahm. Meine Mutter wurde mit 26 Jahren auch ungeplant schwanger.

Alle haben sich für das Kind entschieden obwohl es nicht einfach war und alle Väter nicht aufgekommen sind.

Alle von ihnen haben gebrauchte Kindersachen besorgt, gebrauchten Kinderwagen usw.

Meine Mutter fand es ernidriegend zum Amt zu müssen und überhaupt um Hilfe zu bitten.

Daher kann ich es nicht nachvollziehen irgendwo hin zu gehenn um um Hilfe zu bitten wenn ich diese nicht benötige, nicht nötig habe. ":/

cxhi


Daher kann ich es nicht nachvollziehen irgendwo hin zu gehenn um um Hilfe zu bitten wenn ich diese nicht benötige, nicht nötig habe.

Da haben die Menschen halt wirkliche ein arg unterschiedlich ausgeprägtes Schamgefühl. Ich fand es früher auch sehr beschämend, in irgendwelchen Ämtern zu sitzen und den Menschen dort meine Lebens- und Leidensgeschichte erzählen zu müssen. Die ganzen Nachweise, über vorhandenes oder nichtvorhandenes Einkommen, meine Familie, die ebenfalls Auskunft geben musste... ich hab mich nur noch geschämt, auch wenn ich wirklich bedürftig war. Aber vielleicht ist diese Erfahrung auch der Grund dafür, warum ich heute zu schätzen weiss, was ich habe und bekomme und lieber etwas bezahle, als mir irgendwas schenken zu lassen.

Meine Mum wurde vor vielen, vielen Jahren ebenfalls ungewollt schwanger. Sie musste ihre Lehre abbrechen, ihr Freund hat sich verkrümelt und will bis heute nichts von seinem unehelichen Sohn wissen. Sie hatte teilweise 3 Jobs gleichzeitig, um ihren Lebensunterhalt – und den ihres Kindes – bestreiten zu können. Natürlich blieb da nicht mehr so viel Zeit für meinen Bruder, aber sie haben es trotzdem geschafft. Genauso, wie sie es dann mit 2 Kindern geschafft hat, als ich da war und mein Vater sich (mal wieder) aus dem Staub machte. In den Zeiten, in denen es mir schlecht ging und ich dachte, ich schaff es nicht mehr, war sie immer so eine Art Inspiration/Motivation für mich. Aber vielleicht braucht man auch solche Vorbilder, um zu begreifen, dass man auch ohne staatliche Hilfen, ohne Unterhalt und ohne schicken Krippenplatz überleben und seine Kinder großziehen kann.

LU.v,aCnPelxt


Zum Thema frühes Kinderkriegen:

Klar ist es besser, über eine abgeschlossene Ausbildung, einige Jahre Berufserfahrung, einen erfolgreichen, zuverlässigen Partner, etc. zu haben, bevor man ein Kind bekommt. Leider sind für viele diese Idealbedingungen nicht vorhanden oder nicht umsetzbar. An mehr Kindern hat aber auch durchaus die Gemeinschaft ein Interesse. Das Großziehen von Kindern ist darüber hinaus auch eine Leistung (auch für die Allgemeinheit!) und die meisten werdenden Eltern wissen, dass das mit einigen Einschränkungen einher geht.

Natürlich gibt es die Abzocker-Verwahrlosungs-Dauerwerfer. Und die werden in den Medien auch immer schön plakativ dargestellt. Das aber als Ausgangsbasis für eine Diskussion zu nehmen, ist Stammtischniveau.

Und wir sollten uns doch alle mal vor Augen halten, dass die jetzt 20jährigen womöglich noch arbeiten (können) bis sie 70 werden. Für's Kinderkriegen (zumindest für Frauen) und im Sinne des Staates doch am besten mehr als 1,37, bleibt da doch ein deutlich kürzerer Zeitraum.

Ich finde es erschreckend, wie hier auf Lebensmodellen herum gehackt wird, bloß weil sie vom Ideallebenslauf abweichen. So manche Mitvierzigerin ärgert sich vielleicht, damals, mit 20, doch kein Kind bekommen zu haben, weil es eben mit Ausbildung, Karierre etc. noch nicht so gut hin haute. In den von den hier anscheinend gewünschten Jahren fehlte dann ggf. der passende Partner oder die Gesundheit/Fruchtbarkeit macht es nicht mehr mit. Prima.

Also einfach mal den Ball flach halten und ein bisschen wohlwollender oder zumindest toleranter.

Persönlich finde ich zwar auch – allein von der Reife her – 20jährige etwas jung zum Kinderkriegen, aber das ist ja alles sowieso einzelfallabhängig.

Ich selbst habe mich mit 26 gegen ein Kind entschieden. Aber ich verurteile niemanden, der das nicht tut.

zlue3ndstxoff


Ich denke, es geht hier gar nicht mal primär um das ideale Alter zum Kinderkriegen, sondern darum, ob es akzeptabel ist, den höchst privaten Wunsch nach Reproduktion zu vergesellschaften, indem man selbstverständlich davon ausgeht, dass die durch die Familienvergrößerung entstehenden einmaligen oder regelmäßigen Mehrausgaben bzw. Einkommensverluste aus öffentlichen/karitativen Kassen kompensiert werden.

Natürlich braucht das Land Kinder; es ist aber nun mal leider so, dass der Nachwuchs von Eltern, die unter Umständen schon ohne Kind von staatlichen Transferleistungen leben, überzufällig häufig ebenfalls mehr Kosten als Nutzen verursacht.

Persönlich bin ich übrigens der Meinung, dass Eltern einkommenstechnisch sogar bis zum "klassischen" Kindergartenalter von drei Jahren mit einem Gehalt über die Runden kommen sollten, damit der kleine Mensch nicht automatisch nach dem ersten Geburtstag in die Massenkindhaltung gesteckt werden muss. Aber das ist ein großes neues Fass, das geöffnet wird...

S up{erkrWö/tre


Massenkindhaltung ;-D ...

Nachher protistieren die Schüler über ihre Haltung im Klassenzimmer ;-) .

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