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Haben Beamte echt soviel mehr Netto vom Brutto?

s+ensibBelmxan


Das wird in den kommenden Jahren eh zum Problem, einfach weil's unbezahlbar ist.

Das ist bezahlbar.

Wie war der Unterschied: normaler Arbeitnehmer 45% und Beamter 75% des letzten Gehalts?

Na und? Soll ich jetzt vergleichen welcher Arbeitnehmer deutlich mehr als viele Beamte verdient? Das führt doch zu nichts.

Wie bereits tausend mal hier durchgekaut, ist dafür auch das Bruttogehalt um diese Summe niedriger, so dass der Staat als Arbeitgeber sich den Teil gleich einbehält/spart, wenn man das so verkürzt betrachten will.

Ich halte das auch für sehr vernünftig so, das der Staat nicht noch sinnlosen bürokratischen Aufwand für sinnloses Hin- und Herrechnen aufwendet.

Ljian-Jxill


Ideal ist dann natürlich die Kombi: ein Lebenspartner PKV und ein Lebenspartner GKV + Familienversicherung für die Kinder ;-D Aber so scheint das auch üblich zu sein *g*

Ja, wenn man das bei der Partnerwahl bereits berücksichtigt, kann man natürlich die Solidargemeinschaft der gesetzlich Versicherten noch ein bisschen abzocken %-| .

LEia,n-Jiyll


Ich halte das auch für sehr vernünftig so, das der Staat nicht noch sinnlosen bürokratischen Aufwand für sinnloses Hin- und Herrechnen aufwendet.

Ja, es wäre reines Hin- und Herschieben. Aber mach das mal denjenigen klar, die das partout nicht erkennen wollen.

MSarvmiLcoxn


@ sensibelman

Na und? Soll ich jetzt vergleichen welcher Arbeitnehmer deutlich mehr als viele Beamte verdient? Das führt doch zu nichts.

Naja, letztendlich verdient der Durchschnitts-Arbeitnehmer im Schnitt vielleicht "mehr" als der Durchschnitts-Beamte, aber auch nur brutto, weil eben ein Teil direkt vom Staat einbehalten und nicht als "brutto" ausgewiesen wird, aber die Antwort habt ihr euch ja selbst schon gegeben:

Wie bereits tausend mal hier durchgekaut, ist dafür auch das Bruttogehalt um diese Summe niedriger, so dass der Staat als Arbeitgeber sich den Teil gleich einbehält/spart, wenn man das so verkürzt betrachten will.

Ich halte das auch für sehr vernünftig so, das der Staat nicht noch sinnlosen bürokratischen Aufwand für sinnloses Hin- und Herrechnen aufwendet.

Letztendlich wird es wohl darauf hinauslaufen müssen, dass die Sätze sich angleichen.

@ Lian-Jill

Ja, wenn man das bei der Partnerwahl bereits berücksichtigt, kann man natürlich die Solidargemeinschaft der gesetzlich Versicherten noch ein bisschen abzocken %-|

Ja, es wäre reines Hin- und Herschieben. Aber mach das mal denjenigen klar, die das partout nicht erkennen wollen.

Stimmt, aber es geht ja auch nur darum, dem Otto-Normal darzulegen, dass Beamte brutto gar nicht so wenig haben, sondern dass es explizit nicht als "brutto" auf der Lohnrechnung aufgeführt wird ;-D

Man will ja Transparenz und das alles schön einsichtig ist, wie durch ein kristallklares Glas ;-)

M7armicxon


Ich gönne den Beamten ihre Privilegien, aber die Pensionen werden fallen müssen, weil finanziell nicht tragbar und dem normalen freie-Wirtschaft-Malocher gegenüber unfair....

@ sensibelman

Das ist bezahlbar.

Frag dich mal, wer das bezahlt ;-)

Letztendlich die normalen Arbeitnehmer, die über Steuergelder die fürstlichen Pensionen stützen und selbst in Altersarmut geschickt werden.


[[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/urteil-verfassungsgericht-billigt-pensionskuerzungen-fuer-beamte-a-376848.html]]

Die Kürzung der Beamtenpensionen verstößt nicht gegen das Grundgesetz. Das Bundesverfassungsgericht hat drei Klagen Betroffener gegen die Absenkung der Pensionen von maximal 75 auf nur noch 71,75 Prozent des letzten Gehalts als unbegründet zurückgewiesen........

Kein Arbeiter kommt auf 71,75 des letzten Gehalts und diese Pappkameraden entblöden sich nicht satte 75% einzuklagen. Meiner Meinung nach wären 60% gerechtfertigt. Damit würden die Beamten immer noch besser dastehen als Arbeitnehmer. Es herrscht ein Anspruchsdenken in Deutschland, was einfach abartig ist.

L^ian-]Jill


Mehr als Stammtischparolen hast du nicht zu bieten zzz ?

s`ens_ibelrmaxn


Letztendlich die normalen Arbeitnehmer, die über Steuergelder die fürstlichen Pensionen stützen und selbst in Altersarmut geschickt werden.

Der Ingenieur bekommt mit 5000€ Endgehalt und 40% Rente immer noch mehr Rente, als ein Beamter mit 2600€ Endgehalt und 75% Rente. Die Einkommen und Renten sind nun einmal unterschiedlich für jeden Beschäftigten (aus unterschiedlichen Gründen). Auch ein Beamter ist ein relativ normaler Arbeitnehmer (und soviel verdienen viele Polizisten, Grundschullehrer, Feuerwehrleute, etc. als Beamte auch nicht). Rente und Einkommen jedes Arbeitnehmers/Beamten gehören nun einmal zum Gesamtpaket des Einkommens.

Ich halte es für reichlich dumm, die abhängig Beschäftigten gegeneinander auszuspielen. Vielmehr solltest du selbst ein höheres Einkommen einfordern (z.B. mit Hilfe deiner Gewerkschaft), damit auch deine Rente erträglich bleibt anstatt auf die Beamten zu zeigen- die nicht unbedingt übermäßig viel verdienen. Fürstliche Entlohnung sieht anders aus als bei den meisten Beamten.

m"nexf


Letztendlich die normalen Arbeitnehmer, die über Steuergelder die fürstlichen Pensionen stützen und selbst in Altersarmut geschickt werden.

Die fürstlichen Pensionen sind mit Sicherheit nicht der oberste Punkt, wohin die Steuergelder verschwinden. :=o Aber man regt sich ja immer gern über die Mitmenschen auf, die viel mehr bekommen als man selbst.

m'aripxosa


Ideal ist dann natürlich die Kombi: ein Lebenspartner PKV und ein Lebenspartner GKV + Familienversicherung für die Kinder ;-D Aber so scheint das auch üblich zu sein *g*

Nein, so ist es nicht üblich, auch wenn es auf potentielle Absahner so wirkt:

Die Idee ist gut: Während der junge, gesunde Familienernährer von den Vorteilen der privaten Krankenversicherung profitiert, bleibt seine teilzeitbeschäftigte Frau mit den gemeinsamen Kinder in der Kasse und nutzt die Vorteile der Familienversicherung. Der Haken dieses Modells: Es funktioniert nicht.

[[http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/krankenversicherung/tid-5429/krankenversicherung_aid_52175.html Quelle]]

B2rotheErh9ood


Wie bereits tausend mal hier durchgekaut, ist dafür auch das Bruttogehalt um diese Summe niedriger, so dass der Staat als Arbeitgeber sich den Teil gleich einbehält/spart, wenn man das so verkürzt betrachten will.

ich muss jetzt mal ganz blöd Fragen: Wie kommt man da auf die wirklich Bezahlung? Man hat doch keinen Vergleich zur Realwirtschaft. Oder hat man das komplette Lebenseinkommen über einen gewissen Zeitraum ermittelt oder wie kann ich mir das vorstellen?

siing.hxa


Der Ingenieur bekommt mit 5000€ Endgehalt und 40% Rente immer noch mehr Rente, als ein Beamter mit 2600€ Endgehalt und 75% Rente.

Dumm nur das nicht alle Angestellten ein Ingenieursgehalt bekommen. ;-)

Beamtenhaushalte haben nach Berechnungen des RWI das höchste Netto-Durchschnittseinkommen in Deutschland.

Quelle: [[http://de.statista.com/themen/293/durchschnittseinkommen/]]

Wenn das stimmt, dann bekommen im Durchschnitt Beamte tatsächlich mehr Netto als ein durchschnittlicher Angestellter. Und von diesem Mehr bekommt er auch noch 75% als Pension. Während der Angestellter mit seinem geringeren Netto auch nur 40% Rente bekommt.

BWrotherhhoxod


Beamtenhaushalte haben nach Berechnungen des RWI das höchste Netto-Durchschnittseinkommen in Deutschland.

Die Frage dabei ist ja, wie es im Verhältnis zu anderen Beschäftigungsgruppen mit gleichwertigem Abschluss aussieht und wie sich das ganzen letztendlich über das komplette Lebenseinkommen verteilt. Selbst wenn wir da jetzt einen Ingenieur nehmen der dann eben seine 5000€ Endgehalt besitzt, hat er vorher höchstwahrscheinlich seine 5 Jahre Masterstudium durchgezogen (im optimalen Fall), wo er aber einen gehören Anteil davon in Form von Bafög bestreiten musste, also mit einem schönen Schuldenberg ins Berufsleben einsteigt. So weit wie ich es von Studium des Verwaltungswesens kenne, bekommt man da schon während des Studiums ein schönes Gehalt. Auf welcher Basis dieses gerechtfertigt ist (außer das Schaffen von Anreizen ohne wirkliche Leistung) konnte mir auch noch niemand erklären.

L2iaXn-Jxill


Dss die Beamten ihre Pension auch noch zeitlebens voll versteuern müssen, wird auch gerne unter den Tisch gekehrt.

j?usmt_loGok|ing?


In Deutschland werden noch Leute verbeamtet und bekommen dann (ich hab grad recherchiert) so viel mehr als ich im Moment... hm... meine aktuelle Arbeitsstelle ist keine 2km weg von der Grenze... ich sollte wohl mal über einen Wechsel nachdenken ;-)

sringWhxa


Dss die Beamten ihre Pension auch noch zeitlebens voll versteuern müssen, wird auch gerne unter den Tisch gekehrt.

Ich galb das hat seinen Grund.

Ab 2040 sollen – ähnlich wie bei Pensionen – Renten zu 100 % versteuert werden.

Zumal dabei zu bedenken ist, dass Renten aus bereits versteuertem Einkommen angespart werden.

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