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Haben Beamte echt soviel mehr Netto vom Brutto?

sTensibxelman


Wenn das stimmt, dann bekommen im Durchschnitt Beamte tatsächlich mehr Netto als ein durchschnittlicher Angestellter.

Was kann der Beamte dafür, dass andere Arbeitnehmer sich wie die Weihnachtsgänse ausnehmen lassen ...

Ich halte es für wesentlich sinnvoller, wenn sich Arbeitnehmer verstärkt darum bemühen, mehr Gehalt/Lohn zu bekommen, als zu verlangen, dass die Beamten weniger bekommen (zumal es Beamte mit relativ geringem Einkommen gibt und Beamte, mit relativ hohem Einkommen (auch ein Staatssekretär ist ein Beamter).

Ansonsten: Was soll ein durchschnittlicher Angestellter sein? Soweit mir bekannt, sind Beamte zu erheblichen Anteilen Menschen mit längerem Studium oder längerer Ausbildung, was schon etwas höhere Einkommen rechtfertigt.

Vergleicht man Ingenieure mit Beamten, sieht das mit den Nettoeinkünften für die Beamten nicht mehr so rosig aus. Ich habe aber kein Problem damit, wenn ein Ingenieur wesentlich mehr als ein Beamter verdient.

Noch schlechter sieht es aus, wenn man die Einkünfte von Bankmanagern mit Ingenieuren und Beamten vergleicht ... mit Statistik kann man eben "herrlich spielen" ...

meine aktuelle Arbeitsstelle ist keine 2km weg von der Grenze... ich sollte wohl mal über einen Wechsel nachdenken

Keine schlechte Idee ...

Lvian`-Jxill


Dass die Durchschnittsrenten in Deutschland so niedrig sind, liegt auch daran, dass es viele Menschen (vor allem Frauen) gibt, die nicht in ausreichendem Maße Tätigkeiten nachgehen, die sich auf die Rente auswirken, während Beamte, Männer wie Frauen, in der Regel zeitlebens berufstätig waren in einem Maße, das ihnen entsprechende Pensionsansprüche sichert.

Natürlich muss man erst einmal die Möglichkeit haben, 40, 45 Jahre zu arbeiten. Diese Möglichkeit haben Beamte jedenfalls, auch dank der in der Regel familienfreundlichen Arbeitszeitmodelle. Auch dass bei Beamten die Entlohnung für die gleiche Arbeit auch gleich hoch ist, egal ob es sich um Männer oder Frauen handelt, ist nur gerecht, auch wenn das manche, bei denen das nicht so ist, möglicherweise als ungerecht empfinden mögen ;-D .

Ich kann als Frau nur allen empfehlen, eine Beamtenlaufbahn einzuschlagen.

Man muss sich zwar dann auch wirklich gänzlich unbezahlt beurlauben lassen, wenn man ein paar Jahre bei den Kindern zu Hause bleiben möchte (und kann sich nicht, wie es damals alle meine Nachbarinnen/Bekannten gemacht haben, einfach arbeitslos melden, selbst wenn man gerade gar nicht arbeitssuchend ist), aber das geht heute ja auch nicht mehr so ohne Weiteres.

L0ian--Jill


Zumal dabei zu bedenken ist, dass Renten aus bereits versteuertem Einkommen angespart werden

...und in diesem Zusammenhang muss man auch bedenken, wie bereits mehrmals angeführt, dass Beamte gar nicht erst so viel Brutto verdienen, dass sie die Differenz versteuern könnten. Der Staat, also die Allgemeinheit, spart sich das schlichtweg.

s!inQgha


dass Beamte gar nicht erst so viel Brutto verdienen,

Deswegen haben wir in der Diskussion ja auch Nettolöhne verglichen: Und da stellt sich der Durchschnittsbeamte eben gar nicht so schlecht.

Renten und Pensionen werden nach dem Nettobezügen berechnet, und da kommen die Beamten mit 75% von einem höheren Netto gar nicht so schlecht weg.

KflydeFr?osjch


Beamte verdienen weit mehr, als man immer denkt. Häufiges Argument gegen eine Laufbahn ist ja immer "das im Vergleich zur freien Wirtschaft niedrigere Gehalt". Dass das schon lange seine Gültigkeit verloren hat, ist vielen nicht bewusst. Das war vielleicht in den 70ern so, aber heute nicht mehr.

Man muss sich nur mal vor Augen führen, dass viele Lehrerhaushalte, wenn sie in Pension gehen, Vermögensmillionäre sind. Die wenigsten Akademiker schaffen das.

LVilaLixna


Nettolöhne verglichen: Und da stellt sich der Durchschnittsbeamte eben gar nicht so schlecht.

Da ist dann aber auch die Frage, welche Berufe du miteinander vergleichst.

L%ilJaLxina


Öhm, seh gerade – da stand "Durchschnittssbeamte" :-X

Ja, in Summe stehen sie sicherlich nicht schlecht da (so am Rande – das tun meines Wissens die Durchschnittsangestellten von Daimler Chrysler, Siemens & Co. auch nicht), aber da würde mich mal eine differenzierte Statistik sehen.

sDensigbelmxan


Man muss sich nur mal vor Augen führen, dass viele Lehrerhaushalte, wenn sie in Pension gehen, Vermögensmillionäre sind. Die wenigsten Akademiker schaffen das.

Ich glaube nicht, dass beide Sätze zutreffend sind. Zahlreiche Rechtsanwälte, Ärzte, Psychologen, Ingenieure schaffen das durchaus. Viele Lehrer schaffen das nicht- spätestens dann wenn Kinder im Spiel sind, sollte das mit den Vermögensmillionären bei den Lehrern gegessen sein. Höhere Nettoeinkünfte sollten gerade bei Lehrern erst in höheren Lebensaltern (>45 Jahre) möglich sein.

moaripxosa


Man muss sich nur mal vor Augen führen, dass viele Lehrerhaushalte, wenn sie in Pension gehen, Vermögensmillionäre sind. Die wenigsten Akademiker schaffen das.

Würdest Du so nett sein und das mal vorrechnen? 8-)

KBlyde]Frozsxch


Nimm doch mal das Ehepaar, wo beide Studienräte sind. Beide werden in etwa 75.000€ Netto raushaben. Das macht zusammen 150.000€ netto (!).

Und jetzt überleg, wo man in der freien Wirtschaft einen Job bekommt, bei dem man 75k netto rausbekommt. Bei den meisten Ingenieure ist bei 75k brutto (!) irgendwann Schluss.

L$il^aLinxa


Nimm doch mal das Ehepaar, wo beide Studienräte sind. Beide werden in etwa 75.000€ Netto raushaben.

Bei 'nem A13-Gehalt? Netto?

Ich komm brutto auf ca. 52.000 EUR.

Und das hab ich nach drei Jahren mit einem Bachelorabschluss in der Induestrie verdient.

LFilwa4Lina


Achso, Quelle (gilt jetzt für NRW):

[[http://oeffentlicher-dienst.info/c/t/rechner/beamte/nw?id=beamte-nrw-2013&matrix=1]]

KplydeFNroscxh


Hier gings um ältere Lehrer – die haben dann schon eher A15.

Des Weiteren darfst du das Bruttogehalt nicht mit dem Beamtengehalt vergleichen, weil eben da eben netto ~ brutto ist.

K=lydeMFrxosch


Die entsprechenden Zuschläge fehlen in deiner Tabelle auch noch.

mLarip6osxa


Nimm doch mal das Ehepaar, wo beide Studienräte sind. Beide werden in etwa 75.000€ Netto raushaben. Das macht zusammen 150.000€ netto (!).

Du hast von Vermögensmillionären geschrieben! Das wird mit A13 aber schwierig! Ich kenne etliche A13-Familien, denen geht es ganz gut, aber oft langt es nicht einmal für ein Reihenhaus.

Und die Ehöhung haben sie in NRW nicht bekommen.

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