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Haben Beamte echt soviel mehr Netto vom Brutto?

m^ariyposa


Hier gings um ältere Lehrer – die haben dann schon eher A15.

Träum weiter.

Die Anzahl an A15-Stellen an Gymnasien berechnet sich nach der Schülerzahl, und A15-Stellen werden nur für Koordinationsaufgaben ausgeschrieben. Den entsprechenden Personalschlüssel ganz Du sicher bei Google finden.

A15-haben die wenigsten.

K,lyde>Froxsch


Ich sagte ja auch Vermögens- und nicht Einkommensmillionäre!

Wenn du in die Tabelle von oben schaust, sind bei A13 das Maximum 4469.02 € ohne(!!!) Zuschläge. Wenn du Kinder hast, kommt da noch einges dazu. Um auf diese 4469.02 € zu kommen, musst du in der freien Wirtschaft etwa 100.000€ (!) brutto verdienen. Kein normaler Angestellter bekommt i.d.R. so viel. Das sind allenfalls Freiberufler wie Ärzte oder Anwälte in Top-Kanzleien oder Manager in Dax-Konzernen, die da mithalten.

LZilaqLIinxa


Des Weiteren darfst du das Bruttogehalt nicht mit dem Beamtengehalt vergleichen, weil eben da eben netto ~ brutto ist.

Das ist doch Quatsch.

Die Abzüge sind nicht so hoch wie bei Angstellten, das stimmt. Aber Abzüge gibt es trotzdem.

Ein Rechner findest du z.B. hier: [[http://oeffentlicher-dienst.info/beamte/nw/]]

Abzüge bei A15 (den Standard-Lehrer mit A15 möchte ich sehen) und Lohnsteuerklasse 3: ~19% Lohnsteuer&SoLi.

Davon abgezogen noch die Private Krankenversicherung, die trotz Beihilfe je nach tarif ordentlich zu Buche schlagen kann.

Übrigens: Selbst bei A15 (was ich persönlich nur in Einzelfällen bei Lehrern kenne, der Standard ist es nicht) und höchster Stufe kommt da **netto* 55.500 EUR raus.

Ralwmxmp


75.000 JahresNetto für nen Lehrer? Nee, das kann nicht sein!

Aus der Verwandtschaft kenne ich welche, glaube 50.000 Netto ist da so das höchste für nen Oberstudienrat. Abzüglich dem PKV Beitrag ...

K<lydgeFroLscxh


Ich habs gerade hier eingegeben:

[[https://bezuegerechner.bva.bund.de/index2.php]]

Ihre Angaben:

Statusgruppe: Beamtin / Beamter

Besoldungsgruppe / Entwicklungsstufe / Anspruch auf Amtszulage: A 15 / Stufe 8 / Ja

Bruttobezüge insgesamt: 6.286,67 €

steuerpflichtiges Brutto: 6.286,67 €

Auszahlungsbetrag: 4.972,67 €

mOarxipoxsa


Kein normaler Angestellter bekommt i.d.R. so viel. Das sind allenfalls Freiberufler wie Ärzte oder Anwälte in Top-

Du kannst auch einen Studienrat nicht mit einem normalen Angestellten vergleichen – wenn man das Studium und die anschließende Referendarszeit berücksichtigt, stellt sich eher der Vergleich mit einem Arzt oder einem Anwalt.

Ich klinke mich hier aus, gegen diese Märchen von Beamten, die alle Millionäre sind, ist jede Diskussion vergeblich. *:)

LCilaaLixna


Um auf diese 4469.02 € zu kommen, musst du in der freien Wirtschaft etwa 100.000€ (!) brutto verdienen.

Auch wieder völlig übertrieben.

Ein Nettogehalt von 4.469 EUR hast du in Steuerklasse 3 ohne Kinder bei einem Bruttoeinkommen von 6.900 EUR. Da ist dann aber die Krankenversicherung schon abgezogen, das ist sie bei Beamten nicht. Da kenne ich einige (Ingineure, Abteilungsleiter u.ä) die das verdienen ohne im Topmanagement zu sein.

[[http://www.brutto-netto-rechner.info/]]

Besoldungsgruppe / Entwicklungsstufe / Anspruch auf Amtszulage: A 15 / Stufe 8 / Ja

Wie gesagt, A15 hat so gut wie kein Lehrer. Der Standard ist es sicherlich nicht.

Und dein eigenes Beispiel zeigt ja, dass eindeutig nicht brutto ~ netto ist. Die Krankenversicherung musst du auch noch abziehen.

KflydAeF;roscWh


Ich klinke mich hier aus, gegen diese Märchen von Beamten, die alle Millionäre sind, ist jede Diskussion vergeblich. *:)

Genau, sagt jemand, der behauptet, ein Lehrer mit 50.000€ netto(!) nagt am Hungertuch und kann sich sein Reihenhäuschen nicht leisten. :|N

K?lydHeFroxsch


Ein Nettogehalt von 4.469 EUR hast du in Steuerklasse 3 ohne Kinder bei einem Bruttoeinkommen von 6.900 EUR. Da ist dann aber die Krankenversicherung schon abgezogen, das ist sie bei Beamten nicht. Da kenne ich einige (Ingineure, Abteilungsleiter u.ä) die das verdienen ohne im Topmanagement zu sein.

Sorry, ein Bruttogehalt für einen Ingenieur mit über 80.000€ ist extrem selten. Schau doch mal die Statistiken an, wieviel Prozent der Angestellten überhaupt so viel verdienen.

neut9zerZna]m[e hellxa


A 15 / Stufe 8

Das ist aber dann auch erst nach X Dienstjahren der Fall und nur mit einer entsprechenden Funktionsstelle, die eben kaum ein Lehrer hat! Abgesehen davon dauert die Ausbildung ewig und der Job ist auch keine 35-Stunden-Stelle… %-|

Aentoenio VOivaldwi


Hallo allerseits,

ich muss gerade schmunzeln, weil ich als "ganz normaler" Ingenieur zuerst in der Wirtschaft war und dann Beamter geworden bin.

Dazu muss ich sagen, dass ich damals zuerst mit mir gerungen habe, ob ich wirklich wechseln soll, weil ich schlicht und ergreifend weniger Geld (netto) nach meinem Wechsel bekommen habe. Letztlich waren dann andere Gruende ausschlaggebend, z.B. die erhoffte groessere Sicherheit und die ggf. bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Mit der "Sicherheit der Beamten" bin ich inzwischen schon vorsichtig geworden, sehe die Absenkungen bei der Altersversorgung, die hier schon erwaehnt wurden, und die aeusserst mageren Gehaltsanpassungen (im Vergleich zu frueher als Angestellter ":/ ; jetzt mit Muehe nur ein Inflationsausgleich) und bin daher inzwischen sowohl beim fleissigen "Riestern" als auch beim privaten Sparen fuer den Ruhestand.

Seitdem die Bundeslaender ihre Beamtenversorgung nicht mehr so gekoppelt haben wie frueher, kann man auch Aussagen bzgl. eines Bundeslandes nicht mehr wie frueher weitgehend auf ein anderes uebertragen, und bei uns ist z.B. – fuer mich unverstaendlich – gerade seit Jahresanfang die Versorgung der Kinder von neu einzustellenden Beamten deutlich verschlechtert worden.

Das hier erwaehnte Modell mit dem kostenlosen Mitversichern der Kinder bei dem angestellten Elternteil funktioniert bestenfalls dann, wenn der Beamte an der alleruntersten Einkommensgrenze steht. In meinem Falle (trotz damals gut verdiendener Ehefrau) wurde von vornherein abgelehnt, die Kinder bei der Mutter als Angestellter zu versichern; ich MUSSTE sie also privat versichern.

Mit der Zahl der Kinder (genaue Regelung kenn ich aber nicht) steigt der Anteil der Beihilfe fuer die Kinder auf 80% und fuer mich z.B. auf 70%. Den Rest muss man privat versichern. Das macht z.B. bei uns fuer alle Familienmitglieder derzeit fast 500EUR monatlich (vom Netto) :-o aus. Schmerzhaft ist das fuer schlechter bezahlte Beamte, weil die privaten Krankenkassentarife anders als die gesetzlichen nicht vom Gehalt abhaengen. Hinzu kommen noch Kostendaempfungspauschalen (Summe ca. 3xxEUR), die immer zu Anfang des Kalenderjahres von den Rechnungen abgezogen werden, also vom Beamten selbst zu tragen sind.

Schoen ist es natuerlich, privat krankenversichert zu sein, aber es ist auch immer mit Muehe und Zeit verbunden, die Rechnungen zu pruefen, zu ueberweisen und damit das Geld vorzulegen, zu scannen, abzulegen, rechtzeitig beim Land einzureichen und dann noch bei der Krankenkasse. Danach muessen die Bescheide geprueft und verglichen werden, um dann ggf. Unklarheiten nachzugehen und entsprechende Unterlagen rechtzeitig nachzureichen. PUHHH.... es koennte einfacher sein – und wie bequem war das frueher als Angestellter!

Fuer kinderreiche Beamte (ich zaehle zu diesen) ist ein im Vergleich zum Angestellten interessanter Aspekt, dass es fuer jedes Kind einen Familienzuschlag gibt, der ab dem 3. Kind hoeher ausfaellt (gut 300EUR vs. knapp 200EUR). Im Gegensatz zum Kindergeld, das ja jeder (auch der Beamte) unversteuert erhaelt, muss der Kinderzuschlag aber versteuert werden, so dass er hilfreich ist, aber dennoch begrenzter, als es auf den ersten Blick scheint.

Nette Sonderzahlungen wie frueher als Angestellter (z.B. fuer unser Engagement bei einem Projektabschluss ungefaehr einfach ein Monatsgehalt mehr oder fuer einen halbwegs guten Verbesserungsvorschlag 500EUR) gibt es jetzt jedenfalls genauso wenig wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld. :°(

Wie immer gibt es also 2 Seiten und Argumente fuer und wider den Beamtenstatus, aber ich kann es mit meinen Erfahrungen nur als idiotisch bezeichnen, sich gegenseitig futterneidisch zu beaeugen. Am besten ist es noch immer, wenn man sich einfach selbst an der Nase zupft und anstrengt.

L:ila3LTina


Ich will auch gar nicht sagen, dass Lehrer schlecht oder wenig verdienen.

Aber es werden immer restlos überzogene Beispiele in den Raum geschmissen, die bei näherer Betrachtung nur in Einzelfällen so ihre Richtigkeit haben.

Ein Lehrer ist wohl von der Qualifikation (zwei Staatsexamen) mit einem Arzt, Rechtsanwalt o.ä. vergleichbar und wenn man in die Richtung Vergleiche anstellt, denke ich schon, dass die Gehälter auf ähnlichem Niveau sind.

Wenn man natürlich den Lehrer mit einer Sekretärin vom Anwalt oder einem Fabrikarbeiter vergleicht, ist klar, dass es aussieht, als würd er riesen Reichtümer zur Seite schaffen können.

Sorry, ein Bruttogehalt für einen Ingenieur mit über 80.000€ ist extrem selten.

Genauso selten wie der Lehrer mit einer A15/Stufe 8 Stelle ;-)

K7lyde,Fxrosch


Abgesehen davon dauert die Ausbildung ewig und der Job ist auch keine 35-Stunden-Stelle… %-|

Behauptet auch keiner. Es ging hier nur um den Vergleich zu Akademikern mit ähnlicher Ausbildung, die in der freien Wirtschaft arbeiten. Die wenigsten werden je so viel verdienen wie ein verbeamteter Lehrer.

KclydeFlrosch


Genauso selten wie der Lehrer mit einer A15/Stufe 8 Stelle ;-)

Dein A13 Beispiel genügt genauso. In diese Sphären werden die meisten angestellten Akademiker niemals kommen.

n+utzHername he,lla


Dein A13 Beispiel genügt genauso. In diese Sphären werden die meisten angestellten Akademiker niemals kommen.

Wie sie schon sagte: zwei Staatsexamen.

Warum werden eigentlich so wenige Leute Lehrer, wenn doch Job und Bezahlung angeblich so knorke sind im Vergleich zu anderen?

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