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Krankfeiern und Party?

l=inCkeSocxke62 hat die Diskussion gestartet


Eigentlich gehöre ich nicht zu den Leuten, die es so ganz streng nehmen, was man alles darf und was nicht, wenn man krank geschrieben ist. Wer also mit Gipsarm ins Kino geht oder nach nem Bandscheibenvorfall abends im Biergarten sitzt, trifft eigentlich auf Verständnis bei mir.

Vor ein paar Tagen jedoch war da etwas, was mich ziemlich sauer gemacht hat.

Mein Arbeitgeber, ein großer Krankenhauskonzern schmiss seine zweijährliche Sommerparty mit Livemusik und Buffet und Tanz und rund tausend Leuten, die da rumliefen. Ist immer ein beliebtes Fest.

Dabei auch eine 28jährige Mitarbeiterin von mir, die an diesem Tag und den beiden vorausgegangen wegen Bluthochdruck eine Krankmeldung hereingereicht hat. Für mich war da eindeutig eine Grenze überschritten, zumal wir an diesem Tag durch ihr Fehlen ordentlich ackern mussten.

Wie seht ihr das? Wo ist die Grenze? Bin ich da zu pingelig? Ich hätte es ja vielleicht noch nicht mal schlimm gefunden, wenn sie auf eine private Party gegangen wäre. Aber sich mitten unter die Kollegen zu hocken, die unter ihrem Krankfeiern zu leiden hatten und da die Sau heraus zu lassen, empfand ich als Frechheit.

Antworten
Mljinnxa


Ich denke genauso wie du und finde es auch eher geschmacklos. Manche Leute kommen auf Ideen...ich hätte mir die Party an ihrer Stelle verkniffen :|N .

D(uftuk3rz.3


Find ich auch total daneben. Hat unsere "Lieblingskollegin" auch schonmal gemacht. Hat sich tagsüber krank gemeldet, war dann aber beim Ausstand unseres Abteilungsleiters abends doch dabei. Da ging es ihr dann aufeinmal besser und das schreibt sie uns dann auch noch so, dass sie jetzt seit x minuten wieder schmerzfrei wäre. Zu spät kam sie natürlich auch noch- wie immer. Manche habe da halt keine Hemmungen, da steckste nicht drin %-|

SBchmiedti|70


Ich finde das auch nicht pingelig....Selbst WENN es mir abends besser ginge, wäre ich dann zu Hause geblieben...ich finde auch, dass man das nicht bringen kann...

Aber Manche haben da weder Skrupel noch Unrechtsbewusstsein.... :|N

E#hemaligser Nzut[zer (#3257x31)


Ich hättes es auch nicht gemacht, ich traue mich selber kaum zum Arzt oder Apotheke wenn ich krank geschrieben bin ....

AUedessxa


Wenn es um eine private Familienfeier gegangen wäre und ich da gewusst hätte ich halte eine Stunde durch, dann kann ich mich aber auch schnell wieder hinlegen - ok. Dann wäre ich auch mit Krankschreibung noch hingegangen (wobei es da auf den Grund ankommt, ich war mal wegen schwerer Depressionen krankgeschrieben und da hat mir mein Arzt sogar quasi "verordnet" zu meiner Mutter nachhause zu fahren - in eine andere Stadt, die hatte zufällig da auch Geburtstag. Aber das sind andere Umstände)

Aber zu einer Feier mit Kollegen? Nie im Leben.

L`ilaLxina


Kommt auf den Grund der Krankschreibung an.

Grippe ist was anderes als Gipsbein oder Depressionen.

Wegen Bluthochdruck nicht arbeiten, aber feiern können? Mh, wirkt auf den ersten Blick nicht sonderlich gut.

Davon ab: Es hat schon seinen Grund, warum auf dem gelben Schein für den Arbeitgeber nicht der Grund für die AU draufsteht. Und arbeitsunfähig heißt eben nur, dass man nicht in der Lage ist, seiner Arbeit nachzukommen.

Ich weiß schon, weswegen ich in den wenigen Fällen, in denen ich krank bin, in der Firma nicht den Grund nenne.

AIeessxa


Kommt auf den Grund der Krankschreibung an.

Grippe ist was anderes als Gipsbein oder Depressionen.

Stimmt. Und ich muss sagen, ich fände es völlig ok wenn jemand mit Gipsbein nicht mehr auf dem Bau arbeitet aber durchaus abends noch mit Freunden Grillen geht.

Und ich weiß noch das mein Arzt mich damals richtig bearbeiten musste weil ich mich gar nicht vor die Tür getraut habe - mein Arbeitsplatz war nur zwei Straßen weiter, ich hatte viele berufliche Kontakte zu den Menschen um mich herum - ich habe sogar beim Müllrausbringen schon Leute getroffen. Und da noch die bei einer Depression so wichtigen langen Spaziergänge an der frischen Luft, im Tageslicht, machen?

Daher hat mir der Arzt dann schriftlich gegeben das ich auf seinen Rat / seine Verordnung zu meiner Verwandtschaft fahre. Und ja, da habe ich dann auch mal den ganzen Tag unterwegs verbracht, war auch in der Eisdiele oder mit Verwandten im Tierpark.

Ich finde es generell immer doof wenn erstmal immer vom Blaumachen ausgegangen wird, sobald jemand nicht kotzend im Bett liegt. Es gibt ja auch noch was anderes als die klassische Grippe und ja, auch bei Depressionen kann man nicht arbeitsfähig sein (wobei es auch da auf den Job ankommt)

c|heOrry8x4


Wie seht ihr das? Wo ist die Grenze? Bin ich da zu pingelig?

Nein :|N

Ich finde es total unverschämt von dieser Kollegin...unglaublich. So etwas würde ich mich nicht trauen :(v Hat denn keiner der anderen Kollegen etwas gesagt / sie angesprochen? Ich hätte mich da nicht zurückhalten können >:(

W6aOterslix2


Kommt natürlich auch immer drauf an, was man arbeitet. Also mit nem Gipsbein kann ich sehr wohl zu ner Party, aber nicht im Krankenhaus arbeiten, weil ich da ständig am Rumrennen bin. ;-)

Ich würde allerdings an dem Tag, wo ich krangeschrieben bin, GAR NICHT in der Firma erscheinen. Auch nicht zu einer Feier. :|N Zu ner privaten Feier natürlich, sch... drauf, aber in der Firma aufkreuzen? So doof kann man doch gar nicht sein, oder? Is doch logisch, dass das nicht gut kommt, wenn ich da aufkreuz und vormittag zum Arbeiten nicht. ":/

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