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Job annehmen, den man nicht wirklich will?

iIrgendwTie_afndxers


Also ich denke, bevor man gar keine Arbeit hat, sollte man auch eine Arbeit annehmen, die einem eigentlich nicht gefällt!

Es ist viel leichter sich aus einer festen Stelle heraus zu bewerben als aus der Arbeitslosigkeit! Da kann man z. bsp. was Gehalt angeht ganz andere Forderungen stellen.

Ich war übrigens auch mal selber in einer ähnlichen Situation, ich war zwar nicht arbeitslos, aber aus anderen Gründen musste ich da, wo ich war, ganz ganz dringend weg, und wie verflixt fiel meine Bewerbungsphase promt in die Banken- / Wirtschaftskrise 2008. Ich hatte mich auf alle Stellenanzeigen beworben, die in Frage gekommen wären, doch niemand stellte mich ein, alle zogen ihr Stellenangebot wegen der gerade aufkommenden Krise zurück. Ich habe nur eine Zusage bekommen, zu einem echt schlechten Gehalt, in einer Branche, wo ich niemals hinwollte. Aber für mich war es selbstverständlich, dass ich diesen Job erst mal annehme! Es ist IMMER besser als arbeitslos zu sein. Und nach nur 2 Monaten hatte ich dann eine neue, viel bessere Stelle.

Es ist nicht immer alles perfekt im Leben - manchmal muss man halt einfach mal die Zähne zusammen beißen!!!

iTwashTexre


Erst einmal Willkommen auf dem heutigen Arbeitsmarkt *:)

Ich sehe das wie irgendwie_anders: lieber Arbeit haben als von Arbeitslosengeld leben. Ehe du dich versiehst, bist du in H4 reingerutscht und dort wirst du so gegängelt, dass dir im Nachhinein diese ätzende Abteilung wie der siebte Himmel vorkommt.

Du kannst dich doch, während du dort arbeitest, nach einer besseren Arbeitsstelle umsehen. Für Vorstellungsgespräche muss dir dein Chef freigeben, wenn ich das noch richtig im Kopf habe. Und im LL machen sich Arbeitslosenphasen schlechter als kurze Beschäftigungsspannen. Man kann so etwas auch in einem Vorstellungsgespräch ansprechen.

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Auch ich suche – seit 4 Jahren schon – eine Stelle in meinem Berufsfeld und muss mich mit Helferjobs zufrieden geben, da anscheinend keine Firma eine Vorstellung davon hat, mit welchen Leute sie ihre ausgeschriebenen Stellen besetzen soll. Da werden total überzogene Ansprüche an die Bewerber gestellt oder Leute gesucht, die damit kaum etwas zu tun haben, aber die Arbeitgeber glauben, dass das schon das gleiche ist.

Somit bist du nicht allein mit deiner Erkenntnis. *:)

Ich hoffe, dass alles für dich glatt läuft.

R afxa88


Also ich denke bevor man eine Stelle antritt hat man immer welche Zweifel ... . Ich würde dir raten die Stelle anzunehmen, immer noch besser als Arbeitslos zu sein ! Und vielleicht gefällt es dir nach einiger Zeit. Ich bin auch einer der schnell – immer alles negative sieht doch mit etwas mehr Zeit sieht man viele Dinge anders. Ich habe letztes Jahr freiwillig einen Bombenjob geschmissen, weil ich mich nicht wohl gefühlt habe – jetzt bin ich in einer anderen Firma und könnte mir in den Hintern beißen so eine Chance nicht genutzt zu haben.

hCe(nry{smuxm


Mittlerweile arbeite ich seit 3 Wochen in der Firma.

Die Arbeit ist machbar, aber absolut frustrierend und schrecklich.

Natürlich wird die Absprache bzgl. des Abteilungswechsel nicht eingehalten.

Aus 4 Wochen (die ja in 1 Woche um wären), ist jetzt schon der 1. Januar geworden.

Ich überlege, um die Kündigung zu bitten.

MJilkyU_ex77


na "toll".... :-/ Dann hat sich deine Befürchtung leider bewahrheitet, dass es mit dem Abteilungswechsel schwierig werden könnte...

Kannst du dir die Zusage für ab 1. Jänner schriftlich geben lassen?

Dann würde ich den Dezember noch durchbeißen....

m_aumBa


Sicher ist es immer besser aus einer Anstellung herraus nach einer neuen Stelle zu suchen, als aus der Arbeitslosigkeit.

Falls Du die neue Stelle von Dir aus wieder beendest, da Du merkst es geht gar nicht für Dich, bist Du dann aber schon dem Arbeitsamt Rechenschaft schuldig, wenn Du ALG 1 Beziehst, und bekommst dann evntl erst mal eine Sperre, da Du gekündigt hast.

Wenn Du das finanziell abfangen kannst, kannst Du das mit dem Job versuchen, aber nur unter der Bedingung ( schriftlich )mit dem wechsel in die bessere Abteilung.

Beim Verdienst würde ich an Deiner Stelle auch keine Abstriche machen, da Du dann wirklich erst mal schlechter dastehst als jetzt sollte es nicht funktionieren.

Ok. für die Berechnung der Bezüge wird ja wohl der Durchschnitt der letzten 12 Monate genommen, und trotzdem.

j,ulibllumxe


Kannst du dir die Zusage für ab 1. Jänner schriftlich geben lassen?

Dann würde ich den Dezember noch durchbeißen....

Ja, das wäre einen Versuch wert!

h7en{r)ysmuxm


Nur leider gibt mir die schriftliche Zusage zum Abteilungswechsel absolut keine Sicherheit. Auch wenn ich es schriftlich habe.... wenn ich nicht versetzt werde, werde ich nicht versetzt. Als Konsequenz bleibt da nur die Kündigung.

{:(

Snunfclowler_7x3


Und was ist mit weitersuchen, in der Zeit aber weiter den Job machen?

hMenreysWmuxm


Kurzes Update:

Habe in der Firma vor kurzem mein einjähriges gefeiert und fühle mich dort sehr wohl.

Ich konnte die Abteilung letztendlich zum 01.01.14 wechseln und seitdem ist alles gut.

Die andere Stelle wurde zwischenzeitlich schon zwei mal neu besetzt ]:D Kein Mensch will den Job machen.

In einem Gespräch zum Ende der Probezeit sagte mein Chef auch, dass er nur meinen Willen sehen wollte und er belohnt werden wird. Meine Überqualifikation rührt daher, dass ich in Zukunft auf die Abteilungsleitung hin eingearbeitet werden soll, das allerdings erst sehr langsam in den nächsten 2 Jahren.

jetzt bin ich tatsächlich glücklich, den Job angenommen zu haben :)^

g-retxa_


glückwunsch!

Ekhe&maliger$ NutHzer |(#3%939x10)


Super, freut mich für Dich.

MpilkUy_e77


Super, dann ist ja alles perfekt gelaufen :)z

W[ate.rxli2


und, was dazu kommt: ich bin in einem nicht unwesentlichen Maße übergewichtig. Die Arbeit dort war körperlich schon fordernd und wird es 5 Tage die Woche für 8 Stunden ganz bestimmt sein.

Hmm... ich weiß ja nicht, WIE übergewichtig du nun genau bist, aber daran gewöhnt man sich doch und vielleicht nimmt man bei einer körperlichen Tätigkeit sogar ein bisschen ab. Ich finde es z.B. nicht sehr gut, dass ich im Job immer sitzen muss, weil ich die Tätigkeit im Stehen nicht machen kann. Als ich mal einen Stehjob hatte, taten mir zwar die erste Woche die Beine weh, aber nach 3 Monaten hate ich 6 Kilo verloren, ohne irgendwas dafür zu tun. ;-D

Die Stelle solltest du schon annehmen, wenn du arbeitslos bist. Weiß ja nicht, wovon du lebst, aber ich finde es besser, unterqualifizierte Stellen anzunehmen, als vom Staat zu leben. Und "irgendwas" macht sich im Lebenslauf sicher immer besser, als "arbeitslos". Du kannst dich dann ja auch weiter bewerben. Der Chef kann ja lnagfristig wollen, wie er will, du hast ja trotzden erstmal nur 2 Wochen Kündigungsfrist wg. Probezeit. ;-) Dann such halt einfach weiter.

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