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Wiedereingliederung: Fragen zur Arbeitszeit

C{hevy)lha0dy hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen *:)

Ich habe mal eine Frage. Ich fange ab nächster Woche mit der Wiedereingliederung zur Arbeit an. Ich mache eine kurzfristige Eingliederung, sprich: 1 Woche 2 Stunden, dann 1 Woche 4 Stunden, dann 6 und dann wieder 8. Mal sehen wie es so klappt.

Bei Antragsabgabe in der Firma hat mein Chef angegeben, dass er die dann geleistete Stunden nicht bezahlen wird. Somit arbeite ich dann 60 Stunden umsonst für Ihn. Okay. Finde ich zwar nicht okay, aber schauen wir mal.

Jetzt war ich am Montag noch mal kurz im Betrieb. Er hat mich gefragt wie ich dann denn arbeiten möchte: klar, immer von 8 Uhr an. Jetzt meinte er, dass ich doch bitte in der Woche wo ich dann 4 Stunden arbeite an dem Montag und Dienstag Nachmittags kommen soll. Er, ein Kollege und eine Kollegin sind dann unterwegs und dann wäre ein Kollege alleine.

Muß man das? Ich meine, ich habe ja auch Termine die ich extra auf Nachmittags gelegt habe. Ich gehe z.B. auch ab nächste Woche wieder zum Rehasport. Immer ab 17.oo Uhr. Ich traue mir noch nicht zu bis Nachmittags zu arbeiten und dann von da aus direkt zum Sport. Ich brauche noch Pause zwischendurch.

Nur ist halt die Frage ob es rechtens ist das er mir das vorschreibt.

Bisher hat er mir nicht wirklich die Stange gehalten. Hatte da schon einmal einen Faden. Also wen es interessiert. [[http://www.med1.de/Forum/Cafe/644734/]]

DANKE Euch. *:) @:)

Antworten
S7unf|lower_x73


Bei Antragsabgabe in der Firma hat mein Chef angegeben, dass er die dann geleistete Stunden nicht bezahlen wird. Somit arbeite ich dann 60 Stunden umsonst für Ihn. Okay. Finde ich zwar nicht okay, aber schauen wir mal.

Bei einer Wiedereingliederung wird eigentlich grundsätzlich das Krankengeld weitergezahlt! Eben weil man vielleicht noch nicht so belastbar ist, weil man in einige Dinge ggf. erst wieder eingearbeitet werden muss, weil nicht klar ist, ob es funktioniert und ob ein erneuter Ausfall droht. Wenn dann der Chef Gehalt zahlt, der Arbeitnehmer nach einigen Tagen wieder ausfällt, dann hat der Chef 6 Wochen Lohnfortzahlung an der Backe!

Ebenso gibt es kein Anrecht auf Wunsch-Arbeitszeiten (Ausnahme Teilzeit-Kräfte, die best. Arbeitszeiten fest vereinbart haben, z.B. nur vormittags). Die tägl. Stundenzahl muss eingehalten werden; alles andere ist eine interne Absprache-Sache. Und bei Dir (so blöd es für Dich ist) liegen ja auch klare Gründe vor, weswegen Du dann an den Nachmittagen kommen sollst. Solange es in den Arbeitszeiten liegt, wo Du bei Vollzeit auch da wärst, ist das nun mal so.

Ich fürchte, da musst Du durch... V.a. wenn Dein Chef kein Entgegenkommen zeigt und gute Gründe hat.

Du hast ja noch ein wenig Zeit, Dich heranzutasten. Und wenn Dir 4 Stunden und der Rehasport jetzt zu viel erscheinen, wie soll es werden, wenn Du dann wieder voll arbeitest? Aber Du hast ja noch ein bisschen Zeit bis zu dem Punkt...

C(hevyxlady


*:)

Wenn dann der Chef Gehalt zahlt, der Arbeitnehmer nach einigen Tagen wieder ausfällt, dann hat der Chef 6 Wochen Lohnfortzahlung an der Backe!

Das ist so nicht richtig. Es ist die gleiche Krankheit, also bekommt man automatisch wieder Geld von der KK. Der AG muß dann nicht zahlen. Und er könnte die Stunden anteilig bezahlen. :)z

Ich fürchte, da musst Du durch... V.a. wenn Dein Chef kein Entgegenkommen zeigt und gute Gründe hat.

Das glaube ich kaum. :=o

Und wenn Dir 4 Stunden und der Rehasport jetzt zu viel erscheinen, wie soll es werden, wenn Du dann wieder voll arbeitest?

Dafür macht man ja die Wiedereingliederung, damit man sich langsam rantastet ":/

SOchm:idtxi70


Soweit ich weiß, gibt es tatsächlich keinen Anspruch auf Vormittagsarbeit....Und meinst Du nicht, Entgegenkommen von Deiner Seite sollte auch sein?

Man kann sich ja auch nachmittags rantasten an die Arbeitszeit....Und zum Rehasport gehst Du doch sicher auch nicht täglich? Und es sind doch nur 2 Tage und nicht die ganze Woche...?

Ich habe im letzten Jahr auch 3 Wochen in der Wiedereingliederung gearbeitet und bin auch an einigen Tagen nachmittags gegangen...Ich finde schon, dass man sich da auch betrieblichen Belangen anpassen sollte...

Gute Besserung weiterhin! @:)

CMh+evylamdy


Soweit ich weiß, gibt es tatsächlich keinen Anspruch auf Vormittagsarbeit....Und meinst Du nicht, Entgegenkommen von Deiner Seite sollte auch sein?

Na ja für Entgegenkommen sind einfach zu viele Sachen passiert.

Und – natürlich habe ich nur 2 x Sport, aber halt auch Physio und Arzttermin die ich jetzt extra immer auf Nachmittags gelegt habe. :=o

SNchumidtxi70


Aber grundsätzlich willst Du da schon noch länger arbeiten.... ":/ ??

a5lleys_wuird_guxt


Soviel ich weiß kann der Arbeitgeber auch eine Wiedereingliederung ablehnen oder abbrechen...

C2hevyl?ady


Aber grundsätzlich willst Du da schon noch länger arbeiten....

Ja – da hat aber das eine mit dem anderen doch nichts zu tun. ":/ Nur wenn man krank ist, hat man eben auch noch Termine. Wie bei mir nach der OP: Krankengymnastik, Massage, Rehasport, Arztbesuche etc. Ich habe jetzt dafür halt Termine gemacht und natürlich auf Nachmittags gelegt. :=o

Cthevyleadxy


Soviel ich weiß kann der Arbeitgeber auch eine Wiedereingliederung ablehnen oder abbrechen...

Das ist richtig. Ein Arbeitgeber muß damit einverstanden sein. Das muß er mit seiner Unterschrift genehmigen.

aEleles_1wirdx_gut


Wenn das dem Arbeitgeber alles zu kompliziert wird, kann er aber die Aktion auch abbrechen.

Deswegen jetzt auch meine Frage: Willst Du in der Firma bleiben?

CNhe0vyl+adxy


Was aber bitte ist daran kompliziert ??? Meine Arbeitszeit fängt um 8.oo Uhr an. Also gehe ich davon aus, dass ich von 8-10, von 8-12 und von 8-14 Uhr arbeite. :=o

a\lles_Uwmirdo_guxt


Und was war deine frühere Arbeitszeit?

C.hevuy!laxdy


8-16.30 Uhr

aZlAles_w,ird_guxt


Na dann kann er Dich theoretisch von 12:30 bis 16:30 antanzen lassen, wenn Du vier Stunden arbeitest.

CqhevyKlxady


Und mit welchem Recht ??? Muß er nicht Rücksicht auf Arzttermine etc. nehmen ???

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