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Wiedereingliederung: Fragen zur Arbeitszeit

CDhe<vylxady


@ Die Krümi

Na ja, ich kenne meinen Chef. Es wird niemals bei den 1-2 Tagen bleiben. ;-) Sonst würde ich mir nicht solche Gedanken machen. Den Montag würde ich Ihm zusprechen und den Dienstag nicht oder zumindest nicht in der von Ihm genannten Zeit. Ich habe ja wie gesagt nie gesagt das ich mich dagegen sperre, sondern das ich nur wissen wollte wie es rechtlich ist. Es wurde ja direkt was ganz anderes hieraus gemacht. ;-)

a)lles%_wiArd_xgut


Willst Du Deinen Chef ärgern oder willst Du langfristig in der Firma arbeiten? Wieviele Mitarbeiter gibt es bei euch eigentlich, hast Du Kündigungsschutz?

Manchmal muß man im Leben Kompromisse schließen und nicht alle "Rechte" maximal ausschöpfen.

C%hevvylad|y


Ich bin seit 14 Jahren in dem Betrieb – aber was hat das jetzt mit Kündigungsschutz zu tun ":/ Du glaubst doch nicht das mein Arbeitsplatz jetzt davon abhängt, ob ich an den Tagen so arbeite wie er das möchte oder wir einen anderen Lösungsvorswschlag finden, oder ??? ":/

SZilbermonDdaugxe


Wisst ihr was mich wundert: die TE ist momentan eine kostenlose Arbeitskraft für den Chef. Sie ist krankgeschrieben, er zahlt kein Gehalt. Nicht mal anteilig. Er hätte über eine Zeitarbeitsfirma eine Vertretung einstellen können.

Wie es rechtlich ist kann ich nicht sagen und rechtsberatung ist hier auch nicht gestattet (kann man auch wieder auslegen wie man will...) aber

Und das mit "Wiedereingliederung ablehnen" von Seiten der Firma ist wohl eher, wenn es von den Arbeitszeiten her nur geht "ganz oder gar nicht"

aolles__wirdx_gut


@ Chevylady

ich selber bin hierarchisch irgendwo mitten drin. Ich habe einen Chef und ein paar Leute unter mir.

Ich würde nie wegen ein paar Tagen ungünstiger Arbeitszeit meinem Boss mit irgendwelchen "Rechten" Stress machen. Und nein, ich bin kein Angsthase und auch nicht schüchtern, ich trau mir schon, was zu sagen, wenn mir etwas nicht gefällt.

Andererseits: wenn einer meiner Untergebenen mir mit sowas kommt und sich davon auch nicht abbringen läßt, dann stelle ich mich natürlich in Folge auch stur, wenn der Mitarbeiter dann mal etwas von mir will und ich diesmal nicht verpflichtet bin, ihm dabei entgegenzukommen.

Eine Hand wäscht die andere, so ist es halt wenn Leute zusammenarbeiten.

Und da ich die Arbeit auf die Truppe verteile, habe ich schon einige Fäden in der Hand, die Nervensägen bekommen dann halt gerne die langweilige oder unangenehme Arbeit zugeteilt.

Bevor sich jetzt alle im Thread auf mich einbeissen: ich bin eigentlich recht leger und gutmütig mit den Leuten, ich muß ziemlich selten sowas machen. Ich wollte nur mal erklären, wie Vorgesetzte reagieren, wenn sie genervt werden. Und genervt ist Dein Boss offensichtlich schon.

N$an daxna


@ alles_wird_gut

:)^ :)= :)z

Genau so läuft es. Komme ich meinem Boss entgegen, tut er das bei mir auch eher. Stelle ich mich stur, wird er wohl auch so reagieren. Wer glaubt, ein reales Arbeitsverhältnis allein über "Recht und Gesetz" führen zu können, der wird schnell mit dem Rücken zur Wand stehen. Soziale Regeln lassen sich auch durch Paragraphen nicht aushebeln.

Wisst ihr was mich wundert: die TE ist momentan eine kostenlose Arbeitskraft für den Chef. Sie ist krankgeschrieben, er zahlt kein Gehalt. Nicht mal anteilig. Er hätte über eine Zeitarbeitsfirma eine Vertretung einstellen können.

Eine Arbeitskraft in der Wiedereingliederung liefert auch nicht die gewohnte Leistung und muss oft erst wieder herangeführt werden.

Nicht jede Tätigkeit ist so anspruchslos und simpel, dass man einfach eine Aushilfskraft über eine Zeitarbeitsfirma nehmen könnte. Bei komplexeren Tätigkeiten würde die Einarbeitung länger dauern als der Ausfall des krankgeschriebenen Mitarbeiters. Das sagt sich immer so leicht mit den "Zeitarbeitern", in der Praxis sieht das dann ganz anders aus. Da hat man dann nämlich einen zu bezahlenden Zeitarbeiter, der noch nix leisten kann, und die Kollegen haben zusätzlich zu der Mehrarbeit auch noch dessen Einarbeitung am Hals. Und sobald die Leihkraft es halbwegs kann, kommt der lange krankgeschriebene Mitarbeiter zur Wiedereingliederung zurück und pocht nochmal wochenlang auf seine "Schonfrist"... schönen Dank auch. >:(

E+mm=a2x8


Ich wundere mich doch ein wenig über die Einstellung mancher Schreiber hier. Ich bin ja generell auch jemand, der sagt, nicht immer jammern, sich lieber selbst mal ein wenig strecken.

Aber hier sehe ich es doch ein wenig anders:

Chevylady ist immernoch krank geschrieben, sie bekommt noch Krankengeld und die Wiedereingliederung ist für BEIDE Seiten freiwillig. Lehnt sie sie komplett ab, kann ihr auch niemand einen Strick daraus drehen. Nun sagt sie aber, hey, ich komme wieder ich zieh das durch, ich habe allerdings nachmittags Reha, die muss ich machen damit ich wieder ganz gesund werde. Und dann soll sie dem Chef entgegenkommen und auf die Reha verzichten oder sie verschieben, was schwierig ist? Ich kenne das ja selbst, zwar nicht von der Reha aber von Physio usw., wenn man was verschieben muss oder ausfallen lässt, dann wird der Termin halt irgendwann nachgeholt, oft viel viel später, dann kann man drauf warten, ob ihn dringend bräuchte oder nicht, Pech gehabt, Terminplan ist auf absehbare Zeit voll!

Sie hat einen Stufenplan bekommen und eine Wiedereingliederung muss sicher mit dem Chef abgesprochen werden, ob, wann und wie sie sinnvoll ist. Soweit klar. Sie ist aber nicht in erster Linie dazu gedacht, dass der Chef Personalmangel abdecken kann! Es geht vielmehr darum, Chevylady schrittweise wieder ans Arbeiten zu gewöhnen, damit sie irgendwann wieder Vollzeit arbeiten kann.

Dazu ist es doch gerade wichtig und sinnvoll, dass sie ihre Reha macht um wieder ganz gesund oder so gesund wie möglich zu werden.

@ Chevylady:

Habt ihr einen Betriebs- oder Personalrat? War der am Stufenplan beteiligt? Wenn ja könntest du dich hier mal melden.

Ansonsten sehe ich das schon so, es geht um DEINE Gesundheit und die geht einfach vor. Wenn man Termine einfach verlegen kann, dann ist das ja kein Thema, wenn du aber irgendeinen Nachteil dadurch in Kauf nehmen musst, der deine Genesung verzögert oder gefährdet, würde ich das auch nicht machen. Was hast du davon, jetzt deinem Chef alles Recht zu machen und nicht wieder oder erst später gesund zu werden?! Im Zweifel dankt dir das keiner und du stehst irgendwann arbeitsunfähig und ohne Job da. Was nicht geht, geht nicht. Ich würde versuchen, die Termine nach den neuen Arbeitszeiten zu legen und wenn das nicht klappt, würde ich das dem Chef so sagen wie es ist, es geht nicht, deine Gesundheit geht vor.

S|unflo>wer_73


Mag ja sein, dass der Chef nicht der Netteste ist und das Arbeitsklima nicht supertoll. Aber so wie ich die TE hier erlebe, mit dem Rumreiten auf jeder einzelnen Aussage des Chefs und dem Pochen auf die eigenen Rechte, da fragt mansich doch, wie hoch der eigene Anteil an der Problematik ist.

Na ja, ich kenne meinen Chef. Es wird niemals bei den 1-2 Tagen bleiben.

Was spricht dagegen zu sagen: Ja, die beiden Tage mache ich, an den anderen sind aber noch wichtige Reha-Termine, da muss ich mich drauf verlassen können, dass ich die wahrnehmen kann. Sie wollen doch auch, dass ich bald wieder fit Vollziet arbeiten kann.

Geben und Nehmen.

a2lle=s_wiNrd_gxut


@ Sunflower_73 :)^

so funktioniert es bei uns idealerweise auch. Geben und nehmen. Wenn ich sehe, dass jemand bereit ist zu geben, dann bin ich auch großzügig, wenn er mal mein Entgegenkommen braucht. Dann gibts sogar Zugeständnisse, auf die er eigentlich kein "Recht" hat.

@ Chevylady

es ist ja nicht mal so, dass Deine Rehatermine sich mit den Arbeitszeitwünschen Deines Chefs überschneiden, sondern es ist halt keine Pause dazwischen.

Falls Du wirklich nach vier Stunden Arbeit nicht zum Rehasport kannst, dann ist es vielleicht noch zu früh, um wieder zu arbeiten, dann solltest Du die Wiedereingliederung sausen lassen und eben einen Monat später einfach wieder voll anfangen. Aber das willst Du sicher auch nicht.

Nochmal mein Vorschlag (analog zu dem von Sunflower): Lass notfalls den Rehasport an den beiden Tagen sausen und stimme aber deinen Chef darauf ein, dass Du im Sinne einer schnellen Gesundung die restlichen Termine gerne wahrnehmen willst.

@ Emma28

wenn sie mit so einer Lapalie zum Betriebsrat rennt, dann ist das Verhältnis zum Boss garantiert auf Dauer vergiftet.

Was der Boss dann machen könnte... siehe mein Post weiter oben.

aGllesn_wirdx_gut


Noch vergessen:

@ Nandana

Du hast nach meiner Ansicht vollkommen recht. Es gibt halt einen menschlichen Faktor in jedem Boss-Angestellten Verhältnis, das sich nicht durch Gesetze und Vorschriften ersetzen läßt.

SJunfl*owerx_73


Falls Du wirklich nach vier Stunden Arbeit nicht zum Rehasport kannst, dann ist es vielleicht noch zu früh, um wieder zu arbeiten, dann solltest Du die Wiedereingliederung sausen lassen und eben einen Monat später einfach wieder voll anfangen.

Ich habe einen ähnlichen Gedanken gehabt: Wer so kurz vor der Vollzeit-Tätigkeit noch 4 Stunden Job plus Rehasport als zu viel betrachtet, ist ggf. auch noch nicht fit.

Ansonsten: Geben und Nehmen.

Vom Rumreiten auf Rechten kommt man nicht wirklich weiter. Zumindest nicht auf der zwischenmenschlichen Ebene.

C^hevyylady


@Emma – :)= genau so sieht es aus. :)z Ich bin niemand der sich sträubt. Ganz im Gegenteil. Letzte Woche hat man mich angerufen und mich gefragt ob ich Montag Zeit und Lust hätte zu kommen, weil es eine kleine Änderung am Computerprogramm gibt. Klar war ich da. Es ist nicht so das ich mich sträube, aber mir geht es jetzt um meine Gesundheit. Ich habe zuoft Rücksicht auf Kollegen und Chef genommen. Termine nicht wahrgenommen etc. Jetzt bin ich dran und ich bin nicht dafür da, um Engpässe aufzuheben. Ich bin eine eigenständige Arbeitskraft. Ich arbeite für keinen anderen im Betrieb etc.

@ alles-wird-gut

Ich würde nie wegen ein paar Tagen ungünstiger Arbeitszeit meinem Boss mit irgendwelchen "Rechten" Stress machen.

Es sind aber wichtige Tage für mich. Ich denke das Menschliche geht immer vor. Es sollte niemand vergessen das er in so eine Situation geraten kann. Und ja, ich kenne meinen Chef. Es wird niemals bei den 1-2 Tagen so bleiben. Wenn er es an mehreren Tagen so macht, werde ich öfters nicht zur Reha gehen können oder Sie nicht so ausführen können als wenn ich etwas ausgeruhter bin. Das aber jetzt ist das A und O zu meiner kompletten Gesundheit. Ich verzichte schon auf eine neue Reha. Die hat man mir nahelegt, aber das möchte ich nicht noch länger fehlen.

@ Sunflower

Vom Rumreiten auf Rechten kommt man nicht wirklich weiter. Zumindest nicht auf der zwischenmenschlichen Ebene.

Ich frage mich wer hier rumreitet ;-D

C8hev-ylaxdy


@ alles-wird-gut

Falls Du wirklich nach vier Stunden Arbeit nicht zum Rehasport kannst, dann ist es vielleicht noch zu früh, um wieder zu arbeiten, dann solltest Du die Wiedereingliederung sausen lassen und eben einen Monat später einfach wieder voll anfangen. Aber das willst Du sicher auch nicht.

Nein ich will keine weiteren 4 Wochen warten. Mal ehrlich, womit ist dem Chef und den anderen denn mehr gedient ??? ;-) Und 8 Stunden kann ich eh erst wieder arbeiten wenn mein höhenverstellbarer Schreibtisch kommt.

a-lleys_Hwird_xgut


Hallo Chevylady,

es doch doch nur noch zwei Wochen zwischen 4 Stunden/Tag und 8 Stunden/Tag, oder? Danach mußt Du eh bis 16:30 arbeiten und deswegen direkt von der Arbeit zum Sport gehen. Also lange rumtun kann er nicht, das erledigt sich von selbst.

Und eine echte Überschneidung gibt es sowieso nicht, Du kannst also Deinem Boss auch nicht anlasten, dass er Dich nicht da hin gehen läßt.

Wenn Du Dich gegen die beiden Tage querstellst, dann wirst Du auf ewig Stress dort haben. Und Stress ist ganz schlecht für den Rücken.

Vermutlich spielen da auch die Kollegen mit, die haben sicher eine Zeitlang Deine Arbeit mitgemacht und wollen jetzt auch mal einen Nachmittag frei. Und sie haben im Moment die besseren Karten beim Boss.

Aber ich glaube es ist zwecklos und ich seil mich jetzt ab.

Hoffentlich mußt Du nicht bald Threads wie "mein Chef will mich loswerden" oder "ich bekomme nur noch langweilige Aufgaben in der Arbeit" oder "ich werde ignoriert" eröffnen, je nachdem wie die Leute in der Firma ticken, kann das natürlich passieren.

Wir hatten auch mal einen ähnlichen Fall in der Firma. Formal hat er zwar Recht bekommen. Aber mittelfristig hat sich seine Position eher verschlechtert. Er bekommt jetzt wirklich nur noch die Privilegien, auf die er ganz klar ein Recht hat und das sind nicht viele. Alles optionale ist gestrichen. Defakto hat sich seine Situation deutlich verschlechtert.

Wenn Du natürlich in erste Linie von da weg willst und es nur noch um eine entsprechende Abfindung geht, dann ignorier meine Beiträge, dann bist Du auf dem richtigen Weg ;-)

woiRspxy


alles_wird_gut

das klingt ja schon wie eine Drohung..finde ich jetzt auch übertrieben.

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