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Muss ich einspringen, wenn Kollegen krank sind?

cJlai2rxet


Zweites Handy bzw. zweite SIM anschaffen und diese Nummer nicht dem Arbeitgeber mitteilen. An Tagen, wo Einspringen für dich ok wäre, kannst du das Handy mit der bekannten Nummer anlassen. Ansonsten warst du eben unterwegs und nicht erreichbar.

l*inuxSmaxn


Kommt darauf an, wie und ob Du dort weiterarbeiten willst. Ich persönlich würde mir soetwas nicht bieten lassen, habe aber auf dem IT Markt mit den Qualifikationen und Zeugnissen auch eine recht gute Verhandlungsbasis während meine Frau im Einzelhandel auch mit sich rumspielen lassen muss.

Klar könnte man dagegen rechtlich vorgehen. Aber je nach Schwere des Falles könnte das Arbeitsverhältnis nachhaltig gestört sein und ein gegenseitiges Vertrauen unmöglich was eine Kündigung rechtfertigen könnte denke ich mal.

Das könnte auch bis hin zum Mobbing gehen.

Wenn Du keine Alternativen hast, Handy auslassen bzw. Zweithandy zulegen oder eben in den sauren Apfel beißen.

Im übrigen: ein freier Tag (z.B. weil Schichtplan) ist m.E. kein Urlaub; ein betriebsbedingter Einsatz wenn unvermeidlich damit sicherlich auch rechtens.

DNespexro


Du musst NICHT erreichbar und abrufbar sein. Außer man hat Rufbereitschaft. Ich kenne aber das Problem. Arbeite selber im Schichtsystem und muss andauernd für meine Rechte kämpfen. Aber was sich seitdem zum positiven geändert hat, ist das ich endlich pünktlich nach Hause komme. Wer mich "zwingt" länger zu bleiben, meinen gesicherten Dienstplan zu ändern, mich vor meiner Rufbereitschaft anruft bekommt von mir einen Vortrag über Arbeitszeitgesetz und Arbeitsvertrag. Und im schlimmsten Fall eine e-mail vom Personalrat.

Ich bin gerne mal bereit länger zu bleiben, solange sie uns dafür nicht "missbrauchen". Wenn die merken, ohhhhhh da bleibt xy gerne länger, werden sie natürlich einen immer dazu bewegen länger zu bleiben.

Eine Ausnahme wäre natürlich, sie fangen an unsere Übersstunden richtig zu vergüten. ;-D

M/ayza73


Du hast zu allererst mal keine Rufbereitschaft ,das heisst du musst in der freizeit nicht erreichbar sein . Es sei denn es steht so in deinem vertrag und /oder du bekommst es dementsprechend entgeltlich entschädigt .kenne aber auch arbeitsverträge ,wo diese klausel extra enthalten ist ,für mich ein NO-GO . Und einspringen musst du auch nicht dauernd ,das kann man mal machen ,wenn es absolut brennt ,aber in bestimmten Bereichen ,wie in der Pflege brennt es dauernd ,dann muss das Problem an die Leitung getragen werden ,je mehr Druck ,desto mehr müssen die reagieren ,aber so lange es immer wieder mitarbeiter gibt ,die sofort springen ,wird sich das nie ändern . ich kenne das auch zur genüge . habe als halbtags kraft genauso viele stunden gearbeitet in notzeiten ,wie eine vollkraft .würde ich heute nicht mehr mitmachen .

Eqhemalniger Nutbze8r (#x325731)


schreibe ich nicht zurück und melde mich dort nicht.

Was ist denn so schwer daran sich wenigstens mal kurz zu melden und zu sagen das du heute keine Zeit hast. Das hilft bei der Planung ungemein weiter wenn man einfach mal eine kurze Rückmeldung gibt statt wie ein bockiges Kind einfach nichts zu machen.

Einfach kurz Bescheid sagen und gut, dann können sie jemand anderen suchen und lassen dich in Ruhe ..

Smmara'gdauge


Wenn sie sie erst mal an der Angel... .äh an der Strippe haben, dann wirds aber schwieriger. Und dann kommt sie schnell in die Situation, sich zu rechtfertigen. Freier Tag ist aber freier Tag, und wenn das ständig passiert, dann hat der freie Tag bald keinen Erholungswert mehr, weil man immer im Hinterkopf hat, dass es gleich klingelt.

Ich würde nur, wenn ich wirklich nichts besseres zu tun habe, ans Telefon gehen, wenn die Arbeit anruft.

MYonikja6x5


Und wieso würde das System sonst nicht funktionieren ? Weil grundsätzlich schon viel zu knapp kalkuliert ist ?

Naja, wurde ja schon erwähnt, die Dienste müssen besetzt sein, im Sozialbereich kann man nicht einfach Arbeit auf den nächsten Tag verschieben, die Leute sind da und müssen versorgt werden. Dienstpläne werden eben so gestaltet, dass es gerade passt und wenn einer plötzlich ausfällt, ist das eine Mehrbelastung für die Kollegen, also springt man ein, wenn es geht. Mir passt das auch nicht immer, aber ständig nein sagen könnte ich auch nicht. Andererseits habe ich auch schon 2 Wochen ganz frei gehabt wegen Überstundenabbau.

Im Fall der TE finde ich es übertrieben, da scheint eine echte Personalknappheit dahinter zu stecken oder das sonstige Personal ist sehr unzuverlässig.

EkheQmaligerZ NutzerT (#-325731)


Wir arbeiten zur Zeit auch teilweise nur zu zweit im Frühdienst, wenn sich dann noch einer krank meldet und alle dann sagen ich gehe nicht als Telefon ich hab ja schließlich frei ..... naja.

Ich

L/iver?pqooxl


Rettungs- und Krankenwagen müssen immer mit 2 Leuten besetzt sein. Wenn da einer krank wird, kann der andere nicht einfach alleine fahren sondern es muss jemand anderes gefunden werden, der fährt.

lRin.uxTman


Heißt noch lange nicht, dass jemand in der Freizeit erreichbar sein muss; dann ist es halt nicht möglich, den Krankenwagen zu fahren. Sollte es dazu kommen dürfte es im besten Falle ein ernstes Gespräch mit dem Verantwortlichen Personalplaner geben. Dafür gibt es schließlich Rufbereitschaften.

Ich würde meinem Chef auch knallhart ins Gesicht sagen, dass ich heute leider keine Zeit habe und der Tag schon verplant ist und mich nicht auf Diskussionen einlassen. Dafür kenne ich ihn privat zu wenig als dass ich ihm sagen würde, was ich genau unternehme oder aber ich habe Zeit und biete an auf Arbeit zu kommen wenn denn der Tag als Rufbereitschaft abgegolten wird; denn das ist es ja dann. Haben beide Seiten etwas davon: der Chef einen der arbeitet, der Arbeiter hat dafür eine nette Pauschale.

Hier wurden ja schon viele Tipps gegeben. Vom Handy abschalten über das Gespräch suchen, andere Arbeit suchen bis hin zur rechtlichen Durchsetzung seiner Rechte (ggf. vielleicht sogar Nötigung?). Am Ende muss der TE für sich entscheiden. :)^

Ephemaliuger Nutzfer (#32x5731)


dann ist es halt nicht möglich, den Krankenwagen zu fahren

Genau brincht so ein Versorgungssystem halt mal zusammen. Vielleicht kommst du ja mal in eine Notfallsituation und dir sagt einer "Sorry der Krankenwagen kommt er in 45 Minuten, wir haben nur noch 3 im Dienst und die sind alle im Einsatz, sie restlichen konnten leider aus Personalmangel nicht fahren. Sie müssen also noch ein bsichen warten mit ihren Beschwerden ....!"

Scheiß egal ob Herzinfarkt, Schlaganfall, Unfall oder sontiges. Mal sehen was dann passiert :=o

Sollte es dazu kommen dürfte es im besten Falle ein ernstes Gespräch mit dem Verantwortlichen Personalplaner geben

Das wird dem Patienten (vielleicht mal dir?) in dem Moment auch richtig viel helfen ....

E!hemal]iger Nutzeri (#39391L0)


Also ich finde es kommt schon mal drauf an, in welchem Beruf man arbeitet. Klar, als ich noch gesund war und in der Klinik gearbeitet habe, durfte ich auch sehr oft einspringen. Besonders prickelnd war es immer dann, wenn ich aus der Nachtschicht kam und eigentlich frei gehabt hätte, somit also tagsüber nicht geschlafen hatte und dann am Abend der Anruf kam, hey kannst Du noch ne Nacht dranhängen?

Die TE arbeitet aber im Verkauf. Sie ist schon öfters eingesprungen. Hat Überstunden aufgebaut die nicht vergütet werden, stand krank alleine im Laden. Ich finde sie hat sehr wohl das Recht, NEIN zu sagen. Und das hat nichts mit unkollegial zu tun. Soll Chefin sich doch reinstellen.

Bxraunoesl9edeSrsoxfa


Soll Chefin sich doch reinstellen.

Oder eine 450- Euro- Kraft einstellen, die kommt, wenn Not am Mann ist oder der Laden gerade vor lauter Arbeit aus allen Nähten platzt.

llin>uxmjan


Ich versteh Dein Anliegen Mellimaus, werde aber um den Thread nicht auseinanderzunehmen mal per PN antworten. :) Ist halt doch sehr OT, da der TE ja im Handel auch arbeitet. Ich hatte das Thema im Ganzen beachtet. Auch wird ja in einer Stadt nicht nur 1 Rettungswagen besetzt sein und es gibt auch zugeteilte Rufbereitschaften. Selbst im 300 Leute Dorf um die Ecke ist die freiwillige Feuerwehr 24h besetzt mit mindestens 2 Leuten + 2 Rufbereitschaften.

SYavan{nenlöwe


rechtlichen Durchsetzung seiner Rechte (ggf. vielleicht sogar Nötigung?)

Nötigung. ;-D Sicher. ;-D

Ich seh die Leute schon beim Anwalt stehen "Ich wurde von meinem AG in der Freizeit angerufen, das ist Nötigung, das hab ich so gelesen! Ich will klagen! Jetzt sofort!"

Lasst die Kirche mal im Dorf... Mal ganz davon abgesehen, dass das mit der Nötigung absoluter Quatsch ist, was hat man denn von dem Tipp davon gegen seinen AG zu klagen (und darauf läufts in der Regel hinaus), weil man am freien Tag angerufen wird? Der AG wird sich schnellstmöglich auf legale Art des AN entledigen und dann hat man keinen Job mehr. Niemand muss sich alles gefallen lassen, aber die "rechtliche Durchsetzung" hat weitreichende Konsequenzen für die Zukunft, die man bedenken sollte.

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