» »

Muss ich einspringen, wenn Kollegen krank sind?

E_hemaligeIr CNutLzer (#3j25|73x1)


Ich finde sie hat sehr wohl das Recht, NEIN zu sagen

Ja dann soll sie das doch auch tun und nicht das telefon anstarren und sich einen zurecht grinsen und sich zu denken ich geh aber nicht dran ....

Wer sein frei behalten will, der soll dich auch bitte sagen das er heute nicht kommen kann und gut ...

k*einstqein


Naja, rechtliche Lage hin- oder her: Meistens wird sich gemerkt, wer nicht eingesprungen ist und das wird einem dann hinterher gerne zum Nachteil ausgelegt. Das ist das Problem.

cxhi


wäre ich schlecht darin, "nein" zu sagen, würde ich das telefon auch aus lassen.

SuavanLnenlSöwxe


keinstein, aber wenn man "Ja" sagt, erinnert sich auch keiner lange dran.

Jetzt erst bei einer Kollegin erlebt: Sie hatte eine schlimme Blasenentzündung, kam trotzdem arbeiten, um uns nicht hängen zu lassen und kaum 2 Wochen später zerreißen sich alle den Mund, weil sie mal eben für eine Stunde ihr neues Büro eingerichtet hat und in der Zeit ja nicht gearbeitet hat. %:| So wird es einem dann gedankt!

SIm4araOgdaugxe


Genau brincht so ein Versorgungssystem halt mal zusammen. Vielleicht kommst du ja mal in eine Notfallsituation und dir sagt einer "Sorry der Krankenwagen kommt er in 45 Minuten, wir haben nur noch 3 im Dienst und die sind alle im Einsatz, sie restlichen konnten leider aus Personalmangel nicht fahren. Sie müssen also noch ein bsichen warten mit ihren Beschwerden ....!"

Scheiß egal ob Herzinfarkt, Schlaganfall, Unfall oder sontiges. Mal sehen was dann passiert

Falscher Ansatz in meinen Augen - so argumentieren Arbeitgeber, die Personalkosten sparen wollen und dies auf Kosten der Arbeitnehmer. Wenn die Personaldecke angemessen ist, dann gibt es auch Springer oder Leute auf Bereitschaft (die natürlich bezahlt wird), die für solche Fälle dann eingesetzt werden können, weil immer mal jemand krankwerden kann. Wenn man aber überall am Personal spart und am liebsten 2 Leute das arbeiten lässt was früher 3 oder 4 gemacht haten, muß man sich nicht wundern.

Es ist unsinnig, das Zusammenbrechen eines Systems am Arbeitnehmer festmachen zu wollen, der ein Anrecht auf seine freien Tage und den Urlaub hat. Es geht hier ja nicht darum, dass das einmal im Jahr passiert sondern in diesem Fall wohl ständig. Und das kann wohl nicht sein.

S(maragldaugxe


Ja dann soll sie das doch auch tun und nicht das telefon anstarren und sich einen zurecht grinsen und sich zu denken ich geh aber nicht dran ....

Wieso sollte sie grinsen? Ich denke eher, dass ihr dieser Druck unangenehm ist.

Wer sein frei behalten will, der soll dich auch bitte sagen das er heute nicht kommen kann und gut ...

Andersherum: Wenn jemand seinen freien Tag opfert, ist das ein Zugeständnis und nichts, was man einfordern kann oder wofür sich jemand rechtfertigen soll, wenn er nicht kann/will. Es ist ganz allein ihre Sache, ob sie an ihrem freien Tag ans Telefon geht oder nicht.

SYandrpa200x6


Volle Zustimmung an Smaragdauge.

Aber so lange es noch so Leute gibt, die sich bereitwillig ausbeuten lassen und ihre Arbeitgeber noch verteidigen, wird der Rest, der einfach nur sein Recht wahrnimmt, immer in die Röhre gucken.

Dank der Leute, die alles mit sich machen lassen, können sich die Arbeitgeber ja ein solches Verhalten überhaupt erst erlauben.

:(v

_}Aya&na_


Ich würde es genau so handhaben: Zweite Simkarte anschaffen.

Das Bedürfnis bzw. fast schon das schlechte Gewissen, dass wohl viele Arbeitnehmer heutzutage haben, wenn sie zu Hause sind und gar nicht mehr richtig abschalten können von der Arbeit trägt wirklich dazu bei, dass es immer mehr Menschen mit Burnout o.ä gibt...

Ich denke auch, dass man da gar nichts zu verlangen hat. Es ist ein freier Tag und niemand ist verpflichtet, immer auf Abruf zu stehen. Gut, es mag vielleicht einzelne Bereiche geben, in denen das etwas anders gehandhabt wird.. Gesundheitswesen? Keine Ahnung, jedenfalls denke ich, dass es wichtig ist, zu Hause auch mal abschalten zu können und wenn die TE ja schon fast Angst hat, ihr Handy an zu machen, dann läuft irgend etwas schief. :|N

Z(Rub


Rettungs- und Krankenwagen müssen immer mit 2 Leuten besetzt sein. Wenn da einer krank wird, kann der andere nicht einfach alleine fahren sondern es muss jemand anderes gefunden werden, der fährt.

Im Zweifelsfall muss halt Personal aus einer anderen Wache abgezogen werden.

Genau brincht so ein Versorgungssystem halt mal zusammen. Vielleicht kommst du ja mal in eine Notfallsituation und dir sagt einer "Sorry der Krankenwagen kommt er in 45 Minuten, wir haben nur noch 3 im Dienst und die sind alle im Einsatz, sie restlichen konnten leider aus Personalmangel nicht fahren. Sie müssen also noch ein bsichen warten mit ihren Beschwerden ....!"

Scheiß egal ob Herzinfarkt, Schlaganfall, Unfall oder sontiges. Mal sehen was dann passiert :=o

Evt überlegt sich die Geselschaft dann mal nicht immer mehr Geld im Rettungsdienst weg zu kürzen.

Wir haben 1-2 Personen Rufbereitschaft die einspringen wenn auf einer Wache jemand kurzfristig ausfällt.

Die bekommen aber auch Geld dafür das sie denn Tag über erreichbar und Einsatzfähig sind.

Glaubst du wir können von Luft und Liebe leben?

Die meisten Kreise kürzen die Gelder, Gehälter Stagnieren. Und jetzt sind wir schuld wenn jemand nicht nach besten Möglichkeiten versorgt wird?

So ein System kostet Geld und kurzfristiger Ausfall durch Krankheit ist etwas so elementares dass es im System mit eingeplant sein muss. Wenn die Gesellschaft das nicht Zahlen möchte interessiert es mich auch nicht dann ist das so und der einzelne muss damit Leben wenn das Oma Erna das leben kostet.

Das wird dem Patienten (vielleicht mal dir?) in dem Moment auch richtig viel helfen ....

Wer hilft mir denn meine Rechnungen zu bezahlen? Wer macht denn für mich am Sonntag einfach mal so den Laden auf oder kommt nachts ab 21:00 Uhr zum Streichen vorbei weil ich Tags nen 12er Dienst hatte?

Z|Ruxb


Ach ja Nachtrag:

Wir haben 1-2 Personen Rufbereitschaft die einspringen wenn auf einer Wache jemand kurzfristig ausfällt.

Das ist mittlerweile leider bei den wenigsten so. Die Gemeinschaften schreiben den Rettungsdienst nun häufig aus und der billigste bekommt den Zuschlag. Das sind dann halt oft diejenigen die ihre Angestellten ausbeuten und im Zweifelsfall das DRK das zusätzlich im Zweifelsfall Ehrenamtliche nutzt um Personal Lücken zu stopfen und die Löhne der Hauptamtlichen zu drücken.

W}aterxli2


Also du musst sicher an deinem freien Tag keine Krankmeldung reinreichen, wenn du da nicht arbeiten gehst. :(v Frei ist frei und bedeutet auch, dass du da meinetwegen nen Kurztrip nach Malle machen kannst, völlig wurscht.

Wenn du parat stehen MUSST, ist das Bereitschaft und dafür hast du extra bezahlt zu werden (selbst wenn du die mit nem Cocktail am Strand absitzt, weil du mal nicht springen musst). Wofür du nicht bezahlt wirst, ist allein deine Zeit und du entscheidest, was du damit machst. Alles andere ist Sklaverei. :(v

Natürlich ist es gut, wenn man mal einspringt oder Überstunden macht, aber einen Rechtsanspruch hat dein AG darauf in der Regel nicht. Das ist das Bescheuertste, was ich je gehört habe, das mit der Krankmeldung. Wie dreist gehts denn noch? Und will ich das eigentlich wissen? ":/

Allerdings ist es bei uns auch nicht überlebenswichtig, dass genug Leute da sind.

Selbst wenn das lebenswichtig ist, dann ist das ausnahmsweise mal nicht das Problem der Mitarbeiter, die in der Hackordnung ganz unten stehen. Dafür muss dann wirklich die Schichtleitung oder der Chef sorgen. Man kann dann nicht Mitarbeiter, die frei haben, belästigen und eine AU fordern für etwas, wofür man ihnen nichtmal nen Cent zahlt. Ich werd in meiner Freizeit jedenfalls nicht bezahlt, sondern nur pro Arbeitsstunde. Und in meinem Arbeitsvertrag steht auch eine maximale Stundenzahl.

Wenn meinen AG die dann nicht reicht, weil er seinen Job nicht richtig macht, dann hat er halt Pech und muss damit leben.

Wir haben auch ne Krankenquote von wohl 30% zur Zeit und unser Chef schreibt ständig Mails von wegen das geht gar nicht und bla bla... aber ich darf z.B., weil Studentin, gar keine Mehrstunden mehr machen, selbst wenn ich wöllte und wenn ich nen Virus hab und krank bin, dann kann der schreiben, was er will... das kann ich dann auch nicht ändern. Dann müssen eben ggf. den Winter über 30% mehr Leute eingestellt werden oder noch ne Ebene höher klargemacht werden, dass wir grad nicht soviel leisten können oder wir müssen mehr Urlaub kriegen oder endlich mal ne gute Klimaanlage etc. Das ist aber nicht mein Job... :|N Dafür werden auch andere Leute (sicherlich mindestens dreimal so gut wie ich) bezahlt. Das muss man sich auch immer mal klar machen. :)z

bmabyskFull


ich habe oft ja gesagt bin immer wieder eingesprungen. aber wo es mir nicht gut ging und zum arzt musste und dann meine arbeit angerufen hatte ich solle doch heute arbeiten kommem und ich aber sagte geht nicht ich hab einen zahnarzt termin weil ich sehr zahnschmerzrn hatte wurde nicht verstanden. dann stand ich dort tagelang mit fieber da hatte die gebten in den nächsten tagesich um personal zu kümmern haben sie nicht getan ich durft nicht zuhaus bleiben. ich geh nicht ans handy weil ich ein bockiges kind bin sondern weil die ein nein nicht akzeptieren. ich mach das ja auch nicht immer das war jetzt dies eine mal.. und ich will und hab keine lust immer zu erklären warum man nicht kann wenn ich weiss nächste woche dienstag mach ich mir termine und plane was ich lebe ja nivht nur für die arbeit.

Twaps


wenn die TE ja schon fast Angst hat, ihr Handy an zu machen, dann läuft irgend etwas schief.

Sehe ich genauso.

ich geh nicht ans handy weil ich ein bockiges kind bin sondern weil die ein nein nicht akzeptieren. ich mach das ja auch nicht immer das war jetzt dies eine mal..

Du musst dich nicht rechtfertigen. Erreichbar muss man nur sein, wenn man Rufbereitschaft hat. Wenn ein Arbeitgeber ein normales Nein nicht versteht, kann man schon zu solchen Mitteln greifen. Natürlich sollte man helfen, wenn es erforderlich ist, aber immer? Das dankt einem kein Mensch.

Frei ist frei und bedeutet auch, dass du da meinetwegen nen Kurztrip nach Malle machen kannst, völlig wurscht.

Stimmt! Von daher könnte sie auch rangehen und sagen: "Ich bin gerade im Ort XYZ. Der nächste Zug geht in zwei Stunden. Reicht es denn, wenn ich um 17 Uhr da bin ???"

TmimbTatukxu


... und kaum 2 Wochen später zerreißen sich alle den Mund, weil sie mal eben für eine Stunde ihr neues Büro eingerichtet hat und in der Zeit ja nicht gearbeitet hat. %:|

Savannenlöwe

Häää? Wieso hat sie in der Zeit nicht gearbeitet? Ich denk, sie hat ihr neues Büro eingerichtet. Zählt das etwa nicht zur Arbeit? Was soll das denn sonst sein? Etwa Freizeit?

Manche Leute haben komische Ansichten. %-|

S'ilberm3ondauxge


Die TE schreibt ja dass sie im VERKAUF arbeitet. Nicht mal im Rettungs- oder Gesundheitswesen. Und auch da finde ich es nicht ok wie es läuft.

Wenn der Chef so knapp kalkuliert ist es SEIN Problem.

Jemand schreibt, wenn es kein Urlaub sondern Schichtdienstplanung sei, müsse man erreichbar sein. Ist das echt so ??? Weil, dann müsste man ja ca 16-20h am Tag "auf Rufbereitschaft" sein und könne sich nichts vornehmen. Das kanns doch nicht sein !?

Und im Fall der TE würde ich auch nicht mehr ans Telefon gehen, wenn ein "nein" nicht akzeptiert wird.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beruf, Alltag und Umwelt oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Allergien · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH