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Im Lebenslauf 9 Jahre "verschweigen"?

C\o0teSa|uvagxe


Wenn es clever formuliert ist, kann man durchaus dazu stehen, dass man am Anfang ziellos studiert hat, wenn man z.B. dann von einer Wendung berichtet, bei der einem klar geworden ist, worauf es einem ankommt und man das ganze engagiert rüberbringt.

So clever kann die Schwester gar nicht sein, dass sie auf diese Weise satte 15 Jahre erklärt. Darauf fällt kein Personaler rein. Diese Art von "Studium" nimmt ihr sowieso keiner ab. Da geht man davon aus, dass sie eben eingeschrieben war und die letzten sagen wir mal 10 Jahre schlicht nichts gemacht hat. Sie wird es schwer haben, glaubhaft zu machen, dass sie nun plötzlich die Arbeitslust gepackt hat. Selbst bei einem Aushilfsjob wird doch lieber jemand genommen, bei dem eine geringere Gefahr besteht, dass ihm das ganz schnell zu viel wird, weil er Arbeiten schlicht nicht gewöhnt ist.

Wenn sie eine Chance hat, dann nur mit der Flucht nach vorne: Dass sie das Leben auf Kosten der Eltern jetzt lange genug genossen hat und nun selber anpacken will. Muss sie halt einen Arbeitgeber finden, der es mit ihr riskieren will.

atug)233


CS letzter Absatz, genau richtig. Vielleicht legt Papa noch eine Erklärung bei, warum er nicht aufs Tempo gedrückt hat.

GWroDttig


Was soll sie denn schreiben, wenn sie in den Jahren nicht gearbeitet hat? OK, besser wäre es zu schreiben Studium sei 1999. Ich habe auch eine Lücke von 3 Monaten, die ich aber nie hervorgehoben habe, hat auch nie jemand gefragt, ist ja aber auch eine relativ kurzer Zeitraum.

t4uflfarmxi


und falsche Angaben im Lebenslauf führen bei Entdecken dazu, dass man sofort raus fliegt.

was weglassen ist nicht gleich ein falsche angabe.

t\ufjfaMrm,i


Deine Schwester sollte sich angewöhnen dazu zu stehen was sie gemacht hat oder auch nicht, mit Lügen kann sie sich mehr verbauen als mit der Wahrheit

in dem fall wird die wahrheit die schwester denke ich nicht weiterbringen. also, da würde ich in jedem fall schauen, was es für möglichkeiten gibt, die wahrheit etwas "zu verschleiern" sagen wir mal so. schade, dass sie nicht wenigstens gejobbt hat oder so, damit könnte man schon einiges kaschieren und es bessere klingen lassen als es war (das machen viel, da werden nichtige ferienjobs oder praktika plötzlich zu wer weiß was).

mein bruder hat eine ähnliche situation. er hat aber geringfügig immer bei unserem vater ausgeholfen, insofern verkauft er die lücke halt jetzt à la "er hat im familienbetrieb geholfen" bzw. wurde dort gebraucht – klingt besser als es am ende in der realität war ;-)

irgendeine gute erklärung müsste deine schwester schon finden, ich meine wenn sie zum beispiel viel hause war und keine ahnung, dinge gemacht hat wie lesen, schreiben – vielleicht war sie dann einfach freiberuflich übersetzend tätig nebenher (nur so blöd daher gesagt, kann auch eine bessere geschichte sein)! also, irgendetwas halt, dass nun nicht total dreist wer weiß was vorlügt, aber ganz ohne wird man nicht auskommen – befürchte ich ;-)

TAalixja


Hab mir bei den ersten Zeilen schon gedacht, dass es um deine Schwester geht.

Aushilfsjob... Wow. Sie will das arbeiten also doch mal versuchen? ;-)

Verschleiern kann sie da gar nix. 9 Jahre kann man nicht einfach verschwinden lassen. Aber: die Bewerbung müsste doch längst raus sein, oder? Wurde sie genommen?

E?ngelmAitwarYmenFüßexn


Was sie sagt, sollte zu ihr "passen", dann ist es Wurscht, ob sie die Flucht nach vorn antritt oder versucht, die Tatsachen ein wenig, sagen wir: weichzuzeichnen. Denn sie muss ja auch mit der Reaktion des Gegenübers umgehen können, und dann hilft es ihr nicht, die Wahrheit in den Raum zu werfen und danach im Boden zu versinken ......

Es gibt Menschen, die stehen sogar offen zu einer Sucht oder einem Gefängnisaufenthalt. Das ist toll, wenn man es kann, und wenn ein potentieller Arbeitgeber diese Ehrlichkeit zu honorieren weiß. Da das aber ziemlich selten der Fall ist, rechnen viele sich vorher keine Chancen aus und ziehen es vor, zu "vernebeln" ohne direkte Lüge; dumm nur, wenn die Sache dann im Gespräch doch offengelegt werden muss ......

Wichtig ist, sich überhaupt eine Strategie zurecht zu legen, von der man annehmen kann, damit bei einem Bewerbungsgespräch bestmöglichst zurechzukommen. Eine gewisse Selbstsicherheit ist meist wichtiger als andere Faktoren.

S+unf%lowerx_73


Ich verfolge auch Deinen anderen Faden, und habe daher mal eine etwas provokative Frage:

Warum interessiert es Dich so, was Deine Schwester in ihren Lebenslauf schreibt? Is doch IHR Problem und nicht Deines. ;-)

tmuffjarmxi


Wichtig ist, sich überhaupt eine Strategie zurecht zu legen, von der man annehmen kann, damit bei einem Bewerbungsgespräch bestmöglichst zurechzukommen.

:)z :)^

E/hemalYiger Nut&zer y(#32573(1)


Ich würde sagen ehrlich währt am längsten und 15 Jahre ohne im Studium voran zu kommen und dann noch nicht zu arbeiten .... nun ja ich würde sie nicht einstellen.

Ich habe auch insgesamt (nach meiner Ausbildung allerdings) 7 Jahre studiert, allerdings verschiedenes und immer gearbeitet in meinem Beruf. Und zum Schluss dann auch was in Regelstudienzeit abgeschlossen.

War kein Problem das zu erklären. Aber die 15 Jahre würde selbst ich nicht erklärt bekommen :|N

tbufnfa,rmyi


Ich würde sagen ehrlich währt am längsten und 15 Jahre ohne im Studium voran zu kommen und dann noch nicht zu arbeiten .... nun ja ich würde sie nicht einstellen.

da widersprichst du dir ja direkt in einem satz! ehrlichkeit währt nicht immer am längsten! wenn nicht jetzt, wann soll sie denn dann einsteigen ins arbeitsleben, ich finde gut das sie sich das jetzt vornimmt u. eine aushilfsjob oder etwas geringfügiges ist ein guter einstieg in diesem "problemfall"! ;-)

MOilky_xe77


@ Sunflower_73

Meine Schwester hat mich darum geben ihre Bewerbung und Lebenslauf durchzulesen und zu korrigieren, deshalb helfe ich ihr natürlich.

Leider hat sie bis jetzt noch keine Reaktion auf ihre Bewerbung erhalten. Es geht um eine zusätzliche Kraft im Dezember in einem Laden. Wäre nur auf 4 Wochen befristet gewesen.

Aber anscheinend hat es leider nicht geklappt. In einem Monat ist schon Dez., ich denke wenn sie bis jetzt keine Antwort hat dann wird nichts mehr kommen.

Aber ich denke im allgemeinen wird sie es superschwer haben, falls sie doch wirklich irgendwann arbeiten will. Sie hat das Studium ja immer noch nicht abgeschlossen. Wenn sie noch 1 oder 2 Jahre braucht, dann sind es schon 16 oder sogar 17 Jahre Studium. :-|

Und mit den Fächern die sie studiert kann sie beruflich nichts anfangen. Zwei Fächer auf Lehramt, aber sie will nicht unterrichten. Und das dritte Fach ist so exotisch (ähnlich der Afrikanistik, aber nicht exakt dieses Fach), dass man damit jobmäßig auch nichts anfangen kann. Also sehr sehr schwierig.... Man kann nur hoffen dass sie irgendwann mal eine Nische findet. Solange unsere Eltern leben ist sie ja versorgt, aber später mal....

t2ufRfa?rmi


Leider hat sie bis jetzt noch keine Reaktion auf ihre Bewerbung erhalten. Es geht um eine zusätzliche Kraft im Dezember in einem Laden. Wäre nur auf 4 Wochen befristet gewesen.

Aber anscheinend hat es leider nicht geklappt. In einem Monat ist schon Dez., ich denke wenn sie bis jetzt keine Antwort hat dann wird nichts mehr kommen.

das muss nicht zwangsläufig nur mit dem lebenslauf zu tun haben, manchmal hat man einfach pech. ging mir schon oft so, auch bei aushilfsjobs.

tluUffa)rJmi


Aber ich denke im allgemeinen wird sie es superschwer haben, falls sie doch wirklich irgendwann arbeiten will. Sie hat das Studium ja immer noch nicht abgeschlossen. Wenn sie noch 1 oder 2 Jahre braucht, dann sind es schon 16 oder sogar 17 Jahre Studium.

irgendeine geringfügige tätigkeit sollte sie sich schon suchen jetzt, auch wenn das studium noch nicht beendet ist. das gibt ihr dann vielleicht auch etwas auftrieb und selbstbewusstsein. muss ja nichts riesiges sein, schon servicekraft im kino oder einem cafè (nur als beispiel) wären was, wo sie mal rauskommt, aktiv wird und geld verdient.

N(ilPpferxd


Aber ich denke im allgemeinen wird sie es superschwer haben, falls sie doch wirklich irgendwann arbeiten will. Sie hat das Studium ja immer noch nicht abgeschlossen. Wenn sie noch 1 oder 2 Jahre braucht, dann sind es schon 16 oder sogar 17 Jahre Studium.

Ganz ehrlich - mit ihren Studium, egal ob sie es in 16 Jahren oder 17 Jahren abschließt, wird Deine Schwester ohnehin keinen Job finden. Wenn sie an ihrer Situation wirklich etwas ändern möchte, sollte sie dringend mit der Beratungsstelle des Studentenwerks oder mit dem Arbeitsamt reden, um eine Perspektive für sich zu entwickeln. Die wird dann aber aller Voraussicht nach nichts mehr mit ihrem Studiengang zu tun haben - wer stellt schon einen Lehrer mit erstem Staatsexamen ein, der 16 Jahre studiert hat, nie gearbeitet hat und auch nicht als Lehrer arbeiten möchte?!

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