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Krankengeld

wOeinGi>baby x69 hat die Diskussion gestartet


Ich habe mal eine Frage und hoffe auf rasche Antwort.

Ich bin jetzt 6 Wochen krank geschrieben. Die ersten drei Wochen wegen Psychosomatische Störungen, eine Woche Bronchitis und jetzt zwei Wochen, da ich eine Knie OP hatte.

Jetzt hat meine Krankenkasse mich angeschrieben, das ich einen Antrag auf Krankengeld ausfüllen soll.

Jetzt zu meiner Frage:

Bekomme ich ab jetzt Krankengeld, obwohl ich wegen drei verschiedene Sachen krank geschrieben wurde ???

Meines Wissens nach bekommt man ab der 6. Woche Krankengeld, wenn man wegen ein und derselben Krankheit krank ist.

Oder bin ich da so falsch informiert ???

Ich bitte um rasche Antwort :)z :)z

LG

Antworten
z(w'etQschgxe 1


[[http://www.hensche.de/Rechtsanwalt_Arbeitsrecht_Handbuch_Krankheit.html]] Es ist vollkommen egal ob Du an drei verschiedene Krankheiten gelitten hast. Wenn Du konstant Krank geschrieben wurde, ohne das Du zwischen die Krankheiten gearbeitet hast, bekommst Du nach 6 Wochen Krankengeld. Du bist also falsch informiert. Wenn Du ab und zu zwischen den Krankheiten deine Arbeit kurzfristig wieder aufgenommen hätte, hätte es anders ausgesehen.

zlwe=ts chge x1


Guck im Link unter " Wie lange enthalten sie Entgeltfortzahlung"....

wwein'ibtabyx 69


Danke @Zwetschge 1

ich habe das jetzt mal durch gelesen. Allerdings steht da, wenn man während einer noch bestehenden Krankmeldung erneut krank wird (...)

bei mir ist es allerdings so, das ich z.B wegen Bronchitis bis Freitag krank geschrieben war und erst ab dann wegen meiner OP.

Also, die Krankheit wegen Bronchitis war theoretisch beendet ??? ???

WUildk}ater


Hallo !

Denke zwetschge 1 hat recht, das geht auch andersrum 78 Wochen Krankengeld mit 2 Krankheiten, bedeutet auch das Ende der Krankengeldzahlung !

MfG *:)

z:wettschhgce x1


Also, die Krankheit wegen Bronchitis war theoretisch beendet ??? ???

Das ist egal, wenn Du nicht wieder deine Arbeit aufgenommen hast. Darum geht es.

w"eini{bnaby x69


Ok. Danke für die raschen Antworten ;-)

C3olor FCopy


bei mir ist es allerdings so, das ich z.B wegen Bronchitis bis Freitag krank geschrieben war und erst ab dann wegen meiner OP.

Was heißt "ab dann"? Ab Freitag? Oder ab Montag? Wenn ab Montag, dann beginnt m.E. eine neue 6 Wochen-Frist, so war es bei meinem Partner zumindest vor einigen Jahren: 6 Wochen krank bis freitags, ab Freitag arbeitsfähig ("gesund geschrieben" / kein Krankenschein mehr) und montags bricht er sich auf dem Weg zur Arbeit den Arm -> wieder mehrere Wochen krank, 6-Wochen-Frist hat von vorne begonnen.

z(weytschxge 1


Normal Fall ist, das man ins Krankengeld "fällt", falls man in den 6 Wochen nicht wieder seine Arbeit aufgenommen hat, egal ob es um mehrere oder einer Krankheit handelt. Es kann sein das es Ausnahmen gibt's, aber so ist es im normal Fall geregelt.

CColor NCopxy


Soweit ich weiß ist nicht entscheidend, ob man gearbeitet hat, sondern ob es eine bestehende AU gab. Wenn es keine bestehende AU mehr gab, also die AU am Freitag endete und man ab Montag neu erkrankt, ergibt sich auch eine neue 6-Wochen-Frist. Ob es bei geplanten Operationen anders aussieht, weiß ich allerdings nicht.

@ weinibaby 69

Erkundige dich am besten direkt bei deiner Krankenkasse/MDK o.Ä. Die waren bei uns bisher immer sehr freundlich, auch am Telefon, da ließ sich das meiste sehr schnell klären.

z)wetschxge 1


Es wäre ja auch eigentlich zu einfach, wenn man einfach immer behaupten könnte, nach 6 Wochen Krankschreibung, das man ja WE wieder gesund war, und dann einfach wieder ein Recht hätte auf 6 Wochen Geld vom Arbeitgeber ab Montag. Ich glaube das so ein Regel zu oft missbraucht werden würde.. Ist aber ein anderes Thema.

Ruf am besten beim KK an.

CGolorR Copxy


Na ja, Missbrauch wird es immer geben, aber dazu bedarf es auch Ärzten, die eigentlich gesunden Leuten eine AU ausstellen. Und "einfach so", weil "man sagt", man sei krank, wird man ja in der Regel doch nicht 6 Wochen krank geschrieben. Und dann nochmal 6 Wochen und nochmal und nochmal...

Ich habe gerade nochmal nachgeschaut, worin wir uns ja alle einig sind, ist folgender Fall: Es besteht kein Entgeltfortzahlungsanspruch, wenn eine Krankheit die bisherige ablöst, ohne dass der Mitarbeiter zwischenzeitlich arbeitsfähig gewesen ist. Anders sieht es aber aus, wenn man zwischenzeitlich wieder arbeitsfähig war, steht z.B. auch hier:

Ist der Arbeitnehmer zwischen den zwei Krankheiten wieder arbeitsfähig – sei es auch nur für wenige Stunden – wird ein neuer Entgeltfortzahlungsanspruch ausgelöst.

[[http://www.iww.de/lgp/archiv/aktuelle-bag-entscheidung-anspruch-auf-entgeltfortzahlung-bei-einer-fortsetzungserkrankung-f976]]

Caolor` CoGpy


Hier recht anschaulich:

Beispiel: Ihr Mitarbeiter Hans H. ist im Juni und Juli 2011 für insgesamt sechs Wochen wegen einer Knieverletzung arbeitsunfähig und erhält in dieser Zeit Entgeltfortzahlung von Ihnen. Nach fünf Wochen und drei Tagen – also kurz vor Anspruchsende – überreicht er Ihnen eine neue Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Aus dieser ergibt sich, dass er ab sofort für weitere zwei Wochen wegen einer Bronchialerkrankung arbeitsunfähig ist.

Hier haben Sie Glück gehabt, die neue Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ändert nichts. Wegen des Grundsatzes der Einheit des Verhinderungsfalles bleibt es für die Entgeltfortzahlung beim bisherigen Anspruchsende. Sechs Wochen nach Beginn der ersten Arbeitsunfähigkeit ist Schluss mit dem Anspruch auf Entgeltfortzahlung. Die neue Arbeitsunfähigkeit führt also nicht zu einer Verlängerung des Anspruchs.

Soweit klar, interessant wird es ab hier:

Anders wäre es dann, wenn Hans H. nach sechs Wochen die Arbeit wieder aufgenommen hätte und nach kurzer Arbeit erneut arbeitsunfähig geschrieben werden würde. Das gilt auch dann, wenn Hans H. zwischen den beiden Krankheiten zwar arbeitsfähig war, tatsächlich aber nicht arbeiten konnte, weil seine Arbeitsfähigkeit nur in einem Zeitraum bestand, in dem er nicht arbeiten musste.

Beispiel: Hans H. arbeitet regelmäßig Montag bis Freitag. Er ist sechs Wochen bis zu einem Freitag krankgeschrieben. Am Wochenende nach der Krankschreibungsdauer verletzt er sich bei einem Fußballspiel und präsentiert Ihnen am Montag eine neue Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Hier beginnt ein neuer Entgeltfortzahlungszeitraum, da die neue Arbeitsunfähigkeit erst nach Ende der ersten eingetreten ist.

[[http://www.experto.de/en/b2b/recht/arbeitsrecht/arbeitgeber/worauf-es-bei-der-entgeltfortzahlung-und-dem-anspruchsende-ankommt.html]]

Cthevylxady


Soweit es mir bekannt ist, muß man auf die gleiche Krankheit arbeitsunfähig geschrieben sein. Dies zählt dann auch das komplette Jahr. Ich war im Februar 3 Wochen krank und dann im August nach OP. Das zählt dann alles zusammen, weil es wie gesagt die gleiche Krankheit war. Aber bei verschiedenen Krankheiten zählt es immer wieder von vorne. ":/

z=wetschJge 1


Soweit ich weiß ist es so, das wenn es schon geplant war, zum Beispiel wegen eine vorstehende OP, das am Montag wieder eine Krankschreibung folgen wird, nachdem am Freitag eine andere Krankschreibung beendet ist, dann auch WE als Krankgeschriebene Tage gilt.

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