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2. Simkarte andrehen lassen - Was tun?

J9uli(Mauxsi hat die Diskussion gestartet


Hallo,

habe mir im Mai diesen Jahres eine 2. Simkarte aufschwatzen lassen am Telefon. Von meinem neuen Vertagsanbieter. Die Dame meinte ich kann mir das alles mal durchlesen und dann zurück schicken, wenn ich wirklich nichts damit anfangen könnte. Ich habe diese dann auch zurück geschickt. Scheinbar, wie sich gerade herausstellte, war das Widerrufsrecht von 2 Wochen um. Sagte der Kundenservicemitarbeiter meines Anbieters.

Nun muss ich bis Mai/Juni 2015 diese Karte behalten und jeden Monat 5 € bezahlen.

Kann ich irgendetwas sinnvolles damit machen? Ich brauche sie ja gar nicht, habe ja einen Vertrag und da ist alles drin. Ich kenne auch niemanden, der diese Karte mit dem mtl. "Guthaben" von 5 Euro gebrauchen könnte.....

Muss ich die jetzt die nächsten 2 Jahre im Schrank liegen lassen und darauf warten, dass die Vertagslaufzeit zu Ende ist?

Ich habe auch nie etwas unterschrieben.... ist das überhaupt rechtens?? Hatte die Karte zurückgeschickt, und dann, weil ja die 2 Wochen Widerrufsrecht vorbei waren, haben die mir einfach eine andere Karte geschickt mit dem Schreiben, man könne das nicht mehr zurück nehmen.

Antworten
s9toptheNbreaxk


Du schreibst von deinem "neuen Vertragsanbieter".

Hast du nun 2 Sim-Karten dieses Anbieters?

Wenn ja, hast Du für die einen Vertrag unterschrieben?

Solltest Du bereits einen Vertrag unterzeichnet haben, ist einen Vertrag für eine zweite Sim-Karte, den Du am Telefon abwickelst, eigentlich rechtens.

In diesem Falls hast Du 2 Wochen Widerrufsrecht.

Wurde das Telefonat aufgezeichnet?

JtulijMapusi


Ja habe nun 2 Simkarten vom gleichen Anbieter.

Die Erste war gewollt und habe ich seit März. Die Zweite seit Mai / Juni. Ich habe bei der 2. Simkarte gar nichts unterschrieben. Habe die Simkarte einfach wieder zurück geschickt. Haben die aber nicht akzeptiert und mir einfach ne neue Karte geschickt mit dem Schreiben, dass das Widerrufsrecht von 2 Wochen abgelaufen war...

Das Telefonat, als mir die 2. Karte angedreht wurde das weiß ich nicht :-/

Srendzi4mir


Verbraucherzentrale.

L>enzx11


du hast die karte wohl leider nicht per einschreiben zurückgeschickt, oder? sowas sollte man immer machen, als beweis und auch für den beweis frist.

ja, verbaucherzentrale!

tphe rVeal noxki


Waren denn nun tatsächlich die zwei Wochen schon rum?

12to3


Wir haben November... Und du weißt offenbar noch nicht mal, ob jetzt Mai oder Juni Vertragsende ist. :=o

Für die Zukunft: Nie irgendetwas am Telefon abschließen. Wer was will, kann dich ja anschreiben. Dann sieht man auch sofort den Haken bei der Sache und fällt nicht auf das Geschwätz der Callcenter rein.

Bei allen Verträgen schauen, bis wann man sie kündigen muss. In diesem Fall würde ich BEIDE Karten JETZT kündigen. Und dann ein paar Monate vor Ablauf nach einer besseren Alternative schauen.

s#topWthe_breaxk


Verbraucherzentrale, wäre meine erste Anlaufstelle.

Allerdings weiss ich nicht, ob Du gute chancen hast.

Ein grosser oder kleiner Anbieter?

War dies ein Werbeanruf, in dessen Verlauf man dir die Karte andrehte?

Im Regelfall musst Du einer solchen Bestellung am Telefon ausdrücklich zustimmen.

Dies bedarf einer vorherifen Information und Aufklärung.

Sobald es zum eigentlichen Bestellvorgang kommt, werden dir klare Fragen gestellt, die Du kurz und bündig mit Ja und Nein beantworten kannst. Dies ist der Vertragsabschluss.

Á la "Sie wurden von mir reichlich informiert, ist dies richtig? - Sie möchten die zweite Sim-Karte nun bestellen und sind sich im Klaren darüber, dass dieser Vertrag 2 Jahre besteht? - Die Karte wird Ihnen nun zugeschickt. Widerrufsrecht ist 2 Wochen"

So ungefähr muss ein Telefonat ablaufen, um rechtlich einwandfrei einen Telefonvertrag abzuschliessen.

Gab es etwas solches in der Art?

Am Besten wirklich über die Verbraucherzentrale gehen.

S/endHzfimixr


Für die Zukunft: Nie irgendetwas am Telefon abschließen.

Könnte ja zufällig der Knackpunkt sein. Man munkelt in den Medien, dass da, also ja, irgendwas, ne, war da doch ...

Ebenso Widerrufsrecht. Manchmal macht man Fehler, die sich auswirken.

L@enz1x1


Aber aus Fehlern lernt man(n) oder frau..

S,endz4iQmxir


Richtig.

Ich meinte aber, dass die Widerrufsbelehrung fehlerhaft sein könnte. Dies hätte zur Folge ...

S~endz.imir


Also zur Klarstellung:

Dummheit gehört schon bestraft, allerdings sollten die Nutznießer dann nicht die Abzockfirmen sein. Denn dann würde Dreistigkeit belohnt. Von daher sollte man denen schon das Handwerk legen. Die Verbraucherzentrale kümmert sich auch darum.

sNt!optheebreak


Ich würde den Anbieter kontaktieren.

Er hat Beweise zu liefern, die diesen Vertragsabschluss geltend machen.

Dazu kann der Anbieter lediglich das Tonband des Telefonats zur Verfügung stellen.

Sofern dies existiert, ist dies zu prüfen.

Existiert keine Aufnahme, exisitert kein Vertrag.

E~mm.a28


Könnte ja zufällig der Knackpunkt sein. Man munkelt in den Medien, dass da, also ja, irgendwas, ne, war da doch ...

;-D ]:D

Dies hätte zur Folge ...

Weiser Mann spricht in Rätseln %:| ;-D

@ TE

pack alles ein, was du an Unterlagen zuhause hast und geh damit zur Verbraucherzentrale, statt jemanden zu suchen, der dir diese völlig unnötige Karte abnehmen könnte

Allerdings weiss ich nicht, ob Du gute chancen hast.

Das weiß dafür die Verbraucherzentrale ;-)

du hast die karte wohl leider nicht per einschreiben zurückgeschickt, oder? sowas sollte man immer machen, als beweis und auch für den beweis frist.

Ob mit Einschreiben, Brieftaube, Rauchzeichen oder auf einem Tablett überbracht, wer sich insgesamt so verhält wie der Anbieter hier, der wollte auch einfach keinen rechtzeitigen Widerruf erhalten und hätte den rechtzeitigen Zugang so oder so zu verhindern versucht.

Itnd!ividua_liTst


Weiser Mann spricht in Rätseln

...vielleicht weil er jetzt brav sein und auf keinen Fall mehr sowas wie verbotene Rechtsberatung leisten will. ;-D

Dabei braucht's die gar nicht, da reicht auch rechtliches Allgemeinwissen. Auflösung des Rätsels, wenn ich das richtig sehe:

Ich meinte aber, dass die Widerrufsbelehrung fehlerhaft sein könnte. Dies hätte zur Folge ...

...dass man noch viel länger als nur 14 Tage widersprechen kann, bzw. dass die Widerrufsfrist noch gar nicht angefangen hat.

Würde man auf die abgedrehte Idee kommen, die Widerrufsbelehrung mal prüfen zu lassen, täte sich da eventuell eine Möglichkeit auf, den Vertrag, falls ein solcher überhaupt wirksam zustande gekommen ist, elegant und sauber wieder loszuwerden. Nichts anderes wollte der weise Mann sagen. Glaube ich.

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