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Ärztin schreibt nicht länger krank – und nun?

Suun2flower_7x3


Achja, was das "Wegbrechen" angeht:

Die Angst davor ist verständlich. Aber führe Dir mal vor Augen, was Du schon geschafft hast. Von Panik mit jahrelangem Zuhause-Sitzen hin zu Durchhalten in einem auch objektiv besch*ssenen Job.

Hättest Du Dir DAS damals vorstellen können? Wohl kaum. Warum sollte es wieder so kommen? Ja, Du bist JETZT an eine Grenze gestoßen und weißt, unter welchen Bedingungen Du NICHT auf Dauer funktionierst. JETZT ist aber (trotz aller Probleme) NICHT damals.

Verliere das nicht aus den Augen! :)*

m@nef


Ich vermute du hattest noch nicht mit psychischen Problemen zu tun.

Du solltest dir deine Vermutungen schenken.

Magdeburger Doktorenkammer?

Ich vermute du hattest noch nicht sehr viel mit der Thematik zu tun und bist auch noch googlefaul ;-)

K{ittyjGone@Mad


Dein Zitat des Chefs –

Hierzu ein Originalzitat vom Chef: "Wofür hab ich Dich eigentlich bezahlt? Ich mache jetzt alles alleine. Dadurch kann ich mich nicht mehr um neue Kunden kümmern. Du bist schuld!" Glaubt jemand ernsthaft, unter diesen Bedingungen interessiert es mich, ob ich die Stelle 'besetzt halte'?

verstehe ich jetzt aber nicht – sollte das ein Beispiel für Mobbing sein ???

Ich meine, das ist doch einfach logisch, wenn er jetzt alles alleine macht, daß er sich dann z.B. eben nicht um neue Kunden kümmern kann. Was dran entrüstet dich? Der letzte Satz, daß du schuld dran bist? Sieht er eben so, weil er ja dich bezahlt und doppelte Arbeitsleistung selber bringen muß – klingt vielleicht nicht nett, aber ist weit entfernt von irgendeiner Bösartigkeit.

WYaterVplanet


Und wie würdest Du das nennen, wenn Du diese "Unterhaltungen" eineinhalb Jahre lang JEDEN Tag hast? Mit den abenteuerlichsten Schuldzuweisungen/Vorwürfen/Angriffen?

SWunfl9okwer_x73


@ Waterplanet:

Tja, da gibt's jetzt zwei Optionen:

1) Warum machst Du es so lange mit? 18 Monate sind 18 Monate, in denen man aktiv, Tag für Tag, einen neuen Job suchen kann.

2) Die hier schon angesprochene "Opferrolle", die dazu führt, dass Leute gemobbt werden.

Ich mag Punkt 2 nicht, aber manchmal hängt so etwas auch damit zusammen, dass man es mit sich machen lässt (DU ggf. mit guten Gründen aus Angst, nichts Neues zu finden).

Oder man LÄSST zu, dass es einen fertigmacht. Man kann seinen Chef nicht ändern, aber (zumindest teilweise und vorübergehend) eben die Art, wie man mit diesen dusseligen Kommentaren umgeht. Ich sag' nur "lächeln, nicken, Arschloch denken".

Denn WENN die dusseligen Aussagen vom Chef so real wären: Warum hat ER Dich nicht schon gefeuert? Vielleicht weil er weiß, dass er keinen anderen Dummen findet, der sich so behandeln lässt?

w_hoF_ma\de_wxho


Ist für Dich natürlich nicht schön, kann aber den Arbeitgeber auch verstehen. Fakt ist ja nun mal, dass Kosten für Dich auflaufen, ohne dass eine Leistung erbracht wird.

Würde wahrscheinlich jeder im stillen Kämmerlein so sehen, der wen beschäftigt, der so lange ausfällt. Würdest Du sicherlich in der umgekehrten Situation auch nicht toll finden.

A,sixga


Welche Kosten laufen auf wenn jemand Krankengeld bezieht und KEINE Vertretung eingestellt wird ?

Aber grundsätzlich ist der Arbeitnehmer natürlich in der Pflicht, den Zustand zu ändern.

S5unfmlowLer_7x3


Nach den 6 Wochen Lohnfortzahlung laufen für den Arbeitgeber KEINERLEI Kosten auf. Die Krankenkasse zahlt Krankengeld und übernimmt Sozialversicherungsbeiträge.

l[uom|arexn


@ waterplanet:

Mich verwundert, dass noch niemand den Hinweis gegeben hat, nicht mehr mit Deinem Chef zu sprechen. ":/ Wenn du solche Anrufe jeden Tag bekommst, wird das Ganze ja auch nicht besser. Während einer Krankheit ist man nicht verpflichtet, seinem Arbeitgeber laufend über den Krankheitzustand zu unterrichten.

Eine Vertretung dürfte nur befristet eingestellt werden. Da kann es sein, dass sich niemand findet. Allerdings hat ein Arbeitgeber bei Langzeitkranken auch eine Verpflichtung eine betriebliche Wiedereingliederung durchzuführen. Dazu müssten sie auch zurückkehren wollen. Je nach Fall müsste der Arbeitgeber dann auch Rücksicht auf deine Probleme nehmen. Dazu müsste ihm aber auch bekannt sein, was du brauchst.

Damit stellt sich für mich folgende Frage: Weißt du schon, was du willst? Willst du dieselbe Arbeit wieder? Willst du eine andere Arbeit mit einem ähnlichen Chef? Willst du dieselbe Arbeit mit einem anderen Chef? Willst du gar nicht arbeiten? (Nur mal für das Beispiel Arbeit) - Ich brauche keine Antworten auf diese Fragen.

mhn0ef


Teilweise werden Krankengeldzuschüsse gezahlt..

mqn4ef


Mich verwundert, dass noch niemand den Hinweis gegeben hat,

Doch, ich habe geschrieben, dass er einfach nicht rund um die Uhr erreichbar sein soll. Handy aus, Ruhe. Da kann der Chef noch so toben, dass er 24-Stunden erreichbare Arbeitnehmer will.

w[hoV_maede_?who


Naja, zumindest läuft ein Monatsgehalt auf oder der Betrag nach 6 Wochen Lohnfortzahlung, das kann einen Arbeitgeber durchaus schon ärgerlich stimmen. Ist für ihn betriebswirtschaftlich gesehen ein Betrag ohne Gegenleistung.

wNho_mQade_wxho


Naja, zumindest läuft ein Monatsgehalt auf oder der Betrag nach 6 Wochen Lohnfortzahlung, das kann einen Arbeitgeber durchaus schon ärgerlich stimmen. Ist für ihn betriebswirtschaftlich gesehen ein Betrag ohne Gegenleistung.

S;unflqow>e~r_73


Naja, wenn's dem Chef nicht passt, kann er ja kündigen. Krankengeldbezug bleibt erhalten, wenn man zum Zeitpunkt des Beginn der Arbeitslosigkeit krankgeschrieben ist. Und ggf. kann man bei Kündigung, die rechtlich nicht so ganz haltbar ist, vor's Arbeitsgericht ziehen und versuchen, eine Abfindung aushandeln. Dann ist man den Job los, ohne selber gekündigt zu haben und steht finanziell noch recht gut da, da mind. das Krankengeld bleibt.

S unf2lowcer_73


Ist für ihn betriebswirtschaftlich gesehen ein Betrag ohne Gegenleistung.

Ist nun mal ein Risiko. Gilt bei jeder Verletzung durch Risikosportarten in der Freizeit genauso. Und die wenigsten AN dürften ihr Gehalt 1:1 erarbeiten.

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