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Mein Job ist die Hölle, oder reagiere ich über?

DNsJchunnge"lkind 2x34


Hier ergeben viele Faktoren ein Ganzes. Wie sind die Kollegen drauf? Welche Arbeitseinstellung haben die? Wie gebe ich mich? Bin ich eher selbstbewusst oder schüchtern, distanziert, unbeholfen? Lasse ich heraus hängen, dass ich mich als etwas Besseres fühle, weil ich studiere/Akademiker bin/werde? Wie ist das Klima im Unternehmen?

Wie tickt der Chef? Bin ich geschickt/eher ungeschickt? Bringe ich Erfahrung mit?

Ich kann immer nur wieder aus Erfahrung sagen. Viele Verkäuferinnen, die den Job schon x Jahre machen, haben ein echtes Problem damit, wenn plötzlich so ein Studi von der Uni kommt. Und wenn der Studi dann noch vom Auftreten her meint, er wäre ja Akademiker dann sind die eben nicht so wohl gesonnen. Ob das bei der TE so ist, weiß ich nicht, vermag ich auch nicht einzuschätzen.

Ich würde bei jedem Handgriff an die Kohle denken. Ich arbeite momentan im Supermarkt und hab nebenher noch ein unbezahltes Praktikum zu absolvieren, was die pure Ausnutze ist und wo ich pro Tag 7 Stunden vergeude. Rate mal was ich trotz der harten Arbeit lieber mache? Mich mit Kindern herum ärgern oder schwere Kisten schleppen und an der Kasse sitzen? :=o

mVauxma


So, jetzt schreibe ich auch noch mal was.

Ich als Verkäuferin könnte mir jetzt auch noch folgende Erklärung vorstellen.Es ist viel zu tun, schon seit einiger Zeit fehlen Leute, das fest angestellte Personal ist schon lange im Stress, da überall und an jeder Ecke Leute fehlen.

Sind sie an der Kasse, schreien dei Kunden im Verkauf nach Beratung, sind sie im Verkaufsgespräch schreien die Leute an der Kasse rum warum das denn so lange dauert.

So nun wird endlich zur Weihnachtszeit zusätzliches Personal auf Aushilfsbasis eingestellt, welches wenigstens ein ganz klein wenig die Lücken stopfen soll

Manche diese Aushilfen haben das schon mal gemacht, die kann man dann als kassenteam in die Kasse stellen.

So nun kommt jemand, der ein totaler Neuling ist, dazu noch unsicher, die Verkäuferinnen müssten sich mit der TE hinstellen, ihr alles erklären, dadurch bleibt aber noch mehr von der Arbeit liegen welche sie ohnehin kaum schaffen, dafür müssen sie sich dann aber wieder bei ihrem Chef rechtfertigen, warum so viel liegenbleibt, warum die Kundenbeschwerden sich häufen...

Sie haben also durch die Neue keinerlei Entlastung, im Gegenteil.

Es geht mit unter schneller schnell etwas selbst zu machen, als es jemanden lang und breit erklären zu müssen, in dieser Zeit andere Tätigkeiten liegen zu lassen, und am Ende dann doch wieder in die Kasse zu müssen, da die Aushilfe überfordert ist.

Da kann jetzt die TE nichts dafür, aber es ist menschlich und verständlich das jemand in Stresssituationen so reagiert.

Außerdem war die TE ja gerade mal 2 X 4 Stunden da, wenn das starke Tage wie Freitag oder Samstag waren, dann fehlte vielleicht echt einfach die Zeit.

t0uffarKmxi


mauma, genauso ist es wohl in 90% der fälle. angst um den job müssen die kollegen nicht haben, sind eben im stress u lassen ihren frust am schwächsten glied raus. die te hat selbst mehrfach geschrieben, dass sie eher introvertiert und unsicher ist – geht mir übrigens ähnlich – das spielt offensichtlich also mit rein, denn anders ist kaum zu erklären, warum sich die anderen zwei studenten scheinbar etwas besser bzw. halt schneller einarbeiten konnten.

mRa]katdha1Y81


@ Mauma:

:)^

m#a+uma


die te hat selbst mehrfach geschrieben, dass sie eher introvertiert und unsicher ist – geht mir übrigens ähnlich – das spielt offensichtlich also mit rein, denn anders ist kaum zu erklären, warum sich die anderen zwei studenten scheinbar etwas besser bzw. halt schneller einarbeiten konnten.

Doch, es kann ja durchaus sein , das die beiden anderen Studenten, zwar zeitgleich mit der TE angefangen haben, dieses aber schon mal im Jahr zuvor gemacht haben, somit also nicht total von Null anfangen müssen.

Es werden oft und gerne Leute als Aushilfen genommen, die schon mehrmals da waren, die man schon kennt, die auch tatsächlich eingesetzt werden können.

ich kenne viele Aushilfen bei uns im Haus, die jeden Dezember wieder als Kassenteam da sind, manche sind von Zeiarbeitsfirmen, manche auch Studenten.

Die sind alle voll intrigiert in den Kollenkreis, man geht mit denen in die Pause...

Nur leider ist es immer wieder so, das von Seiten der Geschäftsleitung auch neue Aushilfen im toßgeschäft eingestellt werden, die das noch nie gemacht haben.

Von denen stellt sich dann aber keiner hin und arbeitet die neuen ein, das müssen die Verkäuferinnen neben ihrer vielen Arbeit dann noch tun, aber am Ende heißt es, die Etage ist doch ausreichend besetzt, sie sind doch genug Leute.

Kommt dann noch jemand, der eher etwas langsamer ist, nicht so auf Leute zugehen kann Unsicherheit ausstrahlt, den kann man schlicht und einfach im Verkauf nicht wirklich gebrauchen.

das möchte ihr vileicht aber keiner so deutlich sagen.

Ich kann es nicht beurteilen, würde aber selbst niemals zum Chef gehen und sagen die geht nicht, dauert alles zu lange, nee dann mach ich lieber selber, die bleibt ihre 4-6 Wochen und gut ist.

t#uff?armxi


Doch, es kann ja durchaus sein , das die beiden anderen Studenten, zwar zeitgleich mit der TE angefangen haben, dieses aber schon mal im Jahr zuvor gemacht haben, somit also nicht total von Null anfangen müssen.

stimmt, das kann gut sein.

mCau"ma


Was mir auch noch einfällt, es ist möglich das die Damen auf Provision arbeiten, einen kleinen Anteil von ihren eigenen Verkäufen bekommen, dann reagieren sie vileicht auch deshalb genervt wenn sie jemanden einweisen sollen, ihnen dadurch Kunden durch die "Lappen" gehen, "verurscht" durch jemanden der eigentlich zur Entlastung eingestellt wurde.

Keine Entschuldigung, sondern nur ein Erklärungsversuch ;-)

w[ei9hnachntssterncZhen3


Ja, so wie mauma das beschreibt, komme ich mir meist vor. Wie ein Klotz am Bein. :-(

mcaumxa


Es ist wirklich so, daß jemand der in der umsatzstärksten Zeit mit Null eingestellt wird leider keinen entlastet, sondern eher im Gegenteil.

da kannst u ja aber nichts dafür, sondern nur die Leute die für die Personalplanung zuständig sind, die Aushilfen zu spät anfordern.

Würde man die Leute 1 Monat früher anfangen lassen, wäre allen geholfen, sowohl dem Stammpersonal, welches genügend Zeit hätte sich um die Neuen zu kümmern, als auch den Aushilfen, die nicht so ins kalte Wasser geschubst werden müssten.

Aber das kostet natürlich Geld.

So sind alle gefrustet.

Gut, ich würde jemanden der neu ist nicht so behandeln, jeder hat mal irgendwann irgendwo angefangen und musste erst mal eingewiesen werden, und ich gehe mit allen Kollegen so um wie ich auch selbst gerne behandelt werden möchte.

@weihnachtssternchen3

Versuche doch mal über Deinen Schatten zu springen, und den Kollegen zu sagen, das Du durchaus siehst das Du zur Zeit noch keine große Hilfe bist, sie die doch aber die Chance geben sollen sie zu entlasten, das Du das aber nur kannst wenn sie Dir erklären wie was läuft.

Dann schaue, ob Du von alleine siehst wo Arbeit anfällt, ich weiß ja nicht in welcher Abteilung Du arbeitest, aber zu tun gibt es ja immer.

Räume von Dir aus einen Tisch auf wo z.B die Pullover durcheinander gewühlt wurden, schaue ob in den Kabinen Ware liegt die zurück in den Verkaufsraum muß, bring mal den Müll weg, zeige ganz einfach, das Du Arbeit siehst wo welche ist und warte nicht darauf das Dir ganz genau gesagt wird, machen sie jetzt dies und das.

Versuche Kunden zu bedienen, die sind oft dankbar wenn sie überhaupt jemanden finden, sage denen ganz einfach , Du bist neu und kennst Dich auch noch nicht so aus, schaust aber gerne mit ihnen zusammen.

Die meisten haben dafür Verständnis.

Sei einfach verbindlich in dem was Du tust und lächle.

Probier es einfach aus.

G7untZher_RGa(nthxer


Versuche doch mal über Deinen Schatten zu springen, und den Kollegen zu sagen, das Du durchaus siehst das Du zur Zeit noch keine große Hilfe bist, sie die doch aber die Chance geben sollen sie zu entlasten,

Ich glaube nicht das das bei dem beschriebenem Mobbing was bringt. Da lachen die sich noch tot drüber.

mtnexf


Deiner Meinung nach bringt also keinerlei Problemkonfrontation oder Lösungsversuch irgendwas, sondern nur die Kündigung?

wmeihnacohtsEs%terfnchexn3


Nein, gekündigt ist noch nicht, ich komme ja erst morgen wieder hin. Die Schichten diese Woche mache ich auf jeden Fall noch, und machs abhängig davon, wies lief...

L7ilyx8226


Deiner Meinung nach bringt also keinerlei Problemkonfrontation oder Lösungsversuch irgendwas, sondern nur die Kündigung?

Ja, so sieht er das. Schnell weglaufen, statt sich Problemem zu stellen und zu lösen. Es gibt immer einen Weg. Die anderen sind schließlich auch "nur" Menschen.

Was bringt es der TE, so schnell wieder alles hinzuschmeissen?

Dadurch lernt sie weder, sich durchzubeissen, noch lernt sie, sich Problemen und Konflikten zu stellen, ...

Im Übrigen wurden doch ganz einleuchtende Gründe dafür gefunden, warum die Situation so ist, wie sie ist. Von "Mobbing" würde ich hier noch nicht sprechen. Reiberein gibt es überall, da muss man halt am Anfang erstmal durch.

Das Arbeitsleben – besonders im Verkauf – ist eben keine rosa plüschige Wattewelt.

LEily8F2k26


Da lachen die sich noch tot drüber.

Glaube, die würden eher noch über zart besaitete Genüter lachen, die sich so schnell unterbuttern lassen, dass sie nach wenigen Schichten schon nicht mehr kommen wollen.

Also liebes Weihnachtssternchen,

zieh das durch und kneif die Backen zusammen. In ein paar Wochen sieht die Welt schon ganz anders aus und Du bist stolz auf Dich, dass Du das gemeistert hast. Und dann kommst Du mit neuer Stärke und gesteigertem Selbstbewusstsein in die nächste Arbeitsstelle. :)z @:)

G{untheGr_!Ganthxer


Deiner Meinung nach bringt also keinerlei Problemkonfrontation oder Lösungsversuch irgendwas, sondern nur die Kündigung?

mnef

Bei der dargestellten Behandlung, ja!

Ja, so sieht er das. Schnell weglaufen, statt sich Problemem zu stellen und zu lösen.

Du meinst dem Anführer nach Feierabend aufzulauern und ihm die Faust aufs Auge zu drücken?

Unzivilisiert und ich schätze die TE nicht so ein.

Die anderen sind schließlich auch "nur" Menschen.

So wie die TE sie beschreibt, eher Arschlöcher.

In ein paar Wochen sieht die Welt schon ganz anders aus und Du bist stolz auf Dich, dass Du das gemeistert hast. Und dann kommst Du mit neuer Stärke und gesteigertem Selbstbewusstsein in die nächste Arbeitsstelle.

Oder du bist fertig gemacht und hast nicht mal das Selbstvertrauen dir die nächste Stelle zu suchen.

Ich finde unglaublich was hier spekuliert wird obwohl der EP doch eindeutig ist. Hier wurde sich willkürlich oder unwillkürlich ein Opfer ausgesucht und nach meiner Erfahrung kann dieses Opfer außer mit körperlicher Gewalt nichts tun um dieser Opferrolle zu entschlüpfen.

Die Welt ist groß und man kann Problemen aus dem Weg gehen.

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