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Mein Job ist die Hölle, oder reagiere ich über?

m-nexf


nach meiner Erfahrung kann dieses Opfer außer mit körperlicher Gewalt nichts tun um dieser Opferrolle zu entschlüpfen.

Das ist nicht sehr ermutigend und auch nicht zielführend. So wird die TE ihr aktuelles Problem und ähnliche in Zukunft nicht lösen oder irgendwann schon im Vorfeld vermeiden können. Zur Sekunde ist es für sie netter und angenehmer, wenn sie darin bestärkt wird, wegen Mobbing unbedingt schnell kündigen zu müssen. Auf lange Sicht ist der Tipp, wegzurennen, in diesem Falle übersensibel und damit ziemlich fies, weil sich die Probleme der TE dadurch in Zukunft eher verstärken. Denn mehr als sehr vordergründiges Selbstvertrauen für die nächste Stelle gewinnt sie auch nicht, wenn sie diesen Laden mit dem Hintergedanken "Ich war Opfer und wurde gemobbt" nach ein paar Stunden hinwirft.

minwef


Die Welt ist groß und man kann Problemen aus dem Weg gehen.

PS: Nicht groß genug. Arschlöcher gibts trotzdem überall. Da kann man nicht jedes mal kündigen, wenn man jemals irgendwo beruflich ankommen will.

LTily$82x26


Du meinst dem Anführer nach Feierabend aufzulauern und ihm die Faust aufs Auge zu drücken?

Habe ich das irgendwo behauptet? Nein, das ist nicht mein Art und Weise, an Probleme heranzugehen.

Ich finde unglaublich was hier spekuliert wird obwohl der EP doch eindeutig ist. Hier wurde sich willkürlich oder unwillkürlich ein Opfer ausgesucht und nach meiner Erfahrung kann dieses Opfer außer mit körperlicher Gewalt nichts tun um dieser Opferrolle zu entschlüpfen.

Humbug. Habe selbst schon in so einer Situation gesteckt.Sogar zweimal, nur noch um einiges heftiger. Im Nachhinein kann ich deswegen sagen, dass es nichts bringt, bei jeder Kleinigkeit das Weite zu suchen. Soll sie 20mal im Jahr den Job wechseln, weil sie nicht den Biss hat, sich auch mal so einer Situation zu stellen? Später werden auch immer mal wieder solche Situationen im festen Job auf sie warten. Und dann kann sie auch nicht jedes Mal kündigen.

Oder du bist fertig gemacht und hast nicht mal das Selbstvertrauen dir die nächste Stelle zu suchen.

Oder sie bekommt irgendwann keine "nächste" Stelle mehr, weil der potentielle neue Arbeitgeber sich fragt, warum sie ständig gewechselt hat.

Lfily'8f22x6


PS: Nicht groß genug. Arschlöcher gibts trotzdem überall. Da kann man nicht jedes mal kündigen, wenn man jemals irgendwo beruflich ankommen will.

:)= :)^ Danke

w]eihnaCchtsstsernckhxen3


Soll sie 20mal im Jahr den Job wechseln, weil sie nicht den Biss hat, sich auch mal so einer Situation zu stellen?

Lily8226

Naja, da ich in der Schule schon die Mobbing-Karriere durch habe, bin ich ja nicht völlig planlos was das angeht. Ich glaube, 2 Jahre später war ich dann abgehärtet. Aber wie gesagt, es ist ja schon ein Unterschied, ob ich bleiben "muss", weil ich keine andere Möglichkeit habe, oder ob ich das nur aus Spaß nebenher mache...

Oder sie bekommt irgendwann keine "nächste" Stelle mehr, weil der potentielle neue Arbeitgeber sich fragt, warum sie ständig gewechselt hat.

Lily8226

Das ist eben eher meine Sorge. Andererseits – wen interessiert es schon, ob ich im letzten Semester 2 Wochen an der Kasse stand?

Und dann kommst Du mit neuer Stärke und gesteigertem Selbstbewusstsein in die nächste Arbeitsstelle. :)z @:)

Lily8226

Schön wärs... Das ist jetzt nicht böse gemeint, aber besonders viel Lust auf eine nächste Stelle habe ich gerade so oder so nicht. {:( Ich glaube, danach spare ich mir das Jobben vorerst wieder...

UHtzriGuxtzi


Ich finde, es kommt auf die Zielsetzung an. Will sie einfach nur irgendwo aushelfen für den schnellen Euro und weiter nix, kann sie auch gehen. Sähe sie das aber selbst als Niederlage und ist ihr daran gelegen, die Stelle so nicht zurückzulassen, sollte sie sich durchbeißen.

Man kann Empfindlichkeiten auch wegpacken. Ist halt die Frage, ob man das will und was man dafür in Kauf zu nehmen bereit ist. Ich sähe diese Situation heute als Herausforderung und würde es durch meine Einstellungsänderung in Angriff nehmen, die Sachlage zu ändern.

So etwas hat IMMER sehr viel mit einem selbst zu tun. Wer alles nach außen projiziert, könnte noch 'ne Menge zu tun bekommen ...

LE.,viantPelt


@ GüntherGanther

Ich finde unglaublich was hier spekuliert wird obwohl der EP doch eindeutig ist.

Soooo eindeutig ist der Eingangsbeitrag nun aber nicht. Du hast Dich hier irgendwie auf das Thema "Mobbing" eingeschossen und wirfst mit dem Begriff inflationär um Dich.

Nach 2x4 Stunden halte ich es sogar für ausgeschlossen, dass es sich um tatsächliches Mobbing handelt. Zu wirklichem Mobbing gehört doch nun etwas mehr.

Halten wir fest: da sind Arbeitskollegen, die sich – aus irgendwelchen Gründen – nicht freundlich um die TE bemühen. Das ist nicht fein. Sicher. Sie sehen es möglicherweise auch nicht als ihre Aufgabe, die TE am Händchen zu nehmen und dass es Arbeitsplätze gibt, wo man miteinander (oftmals wegen Stress) nicht mit Samthandschuhen miteinander umgeht, ist nun auch nicht gerade selten.

Da die TE aber beschreibt, dass sie selbst große Schwierigkeiten hat, sich zu positionieren, zur richtigen Zeit wichtige Fragen zu stellen (siehe Arbeitsplan) und vorallem, solche Situationen auch mal auszuhalten oder überhaupt damit umzugehen, wenn mal etwas nicht auf Anhieb klappt, finde ich den Rat, (wieder) alles nach kürzester Zeit hinzuschmeißen, schlicht falsch.

Ebenso finde ich es falsch, sich das so zu Herzen zu nehmen, dass man Bauchschmerzen hat oder weinen muss. Gerade, weil es doch eigentlich um nichts geht. Gerade darum hätte die TE dort eine gute Gelegenheit, sich selbst weiter zu entwickeln, andere Umgansweisen mit solchen Situationen zu üben/erlernen.

Selbstverständlich muss sich niemand drangsalieren lassen und es gibt gewiss auch Konstellationen, wo das Arbeiten und der Umgang eine Zumutung ist, welcher man sich nicht aussetzen muss.

Die beschriebene Situation halte ich aber erstmal für eine weitestgehend normale Arbeitsplatzsituation, wo die Erwartungen der TE (was die Betreuung betrifft) an der Realität vorbei läuft und die Kommunikation gestört ist.

Da kann die TE sowohl an sich, als auch an der Situation sowie der eigenen Einstellung (es nicht persönlich nehmen, drüber stehen) arbeiten.

mxnYexf


Eine Mobbing'karriere' hat aber einfach mehr Facetten als nur die Unzulänglichkeiten der Anderen. Und das muss man mir jetzt nicht als "Du bist Schuld"- Rumgehacke umdeuten und vorwerfen. Es gibt dazu Unmengen an Beobachtungen und Literatur. Nirgendwo ist die Lösung, die anderen zu verdammen und nicht mehr hinzugehen.

GzunEther_Granther


Das ist nicht sehr ermutigend und auch nicht zielführend. So wird die TE ihr aktuelles Problem und ähnliche in Zukunft nicht lösen oder irgendwann schon im Vorfeld vermeiden können.

Hast du persönliche Erfahrungen oder aus 2. Hand wo ein Mobbingopfer aus seiner Rolle heraus gekommen ist? Ich hab nur Gegenteiliges erlebt.

Oder sie bekommt irgendwann keine "nächste" Stelle mehr, weil der potentielle neue Arbeitgeber sich fragt, warum sie ständig gewechselt hat.

Mir haben meine Stellenwechsel nicht geschadet. Aber wie ich es verstanden habe handelt es sich bei ihr eher um Selbstständiges arbeiten.

Ich geb mal ein Beispiel aus meinem Leben.

Mein Vorarbeiter hätte mich mal fast körperlich angegriffen und das während des LKW fahrens. Die Sache hatte eine Vorgeschichte, ist aber hierzu unwichtig.

Am nächsten Tag waren wir wieder zusammen eingeteilt. Ich also zum Bauleiter und gesagt das ich mit dem nicht mehr auf die Baustelle fahre. Wie ich viel später erfahre poppte der Bauleiter mit der Mutter dieses Vorarbeiters rum. Also war ich in einer Sekunde entlassen. Später als sich die Gemüter wieder beruhigt hatten, erfuhr ich das man für mich eigentlich einen Eierschaukelposten vorgesehen hatte. Nur weil ich so stur war und den Tag nicht mit jenem Vorarbeiter mit wollte, wurde ich sofort entlassen.

Ich bekam nicht mal Geld vom AA. Nach einer weile des Entspannens machte ich mich selbstständig und bekam deshalb sogar mein Geld vom AA nachgezahlt. Kranke Logik :(v

Obwohl es finanziell nicht so gut lief, was an der Zahlungsmoral der Auftraggeber lag, war es eine wunderbare und freie Zeit. Auch frei von Geld!

GIunthPer_Goanthxer


Eine Mobbing'karriere' hat aber einfach mehr Facetten als nur die Unzulänglichkeiten der Anderen.

Typische Täterlogik. Bei dummen Gesicht muss er sich nicht wundern wenn er gehänselt wird :(v

Wenn ich sehe, das ich mit einem Menschen besser umgehen kann als ein anderer, dann gehe ich zurecht davon aus das es am Charakter des anderem liegt.

m`nxef


Typische Täterlogik. Bei dummen Gesicht muss er sich nicht wundern wenn er gehänselt wird :(v

Dass dieses simple und ins lächerlich ziehende Heruntermachen der Kernaussage nicht gemeint ist, steht in meinem Beitrag bereits. Du willst es nicht verstehen oder? Für dich gibt es nichts links und rechts von der Opferrolle oder? Als Opfer ist man geboren und muss es bleiben?

G untheDr_Gantyhexr


Naja, da ich in der Schule schon die Mobbing-Karriere durch habe,

Eine ganz neue Aussage und stützt meine These.

Aus welchen Gründen auch immer ziehen Mobbingopfer dieses Mobbig oft auf sich.

Was liegt da näher?

m"n+exf


Typische Täterlogik. Bei dummen Gesicht muss er sich nicht wundern wenn er gehänselt wird :(v

Wobei das auch wieder typisch für die Anhänger der Opferrolle ist: Ich werde nur wegen meines dummen Gesichts gehänselt.

Ich kenne und kannte seit der Schulzeit bis ins Berufsleben jede Menge dicke, pickelige, dumme, faule, dreiste, unfreundliche oder sonstwie auffällige Menschen, die trotz ihrer für Arschlöcher einladenden äußerlichen Attribute nicht gemobbt wurden. Und nein, die haben das auch nicht mit körperlicher Gewalt unterbinden müssen ;-) Wird man dann doch gemobbt oder sonstwie blöd angemacht, ist es natürlich sehr einfach, sich einfach irgendwas an sich auszusuchen, weshalb das so ist und sich auf ewig dahinter zu verkriechen.

G&unth%erY_Ganxther


Als Opfer ist man geboren und muss es bleiben?

Nein, man sollte einen Ortswechsel in Betracht ziehen.

GMed)anke`nge_flecxhte


Als Opfer ist man geboren und muss es bleiben?

Ne, man wird zum Opfer gemacht und bleibt es meistens auch. Das hängt davon ab, wie schnell eingegriffen wird bzw. wie schnell die Situation beseitigt wird, das Alter, die Intensität des Mobbings, Persönlichkeitsstruktur des Opfers etc.

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