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Kollegin macht ständig krank - was tun?

C=aro1linax86


@ Nala:

Wenn die Kollegin wieder da ist (also vermutlich morgen oder spätestens Donnerstag - tippe ic hjetzt einfach mal *g*), dann werde ich ihr sagen dass ich aufgrund der häufigen Fehlzeiten die Arbeit alleine nicht bewältigen kann und deshalb beim Chef um eine Aushilfe bitten will. Natürlich muss ich das dann auch tun - nochmal "abwarten" geht dann nicht.

T^riAxQianex64


@ Carolina86

Hey,

leider ist Sie bei mir nachprüfbar, denn allein die Gesichtsfarbe und die vom Schmerz gerunzelte Stirn zeigen jedem Aussenstehenden, das da was nicht in Ordnung ist. Mein Mann erkennt das immer sofort, sowas kann man auch nicht Schauspielern.

Ich möchte auch Deine Kollegin nicht in Schutz nehmen, wollte nur mal aufzeigen, was so alles sein kann, aber heute gibts auch gute Migränemittel, die auch wirken.

Ich denke auch, daß Migräne nicht nur an bestimmten Tagen auftritt, das ist schon merkwürdig. Nagle Sie fest und sag Ihr, daß Du um eine Aushilfe bitten mußt, wenn die Krankheitstage länger anhalten.

Swtil6gaxr


wie schon gesagt wurde....der arbeitgeber ist dafür zuständig...spreche offen mit deinem vorgesetzten darüber....wertfrei versteht sich....schließlich hast du dadurch eine höhere belastung und läufst gefahr, eventuell selber auszufallen...

der arbeitgeber hat dann die möglichkeit, für die kollegin eine attestpflicht ab dem ersten tag einzuführen, sollte er zweifel an der tatsächlichen krankheit haben...

wie groß ist denn eure firma...gibt es dort eine richtige personalabteilung ?

der arbeitgeber hat nämlich eine gesetzliche pflicht (laut sozialgesetzbuch IX), mit dem mitarbeiter ein gespräch zu führen, der innerhalb von zwölf monaten sechs wochen am stück bzw. insgesamt 30 tage krank ist...bei diesem gespräch soll geschaut werden, ob der arbeitgebner etwas machen kann, damit die mitarbeiter gesund werden/bleiben...es könnte ja schließlich mit der arbeit zusammenhängen....diese gespräche nennt man BEM-Gespräche (betriebeliches eingliederungsmanagement)...bei einigen mitarbeitern, die nicht so wirklich krank sind, erziehlt das dann schon eine wirkung....und der arbeitgeber kommt seiner fürsorgepflicht nach...

C*aro9linua86


@ Trixiane64:

Ja, das werde ich machen. Die Kollegin tut zwar so als ob wir eh nur "wenig" zu tun hätten aber das stimmt nun wirklich nicht. Aber klar, wenn ich alles machen muss weil sie nicht da ist dann wundert es mich nicht dass sie sich "ungestresst" fühlt und glaubt dass auch ohne sie alles locker bewältigt werden kann.

Auch wenn die Kollegin mal da ist dann macht sich von sich aus nur selten etwas - wenn es um das Bericht schreiben geht muss immer ich das Thema anschenieden bzw. den Bericht schreiben. Sie macht von sich aus nichts - selbst wenn alle nötigen Daten schon seit 4 Wochen vorhanden sind und man nur noch alles zusammenschreiben müsste.

Es ist einfach das Gesamtbild was mich mittlerweile so nervt. Von selbser keine Aufgaben erledigen (auch wenn man abgesprochen hat wer was erledigt!) bzw. darauf "warten" dass ich es tueund sich dann zusätzlich auch noch ständig krank melden. Sie wirkt auch keineswegs depressiv oder antriebslos - eher wie "null Bock auf Arbeit". Wenn ich dann aber mal was mache ohne mit ihr Rücksprache zu halten (z.B. weil sie wieder mehrere Tage krank ist) dann beschwert sie sich ziemlich schnell dass ich sie übergangen habe und dass es doch noch locker "zeit gehabt hätte".

E:milliMexA


Das Gesamtbild, das du hier beschreibst, hört sich ja nicht toll an...

mit dem mitarbeiter ein gespräch zu führen, der innerhalb von zwölf monaten sechs wochen am stück bzw. insgesamt 30 tage krank ist...bei diesem gespräch soll geschaut werden, ob der arbeitgebner etwas machen kann, damit die mitarbeiter gesund werden/bleiben.

So kenne ich das auch. Die genauen Fristen habe ich nicht im Kopf gehabt, aber einer Kollegin von mir wurde auch schon so ein Gespräch angeboten. Sie war nur ein paar Tage über den Fristen und hatte in dem entsprechenden Zeitraum nachweislich viel mit ihrer Gesundheit zu tun. Aber bei uns wird darauf geachtet. Auch wenn nicht ganz klar ist, ob vielleicht nur krank "gefeiert" wird, gibt es die Möglichkeit, direkt vom ersten Krankheitstag an ein Attest zu fordern. Klar, das sind Sachen, die dein Chef anleiern muss, da kannst du wenig tun. Aber erst mit der Kollegin und dann mit dem Chef zu reden, ist meines Erachtens nach genau der richtige Weg.

Cjaroli?nax86


@ EmilieA:

Diese BEM-Gespräche kenne ich auch. Aber 1. weiß ich nicht ob die Kollegin schon so viele Krankheitstage hat (führe ja wie gesagt keine Statistik, aber nah dran an dieser Grenze ist sie sicherlich schon) und 2. weiß ich nicht wie intensiv hier in der Firma darauf geachtet wird. Ich weiß zwar dass es auch hier solche Gespräche gibt, aber ich kenne niemanden der so ein Gespräch schon mal hatte bzw. dem das angeboten wurde. Ich wüsste auch gar nicht wer genau für sowas zuständig ist... Vielleicht tut die Person auch erst etwas wenn der Vorgesetzte sich "meldet".

ljucky<_lesxs


@ Carolina86,

und was ist rausgekommen bzw. ist es weitergegangen ???

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